Erfolgreicher Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen

30.09.2012

Geglückter Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen in der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach knapp vierstündiger Spielzeit konnten sich die Stiftländer am vergangenen Sonntag im ersten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken im Derby gegen den Liaganeuling vom SK Kirchenlamitz am Ende souverän mit 5:3 behaupten. In zwei Wochen steht das nächste Heimspiel gegen die unberechenbare zweite Mannschaft des SC 1868 Bamberg auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Saisonauftaktspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Aufsteiger und Lokalrivalen aus Kirchenlamitz auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak, Vladimir Stech und Richard Wurzer verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige und richtungsweisende Begegnung. Da die Kirchenlamitzer als Meister der Bezirksliga Oberfranken Ost mit großer Motivation zu ihrem ersten Spiel in der Bezirksoberliga anreisten, gingen die Stiftländer die Heimpartie mit einer gehörigen Portion Respekt an. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Siegfried Oppl an Brett fünf und kurze Zeit später auch Uwe Braunschläger an Brett sieben mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Etwa eine Stunde später willigte dann auch Matthias Vogl in seiner Partie an Brett acht nach einem verbissenen Stellungskampf in ein Remis ein. Kurze Zeit später konnte endlich der ersehnte erste Partiengewinn für die Stiftländer vermeldet werden: Michael Schmid brachte seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie an Brett zwei mehr und mehr in die Bredouille und bezwang seinen Gegenüber nach Qualitätsgewinn schließlich durch Zeitüberschreitung. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2,5:1,5 – es sah gut aus für den Schachclub. Angesichts der guten Konstellation gaben nacheinander Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei und danach Markus Fröhlich an Brett vier ihre Partien in jeweils ausgeglichenen Positionen hauptsächlich aus turniertaktischen Gründen Remis. Somit benötigten die Stiftländer aus den beiden letzten verbliebenen Partien des Tages noch einen Punkt zum Mannschaftserfolg. Es wurde nochmals spannend im Spielsaal, doch die Waldsassener ließen sich nicht mehr groß beirren und holten zum entscheidenden Schlag aus. Georg Wurzer war es nach ca. vierstündiger Spielzeit vorbehalten, in seiner Partie an Brett fünf, in der er seinen Gegenüber zunächst in Bauern- und Stellungsnachteil und schließlich im Endspiel zur Aufgabe zwingen konnte, den Mannschaftserfolg sicherzustellen. Die letzte Partie des Tages, in der sich Claus Braunschläger mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett nach einem zähen Positionskampf auf Remis einigte, hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Nach diesem wichtigen Erfolg zum Saisonauftakt können die Stiftländer einigermaßen beruhigt die nächste schwierige Aufgabe in zwei Wochen gegen die zweite Mannschaft des SC 1868 Bamberg angehen.

Schachclub Waldsassen 1985 bleibt ungeschlagen

14.10.2012

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem zweiten Spieltag der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken ungeschlagen: Nach knapp vierstündiger Spielzeit erzielten die Stiftländer am Sonntag im zweiten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken ein schwer erkämpftes 4:4-Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des SC 1868 Bamberg. Damit belegt der Schachclub nach zwei absolvierten Spieltagen mit 3:1 Punkten bei 9:7 Brettpunkten einen Spitzenplatz in der Bezirksoberliga. In vier Wochen steht die schwere Auswärtsreise zum Angstgegner nach Sonneberg auf dem Programm.

Der Schachclub musste auch das zweite Saisonspiel ersatzgeschwächt bestreiten, fehlten in dieser richtungsweisenden Begegnung doch mit Claus Braunschläger, Pavel Vitak und Vladimir Stech gleich drei etablierte Leistungsträger. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die als sehr spielstark eingeschätzten Gäste aus Oberfranken zu bestehen. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett vier in ausgeglichener Position auf Remis. Ihm folgte Michael Schmid, der seine Partie am Spitzenbrett in einer schwierig einzuschätzenden Stellung ebenfalls Remis gab. Kurze Zeit später folgte der erste Rückschlag für die Waldsassener: Matthias Vogl geriet im Verlauf seiner Partie an Brett acht mehr und mehr unter Druck und musste nach einem vehementen Königsangriff seines Gegenübers schließlich aufgeben. Und die Gäste aus der Domstadt nutzten das Momentum und legten postwendend nach: Markus Fröhlich geriet in seiner Partie an Brett drei nach einer Ungenauigkeit im Mittelspiel in schweres Fahrwasser und musste seine Partie schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1:3 in Rückstand, die Konstellation war nahezu aussichtslos. Doch die Waldsassener dachten nicht daran, die Flinte bereits in Korn zu werfen und ließen sich von dem Rückstand nicht groß beirren und schlugen alsbald zurück. Altmeister Zdenek Skokan glänzte in seiner Partie an Brett zwei einmal mehr durch seine klug durchdachte Spielweise und zwang seinen Kontrahenten nach einem feinen Königsangriff zur Aufgabe. Nachdem sich Richard Wurzer in seiner Partie an Brett sieben trotz leichten Stellungsvorteils auf Remis geeinigt hatte, musste beim Zwischenstand von 2,5:3,5 in den beiden verbliebenen Partien des Tages ein Befreiungsschlag her, um zumindest noch einen Punkt zu ergattern. Georg Wurzer lieferte sich mit seinem Gegner an Brett fünf einen zähen Positionskampf und einigte sich schließlich in völlig ausgeglichener Stellung auf Remis. Somit musste die Entscheidung in der letzten Partie des Tages fallen. Und hier behielt Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sechs nach knapp vierstündiger Spielzeit die Nerven und konnte in einem vorteilhaften Endspiel mit verbundenem Freibauern durch Zeitüberschreitung seines Kontrahenten doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich sicherstellen. Damit war das am Ende leistungsgerechte 4:4-Unentschieden perfekt, womit sich die Waldsassener weiterhin alle Optionen in der Bezirksoberliga Oberfranken offen gehalten haben. Am nächsten Spieltag in vier Wochen steht nun die knifflige Aufgabe mit dem schwierigen Auswärtsspiel bei der SG 1951 Sonneberg auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen 1985 auch nach drittem Spieltag ungeschlagen

11.11.2012

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem dritten Spieltag der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken ungeschlagen: Nach über fünfstündiger Spielzeit konnten die Stiftländer am Sonntag im dritten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken nach einem Sieg und einem Unentschieden zum Saisonstart ein schwer erkämpftes 4:4-Unentschieden bei der SG 1951 Sonneberg erzielen und belegen damit nach drei absolvierten Spieltagen mit 4:2 Punkten bei 13:11 Brettpunkten den dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. In zwei Wochen steht die schwere Aufgabe gegen das spielstarke Team des SC Höchstadt/Aisch auf dem Programm.

Der Schachclub trat die Reise nach Südthüringen nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit drei Punkten aus zwei Partien mit entsprechend gestärktem Selbstbewusstsein an. Da man sich in den vergangenen Jahren allerdings sehr schwer mit den Sonnebergern getan hatte, war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Michael Schmid mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in ausgeglichener Position auf Remis. Ihm folgte Siegfried Oppl, der seine Partie an Brett fünf in einer schwierig einzuschätzenden Stellung ebenfalls Remis gab. Kurze Zeit später folgte die erste Erfolgsmeldung für die Waldsassener: Claus Braunschläger diktierte in seiner Partie am Spitzenbrett von Beginn an das Geschehen und zwang seinen Gegenüber mit seiner druckvollen Spielweise in aussichtsloser Position zur Aufgabe. Kurze Zeit später einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Kontrahenten an Brett drei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 2,5:1,5 in Front, die Konstellation stimmte durchaus hoffnungsfroh. Doch an den verbliebenen Brettern bahnte sich bereits einiges Ungemach für die Waldsassener an, was der Begegnung dann auch eine entscheidende Wende geben sollte. Zunächst musste Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach einer Ungenauigkeit und folgendem Bauernverlust in aussichtsloser Position aufgeben. Zwar gelang kurze zeit später Richard Wurzer an Brett sieben in einem ausgeglichenen Endspiel zumindest ein Teilerfolg, doch die Sonneberger ließen nicht locker und legten nochmals nach. So musste Georg Wurzer nach über vierstündiger Spielzeit in einem aussichtslosen Endspiel seine Partie an Brett sechs aufgeben. Somit musste beim Zwischenstand von 3:4 die Entscheidung in der letzten Partie des Tages fallen. Und hier behielt Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier die Nerven und konnte einen Positionsvorteil in einem schwierigen Endspiel mit Springer gegen Läufer in beeindruckender Art und Weise zum Sieg nutzen und somit doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich sicherstellen. Damit war das am Ende leistungsgerechte 4:4-Unentschieden perfekt, womit sich die Waldsassener weiterhin alle Optionen in der Bezirksoberliga Oberfranken offen gehalten haben. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen steht nun die nächste knifflige Aufgabe mit dem richtungsweisenden Heimspiel gegen das spielstarke Team des SC Höchstadt/Aisch an.

Schachclub Waldsassen 1985 bleibt weiterhin ungeschlagen

25.11.2012

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem vierten Spieltag der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken ungeschlagen: Nach dramatischem Kampf und knapp sechsstündiger Spielzeit erzielten die Stiftländer am Sonntag im vierten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken ein schwer erkämpftes 4:4-Unentschieden gegen den SC Höchstadt/Aisch. Damit belegt der Schachclub nach vier absolvierten Spieltagen mit 5:3 Punkten bei 17:15 Brettpunkten nach wie vor den dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Die nächste schwierige Aufgabe mit der Auswärtsreise zum TV Hallstadt steht erst im neuen Jahr auf dem Programm.

Der Schachclub konnte in der richtungsweisenden Begegnung gegen die Höchstädter erstmals in dieser Saison auf seinen langjährigen Spitzenspieler Pavel Viták zurückgreifen, was angesichts des erwarteten engen Spielverlaufs von wichtiger Bedeutung für die Stiftländer war. Auch mit dieser wichtigen Unterstützung im Rücken war man sich im Lager der Waldsassener jedoch von vornherein darüber im Klaren, dass erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die als sehr spielstark eingeschätzten Gäste aus dem Frankenland zu bestehen. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Altmeister Zdenek Skokan glänzte in seiner Partie an Brett vier einmal mehr durch seine klug durchdachte Spielweise und zwang seinen Kontrahenten nach einem feinen Angriff zur Aufgabe. Die Höchstädter ließen nicht lange auf eine Antwort warten und schlugen postwendend zurück. So musste Michael Schmid seine Partie an Brett drei nach einem fragwürdigen Figurenmanöver in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später gelang Siegfried Oppl, der seinen Gegenüber im Verlauf seiner Partie an Brett sechs mehr und mehr in schwieriges Fahrwasser gezwungen hatte, die erneute Führung für den Schachclub. Doch wieder folgte der schnelle Gegenschlag der Gäste aus dem Frankenland. Richard Wurzer geriet im Endspiel seiner Partie an Brett acht nach einer Unachtsamkeit in eine aussichtslose Position und musste seine Partei schließlich aufgeben. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2, noch war nichts entschieden. Dann jedoch gerieten die Stiftländer erstmalig an diesem Tag in Rückstand, nachdem sich Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett fünf nach einem offen geführten Schlagabtausch in Zeitnot in einem Mattnetz seines Kontrahenten verfangen hatte. Doch die Waldsassener dachten nicht daran, die Flinte bereits in Korn zu werfen und ließen sich von dem Rückstand nicht groß beirren. Claus Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei eine starke Position erarbeitet, die er in einem Turmendspiel souverän zum Erfolg verwerten konnte. So musste beim Zwischenstand von 3:3 die Entscheidung in den beiden verbliebenen Partien des Tages fallen, die Spannung erreichte nach über fünf Stunden Spielzeit ihren Höhepunkt. In dieser Konstellation musste Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach erbittertem Kampf in einem Endspiel mit Figurennachteil aufgeben. Somit musste die Entscheidung in der letzten Partie des Tages fallen. Hier behielt Pavel Viták in seiner Partie am Spitzenbrett nach knapp sechsstündiger Spielzeit die Nerven und konnte in einem vorteilhaften Endspiel mit zwei Mehrbauern doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich sicherstellen. Damit war nach einem dramatischen Spielverlauf das am Ende leistungsgerechte 4:4-Unentschieden perfekt, womit sich die Waldsassener weiterhin alle Optionen in der Bezirksoberliga Oberfranken offen gehalten haben. Am nächsten Spieltag, der erst Mitte Januar 2013 stattfinden wird, steht die schwierige Auswärtsaufgabe beim TV Hallstadt auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen 1985 erneut mit Unentschieden

13.01.2013

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem fünften Spieltag der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken ungeschlagen: Nach dramatischem Kampf und knapp sechsstündiger Spielzeit erzielten die Stiftländer am Sonntag im fünften Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken ein schwer erkämpftes 4:4-Unentschieden beim TV Hallstadt. Damit belegt der Schachclub nach vier erzielten Unentschieden an fünf absolvierten Spieltagen mit 6:4 Punkten bei 21:19 Brettpunkten nach wie vor den dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Die nächste schwierige Aufgabe mit dem Heimspiel gegen den Titelkandidaten FC Nordhalben steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste in der richtungsweisenden Begegnung gegen die Hallstädter mit Pavel Vitak und Markus Fröhlich auf zwei wichtige Spieler verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in dieses wichtige Spiel. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Waldsassener von vornherein darüber im Klaren, dass erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die als sehr spielstark eingeschätzten Gastgeber aus dem Frankenland zu bestehen. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Bereits nach wenigen Zügen einigte sich Michael Schmid mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in ausgeglichener Position auf Remis. Doch alsbald folgten die ersten Nackenschläge für die Stiftländer. So musste Richard Wurzer seine Partie an Brett sieben nach einem vehementen Königsangriff seines Gegenübers in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett drei nach einer Unachtsamkeit im Endspiel verloren geben. Nachdem sich Uwe Braunschläger mit seinem Kontrahenten an Brett sechs nach einem zähen Stellungskampf auf Remis geeinigt hatte, stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 1:3, die Lage für die Waldsassener spitzte sich mehr und mehr zu. Und es kam noch schlimmer. Auch Siegfried Oppl musste seine Partie an Brett vier nach einem offen geführten Schlagabtausch nach vermeidbarem Figurenverlust aufgeben. Damit schien die Begegnung bereits so gut wie entschieden, doch die Stiftländer dachten nicht daran, die Flinte bereits in Korn zu werfen und ließen sich von dem Rückstand nicht groß beirren. Zunächst konnte Matthias Vogl, der im Endspiel seiner Partie an Brett acht den Überblick behielt und seinen Gegner zur Aufgabe zwang, den Rückstand auf 2:4 verkürzen. Als dann auch noch Claus Braunschläger die im Verlauf seiner Partie an Brett eins erspielte starke Position in gekonnter Art und Weise zum Erfolg verwerten konnte, musste beim Zwischenstand von 3:4 die Entscheidung in der letzten verbliebenen Partie des Tages fallen, die Spannung erreichte nach über fünf Stunden Spielzeit ihren Höhepunkt. In dieser Konstellation ließ sich Georg Wurzer in seiner Partie an Brett fünf trotz unberechtigter Zeitreklamation seines Kontrahenten nicht aus der Ruhe bringen und führte seine Partie mit Bauernvorteil souverän zum Erfolg und sicherte damit den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Damit war nach einem dramatischen Spielverlauf das am Ende leistungsgerechte 4:4-Unentschieden perfekt, womit sich die Waldsassener weiterhin im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken befinden. Am nächsten Spieltag in drei Wochen steht die nahezu unlösbare Aufgabe gegen den absoluten Meisterschaftsfavoriten FC Nordhalben auf dem Programm.

Erste Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

03.02.2013

Am sechsten Spieltag der Spielserie 2012/13 der Bezirksoberliga Oberfranken hat es nun auch den Schachclub Waldsassen erwischt: Nach hartnäckiger Gegenwehr und knapp vierstündiger Spielzeit mussten die Stiftländer am Sonntag im Heimspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Titelaspiranten FC Nordhalben eine am Ende deutliche 2,5:5,5-Niederlage und damit die erste Schlappe in der laufenden Saison hinnehmen. Damit rutscht der Schachclub nach sechs absolvierten Spieltagen mit 6:6 Punkten bei 23,5:24,5 Brettpunkten auf den fünften Tabellenplatz in der Bezirksoberliga ab. Die nächste schwierige Aufgabe mit dem Auswärtsspiel beim schwer ausrechenbaren Team des SK 1907 Kulmbach steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste in der Begegnung gegen den klaren Meisterschaftsfavoriten aus Nordhalben mit Pavel Vitak und Georg Wurzer auf zwei wichtige Spieler verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in dieses schwierige Spiel. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Waldsassener von vornherein darüber im Klaren, dass man schon über sich hinauswachsen müsste, um gegen das spielstärkste Team der Liga bestehen zu können. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Uwe Braunschläger mit seinem Kontrahenten an Brett sechs in ausgeglichener Position auf Remis. Ihm folgte Siegfried Oppl, der seine Partie an Brett fünf in einer schwierig einzuschätzenden Stellung ebenfalls Remis gab. Kurze Zeit später folgte jedoch der erste Rückschlag für die Stiftländer: Michael Schmid war im Verlauf seiner Partie an Brett zwei mehr und mehr in die Bredouille geraten und musste schließlich seine Partie nach einem entscheidenden Mattangriff seines Kontrahenten aufgeben. Kurze Zeit später einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Gegner an Brett drei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1,5:2,5 im Rückstand, die Hoffnung auf eine Überraschung an diesem Tag war entsprechend gedämpft. Und an den verbliebenen Brettern bahnte sich bereits weiteres Ungemach für die Waldsassener an, was die Begegnung dann auch entscheiden sollte. Zunächst musste Markus Fröhlich seine Partie an Brett vier trotz ausgeglichener Stellung aufgrund Überschreitung des Zeitlimits verloren geben. Dann keimte nochmals ein kleiner Hoffnungsschimmer im Lager der Stiftländer auf, nachdem Claus Braunschläger seinen Kontrahenten am Spitzenbrett mit einem vehementen Mattangriff überrumpelt und zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch die Gäste aus dem Frankenwald warfen all ihre Routine und Spielstärke in die Waagschale und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Zunächst musste Matthias Vogl seine Partie an Brett acht nach einem Flüchtigkeitsfehler und folgendem Qualitätsverlust in aussichtsloser Position aufgeben, womit die Begegnung bereits entschieden war. In der letzten Partie des Tages, die nur mehr ergebniskosmetischen Charakter hatte, musste Richard Wurzer an Brett sieben nach Damenverlust ebenfalls aufgeben. Damit war die am Ende etwas zu hohe 2,5:5,5-Niederlage perfekt. Damit nähern sich die Stiftländer der Abstiegsregion an und müssen versuchen, im nächsten Spiel in drei Wochen beim ebenfalls abstiegsbedrohten SK 1907 Kulmbach zu punkten.

Wichtiger Auswärtssieg für Schachclub Waldsassen 1985

24.02.2013

Großes Aufatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach dramatischem Spielverlauf und über fünfstündiger Spielzeit konnten die Stiftländer am Sonntag im Auswärtsspiel der Bezirksoberliga Oberfranken beim SK 1907 Kulmbach einen denkbar knappen 4,5:3,5-Erfolg landen. Nach diesem eminent wichtigen Auswärtserfolg belegen die Stiftländer mit 8:6 Punkten bei 28:28 Brettpunkten den vierten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga und haben sich bei noch ausstehenden zwei Saisonspielen wohl aller Abstiegssorgen entledigt. Die nächste Aufgabe mit dem Heimspiel gegen das abstiegsgefährdete Team des SK 1989 Weidhausen steht in drei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste in dieser wichtigen Begegnung gegen den Abstiegskonkurrenten aus Kulmbach mit Pavel Vitak und Claus Braunschläger auf seine zwei spielstärksten Spieler verzichten und ging somit erheblich ersatzgeschwächt in dieses schwierige Spiel. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Waldsassener von vornherein darüber im Klaren, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die schwer ausrechenbaren Gastgeber aus der Bierstadt zu bestehen und damit ein potenzielles Abrutschen in den Abstiegskampf zu vermeiden. In dieser spannenden Ausgangslage agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und dementsprechend entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in ausgeglichener Position auf Remis. Fast postwendend folgte jedoch der erste Rückschlag für die Stiftländer: Michael Schmid unterlief in seiner Partie an Brett eins eine grobe Unachtsamkeit mit unmittelbar folgendem Damenverlust und gab daraufhin seine Partie sofort auf. Doch die Waldsassener ließen sich nicht beirren und blieben hoch konzentriert, was dann auch belohnt werden sollte. Siegfried Oppl wartete in seiner Partie an Brett vier geduldig auf eine Positionsschwäche seines Gegenübers und schlug im entscheidenden Augenblick in gekonnter Manier zu, der Ausgleich war geschafft. Kurze Zeit später folgte die nächste Erfolgsmeldung für die Stiftländer: Uwe Braunschläger hatte seinen Kontrahenten im Verlauf der Partie an Brett sechs mehr und mehr in die Bredouille gebracht und zwang diesen nach einem Bauerndurchbruch schließlich zur Aufgabe. Nachdem sich Matthias Vogl in seiner Partie an Brett acht mit seinem Gegner nach einem zähen Positionskampf in ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt hatte, lagen die Stiftländer nach fünf von acht zu absolvierenden Partien mit 3:2 in Front, die Entscheidung musste somit in den drei verbliebenen Partien des Tages fallen. Die Kulmbacher stemmten sich nochmals vehement gegen die drohende Niederlage, die Spannung erreichte ihren Höhepunkt. Richard Wurzer konnte seine Partie an Brett sieben nach vehementen Attacken seines Gegenübers beruhigen und einen wichtigen Teilerfolg sichern. Nachdem Georg Wurzer seine Partie an Brett fünf nach einem gekonnten Angriff seines Kontrahenten aufgeben musste, avancierte schließlich Markus Fröhlich zum Matchwinner an diesem Tag, indem er gegen seinen spielstarken Gegner all seine Routine und Spielstärke in die Waagschale warf und sich nicht von der Siegerstraße abbringen ließ. Damit war der eminent wichtige Auswärtserfolg in trockenen Tüchern, womit die Stiftländer die beiden letzten Spieltage relativ beruhigt angehen können, sind doch etwaige Abstiegsszenarien nur noch theoretischer Natur. Im nächsten Spiel in drei Wochen steht das Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SK 1989 Weidhausen auf dem Programm.

Zweite Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

17.03.2013

Die Luft ist raus im Lager des Schachclub Waldsassen: Nachdem am vergangenen Spieltag mit dem 4,5:3,5-Erfolg beim SK 1907 Kulmbach der Klassenerhalt bereits gesichert wurde, setzte es am Sonntag im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SK 1989 Weidhausen eine denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage. Nach diesem Rückschlag belegen die Stiftländer mit 8:8 Punkten bei 31,5:32,5 Brettpunkten weiterhin den vierten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Oberfranken. Das letzte Saisonspiel gegen den Lokalrivalen SV Thiersheim steht erst nach der Osterpause in vier Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste in der Begegnung gegen das stark abstiegsbedrohte Team vom SK 1989 Weidhausen mit Pavel Vitak und Richard Wurzer auf zwei Stammspieler verzichten. Die Konstellation vor der Begegnung war klar: Während die Stiftländer angesichts des gesicherten Platzes im Tabellenmittelfeld beruhigt in das Aufeinandertreffen gehen konnten, benötigten die Gäste aus dem Frankenland im Kampf gegen den Abstieg noch dringend weitere Punkte. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Waldsassener von vornherein darüber im Klaren, dass die Begegnung gegen die Weidhausener eine harte Nuss werden und ihnen alles abverlangt werden würde. In dieser Ausgangslage agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und dementsprechend entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigten sich zunächst Siegfried Oppl an Brett fünf und bald darauf auch Georg Wurzer an Brett sechs mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichener Position auf Remis. Auch Michael Schmid an Brett zwei und Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei gaben ihre Partien kurze Zeit später Remis. Somit war die Begegnung nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien beim Zwischenstand von 2:2 noch völlig ausgeglichen, umso mehr wurde an den verbliebenen Partien hartnäckig um jeden kleinen Positionsvorteil gekämpft. Als nach ca. dreistündiger Spielzeit auch Markus Fröhlich an Brett vier und Uwe Braunschläger an Brett sieben ihre Partien mit einem Remis beendet hatten, schien alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen, was für die Gäste aus dem Frankenland im Abstiegskampf eigentlich zu wenig gewesen wäre. Entsprechend warfen die Oberfranken nochmals alles in die Waagschale und holten dann auch zum spielentscheidenden Schlag aus: Matthias Vogl war im Verlauf seiner Partie an Brett acht in immer schwierigeres Fahrwasser geraten und musste schließlich nach Qualitätsverlust in aussichtsloser Position die Waffen strecken. In der letzten Partie des Tages versuchte Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett mit einem beherzten Angriff auf die Königsstellung seines Kontrahenten zwar, das Unentschieden noch zu retten, doch sein Gegenüber verteidigte gekonnt und konnte somit den für die Weidhausener so wichtigen Erfolg sicherstellen. Damit war die zweite Saisonniederlage für die Stiftländer besiegelt. Im nächsten Spiel in vier Wochen steht zum Saisonausklang noch die knifflige Aufgabe beim Lokalrivalen und derzeitigen Tabellenzweiten SV Thiersheim auf dem Programm.

28. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 29. März 2013 in Waldsassen

29.03.2013

Auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das respektable Abschneiden der ersten Mannschaft des Schachclubs in der Bezirksoberliga Oberfranken sowie Diskussionen über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der zweiten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei kurz auf das Abschneiden der leider nur noch einen verbliebenen Wettkampfmannschaft des Schachclubs ein, nachdem der Spielbetrieb der zweiten Mannschaft vor drei Jahren aufgrund der nachhaltigen Probleme bei der Rekrutierung der benötigten Spieler eingestellt worden sei. In seinen weiteren Ausführungen wies Vogl daher auf die eigentlich unbedingt erforderliche Forcierung der Nachwuchsarbeit hin. Allerdings sei zur nachhaltigen Stabilisierung die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags unabdingbar. Hierbei erweise sich jedoch die Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als schwierig zu überwindendes Hindernis. Positiv zu verzeichnen sei nach wie vor die Resonanz beim traditionellen Sommerfest und der Weihnachtsfeier.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge in etwa die Verbandsabgaben decken und auch keine Pläne für größere Investitionen vorlägen, sei derzeit keine Erhöhung der Beiträge erforderlich. Die Mitgliederzahl blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 30 nahezu konstant. Die Kassenrevisoren Christian Reindl und Frank Schiller bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl von der bis dato durchaus zufriedenstellend verlaufenen Saison des Schachclubs. Einen Spieltag vor Abschluss der Bezirksoberliga Oberfranken belegt der Schachclub mit 8:8 Punkten bei 31,5:32,5 Brettpunkten den respektablen vierten Tabellenplatz und hat damit den Klassenerhalt bereits gesichert. Dies sei umso bemerkenswerter, als das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste. Mit dem derzeitigen vierten Tabellenplatz könne man auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, wobei zu konstatieren sei, dass die Liga von Jahr zu Jahr enger zusammenrückt. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Pavel Vitak (ein Punkt aus einer Partie), Claus Braunschläger (fünf Punkte aus sechs Partien), Siegfried Oppl und Zdenek Skokan (jeweils 4,5 aus 8) sowie Uwe Braunschläger (4 aus 8) und Georg Wurzer (3 aus 6). Trotz des positiven Saisonverlaufs wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke nach wie vor sehr dünn sei, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei standen insbesondere die weitere Zukunft des Spielbetriebs sowie die Forcierung der Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Beiträge. Nach eingehender Diskussion kam man überein, in Abhängigkeit der Spielerzusagen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der zweiten Mannschaft in der kommenden Saison in der B‐Klasse Marktredwitz ins Auge zu fassen.

Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonabschluss

14.04.2013

Niederlage für den Schachclub Waldsassen zum Saisonausklang: Stark ersatzgeschwächt beendete die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen von 1985 am Sonntag die Spielserie 2012/13 in der Bezirksoberliga Oberfranken mit einer 3:5‐Auswärtsniederlage beim Lokalrivalen SV Thiersheim. Damit belegt der Schachclub mit 8:10 Punkten bei 34,5:37,5 Brettpunkten den fünften Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SV Thiersheim mit Pavel Vitak sowie Georg und Richard Wurzer gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten und die Reise nach Oberfranken zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Da sich beide Teams bereits vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und auch keine Chance mehr hatten, in den Meisterschaftskampf einzugreifen, hatte die Begegnung nur mehr statistischen Charakter und so konnten beide Mannschaften befreit aufspielen. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Siegfried Oppl, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Ihm folgten kurze Zeit später nacheinander zunächst Michael Schmid an Brett zwei und dann Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei mit jeweils leistungsgerechten Unentschieden. Doch schon bald folgte ein weiterer, fast schon vorentscheidender Nackenschlag für die Waldsassener: Uwe Braunschläger geriet nach einer Ungenauigkeit in der Anfangsphase seiner Partie an Brett sechs in immer schwierigeres Fahrwasser und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Beim Zwischenstand von 1,5:3,5 bestand zwar nur noch wenig Hoffnung im Lager der Stiftländer, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben, die Spieler an den verbliebenen drei Brettern dachten aber nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen. Zunächst vermeldete Markus Fröhlich nach einer abwechslungsreichen Partie an Brett vier in ausgeglichener Position einen weiteren Teilerfolg. Claus Braunschläger konnte dann den Rückstand kurzzeitig verkürzen, nachdem er seinen Kontrahenten am Spitzenbrett in einem überlegen geführten Endspiel mit Bauernvorteil zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn fast postwendend musste Matthias Vogl seine Partie an Brett sieben nach einer offen geführten Partie aufgrund einer im Endspiel begangenen Ungenauigkeit in aussichtsloser Position aufgeben. Somit war nach über vierstündiger Spielzeit die dritte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Mit dem in der Endabrechnung stehenden fünften Tabellenplatz kann man trotzdem zufrieden auf eine erfolgreiche Saison in der Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, konnte doch frühzeitig bereits am siebten Spieltag der Klassenerhalt in der äußerst ausgeglichen besetzten Liga gesichert werden.

Schachclub Waldsassen von 1985