Knappe Niederlage zum Saisonauftakt für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

05.10.2008

Missglückter Saisonauftakt der ersten Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach fast sechsstündiger Spielzeit musste das Team im ersten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken bei der spielstarken Truppe des SC Höchstadt an der Aisch eine knappe und unnötige 3,5:4,5-Niederlage quittieren. Die Stiftländer müssen nunmehr versuchen, sich für diese Schlappe im Heimspiel in drei Wochen gegen den TV Hallstadt zu rehabilitieren. Die zweite Mannschaft startete dagegen bereits am vergangenen Wochenende mit einem erfreulichen 4:4-Unentschieden bei der zweiten Mannschaft des SV Thiersheim in die neue Saison der A-Klasse Marktredwitz.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste im Saisonauftaktspiel der Bezirksoberliga Oberfranken beim SC Höchstadt an der Aisch auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Vladimir Stech verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige Begegnung. Da man sich zudem in der Vergangenheit gegen Höchstadt stets sehr schwer getan hatte, traten die Stiftländer die Reise ins Frankenland mit einer gehörigen Portion Skepsis an. An den einzelnen Brettern entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe, die nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit zu einem ersten Erfolgserlebnis für die Spielgemeinschaft führten. Claus Braunschläger hatte seinen Kontrahenten am Spitzenbrett von Beginn an systematisch in die Defensive gedrängt und führte seinen Stellungsvorteil in gekonnter Manier zum Partiengewinn. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegner an Brett fünf in ausgeglichener Position auf Remis. Uwe Braunschläger, der sich im Verlauf seiner Partie an Brett sieben nach und nach aus der Umklammerung seines Kontrahenten befreien konnte, trug einen weiteren Teilerfolg für die Stiftländer bei. Nachdem Markus Fröhlich seine Partie an Brett sechs nach vierstündiger Spielzeit mit einem sehenswert herausgespielten Erfolg beendet hatte, wähnten sich die Stiftländer nach Hälfte der zu absolvierenden Partien bei einem Zwischenstand von 3:1 bereits auf der Siegesstraße. Doch die fränkischen Gastgeber hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Der kurzfristig eingesprungene Matthias Vogl wehrte sich an Brett acht zwar nach Kräften, musste aber seine Partie nach dem Verlust von zwei Bauern in aussichtsloser Stellung aufgeben - nur noch 3:2, es wurde nochmals knapp. Altmeister Zdenek Skokan hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett drei zwar einen Mehrbauern erspielt, konnte diesen jedoch nicht zum Partiengewinn nutzen und musste sich schließlich mit einem Remis begnügen. Somit fehlte vor Abschluss der letzten beiden Partien des Tages noch ein Punkt zum Mannschaftserfolg. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Zunächst musste Michael Schmid seine Partie an Brett zwei nach einer Ungenauigkeit in einem Damenendspiel aufgeben. In der letzten und entscheidenden Partie des Tages hatte sich Siegfried Oppl zwar vorübergehend eine vorteilhafte Position erspielt, geriet jedoch im Partieverlauf mehr und mehr in die Defensive und musste schließlich seine Partie ebenfalls aufgeben. Nach dieser bitteren Schlappe zum Auftakt heißt es nun, Ruhe zu bewahren im Lager der Stiftländer und in der nächsten Runde im Heimspiel gegen den TV Hallstadt die ersten Punkte in der neuen Saison einzufahren.

Die zweite Mannschaft ging mit zwei Neuzugängen in ihr Auftaktmatch in der A-Klasse Marktredwitz gegen die zweite Mannschaft des SV Thiersheim. Gegen den scheinbar übermächtigen Gegener schlugen sich die Spieler bravourös und erreichten am Ende ein nicht erwartetes 4:4-Unentschieden. Für die Gewinnpunkte der Stiftländer sorgten Markus Fröhlich, Georg Wurzer und Markus Zielinski. Während Andreas Eckardt und Matthias Hahn Teilerfolge erreichten, mussten Matthias Vogl, Roman Leiß sowie Birgit Eckardt ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet erst Mitte November gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen statt.

Erster Saisonsieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

26.10.2008

Aufatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach der denkbar knappen 3,5:4,5-Niederlage zum Saisonauftakt beim SC Höchstadt landete die erste Mannschaft am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken einen nach fast sechsstündiger Spielzeit hart erkämpften 4,5:3,5-Heimsieg gegen den TV Hallstadt und hat mit diesem wichtigen Erfolg ihr Punktekonto mit 2:2 Punkten bei 8:8 Brettpunkten ausgeglichen. Die zweite Mannschaft war spielfrei und bestreitet ihr nächstes Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz erst in drei Wochen gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen.

Mit einer gehörigen Portion Anspannung gingen die Spieler der ersten Mannschaft in die Begegnung gegen den langjährigen Konkurrenten TV Hallstadt, galt es doch, sich für die bittere und unnötige 3,5:4,5-Auswärtsniederlage zum Saisonauftakt gegen den SC Höchstadt zu rehabilitieren und nicht gleich zu Saisonbeginn in den Tabellenkeller der Bezirksoberliga Oberfranken zu rutschen. Da auch die Hallstädter ihr Auftaktspiel verloren und somit ebenfalls nichts zu verschenken hatten, war für genügend Spannung gesorgt. Entsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigten sich Altmeister Zdenek Skokan an Brett vier und Siegfried Oppl an Brett fünf mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Dann das ersehnte erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer: Uwe Braunschläger hatte seinem Kontrahenten bereits in der Eröffnungsphase seiner Partie an Brett acht einen Figurenverlust beigebracht und führte diesen souverän zum Partiegewinn. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegenüber an Brett sechs in leicht vorteilhafter Stellung auf Remis. Doch schon bald legten die Stiftländer nochmals nach: Claus Braunschläger hatte seinen Kontrahenten an Brett zwei von Beginn an systematisch unter Druck gesetzt und zwang diesen durch ein fein geführtes Endspiel zur Aufgabe - es stand 3,5:1,5, noch fehlte ein Punkt zum Mannschaftserfolg. Doch die Gäste aus Oberfranken hatten sich noch nicht aufgegeben. Michael Schmid geriet im Verlauf seiner Partie an Brett drei mehr und mehr unter Druck und musste schließlich in einem aussichtslosen Endspiel aufgeben. Nachdem Pavel Vitak seine Partie am Spitzenbrett in einem ausgeglichenen Endspiel Remis gegeben hatte, musste die letzte verbliebene Partie des Tages entscheiden. In dieser spannenden Konstellation behielt Markus Fröhlich in einem schwierigen Springer-Endspiel an Brett sieben trotz eines Minderbauern die Nerven und konnte das siegbringende Remis nach knapp sechs Stunden Spielzeit ins Ziel retten. Mit dieser kompakten Mannschaftsleistung haben sich die Stiftländer den angesichts der Ausgeglichenheit der Liga eminent wichtigen ersten Saisonsieg erkämpft. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen steht nun die schwierige Aufgabe bei der spielstarken dritten Mannschaft des SC 1868 Bamberg auf dem Programm.

Wichtiger Auswärtssieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

09.11.2008

Die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau bleibt weiter in der Erfolgsspur. Nach dem denkbar knappen 4,5:3,5-Heimsieg in der vorangegangenen Runde gegen den TV Hallstadt konnten die Stiftländer am Sonntag einen verdienten 5:3-Auswärtssieg bei der spielstarken dritten Mannschaft des SC 1868 Bamberg erringen. Nach diesem wichtigen Erfolg belegt die Spielgemeinschaft mit 4:2 Punkten bei 13:11 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war abermals spielfrei und bestreitet ihr nächstes Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz am kommenden Samstag gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste die Reise nach Bamberg ersatzgeschwächt ohne ihre bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Vladimir Stech antreten. Angesichts dieser Konstellation war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass nur eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg gegen das spielstarke Team der Oberfranken führen würde. Entsprechend motiviert gingen die Spieler in ihre Partien. Nach ca. zweistündiger Spielzeit dann die erste Erfolgsmeldung für die Spielgemeinschaft: Claus Braunschläger hatte seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett mit durchdachter Spielweise systematisch geschwächt und zwang diesen schließlich zur Aufgabe. Doch die Oberfranken schlugen nahezu postwendend zurück. Andreas Eckart geriet bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft durch eine aggressive Eröffnungsvariante seines Gegenüber von Beginn an unter Druck und musste seine Partie an Brett acht in aussichtsloser Position aufgeben. Und der nächste Tiefschlag aus Sicht der Stiftländer sollte nicht lange auf sich warten lassen. Siegfried Oppl hatte sich mit seinem Gegner an Brett vier einen offenen Schlagabtausch geliefert, geriet jedoch nach einer Unachtsamkeit auf die Verliererstraße und musste schließlich die Segel streichen. Die Reaktion der Spielgemeinschaft folgte jedoch auf dem Fuße: Michael Schmid hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei einen Qualitätsvorteil erspielt und nutzte diesen durch ruhige und gekonnte Spielweise zum Erfolg. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2-Unentschieden, die Begegnung stand auf des Messers Schneide. Markus Fröhlich gelang dann in seiner Partie an Brett sechs mit einem sehenswerten Angriff auf die Königsstellung seines Gegenüber ein eminent wichtiger Sieg für die Spielgemeinschaft. Nachdem Georg Wurzer an Brett fünf trotz großer Zeitnot ein wichtiges Remis für die Spielgemeinschaft gerettet hatte, stand es vor Abschluss der beiden letzten Partien des Tages 3,5:2,5 für die Stiftländer, noch fehlte ein Punkt zum Mannschaftserfolg. Diesen fehlenden Punkt stellte nach ca. vierstündiger Spielzeit Uwe Braunschläger sicher, der in einem Springerendspiel an Brett sieben die Übersicht behielt und einen Bauernvorteil zum Erfolg nutzen konnte. Den damit bereits feststehenden Mannschaftserfolg rundete schließlich noch Altmeister Zdenek Skokan mit einem Remis an Brett drei ab. Mit dieser kompakten Mannschaftsleistung haben sich die Stiftländer einen vorher nicht erwarteten, letzten Endes aber durchaus verdienten Erfolg erkämpft und können nun einigermaßen ruhig die nächste schwere Aufgabe in drei Wochen gegen den starken Aufsteiger SG Sonneberg angehen.

Bittere Heimniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

30.11.2008

Bitterer Rückschlag für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach zuletzt zwei Siegen in Folge setzte es am Sonntag gegen das kompakte Team der SG Sonneberg eine unnötige 3:5-Heimniederlage, womit die Stiftländer nach vier absolvierten Spielen in der Bezirksoberliga Oberfranken mit 4:4 Punkten bei 16:16 Brettpunkten eine völlig ausgeglichene Bilanz aufweisen. Die zweite Mannschaft bestritt ihr zweites Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz bereits am vorvergangenen Samstag und war beim 2:6 gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen ohne Chance.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste abermals mit einem stark ersatzgeschwächten Team antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan, Markus Fröhlich und Vladimir Stech gleich vier bewährte Stammkräfte. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die Gäste aus Südthüringen zu bestehen. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit setzte es dann jedoch den ersten Rückschlag für die Spielgemeinschaft. Andreas Ascherl hatte in seiner Partie an Brett acht zwar einen beherzten Angriff inszeniert, dabei allerdings zu stark seine Defensive vernachlässigt und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett vier in leicht vorteilhafter Stellung auf Remis. Die nächste Hiobsbotschaft aus Sicht der Stiftländer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Claus Braunschläger hatte seinen Kontrahenten am Spitzenbrett von Beginn an unter Druck gesetzt, geriet jedoch nach einer fragwürdigen Zugkombination entscheidend in Nachteil und musste seine Partie ebenfalls aufgeben. Nachdem sich Siegfried Oppl mit seinem Gegenüber an Brett drei nach einer offen geführten Partie in einem schwierigen Endspiel auf Remis geeinigt hatte, stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 1:3 aus Sicht der Spielgemeinschaft, es war höchste Zeit, die Aufholjagd zu starten. Horst Vogl sorgte dann schließlich für das lang ersehnte erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer, nachdem er in seiner Partie an Brett sieben trotz enormer Zeitnot die Übersicht behalten und seinen Kontrahenten zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch der Rückschlag folgte nahezu postwendend: Uwe Braunschläger hatte im Verlauf seiner Partie an Brett fünf einen Bauern verloren, was ihn im Endspiel entscheidend schwächte und zur Aufgabe zwang - es stand 2:4 aus Sicht der Spielgemeinschaft, noch hatte man allerdings die Hoffnung auf ein Unentschieden nicht aufgegeben. Als schließlich jedoch auch Andreas Eckardt in seiner Partie an Brett sechs nach über fünfstündiger Spielzeit in einem schwierigen Dame-Turm- Endspiel den Kürzeren gezogen hatte, war die Niederlage für die Stiftländer endgültig besiegelt. Der von Michael Schmid in der letzten Partie des Tages im Endspiel herausgespielte Erfolg an Brett zwei hatte somit leider nur noch mehr kosmetischen Charakter. Nach dieser ärgerlichen Niederlage befindet sich die Spielgemeinschaft im breiten Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken und muss nun versuchen, im nächsten Spiel gegen den SV Neustadt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die zweite Mannschaft ging nach dem überraschenden Unentschieden im Auftaktmatch gegen die zweite Mannschaft des SV Thiersheim in der A-Klasse Marktredwitz mit einigem Optimismus in die Partie gegen die dritte Mannschaft des FC Marktleuthen. Allerdings waren die in einer sehr starken Besetzung angetretenen Oberfranken eine Nummer zu groß für das unerfahrene Team. So stand am Ende eine doch deutliche 2:6-Schlappe. Für den Gewinnpunkt der Stiftländer sorgte Andreas Ascherl. Während Jürgen Braunschläger und Matthias Hahn Teilerfolge erreichten, mussten Matthias Vogl, Markus Zielinski, Anton Krapf, Christian Reindl sowie Birgit Eckardt ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet Anfang Januar gegen die zweite Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel statt.

Wichtiger Auswärtssieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

18.01.2009

Aufatmen bei der ersten Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach der unnötigen 3:5-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen die SG Sonneberg fanden die Stiftländer am Sonntag postwendend in die Erfolgsspur zurück und erzielten einen eminent wichtigen 5:3-Auswärtssieg beim bisher punktgleichen SV Neustadt bei Coburg. Damit liegt die Spielgemeinschaft nach fünf absolvierten Spielen mit 6:4 Punkten bei 21:19 Brettpunkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft bestritt ihr drittes Saisonspiel in der A- Klasse Marktredwitz bereits am vorvergangenen Samstag und war beim 2:6 gegen die zweite Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel ohne Chance.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste wieder einmal mit einem ersatzgeschwächten Team antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak und Siegfried Oppl zwei bewährte Stammkräfte in diesem wichtigen Aufeinandertreffen. Da die Neustädter im bisherigen Saisonverlauf die gleiche Punktausbeute wie die Stiftländer verzeichnet und angesichts der Ausgeglichenheit der Liga nichts zu verschenken hatten, war für genügend Spannung gesorgt. Dementsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Gegenüber an Brett drei in ausgeglichener Position auf Remis. Etwa eine Stunde später folgte die ersehnte erste Erfolgsmeldung für die Spielgemeinschaft: Markus Fröhlich hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett sechs einen klaren Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen zum Figuren- und schließlich Partiegewinn. Und die Stiftländer legten alsbald nach: Claus Braunschläger spielte seine überlegene Spielstärke gegen seinen Kontrahenten am Spitzenbrett in gekonnter Art und Weise aus und zwang diesen nach ca. vier Stunden Spielzeit in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Kurze Zeit später folgte die nächste positive Nachricht für die Spielgemeinschaft. Georg Wurzer brachte seinen Kontrahenten an Brett fünf mit einem beherzten Angriff auf dessen Königsstellung mehr und mehr in Bedrängnis und zwang diesen letzten Endes ebenfalls zur Aufgabe. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 3,5:0,5 aus Sicht der Spielgemeinschaft, man wähnte sich bereits auf der sicheren Siegerstraße. Doch die Oberfranken hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Zunächst musste Matthias Vogl seine Partie an Brett acht nach einer Unachtsamkeit in Zeitnot aufgeben. Als dann auch Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach einem Bauernverlust im Turmendspiel in aussichtsloser Stellung aufgeben musste, hatten die Oberfranken beim Zwischenstand von 3,5:2,5 den Anschluss wieder hergestellt. Doch die Spielgemeinschaft holte umgehend zum entscheidenden Schlag aus. Vladimir Stech behielt in seiner Partie an Brett vier nach über fünfstündiger Spielzeit in einem Turmendspiel den Überblick und sorgte mit seinem wichtigen Erfolg für die Entscheidung. In der letzten Partie des Tages einigte sich dann Michael Schmid mit seinem Gegner an Brett zwei nach einem interessanten Schlagabtausch in ausgeglichener Stellung auf Remis. Nach diesem angesichts der ausgeglichenen Bezirksoberliga eminent wichtigen Erfolg kann die Spielgemeinschaft wieder etwas durchatmen. Im nächsten Spiel in zwei Wochen gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Kirchenlaibach werden die Trauben allerdings sehr hoch hängen.

Die zweite Mannschaft ging nach dem im bisherigen Saisonverlauf der A-Klasse Marktredwitz erreichten einen Unentschieden bei einer Niederlage mit vorsichtigem Optimismus in die Partie gegen die zweite Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel. Allerdings waren die in einer starken Besetzung angetretenen Oberfranken eine Nummer zu groß für das unerfahrene Team. So stand am Ende eine doch deutliche 2:6-Schlappe. Während Uwe Braunschläger, Andreas Eckardt, Matthias Vogl und Roman Leiß jeweils Teilerfolge erreichten, mussten Markus Fröhlich, Markus Zielinski, Birgit Eckardt sowie Frank Schiller ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet bereits nächste Woche gegen die SG Röslau/Schönwald statt.

Deutliche Heimniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

01.02.2009

Rückschlag für die erste Mannschaft der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach dem wichtigen 5:3-Auswärtssieg am vergangenen Spieltag beim SV Neustadt bei Coburg waren die Stiftländer am Sonntag bei der deutlichen 2:6-Heimniederlage gegen den heißen Meisterschaftsanwärter TSV Kirchenlaibach ohne Chance. Damit liegt die Spielgemeinschaft nach sechs absolvierten Spielen mit 6:6 Punkten bei 23:25 Brettpunkten im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft bestritt ihr viertes Saisonspiel in der A-Klasse Marktredwitz bereits am vorvergangenen Samstag und muss nach der denkbar knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen die SG Röslau/Schönwald weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste zum wiederholten Mal mit einem stark ersatzgeschwächten Team antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak, Altmeister Zdenek Skokan und Georg Wurzer gleich drei bewährte Stammkräfte im Aufeinandertreffen gegen den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter aus Kirchenlaibach. Angesichts dieser Konstellation war von vornherein klar, dass nur bei optimalem Partienverlauf zumindest eine kleine Erfolgschance für die Spielgemeinschaft bestehen würde. Trotz der an vielen Brettern unterlegenen Spielstärke der Stiftländer entwickelten sich interessante Positionskämpfe in den einzelnen Partien. Nach ca. zweistündiger Spielzeit dann allerdings gleich der erste Rückschlag für die Stiftländer, nachdem Vladimir Stech seine Partie an Brett vier nach einem unglücklichen Figurenmanöver in aussichtsloser Position aufgeben musste. Kurze Zeit später musste auch der kurzfristig eingesprungene Andreas Ascherl seine Partie an Brett acht trotz beherzter Gegenwehr nach einer Unachtsamkeit aufgeben. Und der Spitzenreiter aus Kirchenlaibach ließ nicht locker. Als nächsten traf es Siegfried Oppl, dem in seiner Partie an Brett drei seine zu offene Stellung zum Verhängnis wurde. Bald darauf musste auch noch Michael Schmid seine Partie an Brett zwei in einem aussichtslosen Turmendspiel mit Bauernnachteil aufgeben. Damit war die Begegnung bereits nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 0:4 bereits so gut wie entschieden, ein Debakel bahnte sich an. Doch die verbliebenen Spieler kämpften wacker weiter, könnte doch im Abstiegskampf am Ende jeder einzelne Brettpunkt von Bedeutung sein. Zunächst musste allerdings auch noch Matthias Vogl seine Partie an Brett sieben nach einem Figurenverlust in aussichtsloser Stellung aufgeben. Dann endlich zumindest der erste Teilerfolg für die Stiftländer: Claus Braunschläger hatte sich in seiner Partie am Spitzenbrett eine leicht vorteilhafte Stellung erspielt, konnte aber diesen Vorteil nicht zum Sieg nutzen und einigte sich daher mit seinem Gegenüber auf Remis. Nach ca. vierstündiger Spielzeit folgte schließlich der einzige Tageserfolg für die Spielgemeinschaft, nachdem Uwe Braunschläger seinen Kontrahenten an Brett sechs in ein Mattnetz gelockt hatte, was diesen umgehend zur Aufgabe zwang. In der letzten Partie des Tages hatte sich Markus Fröhlich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf zwar einen Mehrbauern erspielt, konnte diesen aber in einem Läufersendspiel nicht zum Erfolg nutzen und gab seine Partie folglich ebenfalls Remis. Nach dieser deutlichen Niederlage befindet sich die Spielgemeinschaft im breiten Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken und muss nun versuchen, im nächsten Spiel gegen den SC Pegnitz-Creußen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, um sich so möglichst frühzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken zu sichern.

Die zweite Mannschaft ging nach zuletzt zwei deutlichen 2:6-Niederlagen hochmotiviert in die Begegnung gegen den Tabellennachbarn SG Röslau/Schönwald. Trotz erbitterter Gegenwehr stand jedoch am Ende eine denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage zu Buche, womit man nach wie vor auf den ersten Saisonsieg in der A-Klasse Marktredwitz wartet. Für die Gewinnpunkte der zweiten Mannschaft sorgten Matthias Vogl, Markus Zielinski und Matthias Hahn. Während Andreas Ascherl einen Teilerfolg erreichte, mussten Markus Fröhlich, Anton Krapf, Thomas Färber und Roman Leiß ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet bereits nächste Woche bei den Schachfreunden aus Witzlasreuth statt.

Bittere Auswärtsniederlage für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

01.03.2009

Erneuter Rückschlag für die erste Mannschaft der Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach der deutlichen 2:6-Heimschlappe am vergangenen Spieltag gegen den Meisterschaftsanwärter TSV Kirchenlaibach mussten die Stiftländer am Sonntag trotz vehementer Gegenwehr eine bittere 3:5-Auswärtsniederlage beim SC Pegnitz-Creußen hinnehmen. Damit liegt die Spielgemeinschaft nach sieben absolvierten Spielen mit 6:8 Punkten bei 26:30 Brettpunkten im hinteren Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft konnte dagegen in ihrem fünften Saisonspiel in der A- Klasse Marktredwitz bereits am vorvergangenen Samstag mit dem 5:3 bei den Schachfreunden Witzlasreuth den lang ersehnten ersten Saisonsieg feiern.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste die Reise nach Oberfranken wieder einmal mit einem ersatzgeschwächten Team antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak und Altmeister Zdenek Skokan zwei bewährte Stammkräfte in diesem so wichtigen Aufeinandertreffen gegen den Tabellennachbarn SC Pegnitz- Creußen. Angesichts der engen Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga Oberfranken hatte die Begegnung wichtige Bedeutung im Kampf gegen den Abstieg. Entsprechend entwickelten sich interessante und verbissene Positionskämpfe in den einzelnen Partien. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigte sich Michael Schmid mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Doch dann kam es ganz dick für die Stiftländer. Zunächst musste Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach einer kapitalen Unachtsamkeit mit folgendem Damenverlust aufgeben. Ihm folgten kurz nacheinander Vladimir Stech und Georg Wurzer, die trotz beherzter Gegenwehr in ihren Partien an Brett vier und fünf letzten Endes ohne Chance waren und in jeweils aussichtslosen Positionen aufgeben mussten. Claus Braunschläger gelang dann in seiner Partie am Spitzenbrett in einem ausgeglichenen Läuferendspiel zumindest noch ein Teilerfolg. Als jedoch auch noch Markus Fröhlich an Brett sechs nach Figurenverlust die Waffen strecken musste, war die Begegnung bereits vorzeitig entschieden. Trotz der feststehenden Niederlage kämpften Siegfried Oppl und Horst Vogl beherzt weiter und wurden hierfür mit jeweils in gekonnter Art und Weise herausgespielten Erfolgen belohnt. Nach dieser bitteren Niederlage wird die Luft für die Spielgemeinschaft im Kampf gegen den Abstieg bei noch zwei verbleibenden Saisonspielen immer dünner. So kommt dem nächsten Spiel gegen die TS Bayreuth in zwei Wochen bereits vorentscheidende Bedeutung zu.

Erfreuliches gibt es dagegen von der zweiten Mannschaft zu berichten. Zwar musste man die Begegnung gegen den Tabellennachbarn SF Witzlasreuth ersatzgeschwächt und mit nur sieben Spielern antreten, dies tat jedoch dem Kampfgeist der angetretenen Spieler keinen Abbruch. So stand am Ende mit dem verdienter 5:3 der erste Saisonsieg zu Buche. Für die Gewinnpunkte der zweiten Mannschaft sorgten Markus Fröhlich, Andreas Eckardt, Matthias Vogl, Markus Zielinski und Matthias Hahn. Roman Leiß und Birgit Eckardt mussten ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet in drei Wochen gegen den SK Marktredwitz statt.

Eminent wichtiger Auswärtssieg für Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau

15.03.2009

Großes Aufatmen im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nach der bitteren 3:5-Auswärtsschlappe am vergangenen Spieltag beim SC Pegnitz-Creußen konnten die Stiftländer am Sonntag bei der TS Bayreuth einen eminent wichtigen und am Ende deutlichen 7:1-Auswärtssieg landen. Damit machte die Spielgemeinschaft einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt und belegt vor der letzten Spielrunde mit 8:8 Punkten bei 33:31 Brettpunkten einen Platz im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die zweite Mannschaft war in der A-Klasse Marktredwitz spielfrei und bestreitet ihr nächstes Saisonspiel am kommenden Samstag gegen den SK Marktredwitz.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft konnte die Reise nach Oberfranken endlich wieder einmal nahezu in Bestbesetzung antreten, fiel doch mit Michael Schmid lediglich ein Spieler in diesem so wichtigen Aufeinandertreffen gegen den Tabellenletzten aus der Wagnerstadt krankheitsbedingt aus. Angesichts der nach wie vor äußerst engen Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga Oberfranken hatte die Begegnung bereits vorentscheidende Bedeutung im Abstiegskampf. Entsprechend motiviert und konzentriert gingen die Spieler beider Teams in ihre Partien. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit dann die erste Erfolgsmeldung für die Stiftländer: Vladimir Stech profitierte in seiner Partie an Brett fünf von einer Unachtsamkeit seines Gegenübers und nutzte diese postwendend zum Erfolg. Die Spielgemeinschaft nutzte die Gunst der Stunde und legte alsbald nach: Markus Fröhlich hatte seinen Kontrahenten in seiner Partie an sieben von Beginn an systematisch unter Druck gesetzt und zwang diesen schließlich in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Kurze Zeit später einigte sich Georg Wurzer mit seinem Gegner an Brett sechs in ausgeglichener Position auf Remis. Altmeister Zdenek Skokan zeigte an Brett drei wieder einmal seine nach wie vor vorhandene Klasse und zwang seinen Gegenüber in einem Endspiel mit zwei Mehrbauern zur Aufgabe. Damit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien bereits 3,5:0,5 für die Spielgemeinschaft, ein deutlicher Sieg zeichnete sich ab. Und die verbliebenen Spieler blieben hochkonzentriert, kann doch in der Endabrechnung jeder Brettpunkt von Bedeutung sein. Nach ca. dreistündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl in einer abwechslungsreichen Partie an Brett vier mit seiner Kontrahentin auf Remis. Claus Braunschläger stellte schließlich den Sieg der Spielgemeinschaft durch einen in seiner Partie an Brett zwei gekonnt herausgespielten Erfolg sicher. Pavel Vitak ließ sich in seiner Partie am Spitzenbrett ebenfalls nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen und nutzte seinen während der gesamten Partie bestehenden Stellungsvorteil in souveräner Art und Weise zum Sieg. Auch die letzte Partie des Tages konnte Uwe Braunschläger an Brett acht im Endspiel erfolgreich gestalten und stellte damit den 7:1-Endstand sicher. Nach diesem wichtigen Auswärtssieg heißt es nun für die Spielgemeinschaft, die Konzentration im Kampf gegen den Abstieg hochzuhalten und alle noch - zumindest theoretisch - bestehenden Zweifel am Klassenerhalt im letzten Saisonspiel in zwei Wochen gegen den ebenfalls noch abstiegsbedrohten Coburger SV zu beseitigen.

Die zweite Mannschaft war in der A-Klasse Marktredwitz am vergangenen Spieltag spielfrei und bestreitet ihr nächstes Spiel am kommenden Samstag gegen den SK Marktredwitz.

Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau sichert Klassenerhalt

29.03.2009

Große Erleichterung im Lager der Schach-Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau: Nachdem die Stiftländer bereits am vergangenen Spieltag mit dem 7:1-Auswärtssieg bei der TS Bayreuth einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hatten, beseitigten sie am Sonntag die noch verbliebenen theoretischen Zweifel am Verbleib in der Bezirksoberliga Oberfranken mit einem knappen 4,5:3,5-Heimsieg gegen den Coburger SV. Nach diesem versöhnlichen Saisonabschluss belegt die Spielgemeinschaft in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken mit 10:8 Punkten bei 37,5:34,5 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellenmittelfeld. Die zweite Mannschaft war dagegen in der A-Klasse Marktredwitz beim 2,5:5,5 gegen den SK Marktredwitz ohne Chance.

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft musste das letzte Saisonspiel abermals in ersatzgeschwächter Besetzung antreten, fehlten doch mit Pavel Vitak und Georg Wurzer zwei bewährte Stammkräfte. Angesichts der äußerst engen Konstellation im Abstiegskampf der Bezirksoberliga Oberfranken war das Aufeinandertreffen für beide Teams von entscheidender Bedeutung. Entsprechend angespannt und konzentriert gingen die Spieler beider Mannschaften in ihre Partien. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigten sich Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei und Siegfried Oppl an Brett vier mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Auch die Partien von Michael Schmid an Brett zwei und Vladimir Stech mündeten nach zähen Stellungskämpfen in ausgeglichene Stellungen und wurden ebenfalls jeweils Remis gegeben. Damit war die Begegnung nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien noch völlig ausgeglichen, die Lage spitzte sich mehr und mehr zu. In dieser Situation legten die Coburger vor: Matthias Vogl hatte an Brett acht ein Figurenmanöver seines Kontrahenten unterschätzt und musste seine Partie nach Figurenverlust aufgeben. Doch die Stiftländer konnten postwendend zurückschlagen. Markus Fröhlich wurde für seinen beherzten Angriff auf die Königsstellung seines Gegenübers belohnt und zwang diesen in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Somit mussten beim Stand von 3:3 die letzten beiden Partien des Tages entscheiden. Für die Vorentscheidung sorgte dann nach etwa vierstündiger Spielzeit Uwe Braunschläger, der in seiner Partie an Brett sieben in einem unübersichtlichen Turmendspiel den Überblick behielt und seinen Kontrahenten schließlich zur Aufgabe zwang. In der letzten Partie des Tages hatte Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett in einem Springerendspiel mit zwei Mehrbauern den Sieg bereits vor Augen, musste sich jedoch nach einer Unachtsamkeit letzten Endes mit einem Remis begnügen. Dieser Teilerfolg reichte jedoch für den Mannschaftssieg für die Spielgemeinschaft aus. Während die Stiftländer den Klassenerhalt damit endgültig gesichert haben, müssen die Coburger aufgrund der übrigen Ergebnisse des letzten Spieltages den bitteren Weg in die Bezirksliga Oberfranken West antreten.

Die zweite Mannschaft ging nach dem lange ersehnten ersten Saisonsieg in der vergangenen Spielrunde bei den Schachfreunden aus Witzlasreuth hochmotiviert in die Begegnung gegen den SK Marktredwitz. Trotz erbitterter Gegenwehr waren die Oberfranken jedoch an diesem Tag eine Nummer zu groß für das Team und so stand am Ende eine deutliche 2,5:5,5-Niederlage zu Buche. Für die Gewinnpunkte der zweiten Mannschaft sorgten Andreas Ascherl und Matthias Vogl (kampflos). Während Wolfgang Krapf einen Teilerfolg erreichte, mussten Jürgen Braunschläger, Markus Zielinski, Roman Leiß, Matthias Hahn und Frank Schiller ihre Partien jeweils aufgeben. Das nächste Spiel der zweiten Mannschaft findet bereits nächste Woche beim Lokalrivalen aus Mitterteich statt.

24. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 10. April 2009 in Waldsassen

10.04.2009

Auf ein weiteres durchaus zufriedenstellendes Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am vergangenen Freitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das am Ende sehr respektable Abschneiden der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der vor zwei Wochen zu Ende gegangenen Saison der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. In seinen Ausführungen ging er kurz auf das Abschneiden der beiden Wettkampfmannschaften der nun bereits seit mehreren Jahren bestehenden Schach- Spielgemeinschaft Waldsassen/Wiesau ein. Weiterhin erwähnte der Vorsitzende die nach wie vor geltende Regelung, wonach Spielgemeinschaften auf Oberfrankenebene zwar weiterhin spielberechtigt sind, jedoch auf höherer Verbandsebene für Spielgemeinschaften nach wie vor keine Spielgenehmigung vorgesehen ist. Um zukünftig endlich wieder potenzielle Nachwuchsspieler nachhaltig für den Schachsport zu gewinnen, sei die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel- und Übungsnachmittags unabdingbar, was sich allerdings angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als nach wie vor sehr schwierig gestalte.

Den Ausführungen des ersten Vorsitzenden schloss sich der Kassenbericht an. Kassier Jürgen Maschauer berichtete hier von nach wie vor soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Angesichts der zunehmenden Belastungen aufgrund der permanent steigenden Verbandsabgaben beträgt der Beitrag je ordentlichem Mitglied ab dem Jahr 2009 25 Euro. Die Mitgliederzahl blieb abermals konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete ausführlich von der sehr wechselhaft verlaufenen Saison der Spielgemeinschaft Waldsassen-Wiesau in der Bezirksoberliga Oberfranken. Bis zum Schluss musste das Team in der spielstarken und zudem sehr ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga gegen den drohenden Abstieg kämpfen, sicherte aber schließlich den Klassenerhalt mit zwei Siegen in den letzten beiden Begegnungen der Saison. In der Endabrechnung stand dann mit 10:8 Punkten bei 37,5:34,5 Brettpunkten ein doch noch sehr respektabler vierter Tabellenplatz zu Buche, was angesichts der Tatsache, dass die erste Mannschaft im Verlauf der Saison fast permanent ersatzgeschwächt antreten musste, durchaus bemerkenswert sei. Die fleißigsten Punktesammler in der abgelaufenen Saison waren: Claus Braunschläger (6,5 Punkte aus 9 Partien), Markus Fröhlich (6 aus 8), Uwe Braunschläger (5,5 aus 9), Altmeister Zdenek Skokan (3,5 aus 6), Georg Wurzer (3,5 aus 7) sowie Michael Schmid (3,5 aus 8). Für die neue Saison gab der Spielleiter als oberste Maxime vor, in der wiederum sehr ausgeglichen besetzten Liga den Klassenerhalt zu sichern.

Der Spielleiter der zweiten Mannschaft, Markus Zielinski, zog einen Spieltag vor Saisonende der A-Klasse Marktredwitz eine eher durchwachsene Zwischenbilanz seines Teams. So rangiere das Team nach je einem Sieg und Unentschieden bei fünf Niederlagen mit 3:11 Punkten bei 21:35 Brettpunkten auf dem siebten Platz der A-Klasse Marktredwitz. Als positiven Aspekt gelte es jedoch die merklich gestiegene Einsatzbereitschaft der Spieler festzuhalten, wodurch man in der zurückliegenden Saison wieder auf einen deutlich größeren Fundus als in der Vergangenheit zurückgreifen konnte. Vorstand und Spielleiter appellierte an die anwesenden Mannschaftsmitglieder, nicht in ihrem Engagement nachzulassen, da hiervon die weitere Zukunft der zweiten Mannschaft maßgeblich abhängig sei. Die bisher erfolgreichsten Spieler im noch laufenden Spieljahr waren (in der Reihenfolge ihrer erzielten Punkte): Markus Zielinski (4 Punkte aus 7 Partien), Matthias Vogl (3,5 aus 7), Andreas Ascherl (3 aus 4) und Matthias Hahn mit drei Punkten aus sechs Partien.

Die Veranstaltung schloss mit angeregten Diskussionen unter den anwesenden Mitgliedern. Dabei stand insbesondere die weitere Zukunft der zweien Mannschaft mit einem potenziellen freiwilligen Rückzug in die B-Klasse Marktredwitz im Mittelpunkt der Diskussionen.

Schachclub Waldsassen von 1985