Missglückter Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

28.09.2003

Missglückter Saisonauftakt für die Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Mit einer deutlichen 2,5:5,5-Auswärtsschlappe beim sehr spielstarken Team des FC Nordhalben startete die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag in die neue Spielserie der Bezirksliga I Oberfranken. Durch diese Niederlage stehen die Stiftländer gleich in ihrem ersten Heimspiel in zwei Wochen gegen Pegnitz-Creußen unter Zugzwang, wollen sie nicht schon zu Saisonbeginn in die hinteren Tabellenregionen abrutschen.

Die Spielgemeinschaft trat die Reise in den Frankenwald in Bestbesetzung und somit voller Optimismus an. Und die Begegnung sollte aus Sicht der Stiftländer dann auch sehr verheissungsvoll beginnen. Uwe Braunschläger an Brett acht, der sich in seiner Partie nach und nach einen merklichen Stellungsvorteil erkämpft hatte, profitierte von einem groben Schnitzer seines Gegenübers und konnte die Spielgemeinschaft in Führung bringen. Allerdings sollte die Freude nur von kurzer Dauer sein, denn Siegfried Oppl an Brett fünf musste seine Partei nach einem frühen Bauernverlust und einer weiteren Unachtsamkeit im Endspiel aufgeben - es stand 1:1. Doch die Oberpfälzer erholten sich schnell von diesem Tiefschlag. Claus Braunschläger an Brett drei konnte sich aus einer misslichen Situation befreien und führte im Endspiel einen Bauernvorteil überlegen zum Sieg - 2:1 für die Spielgemeinschaft. Dann kam es jedoch knüppeldick für die Stiftländer. Zunächst verlor Georg Wurzer an Brett sechs seine Partie in ausgeglichener Stellung aufgrund von Zeitüberschreitung und auch Michael Schmid an Brett vier musste trotz vorübergehend überlegener Stellung nach einem Figurenverlust die Waffen strecken. Beim Zwischenstand von 2:3 mussten somit die letzten drei verbliebenen Partien des Tages die Entscheidung bringen. Nachdem Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei nach zähem Kampf in ausgeglichener Stellung remisiert hatte, flackerte kurz nochmals ein Hoffnungsschimmer im Lager der Stiftländer auf. Allerdings ließen sich die Nordhalbener an diesem Tag nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Nachdem zunächst Markus Fröhlich an Brett sieben nach einem Fehler in äußerster Zeitnot aufgegeben hatte, musste sich schließlich auch Pavel Vitak am Spitzenbrett nach knapp vierstündiger Spielzeit der sehr exakten Spielweise seines Kontrahenten beugen. Damit stand eine deutliche 2,5:5,5-Niederlage zu Buche, womit übertrieben optimistischen Erwartungen im Lager der Spielgemeinschaft gleich zu Saisonbeginn ein kräftiger Dämpfer versetzt wurde.

Die zweite Mannschaft startet erst in drei Wochen in die neue Spielserie der A-Klasse Marktredwitz.

Erster Saisonsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

12.10.2003

Erleichterung im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach dem missglückten Saisonauftakt mit der Auswärtsschlappe beim FC Nordhalben konnte die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag mit dem 5:3-Heimsieg gegen den SC Pegnitz-Creußen den ersten Saisonerfolg in der Bezirksliga I Oberfranken feiern. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 2:2 Punkten steht man nunmehr im Tabellenmitelfeld und kann den kommenden Aufgaben wieder optimistischer entgegenblicken.

Die Spielgemeinschaft ging mit großem Respekt in die Begegnung gegen den SC Pegnitz-Creußen, waren doch die Aufeinandertreffen mit den Oberfranken in der Vergangenheit immer von großer Ausgeglichenheit und von spannenden Partieverläufen geprägt gewesen. Doch die Stiftländer zeigten von Beginn an, dass sie sich für die Auftaktschlappe rehabilitieren wollten. Pavel Vitak am Spitzenbrett lieferte nach einem Damenopfer in der Eröffnungsphase eine sehenswerte Partie ab und zwang seinen Gegenüber nach verwirrenden Figurenmanövern zur Aufgabe - 1:0 für die Spielgemeinschaft. Kurz darauf konnte Zdenek Skokan an Brett zwei den nächsten Erfolg für die Oberpfälzer vermelden, nachdem sein Kontrahent der druckvollen Spielweise des Altmeisters kein adäquates Gegenmittel entgegenzusetzen hatte und schließlich aufgeben musste. Doch die Gäste aus Oberfranken ließen sich von diesen frühen Partieverlusten nicht beeindrucken und schlugen mächtig zurück. Zunächst musste Claus Braunschläger an Brett drei seine Partie nach unkorrekter Zugabwicklung und daraus folgendem Verlust von zwei Bauern in aussichtsloser Stellung aufgeben. Uwe Braunschläger an Brett acht hatte sich zwar einen Qualitätsvorteil erkämpft, kam aber im Endspiel durch einen verbundenen Freibauern seines Gegners immer mehr in Bedrängnis und musste schließlich auch die Waffen strecken - es stand 2:2. Als dann auch noch Georg Wurzer an Brett sechs nach einem offenen Schlagabtausch von seinem Kontrahenten mattgesetzt wurde, schienen die Felle der Stiftländer schon vollends davon zu schwimmen. Doch die verbliebenen drei Spieler gaben nicht auf. Zunächst konnte sich Siegfried Oppl an Brett fünf aus einem misslichen Stellungstypen befreien und nutzte eine Unachtsamkeit seines Gegenübers gekonnt zum Partiengewinn. Und die Spielgemeinschaft legte entscheidend nach. Zunächst gewann Michael Schmid in seiner Partie nach einem zähen Stellungskampf mehr und mehr die Überhand und führte schließlich einen Bauernvorteil überzeugend zum Sieg. Markus Fröhlich an Brett sieben war es dann schließlich vorbehalten, durch seinen Sieg in einer von Beginn an überlegen geführten Partie den schwer erkämpften Erfolg der Spielgemeinschaft nach knapp sechsstündiger Spielzeit sicherzustellen. Nach diesem wichtigen Sieg kann man nun beruhigt in die nächste Begegnung in drei Wochen gegen den TSV Kirchenlaibach gehen.

Die zweite Mannschaft startet erst nächste Woche in die neue Spielserie der A-Klasse Marktredwitz.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau erneut erfolgreich

23.11.2003

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau ist weiter auf dem Vormarsch: Durch den 5:3-Auswärtssieg beim stark eingeschätzten SK Helmbrechts landeten die Stiftländer abermals einen Überraschungscoup und belegen nunmehr mit 6:2 Punkten bei 18:14 Brettpunkten einen Spitzenplatz in der Bezirksliga I Oberfranken. Dagegen musste sich die zweite Mannschaft auch in ihrem zweiten Match in der A-Klasse Marktredwitz beim SK Marktredwitz mit 3:5 geschlagen geben.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen mit sehr gemischten Gefühlen in die Begegnung gegen den SK Helmbrechts, musste man doch auf die bewährten Stammkräfte Pavel Viták, Michael Schmid und Georg Wurzer verzichten. Entsprechend vorsichtig begann das Aufeinandertreffen. Siegfried Oppl an Brett drei einigte sich mit seinem Kontrahenten bereits nach kurzer Spielzeit nach einem schnellen Figurenabtausch auf Remis. Kurze Zeit später legten die Oberfranken jedoch vor. Robert Wiesend an Brett sechs wurde von seinem Gegner von Beginn an systematisch unter Druck gesetzt, was letztlich in einem Figuren- und schließlich auch Partieverlust mündete. Doch die Stiftländer ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und holten alsbald zum Gegenschlag aus. Zunächst führte Max Seebauer an Brett acht, nachdem er sich in unnachahmlicher Art und Weise aus höchster Bedrängnis befreit hatte, seine Partie zum sehr wichtigen Erfolg. Ihm folgte Claus Braunschläger an Brett zwei, der nach vorübergehenden Problemen in der Eröffnungsphase seine Partie immer sicherer in den Griff bekam und diese mit einem letzten Endes überlegen herausgespielten Sieg abschloss- es stand 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft, noch war die Begegnung aber nicht entschieden. Der sich derzeit in glänzender Spiellaune befindende Markus Fröhlich an Brett vier lieferte abermals eine herausragende Partie ab und ließ seinem Gegenüber mit seiner durchdachten Spielweise keine Chance, der Mannschaftssieg war somit greifbar nahe. Uwe Braunschläger an Brett fünf hatte sich bereits in der Eröffnung einen Bauernvorteil erkämpft und ließ sich auch von geschickten Figurenmanövern seines Gegners nicht mehr von der Siegerstraße abbringen, womit der Mannschaftserfolg perfekt war. Der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl an Brett sieben geriet durch die genaue Spielweise seines Kontrahenten im Laufe der Partie mehr und mehr unter Druck und musste schließlich nach einem Figurenverlust aufgeben. Schließlich einigte sich Altmeister Zdenek Skokan am Spitzenbrett nach einer sehenswerten Partie mit seinem sehr spielstarken Gegner auf Remis. Mit diesem Erfolg können die Stiftländer nun beruhigt in die Weihnachtspause gehen, bevor es dann im neuen Jahr zur nächsten großen Bewährungsprobe gegen den Meisterschaftsfavoriten TS Bayreuth kommt.

Die zweite Mannschaft musste ihr Auswärtsspiel in der A-Klasse Marktredwitz beim SK Marktredwitz stark ersatzgeschwächt und zudem nur mit sieben Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Vor diesem Hintergrund schlug man sich bei der 3:5-Auswärtniederlage durchaus tapfer. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten die Routiniers Robert Wiesend und Max Seebauer, während Markus Fröhlich und Markus Zielinski Teilerfolge errangen. Matthias Vogl, Roman Leiß und Frank Schiller mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Die zweite Mannschaft bestreitet ihr letztes Spiel vor der Weihnachtspause am nächsten Samstag gegen die SG Röslau/Schönwald.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau erobert Tabellenführung

18.01.2004

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau ist weiter auf dem Vormarsch: Durch den knappen 4,5:3,5-Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer TS Bayreuth eroberten die Stiftländer am vergangenen Sonntag die Tabellenführung in der Bezirksliga I Oberfranken bei nunmehr 8:2 Punkten sowie 22,5:17,5 Brettpunkten. Dagegen musste sich die zweite Mannschaft bereits am vorvergangenen Samstag in der A-Klasse Marktredwitz gegen den SC Wunsiedel knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen hochmotiviert in das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Bayreuth, winkte doch bei einem Erfolg die Tabellenführung in der Bezirksliga I. Allerdings erwiesen sich die Oberfranken als das erwartet spielstarke Team, womit sich bereits frühzeitig ein knapper Spielausgang abzeichnete. Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei einigte sich mit seinem Kontrahenten bereits nach kurzer Spielzeit in ausgeglichener Position auf Remis. Kurze Zeit später legten die Stiftländer jedoch vor. Georg Wurzer an Brett sechs profitierte von einer Unachtsamkeit seines Gegenübers und führte seine Partie überlegen zum Sieg. Siegfried Oppl an Brett fünf suchte nach dem Verlust von zwei Bauern die Flucht nach vorn und überraschte seinen Kontrahenten mit einem geschickt gestrickten Mattnetz - es stand 2,5:0,5 für die Spielgemeinschaft. Und die Oberpfälzer legten nach. Der sich in blendender Spiellaune befindende Markus Fröhlich an Brett sieben führte seine Partie nach einem Qualitätsgewinn souverän zum Sieg - es fehlte noch ein Punkt zum Mannschaftserfolg, doch die Oberfranken bäumten sich nochmals auf. Pavel Vitak am Spitzenbrett geriet im Partieverlauf mehr und mehr unter Druck und musste schließlich nach einem Bauernverlust aufgeben. Aber die Stiftländer ließen sich nicht mehr von der Erfolgsspur abbringen. Zunächst einigte sich Claus Braunschläger an Brett drei mit seinem Gegner nach einem ruhigen Partieverlauf in ausgeglichener Stellung auf Remis. Uwe Braunschläger an Brett acht stellte schließlich den Mannschaftserfolg in einem Damenendspiel durch ein mit Dauerschach erzwungenes Remis sicher. In der letzten Partie des Tages verlor Michael Schmid im fortgeschrittenen Partiestadium eine Figur und musste seine Partie schließlich aufgeben, was jedoch nur noch ergebniskosmetischen Charakter hatte. Mit diesem hart erkämpften, letzten Endes aber verdienten Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer gehen die Stiftländer mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächste Begegnung in zwei Wochen bei der SG 1951 Sonneberg.

Die zweite Mannschaft musste ihr Heimspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen den SC Wunsiedel ersatzgeschwächt bestreiten und hatte somit von vornherein einen schweren Stand. Vor diesem Hintergrund schlug man sich bei der 3,5:4,5-Niederlage durchaus tapfer. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten Robert Wiesend, Matthias Vogl und Markus Zielinski, während Markus Fröhlich einen Teilerfolg errang. Jürgen Braunschläger, Max Seebauer, Claus Jäger und Robert Ehrmann mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Die zweite Mannschaft bestreitet ihr nächstes Spiel am nächsten Samstag gegen Selb.

Kantersieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

01.02.2004

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiter auf Erfolgskurs: Durch den in dieser Höhe unerwarteten 7:1-Auswärtssieg bei der SG 1951 Sonneberg verteidigten die Stiftländer am vergangenen Sonntag die Tabellenführung in der Bezirksliga I Oberfranken. Mit nunmehr 10:2 Punkten bei 29,5:18,5 Brettpunkten zählt das Team drei Spieltage vor Saisonende völlig überraschend zum engen Kreis der Meisterschaftsaspiranten. Auch die zweite Mannschaft verzeichnete am vorvergangenen Samstag mit dem 5:3-Auswärtssieg beim SV Selb in der A-Klasse Marktredwitz ein Erfolgserlebnis.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen hoch motiviert in die Begegnung gegen die SG 1951 Sonneberg, da die am vergangenen Spieltag eroberte Tabellenführung in der Bezirksliga I unbedingt verteidigt werden sollte. Allerdings hatte man großen Respekt vor dem spielstarken Team der Südthüringer, hatten diese doch den Oberpfälzern in der vergangenen Saison nach einem spannenden Spielverlauf eine Punkteteilung abgerungen. Entsprechend vorsichtig begann die Begegnung. Altmeister Zdenek Skokan einigte sich an Brett drei bereits nach kurzer Spielzeit in ausgeglichener Stellung auf Remis. Nach dieser kurzen, abtastenden Phase legten die Stiftländer jedoch mächtig los. Claus Braunschläger hatte seinem Kontrahenten an Brett drei bereits in der Eröffnung eine sehr schwache Bauernstruktur verpasst und nutzte diese schließlich gekonnt zum Sieg. Ihm folgte alsbald der sich weiterhin in blendender Spiellaune befindende Markus Fröhlich an Brett sieben, der mit einem unwiderstehlichen Angriff auf die Königsstellung seines Gegners zum Erfolg kam. Für die Vorentscheidung sorgte dann Michael Schmid an Brett vier, der seinen Kontrahenten mit gekonnten Figurenmanövern mehr und mehr unter Druck setzte und diesen schließlich zur Aufgabe zwang - es stand 3,5:0,5 für die Stiftländer. Es fehlte somit noch ein Punkt zum Mannschaftserfolg, welcher schon bald darauf eingespielt wurde. Siegfried Oppl an Brett fünf hatte sich bereits in der Frühphase seiner Partie einen Bauernvorteil erkämpft und nutzte diesen im weiteren Spielverlauf gekonnt zum Partiegewinn aus. Kurz danach legte Georg Wurzer an Brett sechs nochmals nach und baute die Führung der Spielgemeinschaft nach einem spielentscheidenden Lapsus seines Gegenübers in der Endphase der Partie weiter aus. Uwe Braunschläger geriet an Brett acht in einen schwierig zu spielenden Stellungstypen, konnte die Partie aber ausgeglichen gestalten und einigte sich schließlich mit seinem Gegner auf Remis. Im letzten Spiel des Tages demonstrierte dann Pavel Vitak am Spitzenbrett wieder einmal seine Spielstärke und ließ seinem Kontrahenten nach einem Figurengewinn keine Chance. Damit war der unerwartet hohe Sieg perfekt. In zwei Wochen will man nun die Tabellenführung im Heimspiel gegen den stark eingeschätzten SV Thiersheim verteidigen.

Die zweite Mannschaft kam beim SV Selb mit dem 5:3-Auswärtssieg zu ihrem ersten Erfolg im neuen Jahr und belegt nunmehr einen Platz im Tabellenmittelfeld der A-Klasse Marktredwitz. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten Markus Fröhlich, Robert Wiesend, Matthias Vogl, Max Seebauer und Wolfgang Krapf. Markus Zielinski, Claus Jäger und Robert Ehrmann mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Die zweite Mannschaft bestreitet ihr nächstes Spiel am kommenden Samstag gegen den FC Marktleuthen III.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau verteidigt Tabellenführung

15.02.2004

Durchatmen bei der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch ein schwer erkämpftes 4:4-Unentschieden gegen den starken Lokalrivalen SV Thiersheim verteidigte die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag die Tabellenführung der Bezirksliga I Oberfranken. Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen beträgt der Vorsprung der Stiftländer bei nunmehr 11:3 Punkten sowie 33,5:22,5 Brettpunkten noch einen Punkt. Dagegen musste die zweite Mannschaft in der A-Klasse Marktredwitz am vorvergangenen Samstag stark ersatzgeschwächt eine 3:5-Heimniederlage gegen den FC Marktleuthen III hinnehmen.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen mit einer gehörigen Portion Respekt in das Lokalderby gegen den SV Thiersheim, waren doch die Aufeinandertreffen mit den Oberfranken in der Vergangenheit jeweils durch knappe und spannende Spielverläufe charakterisiert gewesen. Beide Teams gingen ersatzgeschwächt ohne ihre bewährten tschechischen Kräfte in die Begegnung. Man durfte gespannt sein, wer diese Ausfälle besser kompensieren konnte. Zunächst legten die Thiersheimer vor. Der kurzfristig eingesprungene Max Seebauer sah sich an Brett acht von Beginn an in die Defensive gedrängt und musste nach einem vehementen Angriff auf seine Königsstellung aufgeben - 0:1. Kurz darauf sorgten Siegfried Oppl und Georg Wurzer, die sich an Brett drei und vier in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Kontrahenten auf Remis geeinigt hatten, für die ersten Teilerfolge für die Oberpfälzer. Doch der Gast aus Thiersheim legte abermals nach. Uwe Braunschläger geriet an Brett sechs nach einem Figurenabtausch in einen Stellungsnachteil, den sein Gegenüber in gekonnter Manier zum Partiegewinn nutze - es stand bei noch vier ausstehenden Partien 1:3. Doch die Stiftländer gaben sich noch lange nicht auf und schlugen zurück. Zunächst konnte sich Claus Braunschläger am Spitzenbrett einen entscheidenden Positionsvorteil durch zwei verbundene Freibauern erspielen, was seinen Gegner schließlich zur Aufgabe zwang. Kurz darauf sorgte Michael Schmid an Brett zwei für den Ausgleich, nachdem er seinen Kontrahenten systematisch geschwächt und schließlich eine Figur und in der Folge die Partie gewonnen hatte. Beim Zwischenstand von 3:3 mussten die beiden letzten Partien des Tages die Entscheidung bringen. Hier zeichneten sich nach knapp vierstündiger Spielzeit sehr ausgeglichene Stellungstypen ab. Da man in beiden Lagern mit einem Unentschieden durchaus zufrieden war, einigten sich sowohl Robert Wiesend an Brett sieben als auch Markus Fröhlich an Brett fünf mit ihren Gegnern jeweils auf Remis. Mit der durch das Unentschieden verteidigten Tabellenführung im Rücken gehen die Stiftländer nun hoch motiviert in die vorentscheidende Begegnung in drei Wochen beim SC 1868 Bamberg III.

Die zweite Mannschaft musste ihr Heimspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen den FC Marktleuthen III stark ersatzgeschwächt und zudem nur mit sechs Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Vor diesem Hintergrund schlug man sich bei der 3:5-Niederlage noch durchaus tapfer. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten Max Seebauer und Markus Zielinski, während Markus Fröhlich und Robert Wiesend Teilerfolge errangen. Matthias Vogl und Robert Ehrmann mussten ihre Partien jeweils aufgeben.

Bittere Niederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

07.03.2004

Katerstimmung im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: In einem vorentscheidenden Spiel im Kampf um die Meisterschaft mussten die Stiftländer am vergangenen Sonntag eine denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage beim SC 1868 Bamberg III hinnehmen. Vor dem letzten Spieltag sind die Oberpfälzer damit bei nunmehr 11:5 Punkten sowie 37:27 Brettpunkten auf Platz drei der Bezirksliga Oberfranken I zurückgefallen. Noch schlimmer erwischte es die zweite Mannschaft in der A-Klasse Marktredwitz am vorvergangenen Samstag, als das Team stark ersatzgeschwächt ein 0,5:7,5-Debakel beim Tabellenführer SV Thiersheim II erleiden musste.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen mit einer gehörigen Portion Respekt in die Begegnung gegen die Bamberger, hatten diese doch in der bisherigen Saisonverlauf schon für so manche Überraschung in der Bezirksliga sorgen können. Zudem musste man auf Seiten der Spielgemeinschaft kurzfristig auf die bewährte Stammkraft Markus Fröhlich verzichten. Entsprechend vorsichtig starteten die Stiftländer in die Begegnung. So einigten sich Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei und Georg Wurzer an Brett sechs mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Stellungstypen bereits nach relativ kurzer Spieldauer auf Remis. Doch dann legte das spielstarke Team der Bamberger vor. Der kurzfristig eingesprungene Max Seebauer wurde an Brett acht von Beginn an stark unter Druck gesetzt und musste schließlich nach Figurenverlust aufgeben, nachdem er seinerseits unmittelbar zuvor noch die gewinnbringende Zugkombination übersehen hatte. Kurz darauf musste auch Uwe Braunschläger an Brett sieben die Segel streichen, nachdem er nach einem Qualitätsverlust in der Frühphase seiner Partie im weiteren Spielverlauf in eine aussichtslose Stellung geriet - es stand 1:3. Doch die Stiftländer gaben sich noch lange nicht geschlagen. Claus Braunschläger hatte in seiner Partie an Brett drei von Beginn an die Initiative übernommen und führte seinen Stellungsvorteil mit einer gekonnten Zugkombination schließlich zum Erfolg- nur noch 2:3. Und die Oberpfälzer legten nach: Siegfried Oppl hatte sich an Brett fünf im Partieverlauf einen Bauernvorteil erspielt und profitierte am Ende seiner Partie von einem weiteren Schnitzer seines Kontrahenten, womit der Ausgleich geschafft war. Als sich Michael Schmid kurze Zeit später mit seinem Gegenüber in einem ausgeglichenen Endspiel auf Remis geeinigt hatte, hing der Ausgang der Begegnung von der letzten Partie des Tages ab. In dieser lieferte sich Pavel Vitak am Spitzenbrett mit seinem Kontrahenten einen dramatischen Kampf, musste sich aber nach fast sechsstündiger Spielzeit nach dem Verlust von zwei Bauern letztendlich leider geschlagen geben. Damit waren die Würfel zu Ungunsten der Stiftländer gefallen, womit man die Meisterschaftsträume getrost ad acta legen kann. Im letzten Saisonspiel in zwei Wochen gegen den SV Neustadt/Coburg will die Spielgemeinschaft nunmehr zumindest für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen.

Die zweite Mannschaft musste ihr Auswärtsspiel in der A-Klasse Marktredwitz beim SV Thiersheim II stark ersatzgeschwächt und abermals nur mit sechs Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Entsprechend setzte es eine saftige 0,5:7,5-Schlappe beim Tabellenführer. Den einzigen Teilerfolg für die Stiftländer in dieser Begegnung erreichte Matthias Vogl, während Markus Fröhlich, Robert Wiesend, Max Seebauer, Markus Zielinski und Roman Leiß ihre Partien jeweils aufgeben mussten.

Unentschieden zum Saisonabschluss

21.03.2004

Mit einem leistungsgerechten 4:4-Unentschieden gegen den abstiegsbedrohten SV Neustadt/Coburg beendete die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am vergangenen Sonntag die Spielserie 2003/2004. Damit belegen die Stiftländer mit 12:6 Punkten bei 41:31 Brettpunkten den durchaus respektablen dritten Rang in der Endabrechnung der Bezirksliga I Oberfranken. Dagegen musste die zweite Mannschaft in der A-Klasse Marktredwitz im Lokalderby gegen Mitterteich abermals eine deutliche 1:7-Niederlage hinnehmen.

Die Spieler der ersten Mannschaft wollten trotz des Ausfalls ihres tschechischen Spitzenspielers Pavel Vitak im letzten Saisonspiel nochmals sämtliche Reserven mobilisieren, da die Meisterschaft in der Bezirksliga I Oberfranken vor dem letzten Spieltag zumindest noch theoretisch möglich war. Andererseits benötigten die Gäste aus Neustadt/Coburg im Kampf gegen den Abstieg noch jeden Punkt. Bedingt durch diese Konstellation entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Aufeinandertreffen, in dem die Coburger Vorstädter den besseren Start erwischten. Nachdem sich Siegfried Oppl an Brett vier in ausgeglichener Position bereits nach relativ kurzer Spieldauer mit seinem Gegner auf Remis geeinigt hatte, musste bald darauf der kurzfristig eingesprungene Max Seebauer an Brett acht nach einem Figurenverlust in hoffnungsloser Stellung aufgeben. Kurze Zeit später einigten sich nacheinander zunächst Georg Wurzer an Brett fünf und dann auch Zdenek Skokan am Spitzenbrett in jeweils ausgeglichenen Stellungstypen auf Remis- somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 1,5:2,5 aus Sicht der Stiftländer. Und die Oberfranken setzten noch einen drauf. Uwe Braunschläger hatte an Brett sieben bereits in der Eröffnungsphase einen Bauern verloren, was sein Kontrahent im weiteren Partieverlauf geschickt zu weiteren Verwicklungen und schließlich zum Erfolg nutzte. Doch die Spielgemeinschaft gab sich noch lange nicht geschlagen. Markus Fröhlich behielt an Brett sechs trotz äußerster Zeitnot die Übersicht und zwang seinen Gegenüber nach einem Figurengewinn zur Aufgabe- nur noch 2,5:3,5 bei noch zwei ausstehenden Partien, die Stiftländer schöpften nochmals Hoffnung. Claus Braunschläger an Brett zwei setzte seinen Gegner im Partieverlauf systematisch unter Druck und nutzte schließlich seinen Stellungsvorteil in gekonnter Manier zum Erfolg, der Ausgleich war geschafft. Michael Schmid suchte an Brett drei in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern verzweifelt nach einem Gewinnweg, einigte sich aber mit seinem Kontrahenten nach mehr als fünfstündiger Spielzeit in absolut ausgeglichener Stellung letztendlich auf Remis. Damit war das Mannschaftsunentschieden perfekt. Insgesamt können die Stiftländer trotz einer kleinen Schwächephase am Saisonende mit großer Zufriedenheit auf die abgelaufene Saison und den in der Endabrechnung stehenden dritten Platz in der Bezirksliga I Oberfranken zurückblicken.

Die zweite Mannschaft musste das Heimspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen den Tabellenzweiten SK Mitterteich abermals stark ersatzgeschwächt bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Entsprechend setzte es eine derbe 1:7-Schlappe im Lokalderby. Für den einzigen Punkterfolg der Spielgemeinschaft in dieser Begegnung sorgte Markus Fröhlich, während Matthias Vogl, Robert Wiesend, Max Seebauer, Roman Leiß, Robert Ehrmann, Frank Schiller und der erstmals eingesetzte Christian Reindl ihre Partien jeweils aufgeben mussten.

Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen 1985

09.04.2004

Auf ein durchaus zufriedenstellendes Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei das tolle Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der zurückliegenden Saison der Bezirksliga I Oberfranken.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Hierbei ging er insbesondere auf die bereits im fünften Jahr bestehende Spielgemeinschaft mit dem Schachclub Wiesau ein, wodurch der gesamte Spielbetrieb eine nachhaltige Konsolidierung erfahren habe, was sich nicht zuletzt in der Teilnahme zweier Mannschaften am Spielbetrieb manifestiere. Vogl bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei den Aktiven für deren Engagement und Identifikation mit dem Verein, was angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle Spieler wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, wahrlich keine Selbstverständlichkeit sei.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Bericht des Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, an, der im Detail von der spannend verlaufenen Saison der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksliga I Oberfranken berichtete. Nach einem missglückten Saisonauftakt mit einer deutlichen Niederlage beim späteren Meister FC Nordhalben konnte sich das Team durch teilweise glänzende Leistungen vorübergehend sogar die Tabellenführung in der Bezirksliga erkämpfen. Aufgrund von lediglich zwei Punkten aus den letzten drei Partien rutschte man in der Endabrechnung mit 12:6 Punkten bei 41:31 Brettpunkten noch auf den dritten Platz der Bezirksliga ab. Braunschläger zeigte sich jedoch angesichts des vor der Saison ausgegebenen Ziels "Klassenerhalt" mit dem Saisonverlauf mehr als zufrieden. Die erfolgreichsten Spieler der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Claus Braunschläger und Markus Fröhlich (6,5 Punkte aus 8 Partien), Siegfried Oppl (6,5 aus 9), Altmeister Zdenek Skokan (5 aus 8) und Michael Schmid (4,5 aus 8). Für die neue Saison erhofft sich der Spielleiter einen ähnlich positiven Saisonverlauf, was jedoch nicht zuletzt von der Leistungsbereitschaft der einzelnen Mannschaftsmitglieder abhänge. Zunächst gelte es allerdings, in der abermals sehr ausgeglichenen Liga den Klassenerhalt zu sichern.

Dagegen zeigte sich der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, weniger zufrieden mit den Leistungen seines Teams in der A-Klasse Marktredwitz. Mit der doch recht kargen Ausbeute von 4:14 Punkten bei 28,5:43,5 Brettpunkten belegte man in der A-Klasse Marktredwitz lediglich den neunten und damit vorletzten Tabellenplatz, wobei man in drei Spielen lediglich mit sechs Spielern antreten konnte. Zielinski appellierte an die Einsatzbereitschaft der anwesenden Mannschaftsmitglieder, damit man in der kommenden Saison wieder mit einer spielstarken Truppe an den Start gehen könne. Die erfolgreichsten Spieler im vergangenen Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Wolfgang Krapf (2 Punkte aus 2 Partien), Jürgen Braunschläger (2 aus 3), Markus Fröhlich (5,5 aus 9), Max Seebauer (5 aus 9) sowie Robert Wiesend (4,5 aus 9) und Markus Zielinski (4 aus 8).

Kassier Jürgen Maschauer berichtete von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Durch die in 2002 beschlossene leichte Anhebung der Mitgliederbeiträge konnten die zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben kompensiert werden. Die Mitgliederzahl blieb mit 28 konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Die anschließenden Neuwahlen verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier, Uwe Braunschläger als Schriftführer, Claus Braunschläger als Spielleiter der ersten Mannschaft und Markus Zielinski als Spielleiter der zweiten Mannschaft.

Die Veranstaltung schloss mit einigen Wünschen und Anträgen der anwesenden Mitglieder.

Schachclub Waldsassen von 1985