Erfolgreicher Saisonauftakt für Schachclub Waldsassen

10.10.2010

Geglückter Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen in der Spielserie 2010/11 der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach fast fünfstündiger Spielzeit konnten sich die Stiftländer am vergangenen Sonntag im ersten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken im Heimspiel gegen die SG Hollfeld/Memmelsdorf am Ende souverän mit 6:2 behaupten. Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Heimspiel gegen den unberechenbaren Aufsteiger SK Helmbrechts auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Saisonauftaktspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen die SG Hollfeld/Memmelsdorf auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Vladimir Stech verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige Begegnung. Da man sich zudem in der vergangenen Saison gegen die Oberfranken sehr schwer getan hatte, gingen die Stiftländer die Begegnung mit einer gehörigen Portion Respekt an. Die Tatsache, dass die Oberfranken lediglich mit sieben Spielern angereist waren und somit die Partie an Brett acht kampflos für die Waldsassener gewertet wurde, sorgte für eine beruhigende Ausgangsposition. Doch zunächst wehrten sich die Gäste aus Oberfranken tapfer und schlugen nach ca. zweistündiger Spielzeit zurück. Altmeister Zdenek Skokan geriet in seiner Partie an Brett drei in der königsindischen Verteidigung von Beginn an schwer unter Druck und musste seine Partie in aussichtsloser Position schließlich aufgeben. Fast postwendend gelang es jedoch Siegfried Oppl nach seiner überlegen geführten Partie an Brett fünf, seinen Gegner in einem klar dominierten Endspiel zur Aufgabe zu zwingen und somit die Stiftländer wieder in Führung zu bringen. Mit fortschreitender Spieldauer wurde dann mehr und mehr die an diesem Tag überlegene Spielstärke des Schachclubs Waldsassen deutlich. Zunächst zwang Markus Fröhlich seinen Kontrahenten an Brett vier in einem überlegen geführten Endspiel kurz vor dem Matt zur Aufgabe. Kurze Zeit später konnte auch Georg Wurzer seine Partie an Brett sechs mit drei Mehrbauern erfolgreich beenden. Somit war nach fünf absolvierten Partien beim Zwischenstand von 4:1 bereits eine Vorentscheidung zugunsten der Stiftländer gefallen. Den für den Mannschaftserfolg noch nötigen halben Punkt sicherte dann Richard Wurzer an Brett sieben, der nach langjähriger Pause erstmals wieder aktiv war und sich nach einer solide geführten Partie mit seinem Gegenüber auf Remis einigte. Anschließend zwang Michael Schmid seinen Gegner an Brett zwei nach einer offensiv geführten Partie mit Bauernvorteil im Endspiel zur Aufgabe. In der letzten Partie des Tages einigte sich schließlich Claus Braunschläger mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett nach einem zähen Stellungskampf schließlich auf Remis.

Nach diesem wichtigen Erfolg zum Saisonauftakt können die Stiftländer einigermaßen beruhigt die nächste schwierige Aufgabe in zwei Wochen gegen den Aufsteiger SK Helmbrechts antreten.

Schachclub Waldsassen 1985 weiter auf Erfolgskurs

24.10.2010

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem zweiten Spieltag der Spielserie 2010/11 der Bezirksoberliga Oberfranken weiter auf Erfolgskurs: Nach über vierstündiger Spielzeit konnten sich die Stiftländer am Sonntag im zweiten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken letzten Endes souverän mit 5,5:2,5 gegen den Aufsteiger SK Helmbrechts behaupten. Damit verteidigte der Schachclub mit 4:0 Punkten bei 11,5:4,5 Brettpunkten die Tabellenführung in der Bezirksoberliga. In drei Wochen steht die Auswärtsreise nach Weidhausen auf dem Programm.

Der Schachclub musste auch das zweite Saisonspiel ersatzgeschwächt bestreiten, fehlten in dieser richtungsweisenden Begegnung doch mit Pavel Vitak, Vladimir Stech und Richard Wurzer gleich drei etatmäßige Spieler. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die Gäste aus Oberfranken zu bestehen. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Kontrahenten an Brett drei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgte Georg Wurzer, der seine Partie an Brett sechs trotz zwischenzeitlicher Stellungsvorteile schließlich ebenfalls Remis gab. Nach fast dreistündiger Spielzeit folgte dann das erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer. Siegfried Oppl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf systematisch einen Positionsvorteil erspielt und führte seine Partie schließlich in gekonnter Art und Weise zum Erfolg. Kurze Zeit später beendete Matthias Vogl seine Partie an Brett acht nach einem sehr solide geführten Stellungskampf gegen seinen spielerfahrenen Kontrahenten mit einem Remis. Somit führten die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 2,5:1,5, noch war der Spielausgang völlig offen. Wenige Minuten darauf konnte Michael Schmid in seiner Partie an Brett zwei trotz leicht nachteiliger Stellung ein weiteres wichtiges Remis erreichen – somit stand die Begegnung beim Zwischenstand von 3:2 auf des Messers Schneide. In dieser spielentscheidenden Phase behielt Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier in einem offenen Stellungskampf die Übersicht und stellte nach einem durchschlagenden Angriff auf die Königsstellung seines Gegners den vorentscheidenden vierten Punkt für den Schachclub sicher. Den Mannschaftserfolg perfekt machte dann nach knapp vierstündiger Spielzeit Claus Braunschläger, der in seiner Partie am Spitzenbrett eine kleine Ungenauigkeit seines sehr spielstarken Kontrahenten gekonnt nutzte und seinen Gegenüber schließlich in eine aussichtslose Position manövrierte und somit zur Aufgabe zwang. Die letzte verbliebene Partie des Tages hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Hier einigte sich Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben nach einem offen geführten Stellungskampf in einem Läuferendspiel in ausgeglichener Position auf Remis. Mit diesem neuerlichen Erfolg können die Stiftländer auf einen geglückten Saisonstart blicken und haben sich in der Tabelle der Bezirksoberliga Oberfranken zunächst mal oben festgesetzt. In drei Wochen steht der schwierige Gang zum unberechenbaren Team des SK Weidhausen auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen 1985 bleibt weiterhin ungeschlagen

14.11.2010

Der Schachclub Waldsassen bleibt weiterhin ungeschlagen: Nach den zwei deutlichen Siegen zum Saisonauftakt konnten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken ein nach knapp vierstündiger Spielzeit bravourös erkämpftes 4:4-Unentschieden beim SK Weidhausen erreichen. Damit liegen die Waldsassener nach drei Spieltagen mit 5:1 Punkten bei 15,5:8,5 Brettpunkten weiterhin mit an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga. In zwei Wochen steht die nächste schwierige Aufgabe mit dem Heimspiel gegen die unberechenbare SG Sonneberg auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim spielstarken Team des SK Weidhausen mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan, Markus Fröhlich, Richard Wurzer und Vladimir Stech gleich auf fünf bewährte Stammkräfte verzichten und die Reise ins Frankenland zudem mit lediglich sechs (!) Spielern antreten. Da sich der Gastgeber aus Weidhausen im bisherigen Saisonverlauf zudem durchaus achtbar aus der Affäre gezogen hatte, waren die Vorzeichen für ein Erfolgserlebnis somit alles andere als günstig. Die sechs angetretenen Stiftländer ließen sich jedoch von dem 0:2-Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. Dies führte nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit zu einem ersten Teilerfolg, nachdem sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett vier in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Als kurze Zeit später Matthias Vogl seine Partie an Brett sechs nach erlittenem Figurenverlust in aussichtsloser Stellung aufgeben musste, schienen die Felle für die Waldsassener bereits vollends davon zu schwimmen. Doch die verbliebenen vier Spieler dachten nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen, und versuchten hartnäckig, der Begegnung irgendwie doch noch eine Wende geben. Und die Bemühungen wurden belohnt. Zunächst zwang Siegfried Oppl seinen Gegenüber an Brett drei nach einem beherzten Angriff auf dessen Königsstellung und einem geschickt geknüpften Mattnetz zur Aufgabe. Als kurze Zeit darauf Uwe Braunschläger nach seiner überlegen geführten Partie an Brett fünf nach Figurengewinn einen weiteren Erfolg vermelden konnte, rückte beim Zwischen-stand von 2,5:3,5 der nicht mehr für möglich gehaltene Punktgewinn in greifbare Nähe. Und die Stiftländer ließen nicht mehr locker. Zunächst führte Michael Schmid, der seinen Gegenüber an Brett zwei von Beginn an systematisch in die Defensive gedrängt hatte, seinen Stellungsvorteil in gekonnter Manier zum Partiengewinn. In der letzten und entscheidenden Partie des Tages lieferten sich Claus Braunschläger und sein Gegner am Spitzenbrett eine sehr offene und spannungsgeladene Partie. Trotz beiderseitiger trickreicher Manöver gelang es keinem der beiden Kontrahenten, sich einen spielentscheidenden Vorteil zu verschaffen und somit einigte man sich schließlich nach knapp vierstündiger Spielzeit auf Remis. Damit war das am Ende leistungsgerechte Unentschieden perfekt, mit dem die Stiftländer angesichts der Ausgangskonstellation mehr als zufrieden sein können. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen steht nun die schwierige Aufgabe gegen die spielstarke Mannschaft der SG Sonneberg auf dem Programm.

Erste Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

28.11.2010

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach den zwei deutlichen Siegen zum Saisonauftakt sowie dem Unentschieden am vergangenen Spieltag mussten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken nach fast sechsstündiger Spielzeit eine bittere 3,5:4,5-Heimniederlage gegen das spielstarke Team der SG 1951 Sonneberg hinnehmen. Damit liegen die Waldsassener nach vier Spieltagen mit 5:3 Punkten bei 19:13 Brettpunkten im vorderen Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. Die nächste Aufgabe mit dem schwierigen Gang zum Regionalliga-Absteiger FC Nordhalben steht erst im neuen Jahr auf dem Programm.

Der Schachclub musste im wichtigen Heimspiel gegen das sehr kompakt besetzte Team der SG Sonneberg mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan und Vladimir Stech wiederum auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die Gäste aus Südthüringen, die sich im bisherigen Saisonverlauf sehr achtbar aus der Affäre gezogen hatten, zu bestehen. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigte sich Richard Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett sechs in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgte Michael Schmid, der seine Partie an Brett zwei ebenfalls Remis gab. Dann sollte der erste Rückschlag für die Waldsassener folgen. Matthias Vogl war in seiner Partie an Brett acht von Beginn an in eine schwierige Position geraten und musste letztendlich nach Figurenverlust in aussichtsloser Stellung aufgeben. Damit jedoch noch nicht genug der schlechten Nachrichten. Auch Markus Fröhlich geriet im Verlauf seiner Partie an Brett drei mehr und mehr unter Druck und musste schließlich in auswegloser Situation ebenfalls die Waffen strecken. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1:3 im Hintertreffen, noch lag jedoch zumindest ein Unentschieden durchaus im Bereich des Möglichen. Und die Hoffnung im Lager der Stiftländer wurde kurze Zeit später weiter genährt. Siegfried Oppl drängte seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie an Brett vier mit seiner druckvollen Spielweise immer mehr in die Defensive und zwang diesen nach Materialverlust schließlich zur Aufgabe. Doch die Südthüringer ließen sich davon nicht groß nicht beirren und holten zum nächsten und damit schon vorentscheidenden Schlag aus. Georg Wurzer hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf eigentlich eine grundsolide Position erspielt, musste aber schließlich nach einer Unachtsamkeit im Endspiel aufgeben. In den beiden letzten Partien des Spieltages versuchten dann Claus und Uwe Braunschläger mit allen Mitteln, zumindest noch ein Unentschieden für den Schachclub sicherzustellen. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Zwar konnte Claus Braunschläger seine Partie am Spitzenbrett nach zähem Ringen nach einer Ungenauigkeit seines Gegenübers im Endspiel noch für sich entscheiden. Allerdings konnte Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben in einem undurchsichtigen Springerendspiel trotz vielfältiger Versuche nicht mehr zum Gewinn führen und gab seine Partie schließlich Remis. Damit war die am Ende denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage perfekt, womit sich die Waldsassener zunächst einmal von der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken verabschieden müssen. Am nächsten Spieltag, der erst Mitte Januar ausgetragen werden wird, steht dann die schwierige Aufgabe bei der sehr spielstarken Mannschaft des Regionalliga-Absteigers FC Nordhalben auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen 1985 mit Unentschieden

16.01.2011

Aufatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach der bitteren 3,5:4,5-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen die SG 1951 Sonneberg konnten die Stiftländer am Sonntag im ersten Spiel des Jahres 2011 mit dem 4:4-Unentschieden beim Regionalliga-Absteiger FC Nordhalben einen wichtigen Teilerfolg erkämpfen. Damit liegen die Waldsassener nach fünf Spieltagen mit 6:4 Punkten bei 23:17 Brettpunkten weiterhin im vorderen Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Die nächste Aufgabe mit der kniffligen Heimaufgabe gegen den unberechenbaren TV Hallstadt steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim sehr spielstark eingeschätzten Team des FC Nordhalben mit Pavel Vitak, Richard Wurzer und Vladimir Stech wiederum auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen den Regionalliga-Absteiger und Meisterschaftsfavoriten aus Nordhalben bestehen zu können. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in ausgeglichener Stellung auf Remis. Kurze Zeit später folgte die erste Erfolgsmeldung für die Waldsassener: Altmeister Zdenek Skokan profitierte in seiner Partie an Brett drei von einem groben Schnitzer seines Kontrahenten, welcher diesen nach dem dadurch erlittenen Figurenverlust umgehend zur Aufgabe zwang. Und die Klosterstädter nutzten das Momentum und legten postwendend nach: Uwe Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett sieben eine überlegene Stellung herausgespielt und zwang seinen Gegenüber mit einem Mattangriff schließlich zur Aufgabe. Somit lagen die Stiftländer nach drei absolvierten Partien mit 2,5:0,5 in Führung, der Start war somit verheißungsvoll gelaufen. Doch die Oberfranken ließen sich von dem Rückstand nicht groß beirren und schlugen alsbald mächtig zurück. Zunächst musste Georg Wurzer in seiner Partie an Brett sechs nach einer Stellungsungenauigkeit in großer Zeitnot seine Waffen strecken. Kurze Zeit später erwischte es dann auch noch Markus Fröhlich, der in seiner Partie an Brett vier nie so richtig ins Spiel gefunden hatte und schließlich nach erlittenem Figurenverlust ebenfalls aufgeben musste. Damit war nach fünf Partien mit 2,5:2,5 der Gleichstand wieder hergestellt. Nach eingehender Betrachtung der sehr kniffligen und unübersichtlichen Stellungen in den verbliebenen drei Partien von Claus Braunschläger, Michael Schmid und Matthias Vogl schlug man nach über vierstündiger Spielzeit den Nordhalbenern ein Unentschieden vor, das diese nach kurzer Bedenkzeit annahmen. Damit war das am Ende leistungsgerechte 4:4-Unentschieden perfekt, womit sich die Waldsassener weiterhin alle Optionen in der Bezirksoberliga Oberfranken offen gehalten haben. Am nächsten Spieltag in drei Wochen steht nun das richtungsweisende Heimspiel gegen den TV Hallstadt auf dem Programm.

Wichtiger Sieg für Schachclub Waldsassen 1985

06.02.2011

Der Schachclub Waldsassen ist wieder zurück in der Erfolgsspur: Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge konnten die Stiftländer am Sonntag im richtungsweisenden Heimspiel gegen den unberechenbaren TV Hallstadt mit einem schwer erkämpften 4,5:3,5-Heimsieg einen enorm wichtigen Erfolg erringen und liegen damit nach sechs Spieltagen mit 8:4 Punkten bei 27,5:20,5 Brettpunkten weiterhin punktgleich mit an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken. Die nächste Aufgabe mit der kniffligen Auswärtsaufgabe beim Meisterschaftsaspiranten Coburger SV steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen das sehr spielstark eingeschätzte Team des TV Hallstadt mit Pavel Vitak, Richard Wurzer und Vladimir Stech wiederum auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Da man sich zudem in den vergangenen Jahren gegen die Oberfranken sehr schwer getan hatte, gingen die Stiftländer die Begegnung mit einer gehörigen Portion Respekt an. Die Tatsache, dass die Oberfranken lediglich mit sieben Spielern angereist waren und somit die Partie an Brett acht kampflos für die Waldsassener gewertet wurde, sorgte jedoch für eine beruhigende Ausgangsposition. Doch die Gäste aus Oberfranken wehrten sich tapfer und erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner. So entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Siegfried Oppl an Brett fünf und dann auch Michael Schmid mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Stellungen auf Remis. Ihnen folgten kurze Zeit später Georg Wurzer an Brett sechs und Uwe Braunschläger an Brett sieben, die sich mit ihren Kontrahenten aus turniertaktischen Gründen im Paket in jeweils ausgeglichenen Positionen ebenfalls auf Remis einigten. Somit stand es nach fünf absolvierten Partien 3:2 für die Waldsassener, noch war nichts entschieden, denn die Lage an den verbliebenen drei Brettern spitzte sich mehr und mehr zu. In dieser brenzligen Situation behielt schließlich Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier kühlen Kopf und zwang seinen Gegenüber nach über dreistündiger Spielzeit durch einen durchdachten und sehr gut strukturierten Angriff auf dessen Königsstellung zur Aufgabe, beim Zwischenstand von 4:2 war somit eine Vorentscheidung zugunsten der Stiftländer gefallen. Den für den Mannschaftserfolg noch nötigen halben Punkt sicherte schließlich Claus Braunschläger am Spitzenbrett, der sich nach einer solide geführten Partie in einer leicht vorteilhaften Stellung aus turniertaktischen Gründen mit seinem Gegenüber auf Remis einigte. In der letzten Partie des Tages musste Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei in einem Springerendspiel mit zwei Bauern Nachteil in aussichtsloser Stellung aufgeben, wobei diese Niederlage glücklicherweise nur noch ergebniskosmetischen Charakter hatte. Der zwar schwer erkämpfte, am Ende aber dennoch verdiente 4,5:3,5-Erfolg ist für die Waldsassener von großer Bedeutung, da sie sich dadurch einerseits bereits jetzt wohl endgültig den Klassenerhalt gesichert haben und andererseits für die Stiftländer alle Optionen in der Bezirksoberliga Oberfranken offen stehen. Am nächsten Spieltag in drei Wochen steht nun das schwierige Auswärtsspiel beim sehr stark einzuschätzenden Team des Coburger SV auf dem Programm.

Unentschieden für Schachclub Waldsassen 1985

27.02.2011

Kleiner Dämpfer für den Schachclub Waldsassen im Meisterschaftsrennen in der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach dem 4,5:3,5-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen den TV Hallstadt erreichten die Stiftländer am Sonntag mit dem nach über fünfstündiger Spielzeit schwer erkämpften 4:4-Unentschieden beim Meisterschaftsaspiranten Coburger SV einen wichtigen Teilerfolg und liegen damit nach sieben Spieltagen mit 9:5 Punkten bei 31,5:24,5 Brettpunkten auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Die nächste Runde mit der kniffligen Heimaufgabe gegen den Regionalliga-Absteiger SK Kulmbach steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub konnte im wichtigen Auswärtsspiel in Coburg nach langer Zeit wieder einmal auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Vladimir Stech zurückgreifen und ging somit durchaus optimistisch in die Begegnung gegen den punktgleichen Meisterschafts-konkurrenten aus Coburg. Die Gastgeber aus Oberfranken erwiesen sich von Beginn der Begegnung an als der erwartet sehr spielstarke und unangenehme Gegner. So entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit setzte es den ersten Rückschlag für die Waldsassener: Georg Wurzer wurde in seiner Partie an Brett sechs von einer Finte seines Gegenübers überrascht und musste nach Qualitätsverlust aufgeben. Doch die Stiftländer ließen sich nicht aus ihrer Ruhe und Konzentration bringen und schlugen fast postwendend zurück. Einmal mehr gelang es dem sich in dieser Saison in glänzender Spiellaune befindlichen Siegfried Oppl, seinen Kontrahenten an Brett fünf geradezu zu überrumpeln und diesen nach einer Unachtsamkeit schließlich Matt zu setzen. Kurze Zeit später gelang es Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben, seinen Gegner mit einem Freibauern zur Aufgabe zu zwingen und somit die Klosterstädter erstmalig in Führung zu bringen. Und die Waldsassener hatten richtig Fahrt aufgenommen. Pavel Vitak ließ in seiner Partie am Spitzenbrett in eindrucksvoller Manier seine Spielklasse aufblitzen und drängte seinen Gegenüber systematisch immer mehr in die Defensive, was diesen schließlich in aussichtsloser Position zur Aufgabe zwang. Den ersten dramatischen Höhepunkt des Tages lieferte kurze Zeit später Markus Fröhlich, der seinen Kontrahenten an Brett vier in einer heiß umkämpften und unübersichtlichen Partie durch Zeitüberschreitung bezwingen konnte. Somit stand es nach fünf absolvierten Partien 4:1 für die Waldsassener, der Sieg schien zum Greifen nahe. Doch die Coburger dachten nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen und kämpften unverdrossen weiter. Zunächst musste Claus Braunschläger seine Partie an Brett zwei nach Verlust von zwei Bauern in aussichtsloser Position aufgeben. Auch Michael Schmid geriet in seiner Partie an Brett drei in einem schwierigen Damenendspiel in immer schwierigeres Fahrwasser und musste schließlich ebenfalls aufgeben. Somit kam es beim Zwischenstand von 4:3 für die Waldsassener auf den Ausgang der letzten verbliebenen Partie des Tages an. Hier hatte sich Vladimir Stech an Brett acht einen Stellungs- und Materialvorteil erspielt und schien bereits auf der Siegerstraße zu sein. Doch sein Kontrahent griff nochmals tief in seine Trickkiste und überrumpelte den Waldsassener nach über fünfstündiger Spielzeit mit einem Mattangriff. Damit stand das nach einem Wechselbad der Gefühle letzten Endes leistungsgerechte 4:4-Unentschieden fest, das keinem der beiden Teams im Kampf um die Meisterschaft so recht weiterhilft. Lachender Dritter und somit Gewinner des Spieltags war der FC Nordhalben, der sich mit einem Sieg an die Tabellenspitze der Bezirksoberliga gesetzt hat. Am nächsten Spieltag in drei Wochen steht für die Waldsassener die nächste schwierige Aufgabe gegen den SK Kulmbach auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen 1985 erneut mit Unentschieden

20.03.2011

Erneutes Unentschieden für den Schachclub Waldsassen: Nach dem unglücklichen 4:4-Unentschieden am vergangenen Spieltag beim Meisterschaftsaspiranten Coburger SV verpassten die Stiftländer am Sonntag mit dem 4:4 im Heimspiel gegen den Regionalliga-Absteiger SK Kulmbach ihre letzte kleine Chance, doch noch einmal in den Meisterschaftskampf der Bezirksoberliga Oberfranken einzugreifen. Damit liegt der Schachclub vor dem letzten Spieltag mit 10:6 Punkten bei 35,5:28,5 Brettpunkten im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken. Das letzte Spiel der Saison findet in zwei Wochen beim Lokalrivalen aus Thiersheim statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen das unberechenbare Team des ehemaligen Regionalligisten SK Kulmbach mit Pavel Vitak und Zdenek Skokan erneut auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen den Regionalliga-Absteiger bestehen und so unter Umständen doch noch einmal in das Meisterschaftsrennen eingreifen zu können. Da auch die Kulmbacher zumindest noch einen Punkt für den sicheren Klassenerhalt benötigten, war für ausreichend Spannung gesorgt. Entsprechend entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Dabei erwischten die Stiftländer einen Blitzstart: Vladimir Stech hatte seinen Kontrahenten an Brett acht von Beginn an systematisch unter Druck gesetzt und zwang diesen nach ca. einstündiger Spielzeit in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Kurze Zeit später folgte ein Remis-Dreierpack, nachdem sich zunächst Siegfried Oppl mit seinem Gegner an Brett vier und bald darauf dann auch Georg und Richard Wurzer an den Brettern fünf und sechs in jeweils ausgeglichenen Stellungen auf Remis geeinigt hatten. Als auch Michael Schmid seine Partie an Brett zwei nach ca. dreistündiger Spielzeit in einem undurchsichtigen Endspiel mit Turm und Leichtfigur Remis gegeben hatte, stand es nach fünf absolvierten Partien 3:2 für die Waldsassener, noch war nichts entschieden. In den drei verbliebenen Partien des Tages spitzte sich die Lage mehr und mehr zu. Claus Braunschläger einigte sich dann nach dreieinhalbstündiger Spielzeit mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett in einer schwer einzuschätzenden Stellung auf Remis. Kurze Zeit später schafften die Oberfranken schließlich den Ausgleich, nachdem Markus Fröhlich seine Partie an Brett vier nach einer Ungenauigkeit in äußerster Zeitnot aufgeben musste. In der letzten und beim Zwischenstand von 3,5:3,5 spielentscheidenden Partie schien Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben mit Stellungsvorteil schon auf der Siegerstraße. Doch trotz beiderseitiger Zeitnot fand sein Gegenüber den rettenden Verteidigungszug mit folgendem Figurengewinn, womit sich beide Kontrahenten nach ca. vierstündiger Spielzeit schließlich auf Remis einigten. Einmal mehr mussten sich damit die Waldsassener nach einem Wechselbad der Gefühle letzten Endes mit einem 4:4-Unentschieden zufrieden geben und haben damit auch die letzte theoretische Chance, nochmals in den Meisterschaftskampf eingreifen zu können, verspielt. Am letzten Spieltag in zwei Wochen steht für die Waldsassener zum Saisonausklang das Lokalderby beim SV Thiersheim auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonabschluss

03.04.2011

Niederlage für den Schachclub Waldsassen zum Saisonausklang: Stark ersatzgeschwächt beendete die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag die Spielserie 2010/11 in der Bezirksoberliga Oberfranken mit einer 2,5:5,5-Auswärtsniederlage beim Lokalrivalen SV Thiersheim. Damit belegt der Schachclub mit 10:8 Punkten bei 38:34 Brettpunkten den fünften Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim spielstarken Team des SV Thiersheim mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan, Siegfried Oppl sowie Georg und Richard Wurzer gleich auf fünf bewährte Stammkräfte verzichten und die Reise nach Oberfranken zudem mit lediglich sechs (!) Spielern antreten. Da sich beide Teams bereits vorzeitig den Klassenerhalt gesichert hatten und die Meisterschaftschancen für die Klosterstädter nur noch von sehr theoretischer Natur waren, hatte die Begegnung nur mehr statistischen Charakter und so konnten beide Mannschaften befreit aufspielen. Die sechs angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:2-Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Michael Schmid, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Claus Braunschläger setzte seine Strategie am Spitzenbrett ruhig und gekonnt um und zwang seinen Gegenüber schließlich in aussichtsloser Position zur Aufgabe, beim Zwischenstand von 1,5:2,5 kam kurzzeitig Hoffnung im Lager der Waldsassener auf, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben. Vladimir Stech beendete kurze Zeit später seine Partie an Brett fünf mit einem leistungsgerechten Remis, nachdem er im Verlauf seiner Partie einen leichten Stellungsvorteil nicht zum Erfolg nutzen konnte. Doch dann folgten die spielentscheidenden Nackenschläge für den Schachclub: Zunächst musste Markus Fröhlich seine Partie an Brett drei nach einer in Zeitnot begangenen Ungenauigkeit in aussichtsloser Position aufgeben. Ihm folgte kurze Zeit später Matthias Vogl, der im Endspiel seiner Partie an Brett sechs mit einem Minderbauern ohne Chance war und folglich ebenfalls die Waffen strecken musste. In der letzten Partie des Tages lieferten sich Uwe Braunschläger und sein Kontrahent an Brett vier eine abwechslungsreiche Partie und einigten sich schließlich in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf Remis. Somit war nach ca. vierstündiger Spielzeit die zweite Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Mit dem in der Endabrechnung stehenden fünften Tabellenplatz kann man trotzdem zufrieden auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, auch wenn bei etwas mehr Partienglück sogar das Erringen der Meisterschaft ein durchaus realistisches Szenario gewesen wäre.

26. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 22. April 2011 in Waldsassen

22.04.2011

Auf ein weiteres durchaus zufriedenstellendes Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte Pirkl abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei das sehr respektable Abschneiden der ersten Mannschaft des Schachclubs in der vor drei Wochen zu Ende gegangenen Saison der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei kurz auf das Abschneiden der leider nur noch einen verbliebenen Wettkampfmannschaft des Schachclubs ein, nachdem der Spielbetrieb der zweiten Mannschaft im letzten Jahr aufgrund der nachhaltigen Probleme bei der Rekrutierung der benötigten Spieler eingestellt worden sei. In seinen weiteren Ausführungen wies Vogl daher auf die eigentlich unbedingt erforderliche Forcierung der Nachwuchsarbeit hin. So sei zwar das Echo auf die Teilnahme von Vertretern des Schachclubs an einer Veranstaltung der Grundschule Waldsassen im Vorjahr sehr positiv gewesen, allerdings sei zur nachhaltigen Stabilisierung die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel- und Übungsnachmittags unabdingbar. Hierbei erweise sich jedoch die Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als schwierig zu überwindendes Hindernis.

Der sich anschließende Kassenbericht wurde in Abwesenheit des krankheitsbedingt fehlenden Kassiers Jürgen Maschauer vom ersten Vorsitzenden Vogl verlesen, der dabei von nach wie vor soliden Verhältnissen in der Vereinskasse berichtete. Zur Deckung der zunehmenden Belastungen im Zusammenhang mit den permanent steigenden Verbandsabgaben musste im Vorjahr eine Erhöhung des Beitrags der ordentlichen Mitglieder auf 25 Euro vorgenommen werden. Die Mitgliederzahl hat sich vor dem Hintergrund des Beitritts der sechs Aktiven aus Wiesau auf 31 erhöht. Die Versammlung wählte Frank Schiller und Roman Leiß als Kassenrevisoren, wobei deren Kassenprüfung aufgrund der Absenz des Kassiers am Versammlungstag nicht durchgeführt werden konnte und somit bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden soll.

In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl von der durchaus erfolgreich verlaufenen Saison des Schachclubs. In der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken belegte der Schachclub mit 10:8 Punkten bei 38:34 Brettpunkten den respektablen fünften Tabellenplatz. Dies sei umso bemerkenswerter, als das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste. Mit dem am Ende stehenden fünften Tabellenplatz könne man auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, auch wenn bei etwas mehr Partienglück sogar das Erringen der Meisterschaft ein durchaus realistisches Szenario gewesen wäre, lag man doch lange Zeit aussichtsreich im Meisterschaftsrennen. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Pavel Vitak (ein Punkt aus einer Partie), Siegfried Oppl (6,5 aus 8), Uwe Braunschläger (5,5 aus 8), Claus Braunschläger (5,5 aus 9) sowie Michael Schmid mit fünf Punkten aus neun Partien. Trotz des positiven Saisonverlaufs wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke nach wie vor sehr dünn sei, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. So musste man in zwei Spielen mit lediglich sechs Spielern antreten. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei standen insbesondere die Forcierung der Nachwuchsarbeit sowie die weitere Zukunft des Spielbetriebs im Mittelpunkt der Diskussionen.

Schachclub Waldsassen von 1985