Missglückter Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

24.09.2006

Chancenlos war die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau beim Saisonauftakt der Bezirksoberliga Oberfranken am vergangenen Sonntag gegen die als heißer Meisterschaftskandidat gehandelte dritte Mannschaft des Bundesligisten TSV Bindlach-Aktionär. Nach knapp vierstündiger Spielzeit stand eine am Ende mehr als deutliche 1,5:6,5-Niederlage zu Buche. Die zweite Mannschaft startet in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen den FC Marktleuthen III in die neue Saison der A-Klasse Marktredwitz.

Die Spielgemeinschaft konnte den Saisonauftakt gegen die Bayreuther Vorstädter bis auf den kurzfristig verhinderten Georg Wurzer in Bestbesetzung bestreiten. Allerdings waren angesichts des aufgrund von mehreren Neuzugängen im Bundesligateam enorm verstärkten Spielerpotenzials der dritten Mannschaft des TSV Bindlach-Aktionär die Hoffnungen im Lager der Stiftländer auf einen erfolgreichen Saisonstart eher geringer Natur. Zu Beginn der Begegnung hielt sich die Spielgemeinschaft durchaus wacker und konnte durch Michael Schmid und Zdenek Skokan, die ihre Partien an den Brettern drei und vier in ausgeglichenen Stellungstypen Remis gaben, zwei Teilerfolge verbuchen. Doch die Überlegenheit der Oberfranken an diesem Tag wurde von Minute zu Minute deutlicher. So mussten kurz nacheinander Siegfried Oppl an Brett fünf und Uwe Braunschläger an Brett sieben nach kleineren Unachtsamkeiten, die von ihren Kontrahenten sofort gnadenlos bestraft wurden, ihre Partie jeweils aufgeben - es stand somit 1:3 aus Sicht der Spielgemeinschaft. Zwar wehrten sich die verbliebenen vier Spieler durchaus verbissen, allerdings wurde schon bald offensichtlich, dass die nahezu in Bestbesetzung angetretenen Bindlacher an diesem Tag einfach zu stark für die Stiftländer waren. Nach knapp dreieinhalbstündiger Spielzeit musste zunächst Markus Fröhlich an Brett sechs nach einer offen und beherzt geführten Partie aufgrund Zeitüberschreitung die Segel streichen und kurz danach auch der tschechische Neuzugang Vladimir Stech in seinem ersten Einsatz für die Spielgemeinschaft seine Partie in aussichtsloser Stellung aufgeben. Für den dritten Teilerfolg aus Sicht der Stiftländer sorgte dann Pavel Vitak am Spitzenbrett durch ein mittels eines Figurenopfers erzwungenes Dauerschach. In der letzten Partie des Tages hatte Claus Braunschläger nach einer gewagten Eröffnungsvariante eine interessante Stellung mit Chancen auf beiden Seiten erspielt, musste sich aber nach Abwehr seines Angriffs durch seinen Kontrahenten am Ende ebenfalls geschlagen geben. Nach dieser deutlichen Schlappe zum Auftakt gegen einen zumindest an diesem Tag übermächtigen Gegner heißt es Ruhe zu bewahren im Lager der Stiftländer. Nun gilt es, in der nächsten Runde im Heimspiel gegen die TS Bayreuth die ersten Punkte in der neuen Saison einzufahren.

Erster Saisonsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

15.10.2006

Durchatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau: Mit einem letzten Endes souverän herausgespielten 5:3-Heimerfolg gegen die TS Bayreuth landete die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag ihren ersten Saisonsieg und belegt nunmehr mit 2:2 Punkten bei 6,5:9,5 Brettpunkten einen Platz im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Dagegen musste die zweite Mannschaft bereits am vorvergangenen Samstag beim Saisonstart der A- Klasse Markredwitz eine unnötige 3,5:4,5-Heimniederlage gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen hinnehmen.

Die Spieler der ersten Mannschaft gingen hoch konzentriert in die Begegnung gegen die Wagnerstädter, galt es doch, Wiedergutmachung für die deutliche 1,5:6,5-Auswärtsschlappe zum Saisonauftakt gegen die dritte Mannschaft des Bundesligisten TSV Bindlach-Aktionär zu betreiben. Allerdings musste man bei diesem Unterfangen kurzfristig auf den Brett-1-Spieler Pavel Vitak verzichten. Das Aufeinandertreffen begann recht verhalten. Folgerichtig einigte sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett fünf bereits nach relativ kurzer Spieldauer in ausgeglichener Stellung auf Remis. Doch dann legten die Stiftländer vor. Zunächst nutzte Claus Braunschläger am Spitzenbrett einen Qualitätsvorteil in gekonnter Art und Weise zum Sieg. Ihm folgte kurze Zeit später Altmeister Zdenek Skokan, der seinen Gegenüber an Brett drei mit seiner druckvollen Spielweise düpierte und schließlich zur Aufgabe zwang: es stand 2,5:0,5 für die Spielgemeinschaft. Aber die Oberfranken hatten die Begegnung noch lange nicht aufgegeben und schlugen postwendend zurück. Siegfried Oppl geriet im Verlauf seiner Partie an Brett vier mehr und mehr in Bedrängnis und musste letztlich in aussichtsloser Position die Segel streichen - nur noch 2,5:1,5. Bereits kurze Zeit später gelang es jedoch Markus Fröhlich an Brett sechs, mit einem sehenswert und überlegen herausgespielten Erfolg den alten Zwei-Punkteabstand wieder herzustellen. Michael Schmid hatte in seiner Partie an Brett zwei von Beginn an die Initiative ergriffen, musste allerdings letzten Endes seiner offenen Königsstellung Tribut zollen und seine Partie kurz vor dem Matt aufgeben. Somit stand es vor Abschluss der letzten beiden Partien des Tages 3,5:2,5 für die Spielgemeinschaft. Zum Matchwinner avancierte dann der tschechische Neuzugang Vladimir Stech, der seine Partie an Brett acht mit einem Qualitätsvorteil souverän zum Erfolg führte. In der letzten Partie des Tages einigte sich dann Uwe Braunschläger mit seiner Kontrahentin auf Brett sieben nach einer abwechslungsreichen Begegnung in einem Damenendspiel auf Remis. Mit diesem letzten Endes verdienten Erfolg haben die Stiftländer ihr Punktekonto in der Bezirksoberliga Oberfranken wieder ausgeglichen. In zwei Wochen steht nun die schwere Reise zum Lokalrivalen SV Thiersheim an.

Die zweite Mannschaft musste zum Saisonstart der A-Klasse Marktredwitz gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen eine knappe 3,5:4,5-Niederlage hinnehmen. Für den einzigen Gewinnpunkt in dieser Begegnung sorgte Andreas Ascherl. Während Markus Fröhlich, Horst Vogl, Robert Wiesend, Max Seebauer und Roman Leiß jeweils Teilerfolge erringen konnten, mussten Matthias Vogl und Markus Zielinski ihre Partien jeweils aufgeben. Am kommenden Samstag steht für die zweite Mannschaft die Auswärtspartie beim SK Marktredwitz auf dem Programm.

Wichtiger Auswärtssieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

30.10.2006

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Durch einen letzten Endes souverän herausgespielten 6:2-Auswärtssieg beim Lokalrivalen SV Thiersheim landeten die Stiftländer den zweiten Sieg in Folge und belegen nunmehr mit 4:2 Punkten bei 12,5:11,5 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft musste dagegen in ihrem zweiten Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz abermals eine Niederlage hinnehmen und wartet somit weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der neuen Spielserie.

Mit einer gehörigen Portion Respekt gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die Thiersheimer, waren doch die Aufeinandertreffen mit den Oberfranken in der Vergangenheit jeweils von spannenden Partieverläufen geprägt gewesen. Zudem mussten die Stiftländer kurzfristig auf ihren Altmeister Zdenek Skokan verzichten. Von Beginn an entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Dann nach fast dreistündiger Spielzeit die erste Erfolgsmeldung für die Spielgemeinschaft: Uwe Braunschläger profitierte an Brett sieben von einer groben Unachtsamkeit seines Gegenübers und zwang diesen nach Turmgewinn zur Aufgabe. Kurze Zeit später gelang es Claus Braunschläger an Brett zwei, die Führung der Stiftländer mit einem systematisch und gekonnt herausgespielten Erfolg auf 2:0 zu erhöhen. Doch die Thiersheimer schlugen postwendend zurück. Georg Wurzer hatte sich an Brett fünf zwar eine durchaus aussichtsreiche Position erspielt, geriet aber im weiteren Partienverlauf durch Ungenauigkeiten mehr und mehr unter Druck und musste seine Partie schließlich aufgeben. Markus Fröhlich konnte sich an Brett sechs trotz Zeitnot aus der Umklammerung seines Kontrahenten befreien und erreichte schließlich ein wichtiges Remis - es stand somit 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft. Dann folgte der Auftritt von Pavel Vitak, der seinen Gegner am Spitzenbrett in einem fein geführten Läufer-Springer-Endspiel mehr und mehr in die Defensive drängte und schließlich nach einer sehenswerten Zugfolge zur Aufgabe zwang. Nach über vierstündiger Spielzeit stellte dann Neuzugang Vladimir Stech an Brett acht den Mannschaftserfolg durch ein souverän geführtes Endspiel bei Qualitätsvorteil sicher. Für die verbliebenen Spieler Michael Schmid und Siegfried Oppl galt es nun hauptsächlich, die persönliche Erfolgsbilanz zu verbessern. Siegfried Oppl hatte sich an Brett vier nach einem riskanten Figurenopfer im Mittelspiel ein aussichtsreiches Endspiel erkämpft, übersah aber die Zugfolge zum Sieg und gab seine Partie schließlich Remis. Michael Schmid lieferte sich mit seinem Kontrahenten an Brett drei einen offenen Schlagabtausch, in dem er seinen erspielten Bauernvorteil im Endspiel zum Erfolg nutzen konnte. Mit diesem eminent wichtigen Auswärtssieg beim starken Lokalrivalen aus Thiersheim haben sich die Stiftländer ins vordere Tabellendrittel gekämpft und können somit gelassen in die nächste Begegnung in drei Wochen gegen den SC 1868 Bamberg III gehen.

Für die zweite Mannschaft setzte es in der A-Klasse Marktredwitz nach der knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen den FC Marktleuthen III zum Saisonauftakt mit der deutlichen 2:6-Auswärtsschlappe beim SK Marktredwitz erneut eine Niederlage. Während Markus Fröhlich, Matthias Vogl, Robert Wiesend und Andreas Ascherl Teilerfolge errangen, mussten Max Seebauer, Roman Leiß, Jürgen Maschauer und Frank Schiller ihre Partien jeweils aufgeben. Die nächste Begegnung der zweiten Mannschaft findet in vier Wochen gegen die zweite Mannschaft der SG Mehlmeisel/Tröstau statt.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau erneut erfolgreich

19.11.2006

Erfolgreicher Jahresabschluss für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch einen hart erkämpften 4,5:3,5-Heimsieg gegen die dritte Mannschaft des SC 1868 Bamberg landeten die Stiftländer bereits den dritten Sieg in Folge und haben sich mit 6:2 Punkten bei 17:15 Brettpunkten im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken festgesetzt. Die zweite Mannschaft war spielfrei und bestreitet ihr nächstes Spiel am kommenden Samstag gegen die zweite Mannschaft der SG Mehlmeisel/Tröstau.

Hoch motiviert gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die Bamberger, galt es doch, den in den bisherigen Saisonspielen erkämpften Tabellenplatz im Spitzenfeld der Bezirksoberliga Oberfranken zu verteidigen. Allerdings traf man an diesem Tag auf eine zwar ersatzgeschwächte, jedoch keineswegs zu unterschätzende Mannschaft aus Bamberg. Von Beginn an entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach fast zweistündiger Spielzeit beendete Markus Fröhlich dann als Erster seine Partie durch ein in ausgeglichener Position vereinbartes Remis. Kurze Zeit später setzte es den ersten Rückschlag für die Spielgemeinschaft. Siegfried Oppl hatte sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf einen offenen Positionskampf geliefert, musste aber schließlich seiner zu instabilen Stellung Tribut zollen und in aussichtsloser Position aufgeben. Doch den Stiftländern gelang postwendend der Ausgleich. Uwe Braunschläger hatte seinen Gegner von Beginn seiner Partie an Brett acht systematisch unter Druck gesetzt, was diesen zunächst zu einem fragwürdigen Damenopfer und schließlich zur Aufgabe zwang. Und die Spielgemeinschaft legte gleich nach. Claus Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei eine vorteilhafte Position erspielt und nutzte in der spielentscheidenden Phase eine Ungenauigkeit seines Gegenübers zu einem gekonnten Mattangriff - es stand 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft. Doch noch gaben sich die Oberfranken keineswegs geschlagen. Michael Schmid geriet im Mittelspiel seiner Partie an Brett drei mehr und mehr unter Druck und musste seine Partie schließlich nach einem vehementen Angriff auf seine Königsstellung in aussichtsloser Stellung aufgeben. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegner an Brett sechs in schwierig einzuschätzender Position aus turniertaktischen Gründen auf Remis. Die Entscheidung musste somit an den verbliebenen beiden Brettern fallen. Hier sorgte nach kanpp vierstündiger Spielzeit Altmeister Zdenek Skokan an Brett vier für die Vorentscheidung, nachdem er einen herausgespielten Bauernvorteil in einem Turmendspiel in überlegener Art und Weise zum Partiegewinn nutzte. Den für den Mannschaftssieg noch nötigen halben Punkt sicherte schließlich Pavel Vitak am Spitzenbrett, der sich in leicht vorteilhafter Stellung in einem Turmendspiel mit seinem Gegenüber auf Remis einigte. Nach diesem Erfolg im letzten Spiel vor der Weihnachtspause können die Stiftländer mit drei Siegen bei einer Niederlage zufrieden auf die erste Halbserie der Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken. Das erste Spiel im neuen Jahr gegen die sehr spielstarke Mannschaft des TSV Kirchenlaibach wird dann zeigen, wohin der weitere Weg der Spielgemeinschaft in dieser Saison führen wird.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau mit wichtigem Unentschieden

21.01.2007

Ein wichtiges Unentschieden erreichte die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am Sonntag im Spitzenspiel der Bezirksoberliga Oberfranken beim Tabellenzweiten TSV Kirchenlaibach. Nach nahezu sechsstündiger Spielzeit stand ein hart erkämpftes und letzten Endes verdientes 4:4-Unentschieden zu Buche, womit die Stiftländer mit 7:3 Punkten bei 21:17 Brettpunkten weiterhin einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken belegen. Die zweite Mannschaft musste dagegen auch in ihrem vierten Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz eine Niederlage hinnehmen und wartet somit weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der laufenden Spielserie.

Mit einer gehörigen Portion Respekt gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die Oberfranken, waren diese doch im bisherigen Saisonverlauf der Bezirksoberliga Oberfranken ihrer Rolle als Mitfavorit mit respektablen 6:2 Punkten durchaus gerecht geworden. Da sich nur der Sieger des Aufeinandertreffens weiterhin Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen konnte, standen die Vorzeichen günstig für ein spannendes und hochklassiges Match. Von Beginn an entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach relativ kurzer Spielzeit remisierte Altmeister Zdenek Skokan an Brett vier in ausgeglichener Position. Alsbald folgte der erste Rückschlag für die Stiftländer: Georg Wurzer war im Verlauf seiner Partie an Brett sechs mehr und mehr in Bedrängnis geraten und verlor schließlich durch Überschreitung seines Zeitlimits. Doch die Spielgemeinschaft schlug postwendend zurück: Siegfried Oppl profitierte in einem offenen Positionskampf von einer Ungenauigkeit seines Gegenübers im Endspiel und nutzte diese zu einem Qualitätsgewinn und schließlich zu seinem ersten Saisonsieg. Und die Stiftländer legten sofort nach. Markus Fröhlich setzte seinen Kontrahenten an Brett sieben nach dessen Eröffnungsfehler in gekonnter Art und Weise permanent unter Druck und zwang diesen schließlich in aussichtsloser Position zur Aufgabe - es stand 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft. Doch die Kirchenlaibacher schlugen mächtig zurück. Zunächst musste Uwe Braunschläger, der nach einer positionellen Ungenauigkeit immer mehr in Bedrängnis geraten war, seine Partie an Brett acht aufgeben. Und damit nicht genug: Kurze Zeit später musste auch Michael Schmid an Brett drei seiner zu offenen Spielweise Tribut zollen und ebenfalls die Segel streichen. Somit lag die Spielgemeinschaft vor Abschluss der beiden letzten Partien des Tages mit 2,5:3,5 in Rückstand. Doch noch gaben sich die Stiftländer nicht geschlagen. Pavel Vitak versuchte am Spitzenbrett hartnäckig, die Defensive seines Gegenübers zu knacken, kam aber letzten Endes über ein Remis nicht hinaus. Damit musste die letzte Partie des Tages entscheiden. Und hier behielt Claus Braunschläger in einem wahren Schachkrimi an Brett zwei mit einem in einem schwierigen Endspiel sehenswert herausgespielten Erfolg kühlen Kopf und stellte somit das so wichtige Unentschieden sicher. In zwei Wochen steht nun die schwere Auswärtsreise zum TV Hallstadt auf dem Programm.

Die zweite Mannschaft musste am vergangenen Samstag ihr Auswärtsspiel in der A-Klasse Marktredwitz bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Wunsiedel stark ersatzgeschwächt und zudem mit lediglich sechs Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Vor diesem Hintergrund zog man sich bei der letzten Endes zu Buche stehenden 3:5-Niederlage durchaus achtbar aus der Affäre. Für die Gewinnpunkte in dieser Begegnung sorgten Uwe Braunschläger und Matthias Vogl. Während Markus Fröhlich und Michael Braun Teilerfolge errangen, mussten Max Seebauer und Frank Schiller ihre Partien jeweils aufgeben. Die nächste Begegnung der zweiten Mannschaft findet am nächsten Samstag gegen die SG Röslau/Schönwald statt.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau baut Erfolgsserie aus

04.02.2007

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiter auf Erfolgskurs: Mit einem nach über fünfstündiger Spielzeit hart erkämpften 4,5:3,5-Auswärtserfolg beim TV Hallstadt bauten die Stiftländer ihre Erfolgsserie auf nunmehr fünf ungeschlagene Spiele in Folge aus und liegen mit 9:3 Punkten bei 25,5:20,5 Brettpunkten weiterhin auf Platz drei der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft musste in der A-Klasse Marktredwitz aufgrund einer kurzfristigen Spielabsage zwangsläufig pausieren und absolviert ihr nächstes Spiel am kommenden Samstag bei den Schachfreunden aus Witzlasreuth.

Mit einer gehörigen Portion Respekt gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die Bamberger Vorstädter, waren doch die Aufeinandertreffen mit den Oberfranken in der Vergangenheit jeweils von spannenden Partieverläufen geprägt gewesen. Zudem mussten die Stiftländer kurzfristig auf ihren Altmeister Zdenek Skokan verzichten. Von Beginn an entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Bereits nach relativ kurzer Spieldauer einigten sich Siegfried Oppl an Brett vier und Georg Wurzer an Brett fünf in jeweils ausgeglichener Position mit ihren Kontrahenten auf Remis. Dann der erste Partiegewinn für die Spielgemeinschaft: Claus Braunschläger nutzte an Brett zwei in gekonnter Manier die Schwachstellen seines Gegenübers aus und kam schließlich mittels eines geschickt geknüpften Mattnetzes zum Erfolg. Doch die Oberfranken schlugen postwendend zurück. Der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl geriet im Verlauf seiner Partie an Brett acht mehr und mehr unter Druck und musste nach erlittenem Figurenverlust in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später einigte sich dann Uwe Braunschläger nach einem zähen Stellungskampf in ausgeglichener Position mit seinem Kontrahenten auf Remis. Somit stand es nach fünf beendeten Partien 2,5:2,5-Unentscheiden, die letzten drei Partien des Tages mussten somit entscheiden. Hier gelang zunächst Michael Schmid, der in seiner Partie an Brett drei in schwierig zu spielender Stellung und trotz Zeitnot den Überblick behielt und seinen Gegenüber zur Aufgabe zwang, ein eminent wichtiger Partiegewinn - noch ein Punkt fehlte zum Mannschaftserfolg. Und Pavel Vitak am Spitzenbrett ließ sich nicht zweimal bitten und sicherte in einem fein geführten Springer-Läufer-Endspiel mittels eines Mehrbauern den Sieg. In der letzten Partie des Tages musste Markus Fröhlich an Brett sechs trotz erbitterter Gegenwehr die Waffen strecken, was jedoch angesichts des bereits feststehenden Mannschaftserfolgs nur noch kosmetischen Charakter. Mit diesem Sieg sind die Stiftländer nunmehr auch aller theoretischen Abstiegssorgen ledig und können somit die restlichen drei Saisonspiele der Bezirksoberliga Oberfranken mit der entsprechenden Gelassenheit angehen. In drei Wochen kommt es zum interessanten Aufeinandertreffen gegen den Regionalliga-Absteiger SC Höchstadt.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau mit Unentschieden

18.03.2007

Mit einem nach über fünfstündiger Spielzeit hart erkämpften, letzten Endes aber leistungsgerechten 4:4-Unentschieden trennten sich am Sonntag die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau und die SpVgg Wunsiedel. Damit liegen die Stiftländer vor dem letzten Saisonspiel mit nunmehr 10:6 Punkten bei 32:32 Brettpunkten weiterhin auf einem Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft musste mit dem 2:6 gegen den Meisterschaftsaspiranten SV Thiersheim II dagegen erneut eine Niederlage hinnehmen und steht damit nach wie vor am Tabellenende der A-Klasse Marktredwitz.

Mit einer gehörigen Portion Respekt gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die abstiegsbedrohten Wunsiedler, hatten diese doch am vergangenen Spieltag mit einem 5:3-Auswärtssieg beim Tabellendritten TSV Kirchenlaibach aufhorchen lassen. Da den Oberfranken im Kampf um den Klassenerhalt eigentlich nur ein Sieg weiterhalf, war eine spannende Begegnung zu erwarten, in der die Stiftländer mit Claus Braunschläger allerdings eine bewährte Stammkraft ersetzen mussten. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und ausgeglichene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach knapp zweistündiger Spieldauer einigten sich dann nacheinander Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei, Siegfried Oppl an Brett vier und schließlich Michael Schmid an Brett zwei in jeweils ausgeglichener Position mit ihren Kontrahenten auf Remis. Dann der erste Rückschlag für die Spielgemeinschaft: Uwe Braunschläger hatte sich zwar zunächst eine überlegene Stellung erspielt, geriet aber durch einen beherzten Gegenangriff seines Gegenübers in schwere Bedrängnis und musste schließlich aufgeben. Pavel Vitak geriet am Spitzenbrett in leicht vorteilhafter Stellung in arge Zeitbedrängnis und gab seine Partie in einem Läuferendspiel schließlich Remis - es stand 2:3 aus Sicht der Spielgemeinschaft. Doch noch gaben die Stiftländer lange nicht auf, hatten sich doch die Spieler an den verbliebenen drei Brettern jeweils Bauernvorteile erspielt. Allerdings gelang es zunächst Matthias Vogl an Brett acht und dann auch Georg Wurzer an Brett fünf trotz vehementer Bemühungen nicht, ihren Bauernvorteil in einen Sieg umzumünzen - es stand vor Abschluss der letzten Partie des Tages 3:4. Damit lag der Druck nunmehr bei Markus Fröhlich. Und dieser behielt an Brett sechs in einem schwierigen Damen-Springer-Endspiel den Überblick und zwang seinen jungen Kontrahenten nach über fünfstündiger Spielzeit kurz vor dem Matt zur Aufgabe. In zwei Wochen erwartet die Spielgemeinschaft zum Saisonabschluss den Coburger SV.

Die zweite Mannschaft musste ihr Heimspiel am vorvergangenen Samstag in der A-Klasse Marktredwitz gegen die zweite Mannschaft des SV Thiersheim ersatzgeschwächt und zudem mit lediglich sieben Spielern bestreiten und stand somit von vornherein auf verlorenem Posten. Folgerichtig setzte es dann auch eine deutliche 2:6-Niederlage. Für den Gewinnpunkt in dieser Begegnung sorgte Horst Vogl. Während Markus Fröhlich und Michael Braun Teilerfolge errangen, mussten Matthias Vogl, Max Seebauer, Markus Zielinski und Roman Leiß ihre Partien jeweils aufgeben. Die nächste Begegnung der zweiten Mannschaft findet am nächsten Samstag in Mitterteich statt.

Sieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau zum Saisonabschluss

01.04.2007

Erfolgreicher Saisonabschluss für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Mit einem nach über fünfstündiger Spielzeit letzten Endes souverän herausgespielten 5,5:2,5-Heimsieg gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft des Coburger SV konnten die Stiftländer ihr letztes Saisonspiel erfolgreich gestalten und belegen damit in der Endabrechnung mit 12:6 Punkten bei 37,5:34,5 Brettpunkten den hervorragenden zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft musste in den vergangenen beiden Wochen in der A-Klasse Marktredwitz gleich zweimal ran und musste nach einem beachtenswerten Unentschieden beim Lokalrivalen aus Mitterteich eine 3:5-Niederlage gegen den Tabellenletzten SG Röslau/Schönwald hinnehmen.

Mit großer Gelassenheit konnten die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen die abstiegsbedrohten Coburger gehen, hatte man doch mit dem Unentscheiden am vergangenen Spieltag in Wunsiedel auch die letzten theoretischen Zweifel am Erhalt der Klasse beseitigt. Dagegen ging es für die bisher achtplatzierten Coburger im Kampf gegen den Abstieg noch um jeden einzelnen Brettpunkt. Dementsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene und ausgeglichene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach knapp eineinhalbstündiger Spieldauer einigten sich dann Siegfried Oppl an Brett fünf und Georg Wurzer an Brett sechs in jeweils ausgeglichener Position mit ihren Kontrahenten auf Remis. Kurze Zeit später legte die Spielgemeinschaft vor: Altmeister Zdenek Skokan überrumpelte seinen Kontrahenten an Brett vier mit einem sehenswerten Angriff auf dessen Königsstellung und zwang diesen nach sehenswerten Figurenmanövern zur Aufgabe. Markus Fröhlich gab anschließend seine Partie an Brett sieben Remis, nachdem er sich größtenteils aus der Umklammerung seines Gegenübers befreit hatte. Kurze Zeit darauf bauten die Stiftländer ihre Führung aus: Claus Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei einen leichten Stellungsvorteil erspielt, den er im Endspiel in gekonnter Manier zum Erfolg nutzte. Nachdem Uwe Braunschläger seine Partie an Brett acht in ausgeglichener Position Remis gegeben hatte, fehlte beim Zwischenstand von 4:2 aus Sicht der Spielgemeinschaft noch ein halber Punkt aus den beiden verbliebenen Partien zum Matchgewinn. Diesen besorgte schließlich Pavel Vitak, der seinem Gegenüber am Spitzenbrett in einem fein geführten Turmendspiel mit Bauernvorteil keine Chance ließ. Angesichts der damit bereits gefallenen Entscheidung einigte sich dann Michael Schmid, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett drei einen offenen Stellungskampf geliefert hatte, auf Remis. Während die Stiftländer damit den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Oberfranken gesichert haben, bedeutet die Niederlage für den Coburger SV wohl den bitteren Abstieg in die Bezirksliga Oberfranken West.

Gemischt fiel die Erfolgsbilanz der zweiten Mannschaft zum Saisonende der A-Klasse Marktredwitz aus. Während das 4:4 am vorvergangenen Samstag beim Lokalrivalen SK Mitterteich als durchaus respektables Ergebnis eingestuft werden kann, enttäuschte das Team am letzten Spieltag bei der vermeidbaren 3:5-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten SG Röslau/Schönwald. Für die Punkte in den beiden Partien sorgten: Max Seebauer (2), Uwe Braunschläger, Matthias Vogl und Markus Zielinski (jeweils 1), sowie Markus Fröhlich, Horst Vogl, Roman Leiß und Claus Jäger (jeweils 0,5). Da man am letzten Spieltag der A-Klasse Marktredwitz spielfrei ist, belegt das Team mit 3:13 Punkten aller Voraussicht lediglich den letzten Platz in der Endabrechnung der A-Klasse Marktredwitz.

22. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 6. April 2007 in Waldsassen

06.04.2007

Auf ein durchaus erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das abermals erfreuliche Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken sowie eine eventuell anstehende Umstrukturierung des Spielbetriebs.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Hierbei ging er insbesondere auf das Abschneiden der beiden Wettkampfmannschaften der nun bereits seit mehreren Jahren bestehenden Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau ein. In seinen Ausführungen erwähnte der Vorsitzende die auf der letzten Versammlung des Schachbezirks Oberfranken getroffene Entscheidung, wonach Spielgemeinschaften auf Oberfrankenebene weiterhin spielberechtigt sind. Da auf höherer Verbandsebene für Spielgemeinschaften jedoch nach wie vor keine Spielgenehmigung vorgesehen ist, bestehe für die erste Mannschaft im Falle des Erringens der Meisterschaft in der Bezirksoberliga Oberfranken kein Aufstiegsrecht. Vogl schloss seine Ausführungen mit einem Hinweis auf die geplante Teilnahme des Schachclubs an einer Veranstaltung der Grundschule Waldsassen im Juni diesen Jahres, um auf diesem Weg potenzielle Nachwuchsspieler für den Schachsport zu gewinnen.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Kassenbericht an. Kassier Jürgen Maschauer berichtete von trotz der zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Seinem Vorschlag einer Umschichtung des Vereinsvermögens stimmten die anwesenden Mitglieder einhellig zu. Die Mitgliederzahl blieb weiterhin nahezu konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete ausführlich von der sehr erfolgreich verlaufenen Saison der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken. Mit 12:6 Punkten bei 37,5:34,5 Brettpunkten belegte das Team den hervorragenden zweiten Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken und konnte sich damit im sechsten Jahr in Folge erfolgreich im sehr starken Teilnehmerfeld der Bezirksoberliga behaupten. Die erfolgreichsten Spieler der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Claus Braunschläger (6,5 Punkte aus 8 Partien), Zdenek Skokan (4,5 aus 6), Pavel Vitak (5 aus 7), Vladimir Stech (2 aus 3), Markus Fröhlich (5 aus 9) sowie Uwe Braunschläger mit 3,5 Punkten aus 8 Partien. Für die neue Saison erhofft sich der Spielleiter einen ähnlich positiven Saisonverlauf. Zunächst gelte es allerdings, in der nach wie vor sehr ausgeglichen besetzten Liga den Klassenerhalt zu sichern.

Dagegen zeigte sich der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, weniger zufrieden mit den Leistungen seines Teams in der A-Klasse Marktredwitz. Mit der doch recht kargen Ausbeute von 3:13 Punkten bei 25:39 Brettpunkten belegte man in der A-Klasse Marktredwitz lediglich den neunten und damit letzten Tabellenplatz. Als positiven Aspekt gelte es jedoch die merklich gestiegene Einsatzbereitschaft insbesondere der Waldsassener Mannschaftsmitglieder festzuhalten. Durch die neu in die Mannschaft gerückten Michael Braun und Christian Reindl sowie die Reaktivierung erfahrener Spieler konnte man in der zurückliegenden Saison auf einen Fundus von insgesamt 11 Spielern zurückgreifen. Der Vorstand appellierte an die anwesenden Mannschaftsmitglieder, nicht in ihrem Engagement nachzulassen, da hiervon die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft maßgeblich abhängig sei. Die erfolgreichsten Spieler im vergangenen Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Uwe Braunschläger (3 Punkte aus 3 Partien), Horst Vogl (3 aus 4), Markus Fröhlich (4,5 aus 8) sowie Matthias Vogl und Max Seebauer mit jeweils 3,5 Punkten aus 8 Partien.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Neben einer einstimmig genehmigten, redaktionellen Änderung der Vereinssatzung standen dabei abermals die Auswirkungen der derzeit auf Ebene des Schachbezirks Oberfrankens begrenzten Spielberechtigung von Spielgemeinschaften im Mittelpunkt. Da in der derzeitigen Konstellation die erste Mannschaft im Falle des Erringens der Meisterschaft in der Bezirksoberliga kein Aufstiegsrecht genießt, seien zumindest mittelfristig negative Folgen auf die Motivation der besten Spieler absehbar. Aus diesem Grund wurden verschiedene Alternativen zur Umstrukturierung des Spielbetriebs mit anwesenden Vertretern des Partnervereins aus Wiesau diskutiert. Hierbei kam man überein, zunächst diverse formalrechtliche Aspekte mit den Verbänden zu klären und in der Folge dann die weitere Vorgehensweise zu beraten.

Schachclub Waldsassen von 1985