Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonauftakt

11.10.2015

Erneuter Fehlstart für den Schachclub Waldsassen: Nachdem bereits in den vergangenen beiden Jahren jeweils eine Niederlage zum Saisonauftakt hingenommen worden musste, setzte sich diese Negativserie für den Schachclub am vergangenen Sonntag weiter fort. Nach knapp fünfstündiger Spielzeit mussten die Stiftländer in der Auswärtspartie beim sehr stark einzuschätzenden Aufsteiger TSV Bindlach‐ Aktionär III eine denkbar knappe 3,5:4,5‐Niederlage einstecken. Bereits in der kommenden Woche steht die nächste knifflige Aufgabe gegen den SK Helmbrechts auf dem Programm.

Der Schachclub trat die Reise in das Bayreuther Land mit gehörigem Respekt an, war man sich doch angesichts des starken Mannschaftsaufgebots der Bindlacher von vornherein im Klaren darüber, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um nicht abermals den Saisonauftakt zu verpatzen. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigten sich zunächst Vladimir Stech an Brett acht und kurze Zeit später auch Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Kurze Zeit später folgte der erste Rückschlag für die Waldsassener, nachdem Uwe Braunschläger im Verlauf seiner Partie an Brett sieben durch ein fein durchdachtes Turmopfers seines Gegners in schweres Fahrwasser geraten war und schließlich in aussichtsloser Position aufgeben musste. Und damit nicht genug: Georg Wurzer war in seiner Partie an Brett sechs in höchste Zeitnot geraten und musste nach einer Ungenauigkeit und dadurch drohendem Matt ebenfalls aufgeben. Als kurze Zeit später auch noch Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier nach einem Figurenverlust in aussichtsloser Stellung die Waffen strecken musste, lagen die Stiftländer nach fünf von acht zu absolvierenden Partien bereits fast aussichtslos mit 1:4 in Rückstand, die Entscheidung schien damit bereits gefallen. Doch die verbliebenen Spieler dachten nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen und bäumten sich nochmals auf. Michael Schmid hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei systematisch einen Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen in souveräner Art und Weise zum Erfolg. Die aufkeimende Hoffnung war jedoch nur von kurzer Dauer. Siegfried Oppl bekämpfte sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in über vier Stunden Spielzeit nach allen Regeln der Kunst, im Endspiel kristallisierte sich jedoch mehr und mehr ein Gleichgewicht heraus, worauf beide sich schließlich auf ein Remis einigten. Somit hatte die letzte verbliebene Partie des Tages nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Hier nutzte Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett einen Bauernvorteil im Endspiel in gekonnter Art und Weise zum Sieg. Damit war die knappe 3,5:4,5‐Auswärtsniederlage für die Waldsassener perfekt, womit man nahtlos an die Fehlstarts der vergangenen beiden Jahre angeschlossen hat. Im nächsten Spiel gegen den SK Helmbrechts besteht bereits in der kommenden Woche die Gelegenheit zur Rehabilitation.

Erster Saisonsieg für Schachclub Waldsassen

25.10.2015

Große Erleichterung im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach der denkbar knappen 3,5:4,5‐Niederlage zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger TSV Bindlach‐ Aktionär III konnten die Stiftländer am Sonntag nach knapp sechs Stunden Spielzeit mit dem 4,5:3,5‐Heimerfolg gegen das spielstarke Team des SK Helmbrechts den ersten Saisonsieg feiern. Damit liegen die Waldsassener nach zwei Spieltagen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 2:2 bei 8:8 Brettpunkten im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. In drei Wochen gilt es nun, in der wichtigen Begegnung bei der zweiten Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf nachzulegen.

Der Schachclub ging mit gemischten Gefühlen in die Begegnung mit den Oberfranken, hatte man sich doch zumindest in der jüngeren Vergangenheit jeweils sehr schwer mit der erfahrenen Truppe aus Helmbrechts getan. Da die Helmbrechtser den Saisonauftakt erfolgreich gestalten konnten und somit mit entsprechend Selbstvertrauen in die Partie gingen, war man sich im Lager des Schachclubs von vornherein im Klaren darüber, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um den Saisonauftakt nicht gänzlich zu verpatzen. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach knapp über einstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei und kurze Zeit später auch Uwe Braunschläger an Brett sieben mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Dann jedoch folgte der erste Rückschlag für die Waldsassener. Markus Fröhlich war im Verlauf seiner Partie an Brett vier in Stellungsnachteil geraten und musste nach einem fragwürdigen Turmmanöver in Zeitnot in aussichtsloser Position aufgeben. Wenige Zeit später einigte sich Vladimir Stech mit seinem Kontrahenten an Brett acht in einem ausgeglichenen Endspiel auf Remis. Nach ca. vier Stunden Spielzeit folgte dann das so lange ersehnte erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer, nachdem Siegfried Oppl einen Bauernvorteil in seiner Partie an Brett fünf in souveräner Art und Weise zum Erfolg nutzte. Damit stand es nach fünf von acht zu absolvierenden Partien 2,5:2,5 Unentschieden, die Spannung im Spielsaal war greifbar und erreichte langsam ihren Höhepunkt. Nachdem jedoch Georg Wurzer seine Partie an Brett sechs trotz vehementer Gegenwehr in aussichtsloser Position im Endspiel aufgeben musste, schien die Lage für die Stiftländer fast aussichtslos, doch noch waren zwei Partien am Laufen. Nach über fünfstündiger Spielzeit konnte dann Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett einen Bauernvorteil im Endspiel in gekonnter Art und Weise zum Sieg nutzen, der Ausgleich war geschafft. Somit musste die Begegnung in der letzten Partie des Tages entschieden werden. Und hier behielt Michael Schmid in seiner Partie an Brett zwei die nötige Ruhe und den Überblick und konnte seinen Kontrahenten in einem Endspiel mit Springer gegen Läufer bei jeweils drei Bauern nach fast sechsstündiger Spielzeit doch noch überlisten. Damit war der angesichts der Auftaktniederlage eminent wichtige 4,5:3,5‐Heimsieg für die Waldsassener perfekt. Im nächsten Spiel in drei Wochen gegen die zweite Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Sehr Erfreuliches gibt es zudem von der neu ins Leben gerufenen Nachwuchsmannschaft des Schachclubs zu berichten. Die Mannschaft, die sich vollständig aus Nachwuchsspielern rekrutiert, konnte ihr erstes Spiel in der B‐ Klasse Marktredwitz bei der dritten Mannschaft der SG Mehlmeisel/Tröstau völlig überraschend mit 2,5:1,5 siegreich gestalten. Für die Gewinnpunkte der Klosterstädter Nachwuchshoffnungen sorgten Alexander Stich und Lucius Hertel, Fabian Forster erreichte ein Remis durch Patt. Florens Hertel musste seine Partie nach langem Kampf aufgeben.

Niederlage für Schachclub Waldsassen

15.11.2015

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage zum Saisonauftakt mussten die Stiftländer am Sonntag nach knapp vier Stunden Spielzeit eine 3:5‐Auswärtsniederlage bei der zweiten Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf hinnehmen. Damit sind die Waldsassener nach drei Spieltagen mit einem Punktekonto von 2:4 bei 11:13 Brettpunkten in das hintere Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken abgerutscht. In vier Wochen gilt es nun, sich im wichtigen Heimspiel gegen die erste Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf nach Möglichkeit umgehend zu rehabilitieren.

Der Schachclub trat mit gemischten Gefühlen die Reise in das Lichtenfelser Land an, musste man doch in diesem richtungsweisenden Spiel mit Altmeister Zdenek Skokan auf eine erfahrene Stammkraft verzichten. Der Liganeuling aus Oberfranken war zwar in den beiden ersten Begegnungen der neuen Saison jeweils knapp unterlegen, dennoch war man sich im Lager des Schachclubs von vornherein im Klaren darüber, dass man gewaltig auf der Hut sein musste, um am Ende nicht eine böse Überraschung zu erleben. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach knapp über einstündiger Spielzeit setzte es gleich den ersten Rückschlag für die Waldsassener. Matthias Vogl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett acht zwar einen leichten Stellungsvorteil erspielt, musste jedoch nach einer Unachtsamkeit und folgendem Turmverlust aufgeben. Fast postwendend einigte sich Vladimir Stech mit seinem Kontrahenten an Brett sieben in ausgeglichener Stellung auf Remis. Wenige Zeit später gaben dann auch Michael Schmid seine Partie an Brett zwei und Georg Wurzer an Brett fünf in jeweils ausgeglichenen Mittelspielpositionen Remis. Nach ca. drei Stunden Spielzeit folgte dann der nächste Nackenschlag für die Stiftländer: Siegfried Oppl war im Verlauf seiner Partie an Brett vier in immer schwierigeres Fahrwasser geraten und musste schließlich mit Qualitätsnachteil in aussichtsloser Position im Endspiel aufgeben. Damit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 1,5:3,5, die Vorentscheidung schien damit bereits gefallen. Zwar mühten sich die verbliebenen Spieler der Stiftländer in ihren Partien nach allen Regeln der Kunst, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben, doch mehr und mehr kristallisierte sich heraus, dass sich die Oberfranken an diesem Tag nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen würden. So mündete zunächst die Partie am Spitzenbrett, in der sich Claus Braunschläger und sein Gegenüber einen offenen Stellungskampf geliefert hatten, in ein Remis. Als wenige Zeit später auch Markus Fröhlich seine Partie trotz leichtem Stellungsvorteil wegen drohender Zeitnot mit einem Remis beenden musste, war die Entscheidung gefallen. Die letzte Partie des Tages hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Hier hatte sich Uwe Braunschläger an Brett sechs zwar eine überlegene Stellung erspielt, musste sich aber schließlich nach einer Unachtsamkeit und folgendem Stellungsausgleich ebenfalls mit einem Remis begnügen. Damit war die angesichts der sehr ausgeglichen besetzten Liga sehr bittere 3:5‐Auswärtsniederlage für die Waldsassener perfekt. Im nächsten Spiel in vier Wochen gegen die erste Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf sollte man wieder in die Erfolgsspur finden, um nicht frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Erneute Niederlage für Schachclub Waldsassen

13.12.2015

Stark ersatzgeschwächt musste die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag am vierten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken eine denkbar knappe 3,5:4,5‐Heimniederlage gegen die erste Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf hinnehmen. Damit ist der Schachclub mit 2:6 Punkten bei 14,5:17,5 Brettpunkten auf den vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken abgerutscht und steht damit mitten im Abstiegskampf. Das nächste Spiel gegen den Lokalrivalen vom SV Thiersheim findet erst im neuen Jahr statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen die spielstarke erste Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf mit Claus Braunschläger und Altmeister Zdenek Skokan gleich auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten und konnte zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man als krasser Außenseiter in die Begegnung gegen die sehr gut in die Saison gestarteten Gäste gehen würde. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, jedoch nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. Dementsprechend entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Siegfried Oppl, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett drei nach einer abwechslungsreichen Partie in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Wenige Minuten später keimte der erste Hoffnungsschimmer für den Schachclub auf. Vladimir Stech hatte seinen Kontrahenten an Brett sechs nach einer gekonnt geführten Partie in eine aussichtslose Position mit folgender Aufgabe gezwungen, der Ausgleich war geschafft. Kurz nacheinander beendeten dann Uwe Braunschläger an Brett fünf und Matthias Vogl an Brett sieben ihre Partien in ausgeglichenen Positionen jeweils mit einem leistungsgerechten Remis. Damit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2,5:2,5 Unentschieden, die letzten drei Partien des Tages mussten somit die Entscheidung bringen. Nach knapp fünfstündiger Spielzeit erreichte die Spannung schließlich ihren Höhepunkt, allerdings sollte sich die Waage zu Ungunsten der Stiftländer neigen. Zwar wehrten sich die drei verbliebenen Spieler Michael Schmid, Markus Fröhlich und Georg Wurzer in ihren Partien bravourös und hatten im Endspiel sogar teilweise die Möglichkeit zum Sieg vor Augen, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Während Markus Fröhlich und Georg Wurzer ihre Partien jeweils mit einem Remis beendeten, musste sich Michael Schmid in seiner Partie am Spitzenbrett in aussichtsloser Position im Endspiel letztendlich geschlagen geben. Somit war die angesichts der Vorzeichen und des Spielverlaufs sehr unglückliche dritte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Diese lässt die Stiftländer auf den vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga abrutschen. Im nächsten Saisonspiel geht es in einem richtungsweisenden Spiel gegen den Lokalrivalen vom SV Thiersheim.

Schachclub Waldsassen feiert wichtigen Auswärtssieg

17.01.2016

Tiefes Durchatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Im richtungsweisenden Auswärtsspiel beim Lokalrivalen SV Thiersheim konnten die Stiftländer am vergangenen Sonntag nach knapp vierstündiger Spielzeit einen eminent wichtigen 5,5:2,5‐Auswärtssieg feiern. Damit liegt der Schachclub nach fünf von neun zu absolvierenden Partien mit 4:6 Punkten bei 20:20 Brettpunkten auf dem sechsten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In zwei Wochen steht mit dem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des SC 1868 Bamberg eine weitere bedeutsame Begegnung im Abstiegskampf auf dem Programm.

Der Schachclub trat die Reise zum oberfränkischen Lokalrivalen mit gemischten Gefühlen an, musste man doch in diesem sehr wichtigen Spiel mit Altmeister Zdenek Skokan auf eine erfahrene Stammkraft verzichten. Aufgrund des bisher eher durchwachsenen Saisonverlaufs sowie der sehr engen Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga war man sich im Lager des Schachclubs vor der Begegnung im Klaren darüber, dass man auf keinen Fall mit leeren Händen aus Thiersheim zurückkehren durfte. Der Bedeutung des Aufeinandertreffens angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften hoch konzentriert und es entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Die ersten Teilerfolge des Tages vermeldeten nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit zunächst Georg Wurzer und kurze Zeit später Vladimir Stech, die sich mit ihren Kontrahenten an den Brettern fünf und sieben in jeweils ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatten. Auch an den übrigen Brettern zeichneten sich sehr zähe Stellungskämpfe ab. Fast folgerichtig endeten auch die nächsten Partien von Markus Fröhlich und Matthias Vogl an den Brettern drei und acht nach hartnäckigem Positionsringen jeweils mit einem Remis. Damit stand es nach vier von acht zu absolvierenden Partien 2:2 Unentschieden, noch war nichts entschieden. In dieser spannenden und spielentscheidenden Phase gelang Michael Schmid in seiner Partie an Brett zwei mit einem unwiderstehlichen Mattangriff ein überlegt und sehenswert herausgespielter Erfolg und somit die wichtige Führung für die Stiftländer. Und der Schachclub nutzte das Momentum und legte postwendend nach: Siegfried Oppl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett vier systematisch einen Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen schließlich in einem Turmendspiel in souveräner Art und Weise zum Partiegewinn. Es stand somit 4:2 für die Waldsassener, die Vorentscheidung war gefallen. Uwe Braunschläger stellte den Erfolg nach dreieinhalbstündiger Spielzeit durch ein Remis in seiner Partie an Brett sechs schließlich sicher. In der letzten Partie des Tages ließ Claus Braunschläger seinem Kontrahenten am Spitzenbrett keine Chance und nutzte im Endspiel den Vorteil von zwei Mehrbauern in gekonnter Art und Weise zum Sieg.

Damit war der am Ende relativ souverän herausgespielte zweite Saisonsieg perfekt. Nach dem fünften Spieltag liegen die Stiftländer somit auf Tabellenplatz sechs, befinden sich allerdings nach wie vor mitten im Abstiegskampf der Bezirksoberliga. In dieser Konstellation ist die nächste Begegnung gegen den Tabellennachbarn SC 1868 Bamberg II von großer Bedeutung. Auch die neu gegründete zweite Mannschaft des Schachclubs ist in zwei Wochen mit dem Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Witzlasreuth in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland wieder im Einsatz.

Wichtiger Auswärtspunkt für Schachclub Waldsassen

31.01.2016

Erleichterung im Lager des Schachclub Waldsassen: In einer schon verloren geglaubten Begegnung konnten die Stiftländer am vergangenen Sonntag im Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des SC 1868 Bamberg nach über vierstündiger Spielzeit ein eminent wichtiges 4:4‐Unentschieden erzielen. Damit liegt der Schachclub nach sechs von neun zu absolvierenden Partien mit 5:7 Punkten bei 24:24 Brettpunkten punktgleich mit dem FC Nordhalben unverändert auf dem sechsten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In drei Wochen steht mit dem Heimspiel gegen den Tabellenführer SF Kirchenlamitz die nächste schwierige Aufgabe auf dem Programm.

Der Schachclub trat die Reise zum oberfränkischen Tabellennachbarn mit gemischten Gefühlen an, musste man doch in diesem sehr wichtigen Spiel mit Georg Wurzer auf eine erfahrene Stammkraft verzichten. Aufgrund der sehr engen Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga war man sich im Lager des Schachclubs vor der Begegnung im Klaren darüber, dass man auf keinen Fall mit leeren Händen aus Bamberg zurückkehren durfte. Der Bedeutung des Aufeinandertreffens angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften hoch konzentriert und es entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Siegfried Oppl gelang nach ca. eineinhalb‐stündiger Spielzeit nach einer Unachtsamkeit seines Kontrahenten an Brett fünf die Führung für den Schachclub. Doch die Freude der Stiftländer sollte nur von kurzer Dauer sein, denn schon alsbald schlugen die Bamberger vehement zurück. Zunächst musste Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett drei in einem aussichtslosen Endspiel mit Bauernnachteil aufgeben. Wenige Minuten später musste auch Matthias Vogl in seiner Partie an Brett acht nach einem durchschlagenden Mattangriff seines Kontrahenten die Waffen strecken. Doch damit noch nicht genug der schlechten Nachrichten für die Klosterstädter. Auch Uwe Braunschläger war in seiner Partie an Brett sechs nach einer Ungenauigkeit im Mittelspiel in schweres Fahrwasser geraten und musste seine Partie in aussichtsloser Position ebenfalls aufgeben. Damit lagen die Stiftländer nach vier von acht zu absolvierenden Partien mit 1:3 in Rückstand, auch ein Blick auf die teils schwierigen Stellungen in den restlichen Partien schien nichts Gutes zu verheißen. Doch die verbliebenen vier Spieler kämpften unverdrossen weiter. Für einen ersten Hoffnungsschimmer sorgte dann nach ca. dreistündiger Spielzeit Vladimir Stech, der seinem jungen Gegenüber an Brett sieben mit seiner durchdachten Spielweise keine Chance ließ und somit auf 2:3 verkürzen konnte. Nachdem Michael Schmid seine Partie an Brett zwei in einem völlig ausgeglichenen Endspiel Remis gegeben hatte, benötigten die Waldsassener zum rettenden Ufer noch 1,5 Punkte aus den zwei letzten Partien. In dieser entscheidenden Phase behielt Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier den Überblick und konnte sich aus einer scheinbar aussichtslosen Stellung befreien und seine Partie zur Überraschung aller zum Erfolg führen. In der letzten Partie des Tages lieferte sich Claus Braunschläger mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett einen zähen Positionskampf, der nach über vier Stunden Spielzeit schließlich in einem Remis endete. Damit war nach einem hochspannenden Spielverlauf das nicht mehr für möglich gehaltene und so wichtige Unentschieden perfekt. Nach dem sechsten Spieltag liegen die Stiftländer somit auf Tabellenplatz sechs, befinden sich allerdings nach wie vor mitten im Abstiegskampf der Bezirksoberliga. In dieser Konstellation ist die nächste Begegnung gegen den Tabellenführer SF Kirchenlamitz von großer Bedeutung.

Lehrgeld musste in ihrem zweiten Spiel in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland die neu formierte zweite Mannschaft des Schachclubs bezahlen. Nachdem das Nachwuchsteam im ersten Spiel noch einen sensationellen 2,5:1,5‐Sieg gefeiert hatte, setzte es am Samstag gegen den Tabellenführer SF Witzlasreuth eine glatte 0:4‐Heimniederlage. Zwar wehrten sich die angetretenen Spieler Lucius Hertel, Paul Oberndorfer, Sebastian Gerl und Alexander Stich nach besten Kräften, mussten aber schließlich die Überlegenheit der durchwegs erfahrenen Kontrahenten anerkennen. Die nächste Begegnung findet in drei Wochen bei den Schachfreunden aus Mitterteich statt.

Schachclub Waldsassen mit weiterem Unentschieden

21.02.2016

Wechselbad der Gefühle beim Schachclub Waldsassen: In einer hochspannenden Begegnung konnten die Stiftländer am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer SF Kirchenlamitz nach über vierstündiger Spielzeit ein wichtiges 4:4‐Unentschieden erzielen. Allerdings ist der Schachclub nach sieben von neun zu absolvierenden Partien mit 6:8 Punkten bei 28:28 Brettpunkten auf den achten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken zurückgefallen. In drei Wochen steht mit dem Auswärtsspiel beim wieder erstarkten Meisterschaftsaspiranten FC Nordhalben die nächste schwierige Aufgabe auf dem Programm. Auch die zweite Mannschaft war am Wochenende wieder im Einsatz. In ihrem dritten Spiel in der B‐ Klasse Marktredwitz/Stiftland mussten die Nachwuchskräfte bei den Schachfreunden aus Mitterteich eine 1:3‐Niederlage hinnehmen.

Die erste Mannschaft des Schachclubs ging mit gehörigem Respekt in die Begegnung mit dem Tabellenführer aus Kirchenlamitz, rechnete sich jedoch aufgrund der Erfahrungen in den Vorjahren durchaus Chancen auf eine Überraschung aus. Bei einem Blick auf die sehr enge Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga war man sich im Lager des Schachclubs vor dem Aufeinandertreffen im Klaren darüber, dass jeder Punktgewinn von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen den Abstieg sein kann. Der Bedeutung des Aufeinandertreffens angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften hoch konzentriert und es entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Die ersten Teilerfolge des Tages vermeldeten nach ca. einstündiger Spielzeit zunächst Georg Wurzer und kurze Zeit später Siegfried Oppl, die sich mit ihren Kontrahenten an den Brettern fünf und sechs in jeweils ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatten. Auch an den übrigen Brettern zeichneten sich sehr zähe Stellungskämpfe ab. Nach über zwei Stunden Spielzeit folgte dann die erste Erfolgsmeldung für die Stiftländer: Markus Fröhlich hatte in seiner Partie an Brett vier einen gut durchdachten Mattangriff inszeniert, der seinen Gegenüber vor unlösbare Probleme stellte und schließlich zur Aufgabe zwang. Als kurze Zeit später Vladimir Stech in seiner Partie an Brett acht nach einem Bauerndurchmarsch auf dem Königsflügel einen weiteren Erfolg erringen konnte, lag der Schachclub nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 3:1 in Führung, die große Überraschung schien greifbar nahe. Doch noch hatte sich der Tabellenführer aus Kirchenlamitz lange nicht aufgegeben und schlug nach über drei Stunden Spielzeit vehement zurück. Zunächst musste Claus Braunschläger seine Partie am Spitzenbrett nach einem intensiven Positionskampf in aussichtsloser Stellung aufgeben. Als kurze Zeit später auch Uwe Braunschläger an Brett sieben mit Bauernnachteil in einem Turmendspiel die Waffen strecken musste, war vor Beendigung der letzten Partien der Gleichstand wieder hergestellt. Hier lieferten sich Michael Schmid an Brett zwei und Altmeister Zdenek Skokan an Brett drei verbissene Positionskämpfe mit ihren Kontrahenten. Trotz vielfältiger Figurenmanöver gelang letzten Endes keinem der Spieler mehr der siegbringende Durchbruch und man einigte sich schließlich in beiden Partien jeweils auf Remis. Damit war nach einem hochspannenden Spielverlauf das am Ende gerechte Unentschieden perfekt. Inwieweit dieses den beiden Teams in der Endabrechnung weiterhelfen wird, muss sich an den letzten beiden Spieltagen erst noch erweisen. In dieser Konstellation ist die nächste Begegnung des Schachclubs gegen das sehr spielstarke Team vom FC Nordhalben von großer Bedeutung.

Die neu formierte zweite Mannschaft des Schachclubs musste in ihrem dritten Spiel in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland eine 1:3‐Niederlage bei den Schachfreunden aus Mitterteich hinnehmen. Zwar wehrten sich die angetretenen Spieler Lucius Hertel, Fabian Forster, Florens Hertel und Alexander Stich nach besten Kräften und konnten sich teilweise auch Positionsvorteile in ihren Partien erspielen, mussten aber schließlich doch die Überlegenheit der Kontrahenten anerkennen. Für den Ehrenpunkt sorgte Alexander Stich. Die nächste Begegnung findet in drei Wochen gegen die zweite Mannschaft der SG Mitterteich/Marktredwitz statt.

Schachclub Waldsassen mitten im Abstiegskampf

13.03.2016

Gedrückte Stimmung im Lager des Schachclub Waldsassen: Stark ersatzgeschwächt musste die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag am achten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken eine knappe 3:5‐Auswärtsniederlage beim wiedererstarkten FC Nordhalben hinnehmen. Damit belegt der Schachclub nach dem vorletzten Spieltag mit 6:10 Punkten bei 31:33 Brettpunkten den achten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken, der nach derzeitigem Stand der Dinge den Abstieg bedeuten würde. Im letzten Saisonspiel gegen den Meisterschaftsaspiranten SK Weidhausen muss in vier Wochen somit unbedingt gepunktet werden, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden. Auch die zweite Mannschaft war am Wochenende wieder im Einsatz. In ihrem letzten Saisonspiel in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland konnten die Nachwuchskräfte mit dem 2:2‐Unentschieden gegen die zweite Mannschaft der SG Mitterteich/Marktredwitz nochmals einen Achtungserfolg erringen.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel gegen das spielstarke Team des FC Nordhalben mit Claus Braunschläger und Vladimir Stech gleich auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten und konnte die Reise in das Frankenland zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein im Klaren darüber, dass man lediglich als krasser Außenseiter in die Begegnung gegen die formstarken Gastgeber aus dem Frankenwald gehen würde. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, jedoch nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. Dementsprechend entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Die ersten Teilerfolge des Tages vermeldeten nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Uwe Braunschläger und Georg Wurzer, die sich mit ihren Kontrahenten an Brett fünf und sechs in jeweils ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatten. Wenige Minuten später beendete auch Siegfried Oppl seine Partie an Brett vier mit einem Remis, nachdem er sich im Endspiel aus der Ausklammerung seines Kontrahenten befreien hatte können. Damit stand es nach vier der acht zu absolvierenden Partien 1,5:2,5, die letzten vier Partien des Tages mussten somit die Entscheidung bringen. Markus Fröhlich und Matthias Vogl hatten sich in ihren Partien an den Brettern drei und sieben durch druckvolle Spielweise jeweils einen leichten Stellungsvorteil erspielt, konnten diesen aber leider nicht spielentscheidend zum Sieg nutzen und mussten ihre Partien nach über drei Stunden Spielzeit jeweils ebenfalls Remis geben. Somit liefen die Stiftländer vor Abschluss der beiden letzten Partien des Tages nach wie vor dem Rückstand, mit dem man in die Begegnung gestartet war, hinterher. Zwar versuchten Michael Schmid und Altmeister Zdenek Skokan in den beiden letzten verbliebenen Partien nochmals mit allen Mitteln, dem Aufeinandertreffen doch noch eine Wende zu geben, jedoch waren alle Bemühungen letztlich vergebens. Während Zdenek Skokan in seiner Partie an Brett zwei in aussichtsloser Position im Endspiel aufgeben musste, einigte sich Michael Schmid mit seinem Gegenüber trotz Bauernnachteils auf ein Remis. Somit war die angesichts der Vorzeichen im Vorfeld zu erwartende Niederlage der Stiftländer perfekt. Damit muss am letzten Spieltag gegen den Meisterschaftskandidaten SK Weidhausen zumindest ein Punktgewinn her, um eventuell doch noch das rettende Ufer zu erreichen.

Die neu formierte zweite Mannschaft des Schachclubs konnte in ihrem vierten und damit letzten Saisonspiel in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland ein beachtenswertes 2:2‐Unentschieden gegen die zweite Mannschaft der SG Mitterteich/Marktredwitz erreichen. Für die Gewinnpunkte sorgten Florian Leiß und Alexander Stich, Roman Leiß und Lucius Hertel mussten ihre Partien dagegen aufgeben. Damit konnten die Nachwuchskräfte in ihrer ersten Saison in vier Saisonspielen jeweils einen Sieg und ein Unentschieden bei zwei Niederlage erreichen, was durchaus als respektable Bilanz gewertet werden kann und Hoffnung für eine erfolgreiche Zukunft weckt.

31. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 25. März 2016

25.03.2016

Zufrieden konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung auf das vergangene Vereinsjahr zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei die erfolgversprechende Nachwuchsarbeit sowie die damit verbundene Wiederaufnahme des Spielbetriebs der zweiten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das zurückliegende Vereinsjahr. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er dabei die endlich erfolgreichen Bemühungen zur Forcierung der Nachwuchsarbeit. Durch die Etablierung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags jeweils am Freitag sei inzwischen eine nachhaltige Stabilisierung zu verzeichnen. Aufgrund der positiven Resonanz bei den Nachwuchskräften habe man im vergangenen September nach mehreren Jahren endlich wieder eine zweite Mannschaft zum Spielbetrieb in der B‐Klasse Marktredwitz anmelden können. Die anwesenden Mitglieder dankten mit viel Beifall dem Vorsitzenden Vogl sowie Roman Leiß, die für die Durchführung der Übungsnachmittage und die Organisation des Spielbetriebs verantwortlich zeichnen. Die Nachwuchsarbeit sei für die Aufrechterhaltung des Schachsports in der Klosterstadt eine zentrale Aufgabe, da ein Großteil der Mitglieder des Schachclubs aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweile.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge die Verbandsabgaben decken und auch keine Pläne für größere Investitionen vorlägen, sei derzeit keine Erhöhung der Beiträge erforderlich. Im Sinne der Nachwuchsförderung entschloss man sich, Jugendmitglieder bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei zu stellen. Die Kassenrevisoren Frank Schiller und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, konnte der erste Vorsitzende Matthias Vogl dagegen nur wenig Positives von der noch laufenden Saison der ersten Mannschaft des Schachclubs berichten. Einen Spieltag vor Abschluss der Bezirksoberliga Oberfranken belegt das Team mit 6:10 Punkten bei 31:33 Brettpunkten lediglich den achten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken, der nach derzeitigem Stand der Dinge den Abstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost bedeuten würde. Im letzten Saisonspiel gegen den Meisterschaftsaspiranten SK Weidhausen müsse somit unbedingt gepunktet werden, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden. Die Tatsache, dass das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste, habe sich in der sehr ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga als entscheidende Ursache für den negativen Saisonverlauf erwiesen. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Vladimir Stech (fünf Punkte aus sieben Partien), Claus Braunschläger (vier Punkte aus sechs Partien), Michael Schmid und Siegfried Oppl (jeweils 5 aus 8) sowie Markus Fröhlich (4 aus 8). Da sich bereits jetzt ein weiterer Aderlass abzeichnet, wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke immer dünner werde, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise.

Deutlich positiver fiel das Fazit des Spielleiters der wieder ins Leben gerufenen zweiten Mannschaft, Roman Leiß, aus. In ihrer ersten Saison in der B‐ Klasse Marktredwitz konnten die Nachwuchskräfte in vier Saisonspielen jeweils einen Sieg und ein Unentschieden bei zwei Niederlagen erreichen. Dies könne durchaus als respektable Bilanz gewertet werden und wecke vor allem Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft. Auch für die nächste Spielsaison bleibe der Spielerstamm voraussichtlich erhalten, womit unter Umständen ein besseres sportliches Abschneiden anvisiert werden könne. Die erfolgreichsten Spieler im abgelaufenen Spieljahr waren Alexander Stich mit drei Punkten sowie Lucius Hertel mit einem Punkt aus jeweils vier Partien.

Die sich anschließenden Entlastung und Neuwahlen der Vorstandschaft verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das langjährig bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier und Uwe Braunschläger als Schriftführer. Roman Leiß wurde zum Spielleiter der zweiten Mannschaft gewählt, die Bestimmung des Spielleiters der ersten Mannschaft wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Veranstaltung schloss mit Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei standen insbesondere die Zukunft des Spielbetriebs sowie weitere Maßnahmen zur Forcierung der Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Beiträge.

Schachclub Waldsassen rettet sich in letzter Sekunde

10.04.2016

Herzschlagfinale in der Bezirksoberliga Oberfranken: In einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Saisonfinale konnte die erste Mannschaft des Schachclubs Waldsassen am Sonntag am letzten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken mit dem unerwarteten 4,5:3,5‐Heimsieg gegen den Meisterschaftsaspiranten SK Weidhausen 1989 doch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt sichern. In der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken belegen die Klosterstädter mit 8:10 Punkten bei 35,5:36,5 Brettpunkten den sechsten Tabellenplatz.

Die Vorzeichen vor dem letzten Spieltag waren klar gesetzt: Während der Schachclub im Kampf um den Klassenerhalt zumindest noch einen Punkt benötigte und zudem auf Ausrutscher der Mitkonkurrenten angewiesen war, mussten auch die Gäste aus Weidhausen unbedingt punkten, um im Meisterschaftsrennen der Bezirksoberliga als Sieger hervorzugehen. Angesichts dieser Konstellation war natürlich für Hochspannung gesorgt, dementsprechend entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Siegfried Oppl, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett fünf nach einer taktisch geprägten Partie in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Wenige Augenblicke später legten die Stiftländer vor: Michael Schmid hatte seinen Kontrahenten im Verlauf der Partie an Brett zwei durch einen vehementen Sturm auf dessen Königsstellung mehr und mehr in Bedrängnis gebracht und diesen letzten Endes zur Aufgabe gezwungen. Der Schachclub lag somit erstmals in Führung und nutzte sogleich das Momentum. Vladimir Stech hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett acht systematisch einen Stellungsvorteil erspielt und nutzte diesen schließlich in gekonnter Manier zum Erfolg. Doch die Gäste aus Oberfranken gaben sich noch lange nicht geschlagen und schlugen kurze Zeit später zurück. Claus Braunschläger war in seiner Partie am Spitzenbrett in leichten Positionsnachteil geraten und musste nach einer weiteren Unachtsamkeit und drohendem Figurenverlust seine Partie schließlich aufgeben. Damit stand es nach vier der acht zu absolvierenden Partien 2,5:1,5 für die Waldsassener, noch war alles offen. Nach ca. drei stündiger Spielzeit folgte ein herber Rückschlag für die Waldsassener. Georg Wurzer hatte sich in seiner Partie an Brett sechs zwar einen deutlichen Stellungsvorteil erspielt, geriet jedoch mehr und mehr in Zeitnöte und verlor schließlich seine Partie durch Überschreitung des Zeitlimits. Wohl und Wehe einer ganzen Saison hingen nunmehr vom Ausgang der drei noch verbliebenen Partien ab. Hier behielt zunächst Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben die Nerven und konnte den im Partienverlauf erspielten Vorteil von zwei Bauern im Endspiel zum Sieg nutzen. Doch die Freude im Lager der Klosterstädter sollte nur von kurzer Dauer sein, denn bereits wenige Augenblicke später musste Altmeister Zdenek Skokan in seiner Partie an Brett drei in einem verlorenen Endspiel die Segel streichen. Abermals hatten die Oberfranken für den Ausgleich gesorgt, die Spannung kulminierte und es kam zum großen Showdown in der letzten Partie des Tages. In dieser entscheidenden und hochdramatischen Phase behielt Markus Fröhlich in seiner Partie an Brett vier den Überblick und konnte in einem unübersichtlichen Stellungstypen eine in Zeitnot begangene Unachtsamkeit seines Gegenübers in gekonnter Art und Weise zum Erfolg nutzen. Damit war nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Spielverlauf der Sieg gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Weidhausen perfekt. Allerdings musste man anschließend noch auf die Ergebnisse der Mitkonkurrenten warten, um endlich Gewissheit über den Klassenerhalt zu erlangen. Als nach mehreren Stunden die Ergebnisse an den anderen Spielorten die Runde machten, war die Freude im Lager der Stiftländer riesengroß, hatten sie doch tatsächlich in der buchstäblich letzten Minute noch das nicht mehr für möglich gehaltene rettende Ufer zum Klassenerhalt erreicht.

Schachclub Waldsassen von 1985