Niederlage zum Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen

13.10.2013

Missglückter Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen in der Spielserie 2013/14 der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach über vierstündiger Spielzeit mussten sich die Stiftländer am vergangenen Sonntag im ersten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken im Auswärtsspiel beim SC Höchstadt an der Aisch 1962 am Ende deutlich mit 2,5:5,5 geschlagen geben. In vier Wochen steht das Heimspiel gegen den Lokalrivalen SF Kirchenlamitz auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Saisonauftaktspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen das junge und aufstrebende Team der Höchstädter auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak, Vladimir Stech und Matthias Vogl verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige Begegnung. Da die Höchstädter als Geheimfavorit auf den Meistertitel in der Bezirksoberliga Oberfranken gehandelt werden, traten die Stiftländer die Reise in das Frankenland mit einer gehörigen Portion Respekt im Gepäck an. So agierten die Spieler beider Mannschaften dann auch von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich dementsprechend von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl an Brett vier mit seinem Kontrahenten in ausgeglichener Position auf Remis. Doch schon bald deutete es sich bei einem Blick auf die einzelnen Bretter an, dass die Höchstädter an diesem Tag einfach besser aufgestellt waren. Zunächst musste Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach einer Unachtsamkeit und daraus resultierendem Damenverlust aufgeben. Zwar konnte wenige Zeit später Michael Schmid, der seinen Kontrahenten im Verlauf der Partie an Brett zwei gekonnt und systematisch geschwächt hatte, für den kurzzeitigen Ausgleich sorgen, doch an den übrigen Brettern zeichnete sich schon weiteres Unheil für die Stiftländer ab. So mussten nach knapp vierstündiger Spielzeit kurz nacheinander sowohl Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei, Markus Fröhlich an Brett fünf und schließlich auch Georg Wurzer an Brett sechs ihre Partien in jeweils aussichtslosen Stellungen aufgeben. Damit war beim Zwischenstand von 1,5:4,5 die Entscheidung in dieser Begegnung bereits gefallen. In den beiden verbliebenen Partien des Tages, die lediglich mehr ergebniskosmetischen Charakter hatten, schafften Claus Braunschläger am Spitzenbrett sowie Richard Wurzer an Brett acht nach soliden Partien zumindest noch zwei Teilerfolge. Nach dieser Niederlage zum Saisonauftakt müssen die Stiftländer nun versuchen, diese Scharte im Heimspiel in vier Wochen gegen das spielstarke Team des Lokalrivalen SF Kirchenlamitz wieder auszuwetzen.

Erster Saisonsieg für Schachclub Waldsassen

10.11.2013

Aufatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach dem missglückten Saisonstart mit der deutlichen 2,5:5,5‐Schlappe beim SC Höchstadt an der Aisch 1962 konnten die Stiftländer am Sonntag im ersten Heimspiel der Spielserie 2013/14 in der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Lokalrivalen SK Kirchenlamitz denkbar knapp mit 4,5:3,5 die Oberhand behalten. Damit steht der Schachclub mit 2:2 Punkten bei 7:9 Brettpunkten im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. In zwei Wochen steht die nächste Auswärtsreise zum Titelaspiranten FC Nordhalben auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Heimspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Lokalrivalen aus Kirchenlamitz auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak, Vladimir Stech und Matthias Vogl verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige und richtungsweisende Begegnung. Da die Kirchenlamitzer mit einen deutlichen Sieg zum Saisonauftakt im Rücken und entsprechend großer Motivation anreisten, gingen die Stiftländer die Heimpartie mit einer gehörigen Portion Respekt an. So agierten die Spieler beider Mannschaften dann auch von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich dementsprechend verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Markus Fröhlich an Brett vier und bald darauf auch Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Kurze Zeit später konnte der ersehnte erste Partiengewinn für die Stiftländer vermeldet werden: Claus Braunschläger hatte in seiner Partie am Spitzenbrett von Anfang an die Initiative ergriffen und konnte einen Bauernvorteil in gekonnter Art und Weise zum Sieg nutzen und die Waldsassener damit in Führung bringen. Doch die Gäste aus Oberfranken holten alsbald zu einem Doppelschlag aus. Zunächst musste Georg Wurzer seine Partie an Brett sechs in Zeitnot und aussichtsloser Position aufgeben. Wenige Augenblicke später setzte es den nächsten Nackenschlag für den Schachclub, nachdem Richard Wurzer von seinem Kontrahenten an Brett acht Schachmatt gesetzt wurde. Somit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3 – es sah nicht gut aus für die Stiftländer. Nachdem Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben in einem Turmendspiel zumindest ein Remis erkämpft hatte, musste die Entscheidung in den beiden verbliebenen Partien des Tages fallen. Nach ca. dreieinhalbstündiger Spielzeit sorgte dann Michael Schmid durch einen sehenswert herausgespielten Sieg an Brett zwei für den Ausgleich, die Spannung erreichte beim Zwischenstand von 3,5:3,5 den Höhepunkt. In dieser Konstellation behielt Siegfried Oppl in seiner Partie an Brett fünf klaren Kopf und nutzte im Endspiel einen Bauernvorteil in souveräner Art und Weise zum Sieg. Damit war der nach der Niederlage zum Saisonauftakt eminent wichtige 4,5:3,5‐Heimerfolg perfekt und die Stiftländer können so einigermaßen entspannt die nächste schwierige Aufgabe in zwei Wochen beim Titelfavoriten FC Nordhalben angehen.

Zweite Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen

24.11.2013

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag mit dem knappen 4,5:3,5‐Heimerfolg gegen den Lokalrivalen SF Kirchenlamitz mussten die Stiftländer am Sonntag im Auswärtsspiel beim Meisterschaftsaspiranten FC Nordhalben nach knapp sechsstündiger Spielzeit eine denkbar knappe 3,5:4,5‐Niederlage hinnehmen. Damit rangiert der Schachclub nach dem dritten Spieltag mit 2:4 Punkten bei 10,5:13,5 Brettpunkten auf dem achten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In zwei Wochen steht die nächste knifflige Aufgabe mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger SK Helmbrechts auf dem Programm.

Der Schachclub musste in der Begegnung gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Nordhalben mit Pavel Vitak und Georg Wurzer auf zwei wichtige Spieler verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in dieses schwierige Spiel. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man schon über sich hinauswachsen müsste, um gegen eines der spielstärksten Teams der Liga bestehen zu können. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Die Begegnung begann verheißungsvoll für die Klosterstädter, konnte doch bereits nach ca. einstündiger Spielzeit Altmeister Zdenek Skokan eine grobe Unachtsamkeit seines Kontrahenten zum Figuren‐ und Partiengewinn nutzen. Uwe Braunschläger einigte sich dann in seiner Partie an Brett sechs mit seinem Gegenüber in ausgeglichener Position auf Remis. Nach über zweistündiger Spielzeit holten die Gastgeber aus dem Frankenwald jedoch zum Gegenschlag aus. Zunächst musste Markus Fröhlich seine Partie an Brett vier mit Minusbauern in aussichtsloser Position aufgeben. Wenige Augenblicke später setzte es den nächsten Nackenschlag für den Schachclub, nachdem Michael Schmid in einer abwechslungsreichen Partie an Brett zwei seiner offenen Königsstellung Tribut zollen und schließlich aufgeben musste. Als sich Siegfried Oppl mit seinem Gegenüber an Brett fünf in ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt hatte, stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3 – es sah nicht gut aus für die Stiftländer, doch diese dachten nicht daran, bereits vorzeitig die Waffen zu strecken. Nach über vierstündiger Spielzeit sorgte Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett in einem fein geführten Endspiel mit Dame und Turm für den Ausgleich, die Entscheidung musste somit in den beiden verbliebenen Partien des Tages fallen. Doch hier hatten die Oberfranken an diesem Tag den längeren Atem und schließlich das bessere Ende für sich. Zunächst musste Matthias Vogl seine Partie an Brett acht nach einem offen geführten Stellungskampf in aussichtsloser Position aufgeben. In der letzten Partie des Tages versuchte Richard Wurzer zwar noch, für den Ausgleich zu sorgen, musste sich aber letzten Endes in seiner Partie an Brett sieben mit einem Remis begnügen. Damit war nach fast sechsstündiger Spielzeit die knappe 3,5:4,5‐Auswärtsniederlage perfekt. Zwar haben sich die Stiftländer damit bei einem der Titelaspiranten mehr als achtbar aus der Affäre gezogen, standen allerdings letzten Endes mit leeren Händen da. In zwei Wochen muss man nun versuchen, gegen den Aufsteiger SK Helmbrechts wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Schachclub Waldsassen mit Unentschieden

08.12.2013

Teilerfolg für den Schachclub Waldsassen: Nach der denkbar knappen 3,5:4,5‐Niederlage am vergangenen Spieltag beim Meisterschaftsaspiranten FC Nordhalben konnten die Stiftländer am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger SK Helmbrechts nach knapp vierstündiger Spielzeit zumindest ein 4:4‐Unentschieden erzielen. Damit rangiert der Schachclub nach dem vierten Spieltag mit 3:5 Punkten bei 14,5:17,5 Brettpunkten nach wie vor im hinteren Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste Spiel gegen den spielstarken Aufsteiger SG Michelau/Seubelsdorf findet erst im neune Jahr statt.

Der Schachclub musste in der Begegnung gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Nordhalben mit Pavel Vitak und Georg Wurzer auf zwei wichtige Spieler verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in dieses wichtige Spiel. Da die Helmbrechtser im bisherigen Saisonverlauf auch erst einen Punktgewinn erzielen konnten, war man sich in beiden Lagern bewusst, dass die Begegnung richtungsweisenden Charakter habe würde. Dementsprechend agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei und bald darauf auch Siegfried Oppl an Brett fünf mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Nach einer weiteren Stunde Spielzeit folgte dann der ersehnte erste Partiengewinn für die Stiftländer: Markus Fröhlich hatte in seiner Partie am Brett vier von Anfang an die Initiative ergriffen und konnte seinen Stellungsvorteil in sehenswerter Art und Weise zum Sieg nutzen und die Waldsassener damit in Führung bringen. Doch die Gäste aus Oberfranken holten fast postwendend zu einem Doppelschlag aus. Zunächst musste Claus Braunschläger seine Partie am Spitzenbrett in aussichtsloser Position aufgeben. Wenige Augenblicke später setzte es den nächsten Nackenschlag für den Schachclub, als Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sechs in einem Endspiel mit zwei Bauern Nachteil ebenfalls die Waffen strecken musste. Somit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3 – es sah nicht gut aus für die Stiftländer, doch die dachten nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen. Nachdem Matthias Vogl in seiner Partie an Brett acht in einem Turmendspiel zumindest ein Remis erkämpft hatte, musste die Entscheidung in den beiden verbliebenen Partien des Tages fallen. Und die Stiftländer wurden tatsächlich für ihren Kampfgeist belohnt, indem Michael Schmid seinen Kontrahenten an Brett zwei in einem fein geführten Endspiel zur Aufgabe gezwungen und somit für den Ausgleich gesorgt hatte. Damit stand die Begegnung beim Zwischenstand von 3,5:3,5 auf des Messers Schneide, die letzte Partie des Tages musste die Entscheidung bringen. In dieser Konstellation behielt Richard Wurzer in seiner Partie an Brett sieben klaren Kopf und wählte in einem unübersichtlichen Endspiel die sichere Variante, die zu einem Remis führte. Damit war das am Ende leistungsgerechte Unentschieden perfekt. Inwieweit diese Punkteteilung beiden Teams in der Endabrechnung weiterhelfen wird, wird sich erst noch herausstellen müssen. Das nächste Spiel beim sehr spielstarken Aufsteiger SG Michelau/Seubelsdorf findet erst Mitte Januar statt.

Schachclub Waldsassen mit wichtigem Heimsieg

09.02.2014

Großes Aufatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach über fünfstündiger Spielzeit konnten die Stiftländer am Sonntag mit dem schwer erkämpften 4,5:3,5‐Heimsieg gegen die SG 1951 Sonneberg einen eminent wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt erzielen. Nach dem sechsten Spieltag belegt der Schachclub damit mit 6:6 Punkten bei 23:25 Brettpunkten den sechsten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Bereits in zwei Wochen steht die nächste knifflige Aufgabe beim SK Weidhausen auf dem Programm.

Der Schachclub ging mit gehörigem Respekt in die Begegnung mit den Gästen aus Sonneberg, hatte man sich doch in den vergangenen Jahren jeweils sehr schwer mit den Südthüringern getan. Da die Sonneberger vor dem Spieltag zudem unmittelbarer Tabellennachbar des Schachclubs waren und das Aufeinandertreffen somit von großer Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt war, war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett sechs in ausgeglichener Position auf Remis. Ihm folgte Uwe Braunschläger, der seine Partie an Brett sieben in einer schwierig einzuschätzenden Stellung ebenfalls Remis gab. Kurze Zeit später folgte der erste Rückschlag für die Waldsassener, nachdem Altmeister Zdenek Skokan im Verlauf seiner Partie an Brett drei in schweres Fahrwasser geraten war und schließlich in aussichtsloser Position aufgeben musste. Doch die Stiftländer ließen sich hiervon nicht groß beeindrucken und schlugen alsbald im Doppelpack zurück. Zunächst nutzte Siegfried Oppl seinen Positions‐ und Zeitvorteil an Brett fünf in gekonnter Art und Weise zum Sieg. Kurze Zeit später konnte Claus Braunschläger, der in seiner Partie am Spitzenbrett von Beginn an das Geschehen diktierte und seinen Gegenüber mit seiner druckvollen Spielweise in aussichtsloser Position zur Aufgabe zwang, den nächsten Erfolg vermelden. Somit führten die Waldsassener nach fünf von acht zu absolvierenden Partien knapp mit 3:2, die Spannung erreichte langsam ihren Höhepunkt. Markus Fröhlich geriet dann an Brett vier nach einer solide geführten Partie in einem schwierigen Turmendspiel in einen leichten Stellungsnachteil, den sein Kontrahent gekonnt zum Erfolg nutzte. Gleichstand ‐ die Begegnung stand auf des Messers Schneide. In dieser spielentscheidenden Situation behielten die Stiftländer kühlen Kopf und erzeilten so die entscheidenden Punkte. Während Michael Schmid in seiner Partie an Brett zwei einen Bauernvorteil in souveräner Art und Weise zum Erfolg nutzte, warf Richard Wurzer an Brett acht all seine Erfahrung in die Waagschale und beendete seine Partie mit einem Remis. Damit war der denkbar knappe 4,5:3,5‐Heimsieg für die Waldsassener perfekt, womit man sich zumindest etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Das nächste Spiel bei einem weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf, des SK Weidhausen, steht in zwei Wochen auf dem Programm.

Wichtiger Auswärtspunkt für Schachclub Waldsassen

23.02.2014

Große Erleichterung im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach fast sechsstündiger Spielzeit konnten die Stiftländer am Sonntag mit dem schwer erkämpften 4:4‐Unentschieden beim unmittelbaren Abstiegskonkurrenten SK 1989 Weidhausen einen eminent wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt erzielen. Nach dem siebten Spieltag belegt der Schachclub damit mit 7:7 Punkten bei 27:29 Brettpunkten weiterhin den sechsten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken und hat zwei Spieltage vor Saisonende nunmehr drei Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen. Bereits in zwei Wochen steht die nächste knifflige Aufgabe bei der ersten Mannschaft des TSV Kirchenlaibach auf dem Programm.

Der Schachclub trat die Reise in das Frankenland mit gehörigem Respekt an, hatte man sich doch in den vergangenen Jahren jeweils sehr schwer mit den Oberfranken getan. Da die Weidhausener vor dem Spieltag mit lediglich zwei Punkten hinter dem Schachclub rangierten, war das Aufeinandertreffen von enormer Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt. Dementsprechend war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen und somit in die Abstiegsränge abzurutschen. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Doch bereits nach ca. einstündiger Spielzeit setzte es den ersten Tiefschlag für die Waldsassener. Matthias Vogl übersah in seiner Partie an Brett acht ein Springermanöver seines Kontrahenten und musste seine Partie nach dem folgenden Damenverlust aufgeben. Nachdem sich Altmeister Zdenek Skokan in seiner Partie an Brett drei in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte, folgte wenig später der nächste Nackenschlag für die Stiftländer. Richard Wurzer geriet im Verlauf seiner Partie an Brett sieben mehr und mehr in die Bredouille und musste nach einem vehementen Mattangriff seines Gegenübers ebenfalls aufgeben. Somit lagen die Waldsassener nach drei absolvierten Partien bereits mit 0,5:2,5 in Rückstand, die Felle schienen bereits davonzuschwimmen. Uwe Braunschläger konnte sich dann in seiner Partie an Brett sechs trotz Figurennachteils zumindest in ein wichtiges Remis retten. Kurze Zeit später sorgte Siegfried Oppl für die erste Erfolgsmeldung für die Waldsassener, nachdem er seinen Gegner an Brett fünf in eine ausweglose Situation manövriert und so zur Aufgabe gezwungen hatte. Ein kleiner Hoffnungsschimmer flackerte wieder auf, auch wenn die Stellungen an den verbliebenen drei Brettern aus Sicht der Waldsassener alles andere als verheißungsvoll waren. Doch die Stiftländer kämpften weiter verbissen um ihre Chance, die Spannung erreichte nach knapp fünfstündiger Spielzeit somit ihren Höhepunkt. Zunächst erstritten sich Michael Schmid und Markus Fröhlich in ihren Partien an den Brettern zwei und vier trotz Bauernnachteils jeweils enorm wichtige Teilerfolge. In der letzten Partei des Tages musste somit die Entscheidung fallen. Hier behielt Claus Braunschläger am Spitzenbrett kühlen Kopf und sicherte durch einen gekonnt herausgespielten Sieg das nicht mehr für möglich gehaltene und im Kampf gegen den Abstieg sehr wichtige Unentschieden. Das nächste Spiel beim Titelkandidaten TSV Kirchenlaibach steht in zwei Wochen auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen sichert Klassenerhalt

09.03.2014

Stark ersatzgeschwächt musste die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag am vorletzten Spieltag der Spielserie 2013/14 in der Bezirksoberliga Oberfranken eine 3:5‐Auswärtsniederlage beim Meisterschaftsaspiranten TSV Kirchenlaibach I hinnehmen. Damit belegt der Schachclub mit 7:9 Punkten bei 30:34 Brettpunkten den siebten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Allerdings hellten sich die Mienen der Stiftländer alsbald auf, nachdem sie erfahren hatten, dass die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt allesamt Niederlagen hinnehmen mussten, womit bereits ein Spieltag vor Saisonende der Klassenerhalt sichergestellt ist. In vier Wochen steht das letzte Saisonspiel gegen den Coburger SV von 1872 auf dem Programm, wobei die Begegnung für die Coburger im Kampf um den Klassenerhalt von eminenter Bedeutung sein wird.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim spielstarken Team des TSV Kirchenlaibach mit Pavel Vitak sowie Georg und Richard Wurzer gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten und die Reise in das Frankenland zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man als krasser Außenseiter in die Begegnung gegen den Meisterschafts‐aspiranten aus Kirchenlaibach gehen würde. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, jedoch nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Siegfried Oppl, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf nach einer abwechslungsreichen Partie in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Doch schon bald folgte ein weiterer Nackenschlag für die Waldsassener: Markus Fröhlich geriet im Verlauf seiner Partie an Brett vier in immer schwierigeres Fahrwasser und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Altmeister Zdenek Skokan beendete kurze Zeit später seine Partie an Brett drei mit einem leistungsgerechten Remis, nachdem er im Verlauf seiner Partie einen leichten Stellungsvorteil nicht zum Erfolg nutzen konnte. Beim Zwischenstand von 1:3 bestand nur noch wenig Hoffnung im Lager der Waldsassener, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben, doch noch gaben sie sich nicht geschlagen. Zunächst konnte Michael Schmid nach einem kniffligen Endspiel an Brett zwei einen weiteren Teilerfolg vermelden. Wenige Augenblicke später zwang Claus Braunschläger seinen Kontrahenten am Spitzenbrett nach einer gekonnt geführten Partie in eine aussichtslose Position, die diesen zur Aufgabe zwang. Somit waren die Stiftländer beim Zwischenstand von 2,5:3,5 wieder auf einen Punkt an die Kirchenlaibacher herangerückt, die letzten beiden Partien des Tages mussten somit die Entscheidung bringen. Matthias Vogl wehrte sich in seiner Partie an Brett sieben bravourös und hatte im Endspiel sogar die Möglichkeit zum Sieg vor Augen, einigte sich aber nach über fünfstündiger Spielzeit mit seinem Gegenüber auf Remis. In der letzten Partie des Tages lieferten sich Uwe Braunschläger und sein Kontrahent an Brett sechs eine abwechslungsreiche Partie, in der der Waldsassener durch einen Minderbauern im Endspiel in spielentscheidenden Nachteil geriet und schließlich die Waffen strecken musste. Somit war die dritte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Diese verursacht jedoch keinen weiteren Flurschaden, da durch die gleichzeitigen Niederlagen der drei Abstiegskonkurrenten der Klassenerhalt trotz der Niederlage bereits am vorletzten Spieltag gesichert werden konnte. In vier Wochen steht zum Saisonausklang noch das Heimspiel gegen den Coburger SV von 1872 auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen mit Sieg zum Saisonabschluss

06.04.2014

Versöhnlicher Saisonabschluss für den Schachclub Waldsassen: Mit einem deutlichen 5,5:2,5‐Heimsieg gegen den Coburger SV von 1872 beendete die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen von 1985 am Sonntag die Spielserie 2013/14 in der Bezirksoberliga Oberfranken. Damit belegt der Schachclub mit 9:9 Punkten bei 35,5:36,5 Brettpunkten den respektablen sechsten Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Coburg mit Pavel Vitak, Siegfried Oppl sowie Richard Wurzer gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten und die Partie zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Da die Gäste aus Oberfranken im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt noch einen Sieg benötigten, war vor der Begegnung für ausreichend Spannung gesorgt. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht groß beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Erfolg des Tages für den Schachclub vermeldete nach ca. zweieinhalbstündiger Spielzeit Michael Schmid, der von Beginn seiner Partie an Brett zwei die Initiative ergriffen hatte und seinen Kontrahenten schließlich in gekonnter Manier zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch die Gäste aus Oberfranken schlugen wenig später zurück. Claus Braunschläger fand im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett nicht das richtige Konzept und musste nach über dreistündiger Spielzeit in aussichtsloser Position aufgeben. Doch schon alsbald sorgte Matthias Vogl, der einen fragwürdigen Zug seines Kontrahenten entschlossen zum Sieg nutzte, wieder für den Gleichstand. Nachdem sich Markus Fröhlich mit seinem Gegenüber an Brett vier in ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt hatte, stand es vor Abschluss der drei letzten Partien des Tages 2,5:2,5‐Unentschieden, noch war nichts entschieden. Altmeister Zdenek Skokan sorgte dann an Brett drei in fast schon unnachahmlicher Art und Weise mit einem fein gesponnenen Mattnetz für die erstmalige Führung für die Waldsassener. Und die Stiftländer ließen sich im weiteren Verlauf der Begegnung nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Nach ca. vierstündiger Spielzeit erzielte dann Georg Wurzer an Brett fünf nach einem mutigen Qualitätsopfer den spielentscheidenden Sieg. In der letzten Partie des Tages setzte Uwe Braunschläger an Brett sechs mit einem weiteren Erfolg noch einen oben drauf, nachdem sein Gegenüber mit Qualitätsnachteil im Endspiel die Waffen strecken musste. Damit war nach über vierstündiger Spielzeit der dritte Saisonsieg der Stiftländer perfekt. Mit dem in der Endabrechnung stehenden sechsten Tabellenplatz kann man durchaus zufrieden auf eine erfolgreiche Saison in der Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, konnte doch frühzeitig bereits am achten Spieltag der Klassenerhalt in der äußerst ausgeglichen besetzten Liga gesichert werden. Die Coburger dagegen müssen nach der Niederlage den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten.

29. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 18. April 2014 in Waldsassen

18.04.2014

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei das respektable Abschneiden der ersten Mannschaft des Schachclubs in der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei kurz auf das Abschneiden der leider nur noch einen verbliebenen Wettkampfmannschaft des Schachclubs ein, nachdem der Spielbetrieb der zweiten Mannschaft aufgrund der nachhaltigen Probleme bei der Rekrutierung der benötigten Spieler eingestellt worden sei. Im Hinblick auf die eigentlich unbedingt erforderliche Forcierung der Nachwuchsarbeit sei zur nachhaltigen Stabilisierung die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags unabdingbar. Hierbei erweise sich jedoch die Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als schwierig zu überwindendes Hindernis. Positiv zu verzeichnen sei nach wie vor die Resonanz beim traditionellen Sommerfest und der Weihnachtsfeier.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge die Verbandsabgaben decken und auch keine Pläne für größere Investitionen vorlägen, sei derzeit keine Erhöhung der Beiträge erforderlich. Die Mitgliederzahl blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 30 konstant. Die Kassenrevisoren Horst Vogl und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl von der durchaus erfolgreich verlaufenen Saison des Schachclubs. In der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken belegte der Schachclub mit 9:9 Punkten bei 35,5:36,5 Brettpunkten den respektablen sechsten Tabellenplatz. Dies sei umso bemerkenswerter, als das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste. Mit dem am Ende stehenden sechsten Tabellenplatz könne man auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Michael Schmid (6,5 Punkte aus neun Partien), Siegfried Oppl (5,5 aus 8), Claus Braunschläger (6 aus 9) sowie Altmeister Zdenek Skokan mit 4,5 Punkten aus neun Partien. Trotz des positiven Saisonverlaufs wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke nach wie vor sehr dünn sei, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. So musste man die beiden letzten Saisonspiele mit lediglich sieben Spielern antreten. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Die sich anschließenden Entlastung und Neuwahlen der Vorstandschaft verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das langjährig bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier, Uwe Braunschläger als Schriftführer und Claus Braunschläger als Spielleiter.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei standen insbesondere die weitere Zukunft des Spielbetriebs sowie die geplante Durchführung eines Vereinsausflugs mit einer Floßfahrt auf der Isar im Mittelpunkt der Beiträge.

Schachclub Waldsassen von 1985