Schlappe zum Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

30.09.2007

Missglückter Saisonauftakt der ersten Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach knapp fünfstündiger Spielzeit musste man gegen das spielstarke Team der TS Bayreuth eine unerwartete und zudem deutliche 2,5:5,5-Heimniederlage quittieren und muss nun versuchen, sich für diese Schlappe im Auswärtsspiel in drei Wochen beim Liganeuling aus Konradsreuth zu rehabilitieren. Die zweite Mannschaft startet erst in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Witzlasreuth in die neue Saison der A- Klasse Marktredwitz.

Die Spielgemeinschaft konnte den Saisonauftakt gegen die Gäste aus der Wagnerstadt bis auf den kurzfristig verhinderten Michael Schmid, der durch Matthias Vogl ersetzt wurde, in Bestbesetzung bestreiten. Vor diesem Hintergrund gingen die Stiftländer durchaus optimistisch in ihr erstes Saisonspiel, hatte man sich doch in der Vergangenheit gegen die Oberfranken meist erfolgreich behaupten können. Doch es sollte an diesem Tag ganz anders kommen. An den einzelnen Brettern entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe, die nach ca. zweistündiger Spielzeit an Brett fünf zwischen Georg Wurzer und seinem Kontrahenten zu einem ersten Remis führten. Dann der erste Rückschlag für die Stiftländer. Michael Fröhlich hatte sich zwar im Verlauf seiner Partie an Brett sechs einen Stellungsvorteil erkämpft, geriet aber nach und nach mehr in immer schwierigeres Fahrwasser und musste seine Partie schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Und die Oberfranken legten postwendend nach. Siegfried Oppl kämpfte an Brett vier wacker gegen seinen spielstarken Kontrahenten, übersah aber schließlich eine Zugkombination seines Gegenübers und musste folglich ebenfalls die Waffen strecken. Kurze Zeit später einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Gegner an Brett drei in ausgeglichener Position auf Remis - nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien stand es somit 1:3 aus Sicht der Stiftländer. Noch hatte man allerdings die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonauftakt nicht ganz begraben. Doch der nächste Tiefschlag sollte alsbald folgen. Claus Braunschläger hatte sich an Brett zwei nach einer schwierigen Eröffnungsvariante eine ausgeglichene Stellung erkämpft, geriet aber mehr und mehr unter Druck und musste schließlich nach einer Mattkombination seines Kontrahenten aufgeben. Als dann auch noch der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl der druckvollen Spielweise seines Gegenübers an Brett acht Tribut zollen und mit Bauernnachteil aufgeben musste, war die Begegnung endgültig verloren. Der Teilerfolg von Paverl Vitak bei ausgeglichener Stellung an Brett eins sowie der Partiegewinn von Uwe Braunschläger an Brett sieben, der seinen Kontrahenten in einem Endspiel mit drei Mehrbauern zur Aufgabe zwang, hatten somit nur noch kosmetischen Charakter. Nach dieser unerwartet deutlichen Schlappe zum Auftakt gegen einen zumindest an diesem Tag einfach besseren Gegner heißt es Ruhe zu bewahren im Lager der Stiftländer. Nun gilt es, in der nächsten Runde im Auswärtsspiel gegen den starken Neuling FC Konradsreuth die ersten Punkte in der neuen Saison einzufahren.

Erster Saisonsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

21.10.2007

Aufatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach der 2,5:5,5-Pleite zum Saisonauftakt gegen die TS Bayreuth landete die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken einen nach fast fünfstündiger Spielzeit hart erkämpften 5:3-Erfolg gegen den starken Neuling FC Konradsreuth und hat mit diesem wichtigen Erfolg ihr Punktekonto mit 2:2 Punkten bei 7,5:8,5 Brettpunkten ausgeglichen. Die zweite Mannschaft musste dagegen zum Saisonauftakt der A-Klasse Marktredwitz eine 3:5-Heimniederlage gegen die Schachfreunde aus Witzlasreuth hinnehmen.

Mit einer gehörigen Portion Anspannung gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen den Aufsteiger aus Konradsreuth, galt es doch, sich für die bittere und nicht einkalkulierte 2,5:5,5-Heimniederlage zum Saisonauftakt gegen die TS Bayreuth zu rehabilitieren und nicht gleich in den Tabellenkeller der Bezirksoberliga Oberfranken zu rutschen. Da auch die Konradsreuther als Liganeuling nichts zu verschenken hatten, entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit dann das ersehnte erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer: Pavel Vitak hatte seinen Kontrahenten am Spitzenbrett von Beginn an systematisch unter Druck gesetzt und zwang diesen nach einem vehementen und durchschlagenden Angriff auf dessen Königsstellung zur Aufgabe. Kurze Zeit später einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Gegenüber an Brett fünf in leicht nachteiliger Stellung auf Remis. Doch schon bald legten die Stiftländer nochmals nach: Vladimir Stech profitierte an Brett acht von der nachlässigen Spielweise seines Gegenübers und konnte mit Bauernvorteil den nächsten Erfolg für die Stiftländer vermelden. Bald darauf einigte sich Uwe Braunschläger, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett sieben verbissene Positionskämpfe geliefert hatte, in ausgeglichener Stellung auf Remis. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 3:1 für die Spielgemeinschaft. Doch noch war die Begegnung lange nicht entschieden. So geriet Markus Fröhlich an Brett sechs in arge Zeitnot, behielt jedoch trotz der kritischen Lage kühlen Kopf und rettete so einen wichtigen Teilerfolg für die Stiftländer ins Ziel. Kurze Zeit darauf einigte sich Michael Schmid in leicht vorteiliger Stellung an Brett drei aus turniertaktischen Gründen auf Remis. Damit fehlte noch ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg. Diesen fehlenden halben Punkt steuerte schließlich in unnachahmlicher Art und Weise Altmeister Zdenek Skokan an Brett vier bei, der sich aus schier aussichtsloser Position mit klug durchdachten Zügen befreien und schließlich ein Remis erreichen konnte. In der letzten Partie des Tages einigte sich dann schließlich auch Claus Braunschläger mit seinem Gegenüber an Brett zwei in ausgeglichener Position auf Remis. Mit dieser kompakten Mannschaftsleistung ohne Partienverlust haben sich die Stiftländer den angesichts der Ausgeglichenheit der Liga eminent wichtigen ersten Saisonsieg erkämpft. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen steht nun die sehr schwierige Aufgabe gegen den großen Meisterschaftsfavoriten PTSV-SK Hof auf dem Programm.

Die zweite Mannschaft ging ersatzgeschwächt und darüber hinaus mit lediglich sieben Spielern in ihr Match zum Saisonauftakt der A-Klasse Marktredwitz gegen die Schachfreunde aus Witzlasreuth. Vor diesem Hintergrund schlugen sich die angetretenen Spieler durchaus tapfer, auch wenn am Ende eine 3:5-Niederlage zu Buche stand. Für die Gewinnpunkte der Stiftländer sorgten Uwe Braunschläger sowie Markus Zielinski. Während Markus Fröhlich und Matthias Vogl Teilerfolge erreichten, mussten Max Seebauer, Michael Braun sowie Christian Reindl ihre Partien jeweils aufgeben.

Verdientes Unentschieden für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

04.11.2007

Schach-Dramatik pur gab es im Heimspiel der ersten Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am vergangenen Sonntag zu erleben: Nach fast sechsstündiger Spielzeit brachten die Stiftländer den großen Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer PTSV-SK Hof an den Rand einer Niederlage und erreichten schließlich ein beachtenswertes und am Ende auch leistungsgerechtes 4:4-Unentschieden. Nach diesem hart erkämpften Unentschieden rangiert die Spielgemeinschaft mit nunmehr 3:3 Punkten bei 11,5:12,5 Brettpunkten im Mittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war spielfrei und bestreitet ihr nächstes Spiel in der A-Klasse Marktredwitz in zwei Wochen bei der zweiten Mannschaft des SV Thiersheim.

Mit großem Respekt gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen den Regionalliga-Absteiger aus Hof, gelten doch die bis dato verlustpunktfreien Saalestädter mit ihrem spielstarken Team als der große Meisterschaftsfavorit in der Bezirksoberliga Oberfranken. Beide Teams konnten die Begegnung mit ihrem jeweils stärksten Aufgebot bestreiten. Die Vorzeichen für ein packendes Aufeinandertreffen waren somit günstig. Entsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit vermeldeten dann Michael Schmid an Brett drei und Uwe Braunschläger an Brett sieben, die sich mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis geeinigt hatten, die ersten Teilerfolge. Kurze Zeit später gab dann auch Altmeister Zdenek Skokan seine Partie in einem ausgeglichenen Endspiel Remis. Dann folgte der erste "Big Point" aus Sicht der Stiftländer. Siegfried Oppl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf eine leicht vorteilhafte Stellung erkämpft und nutzte schließlich eine Ungenauigkeit seines Gegenübers gekonnt zum Sieg. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2,5:1,5 für die Spielgemeinschaft. Doch noch war die Begegnung lange nicht entschieden. So geriet Markus Fröhlich an Brett sechs abermals in höchste Zeitnot, behielt jedoch trotz der kritischen Lage kühlen Kopf und rettete so einen wichtigen Teilerfolg für die Stiftländer ins Ziel. Kurze Zeit darauf rettete auch Vladimir Stech, der sich gekonnt den permanenten Angriffsbemühungen seines Kontrahenten zur Wehr setzte, ein weiteres wichtiges Remis für die Stiftländer. Beim Zwischenstand von 3,5:2,5 für die Spielgemeinschaft schien der Sieg nunmehr greifbar nahe und es deutete vieles auf den großen Überraschungscoup hin. Aber die Hofer hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Claus Braunschläger hatte an Brett zwei zwar zum Großteil seine Partie dominiert, konnte aber in einem kniffligen Turmendspiel einen Bauernvorteil nicht zum Erfolg nutzen und musste schließlich in ein Remis einwilligen. Somit musste die letzte Partie des Tages die Entscheidung bringen. Hier war Pavel Vitak im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett in arge Bedrängnis und Materialnachteil geraten und musste nach nahezu sechs Stunden Spielzeit nach einem entscheidenden Mattangriff seines Gegners schließlich aufgeben. So blieb den Stiftländern zwar der ganz große Wurf in Form eines Sieges gegen den großen Favoriten verwehrt, allerdings kann man auch mit dem Unentschieden hoch zufrieden sein. In drei Wochen steht nunmehr die schwierige Aufgabe beim TV Hallstadt auf dem Programm.

Mens sana in corpore sano

01.01.2008

In einem gesunden Körper befindet sich ein gesunder Geist oder wie sich Fußball und Schach in einem Club vereinen lassen

Auf den ersten Blick scheinen Schach und Fußball nicht viel gemeinsam zu haben. Sind bei der einen Sportart Denkvermögen und kluges Handeln wichtig, kommt es bei der anderen Sportart vor allem auf Kampfkraft, Kondition und Ballgefühl an. Der Schachclub Waldsassen jedoch hat es fertiggebracht, daß seine Mitglieder sowohl dem runden Leder hinterherjagen als auch mit Turm und König umgehen können. Seit 1993 trainieren die Waldsassener fast regelmäßig während des ganzen Jahres, entweder am Mittwoch oder am Samstag, in der Halle der Grundschule oder am Kondrauer Bolzplatz.

Neben dem Training scheuen die Kicker aber auch den sportlichen Wettkampf nicht, und so bestreiten sie während der Sommermonate neben einigen Freundschaftsspielen mit Hobbymannschaften aus dem näheren Umkreis auch regelmäßig einige Turniere. Der Höhepunkt der Saison ist dabei jedesmal die Stadtmeisterschaft in Waldsassen, wo man in der Vergangenheit schon einige Male knapp den Titel verpaßte.

Um weiterhin Spielpraxis zu sammeln, ist die Mannschaft gegenüber Freundschaftsspielen und Turnieren im süddeutschen Raum nicht abgeneigt. Meldet euch bei Interesse per Telefon 0175/1620802 bei Frank Schiller.

Wichtiger Heimsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

20.01.2008

Aufatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach rund fünf Stunden Spielzeit landete die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft im ersten Spiel nach der Weihnachtspause einen knappen und eminent wichtigen 4,5:3,5-Heimsieg gegen das Schlusslicht SC Höchstadt und belegt nunmehr mit 6:4 Punkten bei 20:20 Brettpunkten einen Platz im vorderen Mittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft musste dagegen in der A-Klasse Marktredwitz eine abermals knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen den Lokalrivalen SK Mitterteich hinnehmen.

Mit einer gehörigen Portion Skepsis gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen das bis dato punktlose Tabellenschlusslicht aus Höchstadt, musste man doch mit Pavel Vitak, Markus Fröhlich und Vladimir Stech gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Zudem benötigten die Gäste aus Oberfranken, die im bisherigen Saisonverlauf bisher sehr unglücklich agiert hatten und durch die Bank jeweils knappe Niederlagen hinnehmen mussten, angesichts ihrer prekären Tabellensituation dringend ein Erfolgserlebnis. Somit waren die Vorzeichen für ein packendes Aufeinandertreffen günstig. Entsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit gab Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett drei in einem ausgeglichenen Endspiel Remis. Kurze Zeit später dann das erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer: Der kurzfristig eingesprungene Routinier Max Seebauer hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett acht einen leichten Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen schließlich gekonnt zum Sieg. Doch die Freude im Lager der Spielgemeinschaft währte nur kurz, musste doch Matthias Vogl seine Partie an Brett sieben schon bald darauf in aussichtsloser Position aufgeben. Nachdem sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett vier in leicht vorteilhafter Stellung auf Remis geeinigt hatte, stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2 Unentschieden - noch war alles offen. Dann die nächste Erfolgsmeldung für die Stiftländer: Uwe Braunschläger konnte seinen Gegenüber an Brett sechs nach einem offenen und teilweise unübersichtlichen Schlagabtausch zur Aufgabe zwingen und somit die Spielgemeinschaft abermals in Führung bringen. Und diesmal legten die Stiftländer nochmals nach: Claus Braunschläger behielt am Spitzenbrett trotz teilweise zähen Positionskämpfen den Durchblick und führte seine Partie in gekonnter Art und Weise zum Erfolg - 4:2 für die Spielgemeinschaft, die Entscheidung lag somit greifbar nahe. Nachdem jedoch Georg Wurzer seine Partie an Brett fünf trotz deutlichem Stellungsvorteil aufgrund Zeitüberschreitung verloren hatte, wurde es wider Erwarten nochmals sehr spannend. Doch Michael Schmid behielt an Brett zwei trotz Bauernnachteils die nötige Ruhe und sicherte mit seinem Teilerfolg den so wichtigen Mannschaftserfolg für die Stiftländer. In drei Wochen steht nunmehr die Reise zum spielstarken Team des SC 1868 Bamberg III an.

Die zweite Mannschaft ging stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus mit lediglich sieben Spielern in ihr Match der A-Klasse Marktredwitz gegen den Lokalrivalen aus Mitterteich. Vor diesem Hintergrund schlugen sich die angetretenen Spieler durchaus bravourös, auch wenn am Ende eine knappe 3,5:4,5-Niederlage zu Buche stand. Für die Gewinnpunkte der Stiftländer sorgten Markus Fröhlich, Max Seebauer und Andreas Ascherl. Während Uwe Braunschläger einen Teilerfolg erreichte, mussten Matthias Vogl, Roman Leiß sowie Claus Jäger ihre Partien jeweils aufgeben. In der nächsten Woche steht der schwere Gang zum Meisterschaftsfavoriten SG Tröstau/Mehlmeisel I auf dem Programm.

Knappe Auswärtsniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

10.02.2008

Eine denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage musste die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am Sonntag bei der dritten Mannschaft des SC Bamberg 1868 hinnehmen. Nach dieser Niederlage rangieren die Stiftländer mit nunmehr 6:6 Punkten bei 23,5:24,5 Brettpunkten im Mittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Auch die zweite Mannschaft zog in der A-Klasse Marktredwitz bei der deutlichen 1,5:6,5-Niederlage bei der ersten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel den Kürzeren und bleibt damit weiter sieglos.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste abermals auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Zdenek Skokan verzichten und ging somit ersatzgeschwächt lediglich als Außenseiter in das Match gegen das spielstarke Team der Bamberger, das im bisherigen Saisonverlauf eine ausgeglichene Bilanz in der Bezirksoberliga aufzuweisen hatte. Von Beginn an entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Doch bereits nach ca. einstündiger Spielzeit setzte es den ersten Rückschlag für die Stiftländer. Siegfried Oppl verlor nach einer Unachtsamkeit in der Eröffnungsphase seiner Partie an Brett drei eine Figur und gab seine Partie kurze Zeit später auf. Auch der kurzfristig eingesprungene Routinier Max Seebauer war in seiner Partie an Brett acht gegen seinen überlegenen Kontrahenten auf verlorenem Posten und musste nach dem Verlust mehrerer Figuren ebenfalls aufgeben - somit lag die Spielgemeinschaft bereits nach relativ kurzer Spielzeit 0:2 zurück, ein klassischer Fehlstart. Claus Braunschläger gestaltete seine Partie am Spitzenbrett zwar durchweg überlegen, fand jedoch nicht den entscheidenden Schlüssel zum Erfolg und musste seine Partie schließlich in leicht überlegener Stellung Remis geben. Kurze Zeit später einigte sich auch Uwe Braunschläger mit seinem Gegenüber an Brett sechs in ausgeglichener Stellung auf Remis - somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 1:3. Doch die Stiftländer gaben sich noch nicht auf. Markus Fröhlich spielte in seiner Partie an Brett fünf in gekonnter Art und Weise einen überlegenen Erfolg heraus und konnte somit den Rückstand der Spielgemeinschaft auf einen Punkt verkürzen. Aber die Bamberger schlugen alsbald zurück. Michael Schmid geriet in seiner Partie an Brett zwei aufgrund seiner schwachen Bauernstruktur mehr und mehr unter Druck und musste seine Partie schließlich in aussichtsloser Stellung aufgeben. Es keimte kurz nochmals Hoffnung im Lager der Stiftländer auf, nachdem Vladimir Stech seine Partie an Brett sieben überlegen zum Erfolg geführt und somit den Rückstand abermals verkürzt hatte. Doch die Oberfranken ließen sich den Sieg an diesem Tag nicht mehr nehmen. Georg Wurzer wehrte sich in seiner Partei an Brett vier zwar nach Kräften, konnte aber trotz eines durchaus achtbaren Teilerfolges die Niederlage nicht mehr abwenden. Nach dieser knappen Niederlage müssen die Stiftländer nunmehr versuchen, den Klassenerhalt in den letzten drei Begegnungen der Saison endgültig zu sichern. In zwei Wochen erwartet man den Tabellennachbarn Coburger SV.

Die zweite Mannschaft ging wieder einmal stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus mit lediglich sieben Spielern in ihr Match der A-Klasse Marktredwitz bei der ersten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel. Die angetretenen Spieler kämpften durchaus wacker, auch wenn am Ende eine dann deutliche 1,5:6,5-Niederlage zu Buche stand. Für den einzigen Gewinnpunkt der Stiftländer an diesem Tag sorgte Max Seebauer. Während Uwe Braunschläger einen Teilerfolg erreichte, mussten Matthias Vogl, Markus Zielinski, Roman Leiß, Jürgen Maschauer sowie Frank Schiller ihre Partien jeweils aufgeben. In der nächsten Woche steht der schwere Gang zum Meisterschaftsfavoriten FC Marktleuthen III auf dem Programm.

Wichtiger Heimerfolg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

24.02.2008

Großes Aufatmen bei der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Durch einen nach knapp sechsstündiger Spielzeit hart erkämpften 4,5:3,5-Heimerfolg gegen den Tabellendritten Coburger SV haben sich die Stiftländer vorzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken gesichert und rangieren mit nunmehr 8:6 Punkten bei 28:28 Brettpunkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Dagegen musste die zweite Mannschaft in der A-Klasse Marktredwitz bei der dritten Mannschaft des FC Marktleuthen abermals eine deutliche Niederlage hinnehmen und bleibt damit weiter sieglos.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste abermals auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Zdenek Skokan verzichten und ging somit zum wiederholten Mal ersatzgeschwächt in das Match gegen das spielstarke Team der Coburger, das im bisherigen Saisonverlauf mit einer durchaus respektablen Bilanz von 8:4 Punkten aufwarten konnte. Die Stiftländer fühlten sich in ihrer Außenseiterrolle durchaus wohl und so entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegenüber an Brett vier in ausgeglichener Position auf Remis. Kurze Zeit später setzte es dann den ersten Rückschlag für die Stiftländer. Siegfried Oppl geriet in seiner Partie an Brett drei in ein Mattnetz seines Kontrahenten und musste seine Partie in aussichtsloser Stellung aufgeben. Doch die Spielgemeinschaft schlug fast postwendend zurück. Uwe Braunschläger hatte sich in seiner Partie an Brett sechs einen Bauernvorteil erspielt und nutzte schließlich eine grobe Unachtsamkeit seines Gegners zum Figuren- und Partiengewinn. Wenige Augenblicke später meldete dann der kurzfristig eingesprungene Routinier Max Seebauer in seiner Partie an Brett acht einen sehr wichtigen Teilerfolg - somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2 Unentschieden, es war noch alles drin. Vladimir Stech brachte die Spielgemeinschaft dann mit einem in gekonnter Art und Weise heraus gespielten Erfolg zum ersten Mal an diesem Tag in Führung. Claus Braunschläger hatte sich zwar im Verlauf seiner Partie an Brett eins einen leichten Stellungsvorteil erspielt, einigte sich jedoch mit seinem Kontrahenten nach Zugwiederholung auf Remis. Somit musste die Entscheidung in den beiden letzten Partien des Tages fallen. Hier erzielte zunächst Michael Schmid in einem schwierigen Springer-Läufer-Endspiel an Brett zwei ein wichtiges Remis. In der letzten Partie des Tages geriet Markus Fröhlich an Brett fünf bei deutlichem Stellungsvorteil in erhebliche Zeitnöte, behielt jedoch die Nerven und sicherte mit einem Remis den letzten zum Sieg benötigten halben Punkt. Mit diesem angesichts der engen Tabellenkonstellation enorm wichtigen Sieg haben die Stiftländer den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken bereits vorzeitig gesichert. In zwei Wochen erwartet man nun das Spitzenteam vom TSV Kirchenlaibach.

Die zweite Mannschaft ging wieder einmal stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus mit einem Rumpfteam von lediglich fünf Spielern in ihr Match der A-Klasse Marktredwitz bei der dritten Mannschaft des FC Marktleuthen. Die angetretenen Spieler kämpften durchaus wacker, auch wenn am Ende eine doch deutliche 2:6-Niederlage zu Buche stand. Während Markus Fröhlich, Matthias Vogl, Max Seebauer und Markus Zielinski Teilerfolge erreichten, musste Michael Braun seine Partie aufgeben. In der nächsten Woche steht das Heimspiel gegen den SK Marktredwitz auf dem Programm.

Deutliche Heimschlappe für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

09.03.2008

Eine klare Heimniederlage musste die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau am Sonntag gegen den Tabellenzweiten TSV Kirchenlaibach hinnehmen. Nach knapp sechsstündiger Spielzeit stand eine am Ende mehr als deutliche 1,5:5,5-Schlappe zu Buche, womit die Stiftländer mit nunmehr 8:8 Punkten bei 29,5:33,5 Brettpunkten im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken rangieren. Auch die zweite Mannschaft verlor in der A-Klasse Marktredwitz ihre Begegnung gegen den SK Marktredwitz mit 3,5:4,5 und bleibt damit weiter ohne Punktgewinn.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste abermals mit einem stark ersatzgeschwächten Team antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak, Siegfried Oppl und Georg Wurzer gleich drei bewährte Stammkräfte. Allerdings konnten die Stiftländer befreit und ohne großen Druck in die Begegnung gegen das spielstarke Team vom TSV Kirchenlaibach gehen, hatten sie sich doch durch den eminent wichtigen 4,5:3,5-Erfolg im letzten Heimspiel gegen den Coburger SV den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken endgültig gesichert. So entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit dann allerdings der erste Nackenschlag für die Spielgemeinschaft. Der eingesprungene Routinier Max Seebauer wurde in seiner Partie an Brett sieben von seinem tschechischen Kontrahenten von Beginn an systematisch in die Defensive gedrängt und gab schließlich in aussichtsloser Position auf. Kurze Zeit später musste auch Uwe Braunschläger an Brett fünf nach Figurenverlust die Waffen strecken, womit die Spielgemeinschaft bereits nach relativ kurzer Spielzeit 0:2 zurück lag - ein klassischer Fehlstart. Zdenek Skokan und Vladimir Stech an den Brettern drei und sechs einigten sich dann kurz nacheinander mit ihren Gegenübern in ausgeglichenen Stellungen jeweils auf Remis und sorgten somit für einen Hoffnungsschimmer im Lager der Spielgemeinschaft. Die Hoffnung auf Besserung währte jedoch nur kurze Zeit, musste sich doch Claus Braunschläger am Spitzenbrett in einer unübersichtlichen Stellung nach einer Unachtsamkeit mit folgendem Figurenverlust ebenfalls geschlagen geben. Als dann auch noch Andreas Ascherl seine Partie an Brett acht trotz zäher Gegenwehr nach einer Ungenauigkeit im Endspiel aufgeben musste, war die Begegnung bereits zugunsten der Kirchenlaibacher entschieden. Somit hatten die beiden letzten Partien des Tages nur noch kosmetischen Charakter. Markus Fröhlich musste seine Partie an Brett vier nach ca. fünfstündiger Spielzeit mit Bauernnachteil in einem schwierigen Springerendspiel in aussichtsloser Position aufgeben. In der letzten Partie des Tages einigte sich schließlich Michael Schmid mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in einem Turmendspiel in ausgeglichener Stellung auf Remis und sorgte somit zumindest noch für den dritten Teilerfolg der Stiftländer an diesem Tag. Im letzten Saisonspiel steht nach der Osterpause in vier Wochen die Auswärtsreise zum abstiegsbedrohten SV Neustadt/Coburg auf dem Programm.

Die zweite Mannschaft konnte ihr Match in der A-Klasse Marktredwitz gegen den SK Marktredwitz erstmals in dieser Saison vollzählig mit acht Spielern bestreiten und schrammte bei der knappen 3,5:4,5-Niederlage knapp an einer großen Überraschung vorbei. Für die Gewinnpunkte der Stiftländer in dieser Begegnung sorgten Matthias Vogl, Markus Zielinski sowie Roman Leiß. Während Matthias Hahn einen Teilerfolg erreichte, mussten Markus Fröhlich, Max Seebauer, Andreas Ascherl sowie Michael Braun ihre Partien jeweils aufgeben. In drei Wochen misst man nun seine Kräfte mit der zweiten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel.

23. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 21. März 2008 in Waldsassen

21.03.2008

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das abermals erfreuliche Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die weitere Zukunft der Spielgemeinschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei auf die Teilnahme von Vertretern des Schachclubs an einer Veranstaltung der Grundschule Waldsassen im Juni des vergangenen Jahres ein, welche ein durchaus positives Echo nach sich zog. Um jedoch potenzielle Nachwuchsspieler nachhaltig für den Schachsport zu gewinnen, sei die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel- und Übungsnachmittags unabdingbar, was sich allerdings angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, schwierig gestalte. Im Anschluss daran berichtete der erste Vorsitzende kurz vom Abschneiden der beiden Wettkampfmannschaften der nun bereits seit mehreren Jahren bestehenden Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau. In seinen Ausführungen erwähnte der Vorsitzende die nach wie vor geltende Regelung, wonach Spielgemeinschaften auf Oberfrankenebene zwar weiterhin spielberechtigt sind, jedoch auf höherer Verbandsebene für Spielgemeinschaften nach wie vor keine Spielgenehmigung vorgesehen ist.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Kassenbericht an. Kassier Jürgen Maschauer berichtete hier von nach wie vor soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Angesichts der zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben schlug Maschauer eine Erhöhung des Beitrags der ordentlichen Mitglieder um fünf Euro auf zukünftig 25 Euro vor, welcher die anwesenden Mitglieder einhellig zustimmten. Die Mitgliederzahl blieb abermals konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete ausführlich von der durchaus erfolgreich verlaufenen Saison der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken. Einen Spieltag vor Saisonabschluss stehe das Team mit 8:8 Punkten bei 29,5:33,5 Brettpunkten auf dem sechsten Tabellenplatz und damit im gesicherten Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. Dadurch habe man den Klassenerhalt bereits vorzeitig gesichert, was angesichts der Tatsache, dass die erste Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste, durchaus bemerkenswert sei. Die erfolgreichsten Spieler im bisherigen Saisonverlauf waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Vladimir Stech (4,5 Punkte aus 6 Partien), Uwe Braunschläger (5 aus 8), Zdenek Skokan (2,5 aus 5), Pavel Vitak (1,5 aus 3), Claus Braunschläger (3,5 aus 8) sowie Michael Schmid und Markus Fröhlich mit jeweils drei Punkten aus sieben Partien. Für die neue Saison gab der Spielleiter als oberste Maxime vor, in der wiederum sehr ausgeglichen besetzten Liga den Klassenerhalt zu sichern.

Der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, zog drei Spieltage vor Saisonende der A-Klasse Marktredwitz eine wenig zufriedenstellende Zwischenbilanz seines Teams. So sei das Team bis dato sieg- und punktlos geblieben und rangiert mit 0:12 Punkten bei 16:32 Brettpunkten auf dem vorletzten Platz der A-Klasse Marktredwitz. Zudem sei darauf hinzuweisen, dass man lediglich zu einem Spiel mit der vollen Mannschaftsstärke von acht Spielern habe antreten können, was in erster Linie am krankheitsbedingten Ausfall eines langjährigen Stammspielers vom Wiesauer Partnerverein gelegen habe. Vor diesem Hintergrund wurde an die anwesenden Mannschaftsmitglieder appelliert, nicht in ihrem Engagement nachzulassen bzw. dieses nochmals zu erhöhen, da hiervon die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft maßgeblich abhängig sei. Die bisher erfolgreichsten Spieler im noch laufenden Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Uwe Braunschläger (2,5 Punkte aus 4 Partien), Markus Zielinski (2,5 aus 5), Matthias Vogl und Max Seebauer (jeweils 2,5 aus 6) sowie Markus Fröhlich mit zwei Punkten aus fünf Partien.

Die anschließenden Neuwahlen der Vorstandschaft verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier, Uwe Braunschläger als Schriftführer, Claus Braunschläger als Spielleiter der ersten Mannschaft und Markus Zielinski als Spielleiter der zweiten Mannschaft.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Neben einer für nächstes Jahr avisierten Änderung der Vereinssatzung standen dabei abermals die Auswirkungen der derzeit auf Ebene des Schachbezirks Oberfrankens begrenzten Spielberechtigung von Spielgemeinschaften sowie die weitere Zukunft der zweien Mannschaft im Mittelpunkt der Diskussionen.

Sieg zum Saisonabschluss für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

06.04.2008

Erfolgreicher Saisonabschluss für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach ca. vier Stunden Spielzeit landeten die Stiftländer im letzten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken am Sonntag einen souverän heraus gespielten 6:2-Auswärtssieg beim SV Neustadt bei Coburg und schlossen damit die Saison mit 10:8 Punkten bei 35,5:36,5 Brettpunkten auf einem zufrieden stellenden Platz im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga ab. Dagegen wartet die zweite Mannschaft nach der 3:5-Niederlage bei der zweiten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel auch nach dem siebten Saisonspiel noch auf den ersten Punktgewinn in der A-Klasse Marktredwitz.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste abermals auf den bewährten Stammspieler Pavel Vitak verzichten, konnte jedoch ob des bereits vorzeitig gesicherten Klassenerhalts beruhigt in die letzte Begegnung der Saison gehen. Da das Aufeinandertreffen für den Konkurrenten aus Neustadt noch entscheidende Bedeutung im Abstiegskampf hatte, wollte man allerdings im Sinne der sportlichen Fairness nochmals mit voller Konzentration in die letzten Partien gehen. So entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach rund einstündiger Spielzeit einigten sich dann zunächst Michael Schmid an Brett zwei und Georg Wurzer an Brett fünf mit ihren Gegenübern in jeweils ausgeglichener Position auf Remis. Kurze Zeit später legten die Stiftländer dann vor: Siegfried Oppl nutzte an Brett vier in überlegener Stellung eine Unachtsamkeit seines Gegenübers gekonnt zum Sieg und brachte somit die Spielgemeinschaft in Führung. Nachdem Zdenek Skokan an Brett drei in ausgeglichener Position remisiert hatte, holten die Stiftländer zum entscheidenden Schlag aus. Zunächst zwang Uwe Braunschläger seinen Kontrahenten an Brett sieben nach dem Gewinn von zwei Bauern zur Aufgabe. Kurz nachdem Markus Fröhlich seine Partie an Brett sechs in unübersichtlicher Stellung Remis gegeben hatte, sorgte dann Vladimir Stech, der einen Bauernvorteil in seiner Partie an Brett acht souverän zum Sieg nutzte, für die Entscheidung. Der Erfolg wurde schließlich durch Claus Braunschläger, der seinen Gegenüber am Spitzenbrett systematisch in die Defensive gedrängt und durch ein geschickt geknüpftes Mattnetz zur Aufgabe gezwungen hatte, abgerundet. Nach diesem Sieg im letzten Saisonspiel können die Stiftländer auf eine durchaus beachtenswerte Saisonbilanz zurückblicken. Dies gilt umso mehr, als ein Großteil der Saison in ersatzgeschwächter Besetzung bestritten werden musste.

Die zweite Mannschaft ging wieder einmal stark ersatzgeschwächt und darüber hinaus mit lediglich sieben Spielern in ihr Match der A-Klasse Marktredwitz bei der zweiten Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel. Die angetretenen Spieler kämpften durchaus tapfer, auch wenn am Ende eine knappe 3:5-Niederlage zu Buche stand. Für die Gewinnpunkte der Stiftländer an diesem Tag sorgten Uwe Braunschläger und Matthias Vogl. Während Markus Fröhlich und Roman Leiß jeweils einen Teilerfolg erreichten, mussten Max Seebauer, Markus Zielinski sowie Matthias Hahn ihre Partien jeweils aufgeben. Nun gilt es für das Team, in den beiden letzten Saisonspielen gegen die SpVgg Wunsiedel II sowie die SG Röslau/Schönwald noch für zumindest ein Erfolgserlebnis in der A- Klasse Marktredwitz zu sorgen.

Schachclub Waldsassen von 1985