Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonauftakt

09.10.2016

Erneuter Fehlstart für den Schachclub Waldsassen: Nachdem bereits in den vergangenen drei Jahren der Saisonauftakt mit jeweils einer Niederlage verpatzt worden war, setzte sich diese Negativserie für den Schachclub am vergangenen Sonntag weiter fort. Nach knapp vierstündiger Spielzeit mussten die Stiftländer in der Heimpartie gegen den Vorjahreszweiten FC Nordhalben die Überlegenheit der Gäste an diesem Tag anerkennen und eine am Ende deutliche 2:6‐Niederlage einstecken. Bereits in knapp zwei Wochen steht die nächste knifflige Aufgabe bei den ebenfalls sehr stark einzuschätzenden Schachfreunden aus Kirchenlamitz auf dem Programm.

Der Schachclub ging mit gehörigem Respekt in die Begegnung mit den Gästen aus dem Frankenwald, hatte man in den Aufeinandertreffen der vergangenen Jahre doch regelmäßig den Kürzeren gezogen. Aufgrund des unverändert starken Mannschaftsaufgebots der Nordhalbener war man sich im Lager der Waldsassener von vornherein im Klaren darüber, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um nicht abermals mit einer Niederlage in die Saison zu starten. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Vladimir Stech mit seinem Kontrahenten an Brett vier in ausgeglichener Position auf Remis. Doch schon bald deutete es sich bei einem Blick auf die einzelnen Bretter an, dass die Nordhalbener einfach die bessere Tagesform erwischt hatten. So musste Siegfried Oppl seine Partie an Brett drei nach einer Unachtsamkeit und daraus drohendem Damenverlust aufgeben. Zwar konnte wenige Zeit später Uwe Braunschläger nach einem ausgeglichenen Positionskampf einen weiteren Teilerfolg für die Waldsassener vermelden, doch an den übrigen Brettern zeichnete sich schon weiteres Unheil für die Stiftländer ab. Zwar wehrten sich die Stiftländer nach allen Regeln der Kunst, doch die Nordhalbener warfen all ihre Erfahrung in die Waagschale und nutzten die erspielten Stellungsvorteile zum sukzessiven Ausbau ihrer Führung. So mussten nach knapp dreistündiger Spielzeit in kurzen Zeitabständen Markus Fröhlich an Brett fünf, Michael Schmid am Spitzenbrett und schließlich auch Georg Wurzer an Brett sechs ihre Partien in jeweils aussichtslosen Stellungen aufgeben. Damit war beim Zwischenstand von 1:5 die Entscheidung in dieser Begegnung bereits gefallen. In den beiden verbliebenen Partien des Tages, die lediglich mehr ergebniskosmetischen Charakter hatten, schafften Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei und Neuzugang Zdenek Burc an Brett acht zumindest noch zwei Teilerfolge. Nach dieser Niederlage zum Saisonauftakt müssen die Stiftländer nun versuchen, sich in der Auswärtspartie beim spielstarken Team des Lokalrivalen SF Kirchenlamitz zu rehabilitieren.

Erster Saisonsieg für Schachclub Waldsassen

22.10.2016

Große Erleichterung im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach der deutlichen 2:6‐Schlappe zum Saisonauftakt gegen den Meisterschaftsaspiranten FC Nordhalben konnten die Stiftländer am Sonntag nach knapp fünf Stunden Spielzeit mit dem 4,5:3,5‐Auswärtserfolg beim Lokalrivalen SF Kirchenlamitz den ersten Saisonsieg feiern. Damit liegen die Waldsassener nach zwei Spieltagen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 2:2 bei 6,5:9,5 Brettpunkten im Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga Oberfranken. In vier Wochen gilt es nun, in der richtungsweisenden Begegnung gegen den Liganeuling SV Neustadt/Coburg nachzulegen.

Der Schachclub ging mit gemischten Gefühlen in die Begegnung mit den Oberfranken, hatte man sich doch zumindest in der jüngeren Vergangenheit jeweils sehr schwer mit der erfahrenen Truppe aus Kirchenlamitz getan. Da die als Geheimfavorit in der Liga gehandelten Kirchenlamitzer den Saisonauftakt ebenfalls verpatzt hatten und somit wie die Stiftländer auf Rehabilitation aus waren, war man sich im Lager des Schachclubs von vornherein im Klaren darüber, dass auf jeden Fall eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um den Saisonauftakt nicht gänzlich zu verpatzen. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich von Beginn an verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach knapp zweieinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett drei nach einem zähen Positionskampf in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgten nacheinander Vladimir Stech an Brett vier, Markus Fröhlich an Brett fünf und schließlich auch Matthias Vogl an Brett acht, die sich nach jeweils abwechslungsreichen Partieverläufen mit ihren Gegnern ebenfalls auf Remis einigten. Damit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2 Unentschieden, noch war alles völlig offen und so erreichte die Spannung im Spielsaal langsam ihren Höhepunkt. In dieser heiklen Phase behielt Neuzugang Zdenek Burc einen kühlen Kopf und nutzte in seiner Partie an Brett sieben einen Bauernvorteil im Turmendspiel in gekonnter Art und Weise zum Sieg. Kurze Zeit später vermeldete Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei einen weiteren Teilerfolg. Somit fehlte nach über drei Stunden Spielzeit noch ein Punkt aus den verbliebenen zwei Partien zum Mannschaftserfolg. Uwe Braunschläger gelang es schließlich, den im Verlauf seiner Partie an Brett sechs herausgespielten Vorteil von zwei Bauern zum spielentscheidenden Punktgewinn zu nutzen. Die letzte Partie des Tages, in der Michael Schmid am Spitzenbrett nach einem spannenden Positionskampf letzten Endes aufgeben musste, hatte somit nurmehr ergebniskosmetischen Charakter. Im nächsten Spiel in vier Wochen gegen den starken Liganeuling vom SV Neustadt/Coburg gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Sehr Erfreuliches gibt es zudem von der im zweiten Jahr aktiven Nachwuchsmannschaft des Schachclubs zu berichten. Die Mannschaft, die sich fast vollständig aus Nachwuchsspielern rekrutiert, konnte am ersten Spieltag in der B‐Klasse Marktredwitz bei der dritten Mannschaft der SG Marktredwitz/Mitterteich einen 2,5:1,5‐Erfolg erzielen. Für die Gewinnpunkte der Klosterstädter sorgten Roman Leiß und Alexander Stich, Florens Hertel erreichte ein Remis. Lucius Hertel musste seine Partie nach einem tapferen Kampf im Turmendspiel aufgeben.

Niederlage für Schachclub Waldsassen

20.11.2016

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage zum Saisonauftakt mussten die Stiftländer am Sonntag nach über vier Stunden Spielzeit eine bittere 3:5‐Heimniederlage gegen den Aufsteiger SV Neustadt bei Coburg hinnehmen. Damit sind die Waldsassener nach drei Spieltagen mit einem Punktekonto von 2:4 bei 9,5:14,5 Brettpunkten auf den siebten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken abgerutscht. In zwei Wochen gilt es nun, sich im wichtigen Heimspiel gegen den SK Presseck nach Möglichkeit umgehend zu rehabilitieren.

Der Schachclub ging mit gemischten Gefühlen in die Begegnung mit den Gästen aus Oberfranken, musste man dieses richtungsweisende Spiel doch krankheitsbedingt mit lediglich sieben Spielern bestreiten. Der Liganeuling aus Oberfranken war ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet und gilt aufgrund der ausgeglichenen Teambesetzung als unangenehm zu bespielende Mannschaft. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert, wobei die Waldsassener aufgrund des Rückstands etwas mehr Risiko gehen mussten. Nach knapp zweistündiger Spielzeit einigten sich zunächst Vladimir Stech an Brett vier und kurze Zeit später auch Altmeister Zdenek Skokan an Brett zwei mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Wenige Augenblicke später setzte es jedoch den nächsten Rückschlag für den Schachclub. Matthias Vogl war von Beginn seiner Partie an Brett sieben in Stellungsnachteil geraten und musste nach dem Verlust einer Leichtfigur seine Partie schließlich aufgeben. Doch noch hatten sich die Stiftländer nicht aufgegeben und schlugen fast postwendend zurück. Siegfried Oppl behielt in einem zähen Positionsringen mit seinem Gegenüber an Brett drei die Übersicht und verwandelte einen Bauernvorteil in gekonnter Art und Weise zum Partieerfolg. Damit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3, noch schien zumindest ein Punktgewinn als machbar. Allerdings sollte der nächste Nackenschlag alsbald folgen. Markus Fröhlich war in seiner Partie an Brett fünf mehr und mehr in die Defensive gedrängt worden und musste schließlich mit Bauernnachteil im Endspiel aufgeben. Michael Schmid sorgte im Anschluss abermals für einen Hoffnungsschimmer im Lager der Waldsassener, nachdem er seinen Kontrahenten am Spitzenbrett in einer überlegen geführten Partie mit Bauernvorteil zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch die Hoffnung war lediglich von kurzer Dauer, musste doch in der letzten Partie des Tages Uwe Braunschläger nach einer offen geführten Partie an Brett sechs im Endspiel aufgeben. Damit war die angesichts der sehr ausgeglichen besetzten Liga bittere 3:5‐Heimniederlage für die Waldsassener perfekt. Im nächsten Spiel in zwei Wochen gegen den SK Presseck sollte man wieder in die Erfolgsspur finden, um nicht frühzeitig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Sehr Erfreuliches gibt es dagegen abermals von der im zweiten Jahr aktiven Nachwuchsmannschaft des Schachclubs zu berichten. Die Mannschaft, die sich fast vollständig aus Nachwuchsspielern rekrutiert, konnte auch am zweiten Spieltag in der B‐Klasse Marktredwitz gegen die zweite Mannschaft der Schachfreunde Mitterteich mit 4:0 gewinnen. Für die Gewinnpunkte der Klosterstädter sorgten Lucius Hertel, Alexander Stich sowie erstmalig Fabian Forster und Paul Oberndorfer.

Schachclub Waldsassen mit Unentschieden

04.12.2016

Teilerfolg für den Schachclub Waldsassen: Nach der bitteren 3:5‐Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den SV Neustadt bei Coburg konnten die Stiftländer am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger SK Presseck nach knapp vierstündiger Spielzeit zumindest ein 4:4‐Unentschieden erzielen. Damit liegt der Schachclub mit 3:5 Punkten bei 13,5:18,5 Brettpunkten unverändert auf dem siebten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste Spiel beim SK Michelau findet erst im neuen Jahr statt.

Der Schachclub ging nach dem bisher eher durchwachsenen Saisonverlauf mit gehörigem Respekt in das Aufeinandertreffen gegen den Liganeuling aus Presseck. Zwar konnten die Oberfranken in den ersten drei Saisonspielen noch keinen Punktgewinn erzielen, gelten allerdings mit ihren vier Spielern aus Tschechien an den ersten vier Brettern als unangenehm zu bespielende Mannschaft. Vor dem Hintergrund der bestehenden Tabellenkonstellation war man sich in beiden Lagern bewusst, dass die Begegnung richtungsweisenden Charakter habe würde. Dementsprechend agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Matthias Vogl an Brett acht und bald darauf auch Siegfried Oppl an Brett drei mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Nach einer weiteren Stunde Spielzeit folgten ihnen zunächst Vladimir Stech an Brett vier und wenige Minuten später auch Michael Schmid am Spitzenbrett, die sich nach abwechslungsreichen Spielverläufen mit ihren Kontrahenten ebenfalls auf Remis einigten. Noch war alles ausgeglichen, doch im Anschluss daran setzte es den ersten Rückschlag für den Schachclub, nachdem Altmeister Zdenek Skokan in seiner Partie an Brett zwei in aussichtsloser Position die Waffen strecken musste. Somit stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien 2:3 – es sah nicht gut aus für die Stiftländer, doch die dachten nicht daran, die Flinte bereits ins Korn zu werfen. Nachdem Georg Wurzer in seiner Partie an Brett sechs im Endspiel zumindest ein wichtiges Remis erkämpft hatte, musste die Entscheidung in den beiden verbliebenen Partien des Tages fallen. Und die Stiftländer wurden tatsächlich für ihren Kampfgeist belohnt, nachdem Markus Fröhlich seinen Kontrahenten an Brett fünf in einer fein geführten Partie zur Aufgabe gezwungen und somit für den Ausgleich gesorgt hatte. Damit stand die Begegnung beim Zwischenstand von 3,5:3,5 auf des Messers Schneide, die letzte Partie des Tages musste die Entscheidung bringen. In dieser Konstellation einigte sich Uwe Braunschläger mit seinem Kontrahenten an Brett sieben in einem schwierig einzuschätzenden Endspiel Brett aus turniertaktischen Gründen auf Remis. Damit war das am Ende leistungsgerechte Unentschieden perfekt. Inwieweit diese Punkteteilung beiden Teams in der Endabrechnung weiterhelfen wird, wird sich erst noch herausstellen müssen. Das nächste Spiel beim spielstarken Team des SK Michelau findet erst Mitte Januar statt.

Rückschlag für Schachclub Waldsassen

15.01.2017

Empfindlicher Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach über vierstündigem Kampf mussten die Klosterstädter am Sonntag am fünften Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken gegen die erste Mannschaft des SK Michelau eine deutliche 2,5:5,5‐Auswärtsniederlage hinnehmen. Damit liegt der Schachclub mit 3:7 Punkten bei 16:24 Brettpunkten zwar nach wie vor auf dem siebten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken, allerdings wird die Luft im Abstiegskampf zusehends dünner. Das nächste Spiel gegen den am achten Platz rangierenden SV Seubelsdorf hat damit fast schon vorentscheidenden Charakter.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim unmittelbaren Tabellennachbarn vom SK Michelau mit Claus Braunschläger und Georg Wurzer gleich auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten. Angesichts der brisanten Tabellenkonstellation war man sich in beiden Lagern bewusst, dass die Begegnung richtungsweisenden Charakter haben würde. Dementsprechend agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. zweistündiger Spielzeit Michael Schmid, der sich mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett nach einer abwechslungsreichen Partie in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Doch schon bald deutete sich bei einem Blick auf die einzelnen Bretter an, dass die Gastgeber aus dem Lichtenfelser Land einfach die bessere Tagesform erwischt hatten. So musste Vladimir Stech seine Partie an Brett vier mit Bauernnachteil im Endspiel in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Altmeister Zdenek Skokan, der im Verlauf seiner Partie an Brett zwei mehr und mehr unter Druck geraten war, die Waffen strecken. Somit lagen die Stiftländer nach drei absolvierten Partien bereits mit 0,5:2,5 in Rückstand und auch an den übrigen Brettern zeichnete sich bereits weiteres Unheil für den Schachclub ab. Zwar wehrten sich die Waldassener nach allen Regeln der Kunst, doch die Oberfranken warfen all ihre Erfahrung in die Waagschale und nutzten die erspielten Stellungsvorteile zum sukzessiven Ausbau ihrer Führung. So mussten nach über dreistündiger Spielzeit in kurzen Zeitabständen zunächst Siegfried Oppl an Brett drei und dann auch Markus Fröhlich an Brett fünf ihre Partien in jeweils aussichtslosen Stellungen aufgeben. Damit war beim Zwischenstand von 0,5:4,5 die Entscheidung in dieser Begegnung bereits gefallen. In den drei verbliebenen Partien des Tages, die lediglich mehr ergebniskosmetischen Charakter hatten, schafften Neuzugang Zdenek Burc an Brett sieben und Matthias Vogl an Brett acht zumindest noch zwei Teilerfolge. Den einzigen Erfolg des Tages für die Klosterstädter errang schließlich Uwe Braunschläger, der eine Schwäche in der Bauernformation seines Kontrahenten zunächst zum Bauern‐ und schließlich zum Partiengewinn nutzte.

Damit war die angesichts der Tabellenkonstellation sehr bittere dritte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Der nächsten Begegnung gegen den unmittelbaren Konkurrenten vom SV Seubelsdorf kommt im Kampf gegen den Abstieg somit immense Bedeutung zu.

Abermaliger Rückschlag für Schachclub Waldsassen

05.02.2017

Schmerzlicher Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach über vierstündigem Kampf mussten die Klosterstädter am Sonntag am sechsten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SV Seubelsdorf eine deutliche 1,5:6,5‐Heimniederlage hinnehmen. Damit ist der Schachclub mit 3:9 Punkten bei 17,5:30,5 Brettpunkten auf den neunten und damit vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken abgerutscht. Das nächste Spiel gegen den Regionalliga‐Absteiger TSV Kirchenlaibach findet in knapp zwei Wochen statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg vom SV Seubelsdorf mit Claus Braunschläger und Zdenek Burc auf zwei Stammkräfte verzichten, während die Gäste aus dem Lichtenfelser Land erstmals in dieser Saison nahezu ihre komplette Bestbesetzung aufbieten konnten. Angesichts der brisanten Tabellenkonstellation war man sich in beiden Lagern natürlich bewusst, dass die Begegnung richtungsweisenden Charakter im Kampf um den Klassenerhalt haben würde. Dementsprechend agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert und es entwickelten sich verbissene Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Doch schon alsbald deutete sich bei einem Blick auf die einzelnen Spielbretter an, dass die oberfränkischen Gäste in dieser Besetzung einfach eine Nummer zu groß für die Stiftländer waren. So musste Vladimir Stech seine Partie an Brett vier nach ca. zweistündiger Spielzeit mit Bauernnachteil in aussichtsloser Position aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Uwe Braunschläger nach einem durchschlagenden Angriff seines Kontrahenten auf seine Königsstellung an Brett sieben die Waffen strecken. Siegfried Oppl gelang dann nach einer ausgeglichenen Partie an Brett drei zumindest der erste Teilerfolg für den Schachclub. Somit lagen die Stiftländer nach drei absolvierten Partien mit 0,5:2,5 in Rückstand und auch an den übrigen Brettern zeichnete sich bereits weiteres Unheil ab. Zwar wehrten sich die Waldassener nach Kräften, doch die Oberfranken warfen all ihre Erfahrung und Spielstärke in die Waagschale und nutzten die erspielten Stellungsvorteile zum sukzessiven Ausbau ihrer Führung. So musste nach über dreistündiger Spielzeit auch Michael Schmid dem überlegenen Spiel seines Gegners am Spitzenbrett Tribut zollen und seine Partie aufgeben. Den einzigen Erfolg des Tages für die Klosterstädter errang dann Altmeister Zdenek Skokan nach einem überzeugenden Mattangriff in seiner Partie an Brett zwei. Leider stellte sich dieser Erfolg nur als kleine Ergebniskosmetik heraus, verhießen doch die Stellungen an den drei verbliebenen Brettern nichts Gutes für die Stiftländer. Folgerichtig mussten nacheinander Markus Fröhlich an Brett fünf, Georg Wurzer an Brett sechs und Matthias Vogl an Brett acht ihre Partien verloren geben. Damit war die angesichts der Tabellenkonstellation sehr bittere Niederlage für den Schachclub und das damit verbundene Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken perfekt. Bei noch drei ausstehenden Spielen müssen die Stiftländer nun versuchen, die für den Klassenerhalt nötigen Punkte gegen durchweg besser platzierte Teams doch noch einzufahren.

Erneute Niederlage für Schachclub Waldsassen

19.02.2017

Erneuter Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen gegen den SK Michelau und den SV Seubelsdorf mussten die Stiftländer am Sonntag nach fast fünf Stunden Spielzeit und trotz bravourösem Kampf eine knappe 3,5:4,5‐Auswärtsniederlage beim Aufstiegskandidaten TSV Kirchenlaibach hinnehmen. Damit liegen die Waldsassener nach sieben Spieltagen mit einem Punktekonto von 3:11 bei 21:35 Brettpunkten auf dem neunten und damit vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In vier Wochen muss man nun versuchen, im Heimspiel gegen den SC Höchstadt/Aisch die zumindest noch theoretische Möglichkeit auf den Klassenerhalt zu wahren.

Der Schachclub trat die Reise in das Bayreuther Land mit lediglich gedämpften Erwartungen an, musste man die Begegnung doch krankheitsbedingt mit nur sieben Spielern bestreiten. Vor diesem Hintergrund gingen die als Aufstiegskandidat gehandelten Kirchenlaibacher als klarer Favorit in das Aufeinandertreffen mit den Stiftländern. Der Bedeutung der Begegnung angemessen agierten die Spieler beider Mannschaften von Beginn an hoch konzentriert, wobei die Waldsassener aufgrund des Rückstands etwas mehr Risiko gehen mussten. Nach knapp zweistündiger Spielzeit einigten sich zunächst Siegfried Oppl an Brett drei und kurze Zeit später auch Michael Schmid an Brett eins mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Wenige Augenblicke später setzte es jedoch den nächsten Nackenschlag für den Schachclub. Matthias Vogl war von Beginn seiner Partie an Brett sieben in Stellungsnachteil geraten und musste nach dem Verlust einer Leichtfigur seine Partie schließlich aufgeben. Doch noch hatten sich die Stiftländer nicht aufgegeben und schlugen fast postwendend zurück. Altmeister Zdenek Skokan behielt in einem zähen Positionsringen mit seinem Gegenüber an Brett zwei die Übersicht und nutzte einen Stellungsvorteil in gekonnter Art und Weise zum Partieerfolg. Uwe Braunschläger einigte sich dann nach über dreistündiger Spielzeit mit Bauernvorteil, allerdings schwierig zu überblickender Stellung in einem Damenendspiel auf Remis. Damit stand es nach sechs der acht zu absolvierenden Partien 2,5:3,5, noch schien zumindest theoretisch ein Punktgewinn als machbar, allerdings verhießen die Stellungen an den beiden verbliebenen Spielbrettern nichts Gutes für den Schachclub. Doch die Stiftländer kämpften unbeirrt weiter und wurden nach über vierstündiger Spielzeit tatsächlich mit dem Ausgleich belohnt. Markus Fröhlich profitierte in seiner Partie an Brett fünf in nahezu aussichtsloser Position von einer groben Unachtsamkeit seines Gegenübers und zwang diesen nach Turmgewinn zur Aufgabe. Doch leider war die Hoffnung lediglich von kurzer Dauer, musste doch in der letzten Partie des Tages Vladimir Stech an Brett vier in aussichtsloser Stellung mit Bauernnachteil im Turmendspiel aufgeben. Damit wurde die angesichts der schwierigen Ausgangsposition bravouröse kämpferische Leistung der Waldassener am Ende leider nicht belohnt. Im nächsten Spiel in vier Wochen gegen den SC Höchstadt/Aisch gilt es nun, nochmals alle Kräfte im Abstiegskampf zu mobilisieren.

Lehrgeld musste die neu formierte zweite Mannschaft des Schachclubs bezahlen. Nachdem das Nachwuchsteam die ersten beiden Saisonspiele in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland noch erfolgreich bestreiten konnte, setzte es am dritten Spieltag gegen den Tabellenführer SF Witzlasreuth eine glatte 0:4‐Niederlage. Zwar wehrten sich die angetretenen Spieler Roman Leiß, Lucius Hertel, Fabian Forster und Alexander Stich nach besten Kräften, mussten aber schließlich die Überlegenheit der durchwegs erfahrenen Kontrahenten anerkennen.

Deutliche Niederlage für Schachclub Waldsassen

19.03.2017

Es soll im Jahr 2017 einfach nicht klappen beim Schachclub Waldsassen: Nach über vier Stunden Spielzeit mussten die Stiftländer am Sonntag am achten Spieltag der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Aufstiegskandidaten SC Höchstadt/Aisch abermals eine deutliche 1,5:6,5‐Heimniederlage hinnehmen. Damit liegt der Schachclub vor dem letzten Spieltag mit 3:13 Punkten bei 22,5:41,5 Brettpunkten auf dem neunten und damit vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste und damit letzte Spiel der Saison 2016/17 gegen die dritte Mannschaft des TSV Bindlich findet in zwei Wochen statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten aus Höchstadt/Aisch mit Claus Braunschläger, Michael Schmid und Altmeister Zdenek Skokan auf ihre drei stärksten Spieler verzichten und die Begegnung zudem mit lediglich sieben Spielern bestreiten. Angesichts dieser denkbar ungünstigen Voraussetzungen war man sich im Lager der Klosterstädter von vornherein bewusst darüber, dass es an diesem Tag eigentlich nur darum gehen konnte, sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern, doch schon alsbald deutete sich bei einem Blick auf die einzelnen Spielbretter an, dass die oberfränkischen Gäste in der Besetzung vom Sonntag einfach eine Nummer zu groß für die Stiftländer waren. So musste Matthias Vogl seine Partie an Brett sieben nach ca. zweistündiger Spielzeit aufgrund eines vorgerückten Bauern seines Kontrahenten aufgeben. Kurze Zeit später musste auch Markus Fröhlich nach einer offen geführten Partie an Brett drei in aussichtsloser Position die Waffen strecken. Siegfried Oppl gelang dann nach einer ausgeglichen geführten Partie am Spitzenbrett zumindest der erste Teilerfolg für den Schachclub. Ihm folgte kurze Zeit später Zdenek Burc, der seine Partie an Brett sechs in einem ausgeglichenen Läuferendspiel ebenfalls Remis gab. Somit lagen die Stiftländer nach fünf absolvierten Partien bereits mit 1:4 in Rückstand und auch an den übrigen Brettern zeichnete sich bereits weiteres Unheil ab. Zwar wehrten sich die Waldassener nach Kräften, doch die Oberfranken warfen all ihre Spielstärke in die Waagschale und nutzten die erspielten Stellungsvorteile zum sukzessiven Ausbau ihrer Führung. So musste nach über vierstündiger Spielzeit auch Uwe Braunschläger seine Partie an Brett fünf mit Bauernnachteil im Endspiel aufgeben. Somit war die Entscheidung in der Begegnung bereits gefallen, womit die verbliebenen zwei Partien nur noch ergebniskosmetischen Charakter besaßen. Hier konnte Vladimir Stech in seiner Partie an Brett zwei zumindest noch einen Teilerfolg erzielen, während Georg Wurzer in seiner Partie an Brett vier dem druckvollen Spiel seines Kontrahenten Tribut zollen und schließlich ebenfalls aufgeben musste. Damit war die angesichts der Ausgangskonstellation fast zu erwartende deutliche Niederlage für den Schachclub perfekt. In zwei Wochen heißt es nun, sich im letzten Saisonspiel bei der dritten Mannschaft des TSV Bindlach möglichst tapfer zu schlagen, um somit zumindest noch den vorletzten Tabellenplatz zu sichern.

32. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 14. April 2017

14.04.2017

Anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Zum königlich bayerischen Forsthaus (Pirkl)“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung blickten die anwesenden Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 auf ein eher durchwachsen verlaufenes Vereinsjahr zurück. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs der ersten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das zurückliegende Vereinsjahr und bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für ihr Engagement in den vergangenen zwölf Monaten. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er dabei die in den vergangenen Jahren erfolgreich vollzogene Forcierung der Nachwuchsarbeit. Durch die Etablierung eines regelmäßig stattfindenden Spiel‐ und Übungsnachmittags jeweils am Freitag sei inzwischen eine nachhaltige Stabilisierung zu verzeichnen. Aufgrund der positiven Resonanz bei den Nachwuchskräften habe man in der Zwischenzeit acht neue Mitglieder gewinnen und eine zweite Mannschaft zum Spielbetrieb in der B‐Klasse Marktredwitz anmelden können. Die Nachwuchsarbeit sei für die Aufrechterhaltung des Schachsports in der Klosterstadt eine zentrale Aufgabe, da ein Großteil der Mitglieder des Schachclubs aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweile. Dies gewänne um so mehr an Bedeutung, da sich der Erhalt des Spielbetriebs bei der ersten Mannschaft aufgrund der immer dünner werdenden Spielerdecke von Jahr zu Jahr als immer schwieriger gestalte.

Kassier Jürgen Maschauer berichtete im sich anschließenden Kassenbericht von soliden Verhältnissen in der Vereinskasse. Da die Mitgliedsbeiträge die Verbandsabgaben decken und auch keine Pläne für größere Investitionen vorlägen, sei derzeit keine Erhöhung der Beiträge erforderlich. Der Kassenrevisor Frank Schiller bescheinigte dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Der Spielleiter der ersten Mannschaft, Markus Fröhlich, konnte nur wenig Positives von der zurückliegenden Saison der ersten Mannschaft des Schachclubs berichten. Nach Abschluss der Bezirksoberliga Oberfranken belegte das Team mit 3:15 Punkten bei 22,5:49,5 Brettpunkten lediglich den neunten und damit vorletzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken, der nach derzeitigem Stand der Dinge den Abstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost bedeuten würde. Trotzdem bestehe noch eine Restchance auf den Klassenerhalt, die vom Verlauf des Ende April stattfindenden letzten Spieltages der übergeordneten Ligen abhänge. Die Tatsache, dass das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste, habe sich in der sehr ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga als entscheidende Ursache für den negativen Saisonverlauf erwiesen. So musste man gleich drei Saisonspiele mit lediglich sieben Spielern bestreiten und das letzte Saisonspiel gar kampflos abgeben. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Zdenek Burc (2,5 Punkte aus vier Partien), Zdenek Skokan (3,5 Punkte aus sieben Partien), Uwe Braunschläger und Siegfried Oppl (jeweils 3,5 aus 8) sowie Michael Schmid (3 aus 7). Da sich bereits jetzt ein weiterer Aderlass abzeichnet, wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke immer dünner werde, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Deutlich positiver fiel das Fazit des Vorsitzenden Vogl über die wieder ins Leben gerufene zweite Mannschaft aus. In ihrer zweiten Saison in der B‐Klasse Marktredwitz konnten die Nachwuchskräfte nach vier Saisonspielen mit 6:2 Punkten bei 9:7 Brettpunkten den überaus respektablen zweiten Tabellenplatz erreichen, was Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft wecke. Auch für die nächste Spielsaison bleibe der Spielerstamm voraussichtlich erhalten, womit unter Umständen ein noch besseres sportliches Abschneiden anvisiert werden könne. Die erfolgreichsten Spieler im abgelaufenen Spieljahr waren Alexander Stich mit drei Punkten sowie Lucius Hertel mit zwei Punkten.

Die Veranstaltung schloss mit Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei stand insbesondere die weitere Zukunft des Spielbetriebs der ersten Mannschaft im Mittelpunkt der Beiträge.

Schachclub Waldsassen von 1985