Geglückter Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

26.09.2004

Geglückter Saisonauftakt für die Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Mit einem überzeugenden 5:3-Auswärtssieg beim sehr stark eingeschätzten Team des SC 1868 Bamberg III startete die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag in die neue Spielserie der Bezirksliga I Oberfranken. Mit diesem verdienten Erfolg haben die Stiftländer angesichts der anstehenden schwierigen Aufgaben gleich zu Saisonbeginn einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Spielsaison gelegt. Die zweite Mannschaft startet am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen die SG Tröstau/Mehlmeisel II in die neue Saison der A- Klasse Marktredwitz.

Die Spielgemeinschaft trat die Reise nach Bamberg bis auf den verhinderten Markus Fröhlich in Bestbesetzung und somit mit einer gehörigen Portion Optimismus an. Doch gleich zu Beginn der Begegnung sollte es einen Dämpfer für die Stiftländer setzen. Siegfried Oppl an Brett fünf hatte durch einen riskanten Bauernvorzug seine Königsstellung entscheidend geschwächt und musste so seine Partie bereits nach relativ kurzer Spieldauer aufgeben - 0:1. Doch die Oberpfälzer ließen sich nicht beirren und holten postwendend zum großen Gegenschlag aus. Zunächst stellte einmal mehr Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei seinen Gegenüber mit seinem taktisch sehr klug angelegten Spielaufbau vor unlösbare Probleme und konnte so für den Ausgleich sorgen. Ihm folgte Claus Braunschläger an Brett zwei, der eine kleine Unachtsamkeit seines Kontrahenten entschlossen und gekonnt zu seinem Vorteil nutzte und diesen alsbald zur Aufgabe zwang - es stand 2:1 für die Spielgemeinschaft. Und die Stiftländer legten weiter nach. Pavel Vitak hatte seinen Gegner am Spitzenbrett im Partieverlauf systematisch geschwächt und nutzte seinen Stellungsvorteil schließlich eindrucksvoll zum Partiegewinn. Kurz darauf sorgte Uwe Braunschläger an Brett sieben für die Vorentscheidung, indem er in einem Springerendspiel seinen Positionsvorteil in einen Bauerngewinn ummünzte und seinen Kontrahenten schließlich zur Aufgabe zwang - 4:1 für die Spielgemeinschaft. Zwar konnten die Domstädter nochmals verkürzen, nachdem Max Seebauer nach beherztem Kampf an Brett acht letzten Endes doch die Waffen strecken musste, doch die Stiftländer sorgten schon bald für die endgültige Entscheidung in dieser Begegnung. Michael Schmid hatte sich an Brett vier im Partieverlauf immer mehr aus der anfänglichen Umklammerung befreien und schließlich ein geschicktes Mattnetz knüpfen können, welches seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Damit war der Mannschaftserfolg der Spielgemeinschaft endgültig in trockenen Tüchern, die durch Zeitüberschreitung bedingte Niederlage von Georg Wurzer an Brett sechs hatte somit lediglich kosmetischen Charakter. Da man für den Rest des Jahres berufsbedingt auf die bewährte Stammkraft Claus Braunschläger verzichten muss, war dieser Erfolg von enormer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. In zwei Wochen schon erwartet man den starken SV Thiersheim zum Lokalderby in Waldsassen.

Unentschieden für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

10.10.2004

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiterhin ungeschlagen. Nach einem spannenden Lokalderby gegen das spielstarke Team des SV Thiersheim trennte man sich am vergangenen Sonntag nach über fünfstündiger Spielzeit letzten Endes schiedlich, friedlich mit einem leistungsgerechten 4:4-Unentschieden. Damit belegen die Stiftländer nach zwei absolvierten Spieltagen mit 3:1 Punkten bei 9:7 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Dagegen musste sich die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft bereits am vorvergangenen Samstag zum Saisonauftakt der A-Klasse Marktredwitz gegen die SG Tröstau/Mehlmeisel II mit 3:5 geschlagen geben.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen nach dem geglückten Saisonauftakt vor zwei Wochen mit dem 5:3-Auswärtssieg beim SC 1868 Bamberg III mit viel Zuversicht, allerdings auch mit einer gehörigen Portion Respekt in die Begegnung mit den Thiersheimern, waren doch die Aufeinandertreffen in der Vergangenheit jeweils von denkbar knappen Spielausgängen geprägt gewesen. Zudem mussten die Stiftländer auf ihre bewährte Stammkraft Claus Braunschläger verzichten. Entsprechend verhalten startete man in die Partien. Siegfried Oppl hatte sich an Brett vier eine leichte optische Überlegenheit erspielt, konnte aber seinen Gegner nicht entscheidend schwächen und einigte sich somit auf Remis. Ihm folgte Zdenek Skokan an Brett zwei, der sich mit seinem tschechischen Kontrahenten einen zähen Stellungskampf geliefert hatte und schließlich remisierte. Kurz darauf beendete auch der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl seine Partie auf Brett acht mit einem Remis, nachdem er sich aus einer schwierigen Position befreit und ein leicht vorteilhaftes Bauernendspiel erreicht hatte. Auch Michael Schmid kam an Brett drei trotz eines Mehrbauern nicht über einen Teilerfolg hinaus, womit die Begegnung nach vier gespielten Partien noch völlig ausgeglichen war. Doch dann legten die Oberpfälzer vor. Uwe Braunschläger erspielte sich an Brett sieben im Partieverlauf einen immer deutlicheren Stellungsvorteil und nutzte dann ein fragwürdiges Qualitätsopfer seines Gegenübers entschlossen zum Sieg - es stand 3:2 für die Spielgemeinschaft. Doch die Thiersheimer schlugen schon alsbald zurück. Georg Wurzer kam an Brett fünf nach einem Bauernverlust im Mittelspiel mehr und mehr in Bedrängnis und musste schließlich in aussichtsloser Stellung aufgeben - 3:3. Postwendend gelang der Spielgemeinschaft jedoch abermals die Führung. Pavel Vitak bewies am Spitzenbrett wieder einmal seine Nervenstärke und profitierte von einer Unachtsamkeit seines Kontrahenten in höchster Zeitnot, welche er in gekonnter Manier zum Erfolg nutzte - es stand 4:3 für die Stiftländer. In der letzten Partie des Tages hatte sich Markus Fröhlich an Brett sechs durch seine druckvolle Spielweise zwar eine vorteilhafte Stellung erkämpft, geriet aber immer mehr in Zeitnot und durch eine ungenaue Abwicklung entscheidend in Nachteil und musste seine Partie letzten Endes aufgeben. Damit war das am Ende leistungsgerechte Unentschieden perfekt. In zwei Wochen treten die Stiftländer die schwere Auswärtsreise zum Liganeuling FC Konradsreuth an.

Die zweite Mannschaft lieferte sich zum Saisonauftakt der A-Klasse Marktredwitz zwar einen beherzten Kampf gegen die SG Tröstau/Mehlmeisel II, stand aber letztendlich auf verlorenem Posten und musste eine 3:5-Heimniederlage hinnehmen. Für den Gewinnpunkt sorgte Markus Fröhlich (kampflos), Robert Wiesend, Max Seebauer, Thomas Färber und Anton Krapf errangen jeweils Teilerfolge. Matthias Vogl, Markus Zielinski und Roman Leiß mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Am kommenden Samstag steht dem Team der schwere Gang zum Lokalderby nach Mitterteich bevor.

Erste Saisonniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

24.10.2004

Am dritten Spieltag der Bezirksoberliga hat es nunmehr auch die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau erwischt: Mit einer verdienten 3:5-Niederlage beim Aufsteiger FC Konradsreuth mussten die Stiftländer die erste Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen und rutschten somit mit nunmehr 3:3 Punkten bei 12:12 Brettpunkten ins Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga ab. Nicht besser erging es der zweiten Mannschaft bereits am vorvergangenen Samstag, die beim 2:6 im Lokalderby beim SK Mitterteich chancenlos war.

Im Lager der ersten Mannschaft war man sich der Schwere der Aufgabe beim starken Aufsteiger FC Konradsreuth durchaus bewusst, hatte man sich doch in der Vergangenheit immer sehr schwer mit den Oberfranken getan. Zudem mussten die Stiftländer mit Claus Braunschläger und Georg Wurzer zwei bewährte Stammkräfte ersetzen und gingen somit gehörig ersatzgeschwächt in die Begegnung. Das Aufeinandertreffen begann an den einzelnen Brettern zunächst verhalten. Michael Schmid sorgte nach relativ kurzer Spieldauer an Brett drei für den ersten Teilerfolg, nachdem er sich nach vorübergehend leichtem Positionsvorteil mit seinem Gegner auf Remis geeinigt hatte. Doch schon alsbald wurde die Überlegenheit der Oberfranken an diesem Tag immer deutlicher. Siegfried Oppl hatte an Brett vier einen Figurenabtausch fehlerhaft abgewickelt und musste nach dem daraus resultierenden Figurenverlust aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Uwe Braunschläger an Brett sechs die Segel streichen, nachdem er nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnungsphase im Partieverlauf mehr und mehr unter Druck geriet und schließlich in aussichtsloser Position aufgab - es stand 0,5:2,5. Als dann auch noch Max Seebauer seine Partie an Brett acht nach Figurenverlust verloren geben musste, war schon eine gewisse Vorentscheidung zugunsten der Oberfranken gefallen. Doch die Stiftländer gaben sich nicht auf und kämpften an den verbliebenen vier Brettern verbissen weiter. Altmeister Zdenek Skokan hatte sich an Brett zwei zwar einen deutlichen Stellungsvorteil erspielt, musste sich aber nach einer ungenauen Abhandlung im Endspiel mit einem Remis zufrieden geben. Auch Markus Fröhlich hatte sich an Brett fünf im Partieverlauf einen leichten Positionsvorteil erspielt, musste sich am Ende jedoch ebenfalls mit einem Teilerfolg begnügen. Der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl schlug sich an Brett sieben abermals tapfer und wurde für seine bravouröse Leistung mit einem Remis belohnt. Für den einzigen Sieg für die Stiftländer sorgte dann in der letzten Partie des Tages Pavel Vitak am Spitzenbrett, der in einem Bauernendspiel eine Unachtsamkeit seines Kontrahenten gekonnt und nervenstark zum Erfolg nutzte. Nach dieser 3:5-Niederlage müssen die Oberpfälzer nunmehr versuchen, in ihrem nächsten Aufeinandertreffen gegen den SC Pegnitz-Creußen in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Die zweite Mannschaft war in ihrem zweiten Saisonspiel der A-Klasse Marktredwitz im Lokalderby beim SK Mitterteich ohne jede Chance und musste eine deutliche 2:6-Schlappe hinnehmen. Für den einzigen Gewinnpunkt sorgte Uwe Braunschläger, während Max Seebauer und Wolfgang Krapf Teilerfolge errangen. Markus Fröhlich, Matthias Vogl, Robert Wiesend, Markus Zielinski und Roman Leiß mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Am kommenden Samstag bestreitet das Team das nächste Heimspiel gegen die SF Witzlasreuth.

Deutliche Heimschlappe für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

14.11.2004

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau befindet sich weiterhin in einem Tief: Nach dem 3:5 im letzten Spiel beim FC Konradsreuth musste man auch am Sonntag eine mehr als deutliche 1,5:6,5-Heimniederlage gegen den SC Pegnitz-Creußen hinnehmen und rutschte somit mit nunmehr 3:5 Punkten bei 13,5:18,5 Brettpunkten ins hintere Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga ab. Eine ausgeglichene Bilanz mit einem Sieg und einer Niederlage konnte die zweite Mannschaft in den beiden vergangenen Runden der A- Klasse Marktredwitz vermelden.

Im Lager der ersten Mannschaft war man sich der Schwere der Aufgabe gegen den SC Pegnitz-Creußen durchaus bewusst, waren doch die Begegnungen gegen die Oberfranken in der Vergangenheit immer von denkbar knappen Ergebnissen geprägt gewesen. Zudem mussten die Stiftländer mit Claus Braunschläger und Zdenek Skokan auf zwei ihrer Spitzenkräfte verzichten und gingen somit abermals gehörig ersatzgeschwächt in die Begegnung. Das Aufeinandertreffen begann an den einzelnen Brettern zunächst abtastend. Michael Schmid schlug sich an Brett zwei gegen den ehemaligen Oberfrankenmeister bravourös und einigte sich bei leichtem Positionsvorteil mit seinem Gegner auf Remis. Doch schon alsbald wurde die Überlegenheit der Oberfranken an diesem Tag immer deutlicher. Horst Vogl verlor an Brett sieben im Mittelspiel durch eine Unachtsamkeit einen Bauern, was sein Kontrahent im weiteren Partienverlauf souverän und gekonnt zum Erfolg nutzte. Kurze Zeit später musste auch Max Seebauer an Brett acht die Segel streichen, nachdem er durch den Verlust zweier Leichtfiguren in eine aussichtslose Position geraten war - es stand 0,5:2,5. Markus Fröhlich hatte sich im Verlauf seiner Partie zwar eine überlegene Stellung erspielt, musste sich aber durch eine Ungenauigkeit in höchster Zeitnot schließlich mit einem Remis begnügen. Die Stiftländer gaben jedoch nicht auf und kämpften an den verbliebenen vier Brettern verbissen weiter. Doch die Oberfranken waren in dieser Besetzung an diesem Tag einfach eine Nummer zu groß für die Stiftländer. Siegfried Oppl geriet an Brett drei mehr und mehr unter Druck und musste schließlich nach dem Verlust zweier Bauern die Waffen strecken - es stand 1:4 aus Sicht der Stiftländer, die Vorentscheidung war somit gefallen. Uwe Braunschläger hatte sich an Brett sechs einen Stellungsvorteil erspielt, musste sich aber nach einer ungenauen Abhandlung im Endspiel mit einem Remis zufrieden geben. Pavel Vitak sah sich am Spitzenbrett einem sehr starken Bauernzentrum seines Gegenübers ausgesetzt, gegen welches er im Partieverlauf kein probates Gegenmittel fand und musste letztlich ebenfalls aufgeben. In der letzten Partie des Tages kämpfte Georg Wurzer an Brett vier mit zwei Türmen tapfer gegen die Dame seines Gegners, geriet aber schließlich nach einem gekonnten Manöver seines Kontrahenten ebenfalls auf die Verliererstraße. Somit war die deutliche 1,5:6,5-Heimschlappe perfekt. Die Stiftländer müssen nunmehr versuchen, in ihrem nächsten Aufeinandertreffen gegen den Neuling SC Höchstadt in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Die zweite Mannschaft war in den vergangenen zwei Wochen gleich zweimal in der A-Klasse Marktredwitz aktiv und vermeldete einen Sieg und eine Niederlage. Während es zunächst im Heimspiel gegen die SF Witzlasreuth eine knappe 3,5:4,5-Niederlage setzte, gelang dem Team mit dem 4,5:3,5-Auswärtssieg in Selb endlich der lang ersehnte erste Saisonsieg, wodurch man jetzt mit 2:6 Punkten einen Platz im hinteren Tabellendrittel der A-Klasse Marktredwitz belegt. Für die Punkte in den beiden letztern Begegnungen sorgten Markus Fröhlich und Robert Wiesend (je 2 Punkte), Matthias Vogl und Max Seebauer (je 1 Punkt) sowie Markus Zielinski, Roman Leiß, Frank Schiller und Wolfgang Reindl (je 1/2 Punkt).

Bittere Niederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

28.11.2004

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Mit der knappen 3,5:4,5-Auswärtsniederlage beim Aufsteiger SC Höchstadt an der Aisch kassierten die Stiftländer bereits die dritte Niederlage in Folge und belegen zur Saisonhalbzeit mit 3:7 Punkten bei 17:23 Brettpunkten einen Platz am Tabellenende der Bezirksoberliga. Spätestens mit dieser bitteren Niederlage hat somit der Abstiegskampf für die Spielgemeinschaft begonnen. Die zweite Mannschaft war spielfrei und geht mit 2:6 Punkten in die Weihnachtspause der A- Klasse Marktredwitz.

Abermals musste die erste Mannschaft stark ersatzgeschwächt antreten, fehlten doch mit Claus Braunschläger und kurzfristig auch noch Georg Wurzer zwei etablierte Stammkräfte. Somit gingen die Stiftländer mit dem Ziel einer Punkteteilung in die Begegnung. Entsprechend vorsichtig begannen die Partien. Nach relativ kurzer Spieldauer einigte sich Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei mit seinem Kontrahenten in ausgeglichener Stellung auf Remis. Kurze Zeit später gelang es Michael Schmid an Brett drei, die Spielgemeinschaft mit einem sehenswert herausgespielten Erfolg nach einem geschickt geknüpften Mattnetz in Führung zu bringen. Doch die Freude über diesen Sieg sollte nicht lange währen. So musste zunächst Siegfied Oppl an Brett vier, der im Partieverlauf immer mehr unter Druck geraten war, nach einer Unachtsamkeit im Endspiel seine Partie aufgeben. Auch Markus Fröhlich geriet an Brett fünf mehr und mehr in Bedrängnis und verlor schließlich seine Partie aufgrund Zeitüberschreitung. Als dann auch noch Matthias Vogl an Brett sieben nach einem Figurenverlust im Mittelspiel in aussichtsloser Stellung die Segel streichen musste, war bei einem Zwischenstand von 1,5:3,5 bereits eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Doch die Stiftländer gaben sich noch nicht auf. Max Seebauer schlug sich an Brett acht bravourös und nutzte einen frühzeitigen Turmgewinn im weiteren Partienverlauf in souveräner Art und Weise zum Sieg - nochmals keimte ein Fünkchen Hoffnung im Lager der Spielgemeinschaft auf. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Uwe Braunschläger sah sich von Beginn seiner Partie an der sehr druckvollen Spielweise seines Gegenübers ausgesetzt, konnte seine Verteidigung nach einer Ungenauigkeit nicht mehr aufrecht erhalten und musste schließlich seine Partie aufgeben. Damit war die Niederlage perfekt. Somit hatte der Erfolg von Pavel Vitak am Spitzenbrett, der seinen Kontrahenten mit seiner taktisch sehr klugen Spielweise systematisch geschwächt und letztlich zur Aufgabe gezwungen hatte, leider nur noch kosmetischen Charakter. Nach dieser Niederlage gehen die Stiftländer auf einem Abstiegsplatz in die Weihnachtspause und müssen nun versuchen, die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in den verbleibenden vier Begegnungen zu holen. Bereits dem nächsten Spiel gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SK Helmbrechts kommt dabei wohl schon vorentscheidende Bedeutung zu.

Wichtiger Sieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

16.01.2005

Aufatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch einen eminent wichtigen 6,5:1,5-Heimerfolg gegen den Tabellenletzten SK Helmbrechts 1913 konnte die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag endlich die Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Folge beenden und somit den Kontakt zum Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken wieder herstellen. Allerdings befindet man sich mit nunmehr 5:7 Punkten bei 23,5:24,5 Brettpunkten weiterhin mitten im Abstiegskampf. Die zweite Mannschaft startete bereits am vorvergangenen Wochenende in die zweite Saisonhälfte der A- Klasse Marktredwitz und war bei der 1,5:6,5-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten SpVgg Wunsiedel ohne jede Chance.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen hoch konzentriert in die Begegnung mit dem langjährigen Rivalen SK Helmbrechts, wusste man doch nur zu gut um die vorentscheidende Bedeutung der Partie im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Erstmals seit dem ersten Spieltag konnten die Stiftländer dabei wieder in Bestbesetzung antreten, was zu entsprechendem Optimismus Anlass gab. Die positive Grundstimmung im Lager der Spielgemeinschaft steigerte sich weiter, nachdem man erfahren hatte, dass die Oberfranken nur mit sieben Spielern angereist waren und Uwe Braunschläger seine Partie an Brett acht somit kampflos gewann. Entsprechend motiviert gingen die Stiftländer zu Werke. Claus Braunschläger setzte seinen Kontrahenten an Brett zwei von Beginn an systematisch unter Druck und nutzte schon alsbald seinen klaren positionellen Vorteil in gekonnter Manier zum Sieg. Ihm folgte Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei, der sich im Partieverlauf einen leichten Stellungsvorteil erspielt hatte und dann souverän eine Unachtsamkeit seines Gegenübers zunächst zum Bauern- und später zum Partiegewinn ausnutze - es stand somit bereits 3:0 für die Spielgemeinschaft. Doch die Helmbrechtser wehrten sich an den verbliebenen Brettern weiterhin erbittert, die Partien wogten hin und her. Georg Wurzer hatte sich an Brett sechs zwar einen leichten optischen Vorteil erspielt, gab seine Partie aber schließlich aus turniertaktischen Gründen Remis. Pavel Vitak schlug sich am Spitzenbrett bravourös gegen seinen sehr spielstarken Widersacher und konnte nach zwischenzeitlich leicht nachteiliger Stellung ebenfalls ein Remis zu erreichen - somit stand es 4:1, es fehlte noch ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg. Für die Entscheidung sorgte schließlich Michael Schmid, der an Brett vier schon frühzeitig einen Bauern gewonnen hatte und ein schwieriges Dame-Turm-Endspiel trotz zwischenzeitlicher Bedrängnis am Ende gekonnt zu Ende spielte und somit seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Siegfried Oppl einigte sich daraufhin an Brett fünf mit seinem Kontrahenten nach einem abwechslungsreichen Partieverlauf in letztlich ausgeglichener Stellung auf Remis. Den Mannschaftserfolg rundete in der letzten Partie des Tages noch Markus Fröhlich ab, der seinen Gegenüber an Brett sieben über die ganze Partie relativ sicher im Griff hatte und nach knapp vierstündiger Spielzeit seinen deutlichen Positionsvorteil souverän zum Sieg nutzte. Mit diesem äußerst wichtigen Erfolg konnten sich die Stiftländer zunächst wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Allerdings gilt es bereits in der nächsten Begegnung in zwei Wochen beim starken TSV Kirchenlaibach entsprechend nachzulegen.

Die zweite Mannschaft war in ihrem fünften Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SpVgg Wunsiedel ohne jede Chance und musste eine deutliche 1,5:6,5-Schlappe hinnehmen, womit man mit nunmehr 2:8 Punkten am Tabellenende der A-Klasse liegt. Für den einzigen Gewinnpunkt sorgte Max Seebauer, während Uwe Braunschläger einen Teilerfolg errang. Markus Fröhlich, Matthias Vogl, Robert Wiesend, Markus Zielinski, Roman Leiß und Claus Jäger mussten ihre Partien jeweils aufgeben.

Immens wichtiger Sieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

30.01.2005

Große Erleichterung im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch einen immens wichtigen 4,5:3,5-Auswärtssieg beim Tabellennachbarn TSV Kirchenlaibach machte die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag einen äußerst wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit nunmehr 7:7 Punkten bei 28:28 Brettpunkten sind die Stiftländer zwar noch nicht aller Abstiegssorgen ledig, rangieren aber zwei Spieltage vor Saisonende wieder im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war in der A-Klasse Marktredwitz zuletzt spielfrei.

Die Spieler der ersten Mannschaft wussten um die vorentscheidende Bedeutung der Begegnung gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn TSV Kirchenlaibach und gingen hoch konzentriert zu Werke. Glücklicherweise konnte man abermals in Bestbesetzung antreten, was zu vorsichtigem Optimismus Anlass gab. Entsprechend der Bedeutung des Aufeinandertreffens begannen die Partien jeweils abtastend und vorsichtig. Uwe Braunschläger geriet an Brett acht zwar in einen leichten Positionsnachteil, behielt seine Stellung aber unter Kontrolle und einigte sich mit seinem Kontrahenten auf Remis. Dann legte die Spielgemeinschaft vor. Altmeister Zdenek Skokan brillierte an Brett drei wieder einmal mit gekonnten Figurenmanövern und zwang seinen Gegenüber nach ca. dreistündiger Spielzeit in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Kurz darauf gab Claus Braunschläger seine Partie an Brett drei in ausgeglichener Position Remis, nachdem er leichte Stellungsvorteile im Partieverlauf nicht entscheidend zum Partiegewinn nutzen konnte - es stand 2:1 für die Spielgemeinschaft. Und die Stiftländer legten nochmals nach. Pavel Vitak setzte seinen Kontrahenten am Spitzenbrett mit seiner klug durchdachten Spielweise von Beginn an massiv unter Druck, dem dieser letzten Endes nicht standhalten konnte und die Partie schließlich aufgeben musste. Markus Fröhlich hatte an Brett sieben in der Eröffnungsphase leichtfertig einen Bauern verloren, kam aber im Verlauf der Partie immer besser ins Spiel und konnte am Ende noch ein Remis erreichen - 3,5:1,5 für die Spielgemeinschaft bei noch ausstehenden drei Partien. Siegfried Oppl lieferte sich mit seinem Gegner an Brett fünf eine sehr abwechslungsreiche Partie und einigte sich in einem schwierigen Endspiel mit Turm gegen zwei Leichtfiguren auf Remis. Michael Schmid war es dann an Brett vier vorbehalten, den Mannschaftserfolg in einer hin- und herwogenden Partie, in der beide Spieler im Partieverlauf jeweils eine Figur durch Unachtsamkeit verloren hatten, durch ein Remis sicherzustellen. Die letzte Partie des Tages an Brett sechs hatte somit lediglich mehr kosmetischen Charakter und endete nach einer Unachtsamkeit von Georg Wurzer im Endspiel mit einer Niederlage. Mit diesem äußerst wichtigen Erfolg sind die Stiftländer im Abstiegskampf der Bezirksoberliga Oberfranken zunächst aus dem Gröbsten heraus. Nun will man in der nächsten Begegnung in drei Wochen gegen den in diesem Jahr sehr starken TV Hallstadt versuchen, den Klassenerhalt frühzeitig sicher zu stellen.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau sichert Klassenerhalt

13.03.2005

Großer Jubel im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Im alles entscheidenden letzten Saisonspiel behielten die Stiftländer am vergangenen Sonntag kühlen Kopf und sicherten sich durch einen überraschend deutlichen 6:2-Auswärtssieg bei der TS Bayreuth den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken. Mit letztendlich 10:8 Punkten bei 38:34 Brettpunkten wird die Spielgemeinschaft in der Endabrechnung der Bezirksoberliga sogar noch einen hervorragenden zweiten oder dritten Tabellenplatz belegen. Auch die zweite Mannschaft konnte mit dem 5,5:2,5-Auswärtssieg bei der SG Röslau/Schönwald nach langer Zeit endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis in der A-Klasse Marktredwitz feiern, belegt aber mit nunmehr 4:12 Punkten nach wie vor lediglich den neunten Tabellenplatz.

Es herrschte Hochspannung im Kreis der ersten Mannschaft vor der alles entscheidenden Begegnung gegen Bayreuth, wusste man doch, dass trotz der bisher erreichten 8:8 Punkte angesichts der äußerst ungewöhnlichen Tabellenkonstellation selbst ein Unentscheiden nicht mit letzter Sicherheit zum Klassenerhalt reichen würde. Somit musste die Spielgemeinschaft gegen die stark eingeschätzten Wagnerstädter von Beginn an voll auf Sieg spielen. Doch zunächst setzte es einen gehörigen Dämpfer für die Hoffnungen der Stiftländer. Michael Schmid war an Brett vier gleich zu Beginn seiner Partie gehörig unter Druck geraten und musste nach ca. zweistündiger Spielzeit in aussichtsloser Position aufgeben. So hatten sich die Oberpfälzer den Start in die Begegnung natürlich nicht vorgestellt, doch schon bald keimte neue Hoffnung auf. Markus Fröhlich erlebte an Brett sieben ein wahres Wechselbad der Gefühle und schien trotz eines furiosen Partiebeginns nach einer Ungenauigkeit im Mittelspiel bereits auf der Verliererstraße zu sein, kämpfte aber bravourös weiter und konnte schließlich durch einen beherzten Mattangriff der Partie tatsächlich noch die nicht mehr für möglich gehaltene Wende geben - es stand 1:1. Siegfried Oppl hatte sich im Partieverlauf an Brett drei eine leicht vorteilhafte Stellung erkämpft, konnte diese aber nicht entscheidend zum Sieg nützen und einigte sich schließlich mit seinem Kontrahenten auf Remis. Doch dann holten die Stiftländer zum vorentscheidenden Schlag aus. Uwe Braunschläger hatte sich an Brett acht mit Hilfe eines sehr starken Läuferpaares einen deutlichen Positionsvorteil erkämpft, welcher seinen Gegenüber in höchster Zeitnot schließlich zur Aufgabe zwang - die Spielgemeinschaft lag somit mit 2,5:1,5 erstmals in Führung und legte sogleich nach. Claus Braunschläger hatte seinen Gegner im Verlauf der Partie an Brett zwei durch kluge Manöver systematisch geschwächt und nutzte diesen Vorteil in höchster Zeitnot seines Kontrahenten gekonnt zum Sieg. Somit fehlte aus den verbliebenen drei Partien des Tages nur noch ein Punkt zum rettenden Ufer. Altmeister Zdenek Skokan war es schließlich an Brett drei vorbehalten, den Erfolg bereits frühzeitig sicherzustellen, nachdem er nach vorübergehend leichten Problemen eine Unachtsamkeit seines Gegenübers eiskalt zum Sieg nutzte. Angesichts des dadurch bereits sicheren Sieges einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegner an Brett sechs in ausgeglichener Endspielstellung auf Remis. Pavel Vitak krönte am Spitzenbrett in der letzten Partie des Tages seine herausragenden Saisonleistungen mit einem souverän herausgespielten Sieg und rundete somit den Mannschaftserfolg noch ab. Nach der sehr erfolgreich gestalteten Aufholjagd mit 7:1 Punkten in der zweiten Halbserie der Bezirksoberliga und dem Höhepunkt der bestandenen Nervenprobe im letzten Saisonspiel können die Stiftländer zufrieden auf eine sehr abwechslungsreich verlaufene Saison zurückblicken. Die zweite Mannschaft landete im vorletzten Saisonspiel der A-Klasse Marktredwitz trotz nur sieben angetretener Spieler mit dem 5,5:2,5-Auswärtssieg bei der SG Röslau/Schönwald endlich ihren zweiten Saisonsieg. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten Markus Fröhlich, Uwe Braunschläger, Robert Wiesend, Max Seebauer und Markus Zielinski. Während Matthias Vogl einen Teilerfolg errang, musste Claus Jäger seine Partie aufgeben. Am kommenden Samstag bestreitet das Team das letzte Saisonspiel gegen den SC Wunsiedel.

Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen 1985

25.03.2005

Auf ein durchaus zufriedenstellendes Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das erfreuliche Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen- Wiesau in der zurückliegenden Saison der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die weitere Zukunft der Spielgemeinschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Hierbei ging er insbesondere auf die bereits im sechsten Jahr bestehende Spielgemeinschaft mit dem Schachclub Wiesau ein, wodurch man derzeit mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen könne. Vogl bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei den Aktiven für deren Engagement und Identifikation mit dem Verein, was angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle Spieler wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, wahrlich keine Selbstverständlichkeit sei. Allerdings wies der Vorsitzende auch darauf hin, dass für die weitere Teilnahme der zweiten Mannschaft am Spielbetrieb der A-Klasse Marktredwitz ein größeres Engagement einiger Spieler erforderlich sei. Weiterhin gelte es eine für Ende April avisierte Entscheidung des Schachbezirks Oberfranken hinsichtlich der zukünftigen Spielberechtigung von Spielgemeinschaften abzuwarten.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Bericht des Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, an, der im Detail von der äußerst spannend verlaufenen Saison der ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga Oberfranken berichtete. Vor dem letzten Spieltag befand sich das Team trotz der bis dato erreichten 8:8 Punkte angesichts der äußerst ungewöhnlichen Tabellenkonstellation mit sage und schreibe sieben Mannschaften mit ausgeglichenem Punktekonto noch in akuter Abstiegsgefahr. Doch die Spieler meisterten die Nervenprobe beim alles entscheidenden letzten Spiel in Bayreuth bravourös und katapultierten sich mit einem 6:2-Sieg in der Endabrechnung noch auf den hervorragenden zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga. Die erfolgreichsten Spieler der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Claus Braunschläger (4 Punkte aus 5 Partien), Pavel Vitak (7 aus 9), Altmeister Zdenek Skokan (6 aus 8) sowie Michael Schmid und Uwe Braunschläger (jeweils 5,5 aus 9). Für die neue Saison erhofft sich der Spielleiter einen etwas ruhigeren Saisonverlauf, was jedoch nicht zuletzt von der Leistungsbereitschaft der einzelnen Mannschaftsmitglieder abhänge. Zunächst gelte es allerdings, in der abermals sehr ausgeglichen besetzten Liga den Klassenerhalt zu sichern. Weiterhin erwartet man gespannt die Entscheidung des Schachbezirks Oberfranken hinsichtlich der zukünftigen Spielberechtigung von Spielgemeinschaften.

Der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, zeigte sich weniger zufrieden mit den Leistungen seines Teams in der A-Klasse Marktredwitz und bemängelte zudem das mangelnde Engagement einiger Spieler. Mit der kargen Ausbeute von 6:12 Punkten bei 29:43 Brettpunkten belegte man in der A-Klasse Marktredwitz den achten Tabellenplatz, wobei man in drei Spielen lediglich mit sieben bzw. sogar nur sechs Spielern antreten konnte. Zielinski appellierte aus diesem Grund zum wiederholten Mal an die Einsatzbereitschaft der anwesenden Mannschaftsmitglieder, da hiervon die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft maßgeblich abhängig sei. Die erfolgreichsten Spieler im vergangenen Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Uwe Braunschläger (3,5 Punkte aus 4 Partien), Markus Fröhlich (6,5 aus 9), Max Seebauer (5,5 aus 9) sowie Robert Wiesend, Matthias Vogl und Markus Zielinski (jeweils 3,5 aus 9).

Kassier Jürgen Maschauer berichtete von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Durch die in der Vergangenheit beschlossene leichte Anhebung der Mitgliederbeiträge konnten die zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben kompensiert werden. Die Mitgliederzahl blieb mit 28 konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Die Veranstaltung schloss mit einigen Wünschen und Anträgen der anwesenden Mitglieder. Hierbei stand neben der weiteren Zukunft der Spielgemeinschaft mit dem SC Wiesau vor allem die Planung von Feierlichkeiten anlässlich des in diesem Jahr anstehenden 20-jährigen Vereinsjubiläums im Mittelpunkt der Diskussionen.

Schachclub Waldsassen von 1985