Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Auftakt

19.10.2014

Niederlage für den Schachclub Waldsassen zum Saisonauftakt: Stark ersatzgeschwächt musste die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag am ersten Spieltag der Spielserie 2014/15 in der Bezirksoberliga Oberfranken eine deutliche 2:6‐Heimniederlage gegen den Meisterschaftsaspiranten TSV Kirchenlaibach I hinnehmen. In drei Wochen steht das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des SC 1868 Bamberg auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen das spielstarke Team des TSV Kirchenlaibach mit Claus Braunschläger sowie dem Brüderpaar Georg und Richard Wurzer gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten und die Begegnung zum Saisonauftakt zudem mit lediglich sechs Spielern antreten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man als krasser Außenseiter in die Begegnung gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Kirchenlaibach gehen würde. Die sechs angetretenen Stiftländer ließen sich von der Bürde des 0:2‐Rückstandes, mit dem man in die Begegnung gehen musste, zunächst jedoch nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich trotz der beschriebenen Konstellation interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Altmeister Zdenek Skokan, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett zwei nach einer abwechslungsreichen Partie in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Doch schon bald folgte der nächste Nackenschlag für die Waldsassener: Michael Schmid geriet im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett in immer schwierigeres Fahrwasser und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Siegfried Oppl beendete kurze Zeit später seine Partie an Brett vier mit einem leistungsgerechten Remis, nachdem er im Verlauf seiner Partie einen leichten Stellungsvorteil nicht zum Erfolg nutzen konnte. Beim Zwischenstand von 1:4 bestand nur noch wenig Hoffnung im Lager der Waldsassener, der Begegnung eventuell noch eine überraschende Wende zu geben, doch die Spieler an den verbliebenen Brettern kämpften engagiert weiter. So konnte Markus Fröhlich nach einer abwechslungsreichen und kniffligen Partie an Brett drei einen weiteren Teilerfolg vermelden. Wenige Augenblicke später musste sich allerdings Matthias Vogl in seiner Partie an Brett sechs mit einem Bauernnachteil im Endspiel beschlagen geben. In der letzten Partie des Tages lieferten sich Uwe Braunschläger und sein Kontrahent an Brett fünf eine abwechslungsreiche Partie, in der der Waldsassener durch einen Bauernverlust zwar in Nachteil geriet, diesen aber durch Stellungsvorteile wieder wettmachen und somit einen weiteren Teilerfolg für die Stiftländer sichern konnte. Am Ende stand eine angesichts der erheblichen Schwächung der Mannschaft standesgemäße 2:6‐Niederlage zu Buche. Nach dieser Niederlage zum Saisonauftakt müssen die Stiftländer nun versuchen, diese Scharte im Auswärtsspiel in drei Wochen bei der zweiten Mannschaft des SC 1868 Bamberg wieder auszuwetzen.

Schachclub Waldsassen mit hart erkämpftem Teilerfolg

23.11.2014

Durchatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage zum Saisonauftakt konnten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken ein nach knapp vierstündiger Spielzeit bravourös erkämpftes 4:4‐Unentschieden gegen den SK Presseck erreichen. Damit liegen die Waldsassener nach drei absolvierten Spieltagen mit 3:3 Punkten bei 13,5:10,5 Brettpunkten auf dem dritten Tabellenplatz der Bezirksoberliga. In zwei Wochen steht die nächste schwierige Aufgabe mit dem Auswärtsspiel beim Titelkandidaten FC Nordhalben auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen das spielstarke Team des SK Presseck mit Claus Braunschläger und Richard Wurzer auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten und die Begegnung zudem mit lediglich sieben Spielern bestreiten. Da sich der Liganeuling aus Oberfranken im bisherigen Saisonverlauf zudem durchaus achtbar aus der Affäre gezogen hatte, waren die Vorzeichen für ein Erfolgserlebnis des Schachclubs somit alles andere als günstig. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich jedoch von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. Dies führte nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit zu ersten Teilerfolgen, nachdem sich zunächst Markus Fröhlich an Brett drei und kurze Zeit später auch Siegfried Oppl an Brett vier mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis geeinigt hatten. Auch in der Folgezeit verlief die Begegnung sehr ausgeglichen und blieb hart umkämpft. Folgerichtig endeten auch die beiden Partien von Uwe Braunschläger an Brett sechs sowie Matthias Vogl an Brett sieben nach über zweistündiger Spielzeit jeweils mit einem Remis. Nach fünf beendeten Partien ergab sich somit ein Zwischenstand von 2:3, noch war nichts entschieden. Und die Stiftländer ließen nicht locker und wurden schließlich für ihren Kampfgeist belohnt. Zunächst sorgte Michael Schmid für den Ausgleich, indem er eine Nachlässigkeit seines Kontrahenten am Spitzenbrett sofort zum Figuren‐ und in der Folge zum Partiengewinn nutzen konnte. Doch damit nicht genug. Kurze Zeit später konnte Altmeister Zdenek Skokan, der mit all seiner Routine und Erfahrung in seiner Partie an Brett zwei auf die spielentscheidende Unachtsamkeit seines Gegners wartete und diese gekonnt zum Sieg verwertete, die Stiftländer sogar mit 4:3 in Führung bringen. Doch in der letzten Partie des Tages musste sich Georg Wurzer in seiner Partie an Brett fünf seinem Kontrahenten in einem schwierigen Bauernendspiel nach knapp vierstündiger Spielzeit geschlagen geben. Damit war das am Ende leistungsgerechte Unentschieden perfekt, mit dem die Stiftländer angesichts der Ausgangskonstellation mehr als zufrieden sein können. Am nächsten Spieltag in zwei Wochen steht nun die schwierige Aufgabe gegen das spielstarke Team des Meisterschaftsaspiranten FC Nordhalben auf dem Programm.

Niederlage für Schachclub Waldsassen

08.12.2014

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach zwei ungeschlagenen Spielen in Folge mussten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken beim amtierenden Oberliga‐Meister FC Nordhalben nach knapp vierstündiger Spielzeit eine 3:5‐Niederlage hinnehmen. Damit liegen die Waldsassener nach vier absolvierten Spieltagen mit 3:5 Punkten bei 16,5:15,5 Brettpunkten auf dem sechsten Tabellenplatz der Bezirksoberliga. Das nächste Spiel gegen die SG Michelau/Seubelsdorf findet erst in fünf Wochen zu Beginn des neuen Jahres statt.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim spielstarken Team des FC Nordhalben mit Claus Braunschläger und Richard Wurzer auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten. Trotz der ungünstigen Ausgangssituation traten die Stiftländer die Reise in den Frankenwald zwar mit einer gehörigen Portion Respekt, jedoch nicht ohne Hoffnung an, konnten doch die Nordhalbener im bisherigen Saisonverlauf ihren Favoritenstatus in der Bezirksoberliga noch nicht überzeugend untermauern. Entsprechend engagiert startete der Schachclub in die Begegnung. Dies führte nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit zu einem ersten Teilerfolg, nachdem sich Markus Fröhlich an Brett drei mit seinem Kontrahenten in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Doch bald folgte der erste Nackenschlag für die Waldsassener. Siegfried Oppl geriet im Verlauf seiner Partie an Brett vier mehr und mehr unter Druck und musste nach einer Unachtsamkeit aufgeben. Kurze Zeit später gelang Matthias Vogl mit einem gekonnt und durchdacht herausgespielten Erfolg an Brett sieben der vorübergehende Ausgleich für den Schachclub. Doch schon wenige Augenblicke später gerieten die Stiftländer durch die Niederlage von Markus Zielinski, der seine Partie an Brett acht mit Qualitätsnachteil in aussichtsloser Position aufgeben musste, erneut in Rückstand. Nachdem Georg Wurzer sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte, stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3. Noch war zwar nichts verloren, allerdings bahnte sich an den verbliebenen drei Brettern bereits weiteres Ungemach für den Schachclub an. Zunächst konnte Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett zwei in einer schwierig einzuschätzenden Stellung mit einem Remis beenden. Wenige Minuten fiel dann allerdings die Entscheidung. Michael Schmid, der sich mit seinem Gegner am Spitzenbrett einen offenen Schlagabtausch geliefert hatte, musste im Endspiel einem Bauernnachteil Tribut zollen und seine Partie nach ca. dreieinhalbstündiger Spielzeit aufgeben. In der letzten Partie des Tages einigte sich schließlich Uwe Braunschläger mit seinem Gegenüber nach einem zähen Stellungskampf auf Remis. Damit war die letzten Endes verdiente 3:5‐Niederlage beim Titelaspiranten perfekt. Am nächsten Spieltag in fünf Wochen steht nun die richtungsweisende Begegnung gegen das spielstarke Team der SG Michelau/Seubelsdorf auf dem Programm.

Schachclub Waldsassen mit wichtigem Unentschieden

01.02.2015

Durchatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Im schwierigen Auswärtsspiel beim Tabellendritten SK Weidhausen 1989 konnten die Stiftländer am vergangenen Sonntag nach knapp fünftsündiger Spielzeit ein wichtiges 4:4‐Unentschieden erzielen. Damit liegt der Schachclub nach sechs von neun zu absolvierenden Partien mit 5:7 Punkten bei 24,5:23,5 Brettpunkten auf dem fünften Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In drei Wochen steht das richtungsweisende Spiel gegen den Tabellennachbarn und Lokalrivalen SV Thiersheim auf dem Programm.

Der Schachclub konnte das Auswärtsspiel beim spielstarken Team des SK Weidhausen mit der derzeit bestmöglichen Besetzung bestreiten. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs war man sich im Lager der Stiftländer jedoch von vornherein im Klaren darüber, dass man die Reise nach Oberfranken lediglich als Außenseiter antreten werden würde. Das Team des Schachclubs ließ sich jedoch von dieser Ausgangskonstellation nicht groß beirren und legte von Beginn an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. Dementsprechend entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Die ersten Teilerfolge des Tages vermeldeten nach ca. zweistündiger Spielzeit zunächst Siegfried Oppl und kurze Zeit später Altmeister Zdenek Skokan, die sich mit ihren Kontrahenten an den Brettern drei und fünf in ausgeglichenen Positionen auf Remis geeinigt hatten. Auch an den übrigen Brettern zeichneten sich zähe Stellungskämpfe ab, was bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf einen knappen Spielausgang hindeutete. Fast folgerichtig endeten auch die nächsten Partien von Georg Wurzer, Uwe Braunschläger und Matthias Vogl an den Brettern sechs, sieben und acht nach hartnäckigem Positionsringen jeweils mit einem Remis. Damit stand es nach fünf von acht zu absolvierenden Partien 2,5:2,5 Unentschieden, noch war nichts entschieden. In dieser spannenden und spielentscheidenden Phase gelang Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier mit einem unwiderstehlichen Mattangriff ein überlegt und sehenswert herausgespielter Erfolg und somit die Führung für die Stiftländer. Jedoch sollte die Freude über die Führung im Lager der Waldsassener leider nur von kurzer Dauer sein, musste doch bereits wenige Minuten später Claus Braunschläger seine Partie am Spitzenbrett mit einem Bauern Rückstand und in aussichtsloser Position aufgeben. In der letzten Partie des Tages kämpfte dann Michael Schmid mit seinem Kontrahenten an Brett zwei in einem Endspiel mit Turm und drei Bauern verbissen um die Entscheidung. Da sich keiner der beiden Kontrahenten eine Blöße gab, einigte man sich schließlich in völlig ausgeglichener Position auf Remis. Damit war das am Ende absolut leistungsgerechte Unentschieden perfekt. Damit liegen die Stiftländer derzeit auf Tabellenplatz fünf, müssen aber nach wie vor aufpassen, nicht doch noch in den Abstiegskampf der Bezirksoberliga verwickelt zu werden. In dieser Konstellation ist die nächste Begegnung gegen den Tabellennachbarn SV Thiersheim von richtungsweisender Bedeutung.

Schachclub Waldsassen sichert Klassenerhalt

15.03.2015

Große Erleichterung im Lager des Schachclubs Waldsassen: Trotz großer personeller Probleme konnte die erste Mannschaft am vergangenen Sonntag am vorletzten Spieltag der Spielserie 2014/15 in der Bezirksoberliga Oberfranken überraschend ein 4:4‐Unentschieden beim Meisterschaftsaspiranten SF Kirchenlamitz erreichen. Damit belegen die Stiftländer mit 7:9 Punkten bei 32,5:31,5 Brettpunkten den fünften Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken und haben bereits einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt sichergestellt. In vier Wochen steht das letzte Saisonspiel gegen den SK Helmbrechts auf dem Programm, wobei die Begegnung für die Helmbrechtser im Kampf um den Klassenerhalt von entscheidender Bedeutung sein wird.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SF Kirchenlamitz mit Claus Braunschläger sowie Altmeister Zdenek Skokan gleich auf zwei ihrer besten Spieler verzichten und die Reise in das Frankenland zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man lediglich als krasser Außenseiter in die Begegnung gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Kirchenlamitz gehen würde. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich jedoch von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral und Einstellung an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Erfolg des Tages für die Stiftländer vermeldete nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Siegfried Oppl, der seinen Kontrahenten an Brett drei mit einem gekonnten Vorstoß überrumpelte und so zur Aufgabe zwang. Doch die Oberfranken schlugen schon wenige Minuten später zurück. Matthias Vogl geriet bereits in der Eröffnungsphase seiner Partie an Brett sechs in Figurennachteil und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Nachdem sich kurz nacheinander Georg Wurzer an Brett vier und dann auch Markus Zielinski an Brett sieben mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis geeinigt hatten, bestand beim Zwischenstand von 2:3 nur noch wenig Hoffnung im Lager der Stiftländer, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben. Trotzdem dachten die verbliebenen Spieler nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen und kämpften beherzt weiter. Nachdem sich an den verbliebenen drei Brettern nach über dreistündiger Spielzeit sehr schwierig einzuschätzende Stellungstypen herauskristallisiert hatten, einigte man sich schließlich aus turniertaktischen Gründen auf ein 4:4‐Unentschieden, wobei die Partie von Uwe Braunschläger an Brett fünf in leicht vorteilhafter Position mit einem Sieg und die Partien von Michael Schmid und Markus Fröhlich an den beiden Spitzenbrettern jeweils mit einem Remis gewertet wurden. Somit war das vorher nicht für möglich gehaltene Unentschieden perfekt, womit der Klassenerhalt bereits am vorletzten Spieltag gesichert werden konnte. In vier Wochen steht zum Saisonausklang noch das Heimspiel gegen den SK Helmbrechts auf dem Programm.

30. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 3. April 2015 in Waldsassen

03.04.2015

Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das respektable Abschneiden der ersten Mannschaft des Schachclubs in der Bezirksoberliga Oberfranken sowie die unbedingt erforderliche Forcierung der Nachwuchsarbeit.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei kurz auf das Abschneiden der Wettkampfmannschaft des Schachclubs in der Bezirksoberliga Oberfranken ein. Nachdem sich der Erhalt des Spielbetriebs auch bei der letzten verbliebenen Mannschaft aufgrund der immer dünner werdenden Spielerdecke von Jahr zu Jahr schwieriger gestalte, wies Vogl auf die unbedingt erforderliche Belebung der Nachwuchsarbeit hin. Zur nachhaltigen Etablierung sei die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags unabdingbar, was sich jedoch angesichts der Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als schwierig zu überwindendes Hindernis erweise. Aufgrund der enormen Bedeutung für den weiteren Fortbestand und der Tatsache, dass immer wieder konkrete Nachfragen von Eltern bzw. Schülern an Mitglieder des Schachclubs herangetragen werden, erklärten sich der Vorsitzende und Roman Leiß dazu bereit, beginnend nach den Pfingstferien wöchentlich jeweils am Freitag einen Übungsnachmittag abzuhalten. Im Vorfeld werde man hierzu noch an den Schulen und in den lokalen Medien gezielt informieren und werben. Positiv zu verzeichnen sei nach wie vor die Resonanz beim traditionellen Sommerfest und der Weihnachtsfeier.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von nach wie vor soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge die Verbandsabgaben decken und auch keine Pläne für größere Investitionen vorlägen, sei derzeit keine Erhöhung der Beiträge erforderlich. Die Mitgliederzahl blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 30 konstant. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Christian Reindl bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl von der bis dato durchaus zufriedenstellend verlaufenen Saison des Schachclubs. Einen Spieltag vor Abschluss der Bezirksoberliga Oberfranken belegt der Schachclub mit 7:9 Punkten bei 32,5:31,5 Brettpunkten den respektablen fünften Tabellenplatz und hat damit den Klassenerhalt bereits gesichert. Dies sei umso bemerkenswerter, als das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste. Mit dem derzeitigen fünften Tabellenplatz könne man auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, wobei zu konstatieren sei, dass die Liga von Jahr zu Jahr enger zusammenrückt. Die bisher erfolgreichsten Spieler in der noch laufenden Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Altmeister Zdenek Skokan (vier Punkte aus sechs Partien), Markus Fröhlich und Uwe Braunschläger (je fünf Punkte aus acht Partien), Siegfried Oppl (4,5 aus 8) sowie Matthias Vogl (4 aus 8), Georg Wurzer (3,5 aus 7) sowie Claus Braunschläger (2 aus 4). Trotz des positiven Saisonverlaufs wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke nach wie vor sehr dünn sei, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. So musste man zwei Saisonspiele mit lediglich sechs bzw. sieben Spielern bestreiten. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Neben der weiteren Zukunft des Spielbetriebs sowie der Forcierung der Nachwuchsarbeit stand dabei insbesondere das im Sommer anstehende 30‐jährige Vereinsjubiläum im Mittelpunkt der Beiträge.

Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonabschluss

12.04.2015

Mit einer knappen 3,5:4,5‐Heimniederlage gegen den SK Helmbrechts beendete die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen von 1985 am Sonntag die Spielserie 2014/15 in der Bezirksoberliga Oberfranken. Damit belegt der Schachclub mit 7:11 Punkten und einem ausgeglichenen Brettpunktverhältnis von 36:36 den respektablen fünften Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der Schachclub konnte entspannt in das letzte Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Helmbrechts gehen, hatte man doch den Klassenerhalt bereits am vergangenen Spieltag durch den überraschenden Auswärtspunkt beim Titelaspiranten SF Kirchenlamitz endgültig unter Dach und Fach gebracht. Dagegen benötigten die Gäste aus Oberfranken im Kampf um den Klassenverbleib unbedingt noch einen Sieg, womit vor der Begegnung für ausreichend Spannung gesorgt war. So entwickelten sich dann auch von Beginn an interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Matthias Vogl, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett sieben in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Kurze Zeit später gingen die Stiftländer dann in Führung: Claus Braunschläger hatte sich mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett einen offenen Schlagabtausch geliefert, behielt in der entscheidenden Phase der Partie den Überblick und stellte schließlich in gekonnter Manier den Sieg sicher. Doch die Oberfranken schlugen nahezu postwendend zurück: Zunächst war Siegfried Oppl im Verlauf seiner Partie an Brett fünf in immer schwierigeres Fahrwasser geraten und musste schließlich nach Verlust einer Figur aufgeben. Doch damit nicht genug, die Gäste aus Helmbrechts legten nahezu im Minutentakt nach und sorgten somit nach ca. zweieinhalbstündiger Spielzeit bereits für die Vorentscheidung: Zunächst musste Markus Fröhlich seine Partie an Brett vier nach einer offen geführten Partie aufgrund einer im Mittelspiel begangenen Ungenauigkeit in aussichtsloser Position aufgeben. Ihm folgte kurze Zeit später Markus Zielinski, der sich im Verlauf seiner Partie an Brett acht zwar nach Kräften wehrte, allerdings immer mehr unter Druck geriet und schließlich ebenfalls aufgeben musste. Beim Zwischenstand von 1,5:3,5 bestand nur noch wenig Hoffnung im Lager der Waldsassener, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben. Wenige Minuten später folgte dann auch der spielentscheidende Punktgewinn für die Oberfranken: Kurz nacheinander einigten sich zunächst Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei und danach Uwe Braunschläger an Brett sechs mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Die letzte Partie des Tages hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Hier lieferten sich Michael Schmid und sein Kontrahent an Brett zwei eine abwechslungsreiche Partie, in der der Stiftländer in einem fein geführten Endspiel schließlich die Oberhand behielt. Damit war nach über vierstündiger Spielzeit die dritte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt, wodurch sich die Helmbrechtser in letzter Minute doch noch den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Oberfranken sichern konnten. Trotz der Niederlage im letzten Saisonspiel kann der Schachclub mit dem in der Endabrechnung stehenden fünften Tabellenplatz zufrieden auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken.

Schachclub Waldsassen von 1985