Geglückter Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

25.09.2005

Geglückter Saisonauftakt für die Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Mit einem am Ende deutlichen 5,5:2,5-Heimerfolg gegen das sehr spielstarke Team der TS Bayreuth startete die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag in die neue Spielserie der Bezirksoberliga Oberfranken. Mit diesem nach fast sechsstündiger Spielzeit hart erkämpften Erfolg haben die Stiftländer einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Spielsaison gelegt. Die zweite Mannschaft startet am kommenden Wochenende bei der zweiten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel II in die neue Saison der A-Klasse Marktredwitz.

Die Spielgemeinschaft konnte den Saisonauftakt gegen die Wagnerstädter in Bestbesetzung bestreiten und ging somit die Begegnung mit entsprechendem Optimismus an. Dabei waren sich beide Teams angesichts der in diesem Jahr nochmals gestiegenen Spielstärke in der Bezirksoberliga Oberfranken der Bedeutung eines erfolgreichen Saisonstarts bewusst. Entsprechend umkämpft begannen die Partien. Georg Wurzer einigte sich mit seinem Kontrahenten an Brett sechs nach relativ kurzer Spieldauer in ausgeglichener Position auf Remis. Kurz darauf gab auch Siegfried Oppl an Brett fünf seine Partie in einem ausgeglichenen Endspiel Remis. Doch dann legten die Stiftländer vor. Zunächst gelang Markus Fröhlich an Brett sieben nach klug durchdachtem Spiel mit folgerichtigem Bauern- und schließlich Partiengewinn die Führung für die Spielgemeinschaft. Bereits kurze Zeit später konnte Uwe Braunschläger an Brett acht die Führung nach einem beherzten Angriff auf die Königsstellung seines Gegenübers ausbauen - 3:1 für die Spielgemeinschaft. Nachdem Michael Schmid an Brett vier nach einer taktisch geschickt geführten Partie mit Bauernvorteil remisiert hatte, benötigten die Stiftländer noch einen Punkt zum Mannschaftserfolg. Doch noch war die Begegnung lange nicht entschieden, hatten sich doch die Oberfranken an den drei verbliebenen Spielpartien leichte Stellungsvorteile erspielt. Es galt somit, nochmals alle verfügbaren Reserven zu mobilisieren. Altmeister Zdenek Skokan griff an Brett drei in einem schwierigen Läufer-Springer-Endspiel tief in seine Trickkiste und reklamierte völlig berechtigt dreimalige Stellungswiederholung, womit er einen nicht mehr für möglich gehaltenen Teilerfolg sicherte. Auch Claus Braunschläger geriet gegen seinen spielstarken Kontrahenten im Partieverlauf in arge Bedrängnis, konnte sich aus dieser jedoch bravourös befreien und mit einem Remis den noch fehlenden halben Punkt zum Mannschaftssieg sicherstellen. Pavel Vitak am Spitzenbrett rundete schließlich den Mannschaftserfolg ab, nachdem er eine schwierige Position nach einer Unachtsamkeit seines Gegners zu seinen Gunsten auflösen konnte und seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwang. Am Ende stand somit ein deutlicher Auftaktsieg, dessen Höhe aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Begegnung lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Mit der gebotenen Ruhe kann man nun den anstehenden, schwierigen Aufgaben entgegenblicken. In vier Wochen steht die Reise zum starken TV Hallstadt an.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau weiter auf Erfolgskurs

23.10.2005

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiter auf Erfolgskurs: Durch einen knappen, letztendlich allerdings verdienten 4,5:3,5-Auswärtssieg beim TV 1890 Hallstadt konnten die Stiftländer auch ihr zweites Saisonspiel erfolgreich gestalten und belegen mit nunmehr 4:0 Punkten bei 10:6 Brettpunkten einen Spitzenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft startete mit einem Sieg und einer Niederlage in die A-Klasse Marktredwitz und rangiert derzeit mit 2:2 Punkten im Tabellenmittelfeld.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen mit gehörigem Respekt in die Begegnung gegen die erfahrene Truppe des TV 1890 Hallstadt, hatte man doch im Vorjahr lediglich ein Unentschieden bei den Bamberger Vorstädtern erzielen können. Das Aufeinandertreffen war zunächst durch einen sehr ausgeglichenen Verlauf geprägt. Siegfried Oppl an Brett fünf einigte sich bereits nach wenigen Zügen mit seinem Gegner auf Remis. Altmeister Zdenek Skokan hatte sich an Brett drei eine leicht überlegene Stellung erspielt, fand aber nicht den entscheidenden Schlüssel zum Erfolg und remisierte somit ebenfalls. Dann endlich die erste Erfolgsmeldung für die Stiftländer: Pavel Vitak am Spitzenbrett überzeugte einmal mehr durch seine druckvolle und fein durchdachte Spielweise und zwang seinen Gegenüber zur Aufgabe - 2:1 für die Spielgemeinschaft. Kurze Zeit später gab Georg Wurzer seine Partie an Brett sechs nach beherztem Kampf ebenfalls Remis. Doch die Bamberger Vorstädter hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Markus Fröhlich geriet an Brett sieben im Verlauf seiner Partie mehr und mehr unter Druck und musste nach einer positionellen Ungenauigkeit in höchster Zeitnot aufgeben. Somit mussten die letzten drei Partien des Tages entscheiden, für reichlich Spannung war also gesorgt. Zunächst sorgte Claus Braunschläger an Brett zwei durch einen geduldig und letztlich in souveräner Art und Weise herausgespielten Erfolg für die abermalige Führung für die Stiftländer. Doch die Oberfranken schlugen postwendend abermals zurück. Uwe Braunschläger hatte an Brett acht den Sieg in vorteilhafter Position bereits zum Greifen nah, leistete sich aber eine kleine Ungenauigkeit, die die Partie zum Kippen brachte und ihn doch noch zur Aufgabe zwang. Es stand 3,5:3,5 bei einer noch ausstehenden Partie. Und hier behielt Michael Schmid an Brett vier nach mehr als fünfstündiger Spielzeit in einem schwierigen Damenendspiel die Nerven und die Übersicht und stellte somit den wichtigen Mannschaftserfolg sicher. Mit den zwei Siegen zum Saisonauftakt im Rücken können die Stiftländer gelassen die nächsten schwierigen Aufgaben angehen. In drei Wochen erwartet man das spielstarke Team des TSV Kirchenlaibach.

Die zweite Mannschaft startete durchwachsen in die neue Saison der A-Klasse Marktredwitz. Nach einem 4,5:3,5-Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft der SG Mehlmeisel/Tröstau zum Saisonauftakt musste man im Lokalderby gegen den SK Mitterteich eine 2,5:5,5-Heimschlappe hinnehmen. Für die Punkte in den beiden Begegnungen sorgten Markus Fröhlich (2), Robert Wiesend und Markus Zielinski (jeweils 1,5), Max Seebauer (1) sowie Matthias Vogl und Anton Krapf (jeweils 0,5). Im nächsten Spiel muss das Team bei den Schachfreunden aus Witzlasreuth antreten.

Erste Niederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

13.11.2005

Am dritten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken hat es nunmehr auch die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau erwischt: Mit einem denkbar knappen 3,5:4,5 im Heimspiel gegen das sehr spielstarke Team des TSV Kirchenlaibach mussten die Stiftländer am vergangenen Sonntag die erste Saisonniederlage hinnehmen und rangieren mit 4:2 Punkten bei 13,5:10,5 Brettpunkten auf einem Platz im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war in der A-Klasse Marktredwitz zuletzt spielfrei und absolviert ihr nächstes Spiel am kommenden Samstag bei den Schachfreunden aus Witzlasreuth.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen mit gemischten Gefühlen in die Begegnung gegen den ebenfalls glänzend gestarteten TSV Kirchenlaibach, musste man doch auf Altmeister Zdenek Skokan verzichten. Und schon bald sollte sich zeigen, dass die Skepsis im Lager der Stiftländer durchaus berechtigt war, denn bereits nach relativ kurzer Spieldauer geriet der kurzfristig eingesprungene Max Seebauer an Brett acht in deutlichen Stellungsnachteil, welchen sein Gegenüber souverän zum Partiegewinn nutzte und somit die Oberfranken mit 1:0 in Führung brachte. Und die Gäste legten sofort nach. Auch Michael Schmid geriet im Verlauf seiner Partie an Brett drei gegen seinen tschechischen Kontrahenten mehr und mehr unter Druck und musste schließlich der überlegenen Spielweise seines Gegners Tribut zollen und seine Partie ebenfalls aufgeben. Damit aber noch nicht genug. Wiederum nur wenige Minuten später musste auch Uwe Braunschläger an Brett sieben, der nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnungsphase von seinem Gegner systematisch geschwächt wurde, seine Partie in aussichtsloser Position aufgeben - die Felle schienen beim Stand von 0:3 aus Sicht der Spielgemeinschaft bereits davonzuschwimmen. Doch die verbliebenen Spieler kämpften trotz des klassischen Fehlstarts beherzt weiter. Und es sollten sich tatsächlich bald die ersten Erfolgserlebnisse einstellen. Siegfried Oppl überraschte an Brett vier seinen von der Wertungszahl her deutlich stärkeren, tschechischen Kontrahenten mit einer couragierten und offensiven Spielweise und zwang diesen durch ein geschickt geknüpftes Mattnetz zur Aufgabe. Als auch Claus Braunschläger seinen Gegner an Brett zwei mit einer klug durchdachten und druckvoll gespielten Partie zur Aufgabe gezwungen hatte, keimte nochmals etwas Hoffnung im Lager der Stiftländer auf. Doch die Oberfranken erwiesen sich an diesem Tag einfach als die bessere und auch clevere Mannschaft und sorgten nach knapp vier Stunden Spielzeit für die Vorentscheidung, nachdem Georg Wurzer an Brett fünf zunächst in Zeitnot einen Qualitätsverlust hinnehmen und seine Partie in der Folgezeit aufgeben musste. Markus Fröhlich konnte seine Partie an Brett sieben nach zwischenzeitlichem Positionsnachteil am Ende zwar ausgeglichen gestalten und somit zumindest ein Remis erzielen. Damit war jedoch gleichzeitig die Mannschaftsniederlage perfekt. In der letzten Partie des Tages sorgte Pavel Vitak am Spitzenbrett mit einem wieder einmal sehenswert herausgespielten Erfolg noch für eine Ergebnisverbesserung. Die Stiftländer müssen nunmehr versuchen, die verlorenen Punkte in zwei Wochen bei der allerdings sehr spielstark eingeschätzten dritten Mannschaft des TSV Bindlach-Aktionär gutzumachen.

Dritter Saisonsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

27.11.2005

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau hat wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit einem überzeugenden 5:3-Auswärtssieg bei der dritten Mannschaft des TSV Bindlach-Aktionär konnten sich die Stiftländer im letzten Spiel des Kalenderjahres 2005 für die erste Saisonniederlage am vergangenen Spieltag gegen den TSV Kirchenlaibach mehr als rehabilitieren und gehören mit nunmehr 6:2 Punkten bei 18,5:13,5 Brettpunkten wieder zur Spitzengruppe der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war abermals spielfrei und bestreitet ihr nächstes Spiel in der A-Klasse Marktredwitz in zwei Wochen gegen den FC Marktleuthen IV.

Mit einer gehörigen Portion Respekt traten die Spieler der ersten Mannschaft die Reise nach Bindlach an, hatten doch die Bayreuther Vorstädter im bisherigen Saisonverlauf als Aufsteiger mit beachtlichen Ergebnissen aufhorchen lassen und gezeigt, dass sie durchaus in der Bezirksoberliga mithalten können. Zudem galt es, die Scharte der Heimniederlage gegen den TSV Kirchenlaibach am vergangenen Spieltag auszumerzen. Entsprechend engagiert ging man in die Partien. Claus Braunschläger gelang es, seinen spielstarken Kontrahenten an Brett zwei in der Eröffnungsphase geradezu zu übertölpeln, was diesen nach bereits 13(!) Zügen zur Aufgabe zwang. Jubilar Zdenek Skokan, der vor kurzem seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert hatte, lenkte seine Partie in ruhiges Fahrgewässer und einigte sich mit seinem Gegenüber in ausgeglichener Position auf Remis. Kurze Zeit später sorgte der sich derzeit in glänzender Spiellaune befindende Siegfried Oppl an Brett fünf mit einem abermals sehenswert und souverän herausgespielten Erfolg für das nächste Erfolgserlebnis für die Spielgemeinschaft. Georg Wurzer hatte an Brett sechs in leicht vorteilhafter Stellung bereits die Vorentscheidung zugunsten der Stiftländer vor Augen, musste sich aber nach einem Dauerschach in höchster Zeitnot mit einem Teilerfolg zufrieden geben - es stand 3:1 für die Spielgemeinschaft. Doch die Bindlacher hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Markus Fröhlich war im Verlauf seiner Partie an Brett sieben immer mehr in Bedrängnis geraten und musste schließlich nach einem in Zeitnot erlittenen Figurenverlust aufgeben - nur noch 3:2. Bereits kurze Zeit später gelang es jedoch Pavel Vitak, am Spitzenbrett nach einer überlegen geführten Partie, die er mit einer feinen Mattkombination krönte, den alten Zwei-Punkte-Abstand wieder herzustellen. Doch die Bayreuther Vorstädter bäumten sich ein letztes Mal auf. Michael Schmid wurde in seiner Partie an Brett vier von seinem Kontrahenten von Beginn an systematisch auf dem Königsflügel unter Druck gesetzt, dem er letzten Endes nicht standhalten konnte und somit nach über vierstündiger Spielzeit aufgeben musste. Aber die Stiftländer ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Uwe Braunschläger war zwar zu Anfang seiner Partie an Brett acht in leichten Stellungsnachteil geraten, nutzte dann jedoch eine Unachtsamkeit seines Gegners zur Wende und stellte schließlich den Sieg mit einer geschickten Mattkombination sicher. Mit diesem Sieg zum Abschluss des Kalenderjahres 2005 können die Stiftländer bei erzielten 6:2 Punkten zufrieden auf die erste Halbserie zurückblicken. Im ersten Spiel des neuen Jahres misst man dann die Kräfte mit dem Regionalliga-Absteiger aus Coburg.

Heimniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

15.01.2006

Dämpfer für die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Im ersten Spiel im neuen Jahr mussten die Stiftländer am vergangenen Sonntag eine deutliche 2,5:5,5-Heimniederlage gegen den Regionalliga-Absteiger Coburger SV hinnehmen. Dadurch ist die Spielgemeinschaft mit nunmehr 6:4 Punkten bei 21:19 Brettpunkten ins Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken zurückgefallen. Die zweite Mannschaft bestreitet ihr erstes Spiel im Jahr 2006 in der A-Klasse Marktredwitz in der nächsten Wochen bei der zweiten Mannschaft des SV Thiersheim.

Mit vorsichtigem Optimismus gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die Coburger, hatten diese im bisherigen Saisonverlauf doch eher durchwachsene Leistungen gezeigt und folgerichtig mit 2:6 Punkten einen Platz im hinteren Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga belegt. Allerdings mussten die Stiftländer auf ihren tschechischen Spitzenspieler Pavel Vitak verzichten, für den kurzfristig Matthias Vogl einsprang. Bereits nach relativ kurzer Spieldauer geriet die Spielgemeinschaft in Rückstand, nachdem Siegfried Oppl an Brett vier in durchaus aussichtsreicher Stellung ein Turmschach seines Kontrahenten übersehen hatte, was ihn unmittelbar zur Aufgabe zwang. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer an Brett fünf in einem ruhigen Stellungstypen bereits in einem frühen Partienstadium auf Remis. Als dann Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei, der im Verlauf seiner Partie an Brett zwei mehr und mehr unter Druck geraten war, die Segel in aussichtsloser Position streichen musste, schienen die Felle für die Spielgemeinschaft schon davon zu schwimmen. Doch die Stiftländer bäumten sich noch einmal auf. Markus Fröhlich hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett sechs eine druckvolle Stellung aufgebaut und führte diese nach vorübergehenden Stellungsproblemen am Ende gekonnt zum Sieg - es stand 1,5:2,5. Uwe Braunschläger konnte in seiner Partie an Brett sieben nach einem Qualitätsverlust in der Eröffnungsphase eine starke Druckstellung auf die Königsstellung seines Gegenübers aufbauen und sich so noch in ein Remis retten. Doch dann holten die Coburger zum entscheidenden Schlag aus. Zunächst musste Matthias Vogl an Brett acht nach einer Unachtsamkeit mit folgendem Figurenverlust seine Partie an Brett acht aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Michael Schmid nach einer gekonnten Figurenkombination seines Kontrahenten an Brett drei die Waffen strecken, womit die Mannschaftsniederlage endgültig besiegelt war. In der letzten Partie des Tages einigte sich schließlich Claus Braunschläger in einem schwierigen und unübersichtlichen Endspiel mit seinem Gegner am Spitzenbrett auf Remis. Nach dieser Niederlage müssen die Stiftländer zunächst einmal wieder kleinere Brötchen backen und versuchen, so schnell wie möglich die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Im nächsten Spiel in zwei Wochen steht die sehr schwere Auswärtsbegegnung beim spielstarken Team des SC Pegnitz/Creußen auf dem Programm.

Wichtiger Auswärtssieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

29.01.2006

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau hat gerade rechtzeitig wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden: Nach der deutlichen 2,5:5,5-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen den Regionalliga- Absteiger Coburger SV konnten die Stiftländer am Sonntag einen überraschend hohen 6:2-Auswärtssieg beim SC Pegnitz-Creußen landen. Dadurch rangiert die Spielgemeinschaft mit nunmehr 8:4 Punkten bei 27:21 Brettpunkten weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Dagegen musste die zweite Mannschaft in ihrem ersten Spiel im Jahr 2006 in der A-Klasse Marktredwitz beim Meisterschaftsfavoriten SV Thiersheim II eine deutliche 0,5:7,5-Auswärtsschlappe hinnehmen.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen hoch motiviert in die Begegnung gegen die Oberfranken, galt es doch die Scharte der Heimschlappe vom vergangenen Spieltag auszuwetzen. Da die Gastgeber zudem ersatzgeschwächt antreten mussten, wollten die Stiftländer die Chance beim Schopfe packen, sich im Kampf gegen den Abstieg vorentscheidend von einem unmittelbaren Konkurrenten abzusetzen. Und schon bereits nach relativ kurzer Spieldauer trug die konzentrierte Spielweise der Spielgemeinschaft erste Früchte. Siegfried Oppl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf eine überlegene Stellung erspielt und nutzte schließlich einen fragwürdigen Zug seines Gegenübers gekonnt zum Sieg. Kurze Zeit später konnte Georg Wurzer an Brett sechs einen beherzten Angriff auf die Königsstellung seines Kontrahenten erfolgreich zum Abschluss bringen und somit die Führung für die Spielgemeinschaft auf 2:0 erhöhen. Doch damit nicht genug. Auch Markus Fröhlich konnte eine Ungenauigkeit seines Gegners zu einem entscheidenden Angriff nutzen und die Führung weiter ausbauen. Als dann auch noch Uwe Braunschläger seinen Kontrahenten an Brett acht in überlegener Stellung nach einem Turm- und schließlich auch noch Figurengewinn zur Aufgabe gezwungen hatte, war die Vorentscheidung bereits gefallen, benötigte man aus den vier verbliebenen Partien doch nur noch einen halben Punkt. Angesichts dieser Konstellation zeigten sich sowohl Pavel Vitak am Spitzenbrett als auch Claus Braunschläger an Brett zwei mannschaftsdienlich und einigten sich mit ihren Gegnern in ausgeglichenen Stellungen jeweils auf Remis, womit der Mannschaftserfolg sicher gestellt war. Michael Schmid rundete schließlich den Erfolg an Brett vier durch einen sehenswert herausgespielten Sieg ab. Die Niederlage von Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei in der letzten Partie des Tages hatte dann nur noch kosmetischen Charakter. Durch diesen wichtigen Auswärtssieg haben sich die Stiftländer wohl bereits jetzt aller Abstiegssorgen entledigen können und können somit entsprechend gelassen die letzten drei Saisonspiele angehen. Im nächsten Aufeinandertreffen in drei Wochen erwartet man den Meisterschaftsfavoriten PTSV- SK Hof.

Die zweite Mannschaft musste das Auswärtsspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen den Tabellenführer SV Thiersheim II abermals stark ersatzgeschwächt und zudem lediglich mit sieben Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Entsprechend setzte es eine derbe 0,5:7,5-Schlappe. Für den einzigen Teilerfolg der Spielgemeinschaft in dieser Begegnung sorgte Markus Fröhlich, während Uwe Braunschläger, Matthias Vogl, Robert Wiesend, Max Seebauer, Markus Zielinski und Roman Leiß ihre Partien jeweils aufgeben mussten. Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag gegen den FC Marktleuthen III statt.

Deutliche Heimschlappe für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

19.02.2006

Die Grenzen aufgezeigt bekam die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer PTSV-SK Hof. Allerdings wurden die Stiftländer mit der letzten Endes zu Buche stehenden 1,5:6,5-Niederlage doch etwas unter Wert geschlagen, bestanden doch in verschiedenen Partien zwischenzeitlich durchaus Gewinnchancen. Mit dieser Heimniederlage belegt man mit nunmehr 8:6 Punkten bei 28,5:27,5 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft konnte in der A-Klasse Marktredwitz am vorvergangenen Wochenende beim 4:4 gegen den FC Marktleuthen III immerhin einen Teilerfolg erringen.

Die Spieler der ersten Mannschaft konnten unbeschwert in die Begegnung gegen den heißen Meisterschaftskandidaten und Regionalliga-Absteiger aus Hof gehen, hatte man sich doch den Klassenerhalt bereits am vergangenen Spieltag durch den deutlichen 6:2-Auswärtssieg beim SC Pegnitz-Creußen so gut wie gesichert. Trotz der Ausgangslage hatten die Stiftländer natürlich nichts zu verschenken, konnten sie doch das Zünglein an der Waage im Meisterschaftskampf der Bezirksoberliga Oberfranken zwischen den Konkurrenten Hof und Kirchenlaibach spielen. Dabei mussten sie allerdings auf den in Urlaub verweilenden tschechischen Altmeister Zdenek Skokan verzichten. Die Begegnung begann hoffnungsvoll aus Sicht der Spielgemeinschaft, konnte doch Georg Wurzer seinem starken Kontrahenten an Brett fünf immerhin ein Remis abtrotzen. Doch dann machten die in Bestbesetzung angetretenen Oberfranken ernst. Zunächst musste Markus Fröhlich bei drohendem Damenverlust an Brett sechs die Waffen strecken. Ihm folgte kurze Zeit später der kurzfristig eingesprungene Max Seebauer an Brett acht, der sich zwar lange Zeit bravourös geschlagen hatte, letzten Endes aber doch die Überlegenheit seines Gegners anerkennen musste. Auch Uwe Braunschläger hatte in einer abwechslungsreichen Partie an Brett sieben lange Zeit durchaus ein Erfolg versprechendes Gegenspiel, konnte aber dann dem entscheidenden Mattangriff seines Kontrahenten nicht standhalten - somit stand es bereits 0,5:3,5 aus Sicht der Spielgemeinschaft. Doch die Spieler an den verbliebenen Brettern dachten noch lange nicht an Aufgabe und versuchten vehement, der Begegnung durch eine offensivere Spielweise doch noch eine Wende zu geben. Allerdings ging der Schuss letzten Endes nach hinten los. Zunächst musste Pavel Vitak nach Verlust von zwei Bauern in aussichtsloser Position seine Partie am Spitzenbrett aufgeben. Auch Siegfried Oppl geriet an Brett vier in einem sehr schwierig zu überblickenden Turmendspiel in entscheidenden Nachteil und musste ebenfalls aufgeben. Schließlich musste auch Michael Schmid aufgrund der schlechteren Bauernstruktur in einem Turmendspiel seine Partie an Brett drei verloren geben. In der letzten Partie des Tages sorgte dann Claus Braunschläger für das einzige Erfolgserlebnis des Tages, nachdem er seinen Kontrahenten an Brett zwei mit Bauernvorteil im Endspiel zur Aufgabe gezwungen hatte. Trotz der am Ende doch deutlichen Schlappe braucht man sich im Lager der Stiftländer keine Vorwürfe zu machen, hatte man doch in den einzelnen Partien beherzt seine Chancen gesucht, wobei sich jedoch am Ende doch die Spielstärke der Hofer durchsetzte. Im letzten Auswärtsspiel der Saison treten die Oberpfälzer in drei Wochen beim SV Thiersheim an.

Die zweite Mannschaft musste das Heimspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen den FC Marktleuthen III abermals stark ersatzgeschwächt und zudem lediglich mit sieben Spielern bestreiten. Vor diesem Hintergrund ist das erreichte 4:4-Unentschieden durchaus als Erfolg zu werten. Für die Gewinnpunkte in diesem Spiel sorgten Markus Fröhlich, Matthias Vogl und Robert Wiesend, während Max Seebauer und Thomas Färber Teilerfolge errangen. Markus Zielinski und Claus Jäger mussten ihre Partien aufgeben. Das nächste Spiel findet in zwei Wochen beim SK Marktredwitz statt.

Knapper Heimsieg zum Saisonabschluss

02.04.2006

Gelungener Saisonabschluss für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch das nach über fünfstündiger Spielzeit zu Buche stehende 4,5:3,5 gegen die SG Sonneberg konnten die Stiftländer ihr letztes Saisonspiel in der Bezirksoberliga Oberfranken siegreich gestalten und belegen in der Endabrechnung mit 11:7 Punkten bei 37:35 Brettpunkten einen beachtenswerten dritten bzw. vierten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Oberfranken. Auch die zweite Mannschaft konnte mit dem 5:3-Heimsieg gegen die SG Röslau/Schönwald endlich wieder einen Erfolg vermelden und belegt vor dem letzten Spieltag in der A-Klasse Marktredwitz mit 7:9 Punkten einen Platz im Tabellenmittelfeld.

Die Spieler der ersten Mannschaft konnten unbeschwert in die Begegnung gegen die bereits als Absteiger feststehenden Sonneberger gehen, hatte man sich doch den Klassenerhalt bereits an den vorangehenden Spieltagen gesichert. Allerdings musste man aufgrund der Ausfälle der beiden Spitzenspieler Pavel Vitak und Claus Braunschläger erheblich ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen die Gäste aus Südthüringen gehen. Die Partien an den einzelnen Brettern begannen zunächst verhalten, was sich nicht zuletzt in den beiden bereits nach relativ kurzer Spieldauer geschlossenen Remis von Georg Wurzer an Brett vier und vom kurzfristig eingesprungenen Markus Zielinski an Brett acht äußerte. Doch dann mussten die Stiftländer einen ersten Rückschlag hinnehmen, nachdem sich Max Seebauer an Brett sieben in einem Mattnetz seines Kontrahenten verstrickt hatte und so zur Aufgabe gezwungen wurde. Kurze Zeit später einigten sich nacheinander zunächst Markus Fröhlich an Brett fünf und dann auch Zdenek Skokan am Spitzenbrett und Uwe Braunschläger an Brett sechs in mehr oder weniger ausgeglichenen Positionen auf Remis. Somit stand es vor Beendigung der beiden abschließenden Partien des Tages 2,5:3,5 aus Sicht der Spielgemeinschaft. Doch noch war die Begegnung lange nicht entschieden, hatten sich doch sowohl Michael Schmid an Brett zwei als auch Siegfried Oppl an Brett drei im Verlauf ihrer Partien jeweils einen Stellungsvorteil erspielt, den es nun in einen Erfolg umzumünzen galt. Und beide Spieler behielten die Nerven und konnten so dem Spiel noch die entscheidende Wende geben. Zunächst profitierte Siegfried Oppl in einem Endspiel mit je drei Leichtfiguren von einer Ungenauigkeit seines Gegenübers, was diesen postwendend zur Aufgabe zwang. Zum Matchwinner an diesem Tag avancierte dann Michael Schmid, der in einem Turmendspiel die Übersicht behielt und mit seiner genauen Spielweise seinen Gegner schließlich vor unüberwindbare Probleme stellte. Nach diesem knappen Erfolg im letzten Saisonspiel können die Stiftländer auf eine sehr erfolgreiche Spielserie in der Bezirksoberliga zurückblicken.

Die zweite Mannschaft konnte das Heimspiel in der A-Klasse Marktredwitz gegen die SG Röslau/Schönwald endlich wieder mal vollzählig und mit einer spielstarken Truppe bestreiten und konnte so mit einem 5:3-Erfolg den dritten Saisonerfolg verbuchen. Für die Gewinnpunkte in diesem Spiel sorgten Markus Fröhlich, Uwe Braunschläger, Max Seebauer und Markus Zielinski, während Matthias Vogl und Robert Wiesend jeweils Teilerfolge errangen. Wolfgang Krapf und Frank Schiller mussten ihre Partien aufgeben. Das letzte Saisonspiel der zweiten Mannschaft findet kommende Woche bei der SpVgg Wunsiedel II statt.

21. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen 1985 am 14. April 2006 in Waldsassen

14.04.2006

Auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das erfreuliche Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen- Wiesau in der zurückliegenden Saison der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Hierbei ging er insbesondere auf das Abschneiden der beiden am Spielbetrieb teilnehmenden Wettkampfmannschaften der Schachspiel-Gemeinschaft Waldsassen-Wiesau ein. In seinen Ausführungen erwähnte der Vorsitzende die auf der letzten Versammlung des Schachbezirks Oberfranken getroffene Entscheidung, wonach Spielgemeinschaften auf Oberfrankenebene zunächst weiter spielberechtigt sind. Da auf höherer Verbandsebene für Spielgemeinschaften derzeit jedoch keine Spielgenehmigung vorgesehen ist, bestehe für die erste Mannschaft im Falle des Erringens der Meisterschaft in der Bezirksoberliga Oberfranken jedoch kein Aufstiegsrecht. Zum Abschluss seiner Ausführungen stellte der erste Vorsitzende den ursprünglich als Trainingsgelegenheit konzipierten Spielabend aufgrund des in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden mangelnden Besuchs zur Debatte. Nach kurzer Diskussion der anwesenden Mitglieder kam man angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle Spieler wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, überein, den Spielabend am Freitag vorerst abzuschaffen.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Kassenbericht an. Kassier Jürgen Maschauer berichtete von trotz der zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Die Mitgliederzahl blieb weiterhin konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete im Detail von der erfolgreich verlaufenen Saison der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken. Mit 11:7 Punkten bei 37:35 Brettpunkten belegte das Team den beachtenswerten vierten Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga und konnte sich damit auch in ihrem fünften Jahr in Folge erfolgreich im sehr starken Teilnehmerfeld der Bezirksoberliga behaupten. Die erfolgreichsten Spieler der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Claus Braunschläger (6 Punkte aus 8 Partien), Pavel Vitak (4,5 aus 6), Siegfried Oppl (5,5 aus 9) sowie Markus Fröhlich, Georg Wurzer und Uwe Braunschläger mit jeweils 4,5 Punkten aus 9 Partien. Für die neue Saison erhofft sich der Spielleiter einen ähnlich positiven Saisonverlauf. Zunächst gelte es allerdings, in der abermals sehr ausgeglichenen Liga den Klassenerhalt zu sichern.

Der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, beschrieb in seinen Ausführungen ein differenziertes Bild seines Teams. Einerseits konnte man sich sportlich mit der Ausbeute von 7:11 Punkten bei 26:46 Brettpunkten sowie dem in der Endabrechnung der A-Klasse Marktredwitz zu Buche stehenden siebten Tabellenplatz durchaus zufrieden zeigen. Allerdings musste man abermals mehrere Spiele stark ersatzgeschwächt bzw. in Unterzahl bestreiten. Zielinski appellierte aus diesem Grund zum wiederholten Mal an die Einsatzbereitschaft der anwesenden Mannschaftsmitglieder, da hiervon die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft maßgeblich abhängig sei. Nach eingehender Diskussion kam man auf der Basis von avisierten Neuzugängen sowie den Zusagen der anwesenden Spieler überein, die zweite Mannschaft auch in der kommenden Saison für den Spielbetrieb in der A-Klasse Marktredwitz zu melden. Die erfolgreichsten Spieler im vergangenen Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Markus Fröhlich (5,5 Punkte aus 7 Partien), Robert Wiesend (5 aus 8), Markus Zielinski (4 aus 7) sowie Max Seebauer (4,5 aus 8).

Die Entlastung der Vorstandschaft sowie die anschließenden Neuwahlen verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier, Uwe Braunschläger als Schriftführer, Claus Braunschläger als Spielleiter der ersten Mannschaft und Markus Zielinski als Spielleiter der zweiten Mannschaft.

Die Veranstaltung schloss mit lebhaften Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Neben der Zukunft der zweiten Mannschaft und der Abschaffung des Spielabends am Freitag standen dabei insbesondere die Auswirkungen der derzeit auf Ebene des Schachbezirks Oberfrankens begrenzten Spielberechtigung von Spielgemeinschaften auf den Spielbetrieb der ersten Mannschaft im Mittelpunkt. Da absehbar sei, dass sich das im Falle des Erringens der Meisterschaft in der Bezirksoberliga nicht gegebene Aufstiegsrecht zumindest mittelfristig negativ auf die Motivation der besten Spieler auswirken wird, wurden verschiedene Alternativen zur Umstrukturierung des Spielbetriebs diskutiert, welche auf der in Kürze stattfindenden Mitgliederversammlung des Partnervereins aus Wiesau nochmals beraten werden sollen.

Schachclub Waldsassen von 1985