34. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 19. April 2019

19.04.2019

Zufrieden konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung auf das vergangene Vereinsjahr zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das erfreuliche Abschneiden der ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die erfolgversprechende Nachwuchsarbeit.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das zurückliegende Vereinsjahr und bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für ihr Engagement in den vergangenen zwölf Monaten. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er dabei die in den vergangenen Jahren erfolgreich vollzogene Forcierung der Nachwuchsarbeit. Durch die Etablierung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags jeweils am Freitag sei inzwischen eine nachhaltige Stabilisierung zu verzeichnen. Aufgrund der positiven Resonanz bei den Nachwuchskräften habe man in der Zwischenzeit neue Mitglieder gewinnen und eine zweite Mannschaft zum Spielbetrieb in der B‐Klasse Marktredwitz anmelden können. Die Nachwuchsarbeit sei für die Aufrechterhaltung des Schachsports in der Klosterstadt eine zentrale Aufgabe, da ein Großteil der Mitglieder des Schachclubs aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweile.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge die Verbandsabgaben decken, sei derzeit noch keine Erhöhung der Beiträge erforderlich, allerdings gelte es, die weitere Entwicklung bei den Abgaben genau zu beobachten. Angesichts der bestehenden Rücklagen wurde aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder die Anschaffung neuer, digitaler Schachuhren angeregt. Die Kassenrevisoren Markus Zielinski und Claus Jäger bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Markus Fröhlich, konnte sehr Erfreuliches von der zurückliegenden Saison der ersten Mannschaft des Schachclubs berichten. Nach dem errungenen Wiederaufstieg im vergangenen Jahr in die Bezirksoberliga Oberfranken konnte sich das Team von Beginn der Saison an im vorderen Tabellendrittel festsetzen und sich in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken mit 11:7 Punkten bei 42,5:29,5 Brettpunkten den beachtenswerten vierten Tabellenplatz sichern. Damit habe man sich nach nur einjähriger Abwesenheit wieder in der Bezirksoberliga etablieren können. Dieser Erfolg sei insbesondere der Tatsache geschuldet, dass man vor der Saison vier spielstarke Neuzugänge aus der Tschechischen Republik gewonnen habe, die zusammen mit dem treuen Spielerstamm eine schlagkräftige Truppe bilden konnten. Mit dieser Spielerbasis habe man das schwierige Unterfangen „Bezirksoberliga“ beruhigt angehen und im Saisonverlauf sogar zeitweise in den Titelkampf eingreifen können. Zudem sei es Uwe Braunschläger gelungen, die abgelaufene Saison mit einer Bilanz von 6,5 erzielten Punkten aus acht Partien als erfolgreichster Spieler der gesamten Bezirksoberliga abzuschließen. Die weiteren Spieler mit der besten Erfolgsbilanz in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge der erzielten Punkte): Markus Fröhlich mit sechs Punkten aus neun Partien, Tomas Lorenc (5,5 Punkte aus sechs Partien), Michael Schmid (5,5 Punkte aus neun Partien), Nachwuchstalent Petr Sprenar (4,5 Punkte aus sieben Partien) sowie Siegfried Oppl (4 aus 8). Mit Blick auf die neue Saison wolle man versuchen, in der nochmals stärkeren und wieder sehr ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken abermals eine gute Rolle zu spielen.

Durchaus positiv berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl anschließend von der abgelaufenen Saison der zweiten Mannschaft. Zwar konnten die Nachwuchskräfte in ihrer nunmehr vierten Saison in der B‐Klasse Marktredwitz lediglich den sechsten und damit letzten Tabellenplatz erreichen, angesichts der knappen Spielausgänge seien aber deutliche Fortschritte bei den jungen Spielern nicht zu verkennen. Auch für die nächste Spielsaison bleibe der Spielerstamm voraussichtlich größtenteils erhalten, womit unter Umständen ein besseres sportliches Abschneiden anvisiert werden könne. Die erfolgreichsten Spieler im abgelaufenen Spieljahr waren Alexander Stich und Paul Oberndorfer mit jeweils zwei Punkten sowie Florens Hertel mit 1,5 Punkten. Auch die Teilnahme an einem Wertungsturnier auf Oberfrankenebene in der vergangenen Woche gestaltete sich überaus erfolgreich.

Die Veranstaltung schloss mit Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei hat man weitere Maßnahmen zur Forcierung der Nachwuchsarbeit fest eingeplant. So will man sich beispielsweise als Ausrichter für das nächste Wertungsturnier auf Oberfrankenebene bewerben.

Schachclub Waldsassen von 1985