Schachclub Waldsassen startet mit Unentschieden in die neue Saison

20.10.2019

Lange Gesichter im Lager des Schachclub Waldsassen. Trotz der eindeutigen Favoritenrolle mussten sich die Stiftländer am vergangenen Sonntag zum Saisonauftakt der Bezirksoberliga Oberfranken im Heimspiel gegen die erste Mannschaft der SG Hollfeld/Memmelsdorf am Ende mit einem 4:4‐Unentschieden begnügen. Zwar begannen die Partien an den einzelnen Spielbrettern verheißungsvoll aus Sicht der Klosterstädter, allerdings stellten sich die nach langjähriger Abwesenheit wieder in die Bezirksoberliga zurückgekehrten Gäste aus Oberfranken im Spielverlauf als äußerst zäher Gegner heraus und wurden nach mehrstündiger Spielzeit schließlich mit einem vorher nicht erwarteten Punktgewinn belohnt. Für die Gewinnpunkte der Waldsassener sorgten Petr Sprenar, Tomas Lorenc und Siegfried Oppl, während Michael Schmid und Uwe Braunschläger zumindest Teilerfolge erringen konnten. Dagegen mussten Vera Lorencova, Markus Fröhlich und Matthias Vogl ihre Partien jeweils aufgeben. In drei Wochen steht mit der Heimpartie gegen den Meisterschaftsfavoriten vom PTSV SK Hof der nächste Härtetest auf dem Programm.

Auch die zweite Mannschaft des Schachclubs startete am Wochenende in die neue Saison. Dabei mussten die Nachwuchskräfte in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland mit dem 0,5:3,5 gegen die dritte Mannschaft der SG Tröstau/Mehlmeisel eine deutliche Niederlage hinnehmen. Während Fabian Forster einen Teilerfolg erringen konnte, mussten Lucius und Florens Hertel sowie Felix Döllinger ihre Partien jeweils aufgeben.

Erste Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen

10.11.2019

Weiterer Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt mit dem 4:4 gegen den Aufsteiger SG Hollfeld/Memmelsdorf mussten die Stiftländer am Sonntag mit der 1,5:6,5‐Heimschlappe gegen den als Meisterschaftsfavorit gehandelten PTSV SK Hof 1 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Damit belegt der Schachclub nach dem zweiten Spieltag mit 1:3 Punkten bei 5,5:10,5 Brettpunkten den letzten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In zwei Wochen steht die Auswärtsreise zum Aufsteiger SSV Burgkunstadt auf dem Programm.

Der Schachclub musste die Begegnung gegen den PTSV SK Hof 1 aufgrund einiger Ausfälle erheblich ersatzgeschwächt bestreiten und ging somit als klarer Außenseiter in das Aufeinandertreffen mit den oberfränkischen Gästen. Trotz dieser schwierigen Ausgangskonstellation gingen die Stiftländer engagiert und motiviert in die Begegnung und so entwickelten sich von Beginn an verbissene und spannende Positionskämpfe. Doch schon alsbald deutete sich bei einem Blick auf die einzelnen Spielbretter erstes Ungemach für die Waldsassener an. Nachdem Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett drei zumindest mit einem Remis beenden konnte, musste Matthias Vogl an Brett acht in einem Turmendspiel aufgrund der schwächeren Bauernstruktur aufgeben. Kurze Zeit später sorgte jedoch Georg Wurzer mit einem überraschenden Erfolg nach einer groben Unachtsamkeit seines Kontrahenten für den vorübergehenden Ausgleich. Doch die Freude im Lager der Stiftländer währte nur für kurze Zeit, nachdem Siegfried Oppl seine Partie an Brett vier nach einem nicht zielführenden Qualitätsopfer aufgeben musste. Als dann kurz nacheinander zunächst Uwe Braunschläger an Brett sechs trotz verbissener Gegenwehr in einem schwierigen Endspiel und dann auch Vera Lorencova am Spitzenbrett nach einer Bauerngabel und folgendem Figurenverlust ihre Partien jeweils verloren geben mussten, war die Entscheidung in der Begegnung bereits gefallen, womit die verbliebenen zwei Partien nur noch ergebniskosmetischen Charakter besaßen. Hier mussten dann auch noch Markus Fröhlich an Brett fünf aufgrund einer Schwäche am Damenflügel sowie schließlich Vladimir Stech nach einem gekonnt inszenierten Mattangriff seines Gegners ihre Partien ebenfalls aufgeben. Damit war die angesichts der Ausgangskonstellation zu erwartende Niederlage für den Schachclub perfekt. Nun heißt es, sich im nächsten Saisonspiel gegen die spielstarke Mannschaft des Aufsteigers SSV Burgkunstadt zu rehabilitieren und möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zurück zu wechseln.

Auch die zweite Mannschaft des Schachclubs war am Wochenende wieder am Start. Dabei mussten die Nachwuchskräfte in der B‐Klasse Marktredwitz/Stiftland mit dem 1:3 gegen die zweite Mannschaft des SV Thiersheim eine weitere Niederlage hinnehmen. Während Matthias Vogl seine Partie siegreich gestalten konnte, mussten Florens Hertel, Fabian Forster und Felix Döllinger ihre Partien jeweils aufgeben.

Erster Saisonsieg für Schachclub Waldsassen

08.12.2019

Erleichterung im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach dem etwas holprigen Saisonstart mit zwei Unentschieden und einer Niederlage konnten die Stiftländer am Sonntag durch einen schwer erkämpften 5:3‐Heimerfolg gegen den Regionalliga‐ Absteiger SV Seubelsdorf endlich den ersten Saisonerfolg feiern. Damit belegt der Schachclub nach dem vierten Spieltag mit 4:4 Punkten bei 14,5:17,5 Brettpunkten den siebten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste Saisonspiel beim starken Aufsteiger aus Rehau findet erst Mitte Januar des neuen Jahres statt.

Der Schachclub konnte mit einem starken Aufgebot in die Begegnung gegen den SV Seubelsdorf gehen, allerdings war der Respekt vor dem insbesondere an den vorderen Spielbrettern spielstarken Spielkader der Oberfranken groß. Angesichts der sehr engen Tabellenkonstellation in der Bezirksoberliga war man sich in beiden Lagern der hohen Bedeutung des Aufeinandertreffens bewusst, dementsprechend konzentriert starteten die Spieler in ihre Partien. Nach ca. zweistündiger Spielzeit einigte sich Michael Schmid an Brett zwei mit seinem Kontrahenten in ausgeglichener Position auf Remis. Kurze Zeit später folgte jedoch der erste Rückschlag für den Schachclub, nachdem Altmeister Zdenek Skokan seine Partie an Brett drei nach einem vehementen Mattangriff seines Gegners aufgeben musste. Doch die Stiftländer ließen sich nicht groß beirren und schlugen nahezu postwendend zurück. Zunächst gelang Uwe Braunschläger an Brett sechs nach überlegen geführter Partie mit Figurenvorteil der Ausgleich. Wenige Augenblicke später konnte Zdenek Burč an Brett sieben nach Figurengewinn den nächsten Erfolg für die Waldsassener vermelden. Als dann auch noch Matthias Vogl mit einer Mattkombination an Brett acht reüssieren konnte, schien beim Zwischenstand von 3,5:1,5 die Vorentscheidung zugunsten der Stiftländer bereits gefallen zu sein. Allerdings wehrten sich die Gäste aus dem Frankenland weiterhin mit aller Vehemenz gegen die drohende Niederlage und hatten an den verbliebenen drei Brettern zwischenzeitlich durchaus deutliche Stellungsvorteile. Markus Fröhlich konnte in seiner Partie an Brett fünf nach über vierstündiger Spielzeit durch Dauerschach ein Remis und somit schon zumindest einen Mannschaftspunkt für den Schachclub sichern. Kurze Zeit später konnte sich dann Siegfried Oppl an Brett vier aus einer nahezu aussichtslosen Position mit Figurennachteil durch ein Turmopfer mit folgender Pattstellung befreien und somit durch sein Remis den noch fehlenden halben Punkt zum Mannschaftserfolg sichern. In der letzten Partie des Tages bekämpften sich die zwei Nachwuchstalente Petr Špreňar und Tobias Kolb nach allen Regeln der Kunst, wobei sich Sprenar schließlich durch ein Dauerschach in ein Remis retten konnte. Mit diesem wichtigen ersten Saisonerfolg haben die Stiftländer den Kontakt zum Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga wieder hergestellt und müssen nun versuchen, im ersten Spiel des neuen Jahres beim ASV Rehau entsprechend nachzulegen.

Wichtiger Sieg für Schachclub Waldsassen

19.01.2020

Der Schachclub Waldsassen bleibt in der Erfolgsspur: Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag gegen den SV Seubelsdorf konnten die Stiftländer am Sonntag mit einem deutlichen 6,5:1,5‐Auswärtserfolg beim Liganeuling ASV Rehau einen weiteren wichtigen Erfolg landen. Damit machte der Schachclub einen großen Sprung in der Tabelle und belegt nach dem fünften Spieltag mit 6:4 Punkten bei 21:19 Brettpunkten nunmehr den dritten Platz in der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste Spiel gegen den SV Neustadt bei Coburg steht in zwei Wochen auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim unmittelbaren Tabellennachbarn ASV Rehau gleich auf mehrere Spieler verzichten und die Reise in das Frankenland zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich jedoch von dem 0:1‐Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn an eine bemerkenswerte Moral und Einstellung an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett sechs in ausgeglichener Position auf Remis. Den ersten Erfolg des Tages für die Stiftländer vermeldete kurze Zeit später Matthias Vogl, der seinen Kontrahenten an Brett acht nach einem Figurengewinn zur Aufgabe zwang. Nachdem kurz nacheinander Petr Sprenar und Michael Schmid ihre überlegen geführten Partien an Brett eins und zwei jeweils mit einem Sieg beendet hatten, stand es nach fünf der acht zu absolvierenden Partien trotz des Maluspunktes aufgrund des unbesetzten Spielbretts 3,5:1,5 für den Schachclub, der Mannschaftssieg war damit bereits in greifbare Nähe gerückt. Und die verbliebenen Spieler der Stiftländer blieben weiter hoch konzentriert und sorgten schon alsbald für die endgültige Entscheidung. Zunächst sorgte Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett fünf nach einem hartnäckigen Positionskampf durch zweifachen Figurengewinn für den noch fehlenden Punkt zum Mannschaftssieg. Auch die verbliebenen Partien des Tages von Siegfried Oppl und Markus Fröhlich endeten durch gekonnt herausgespielte Siege im Endspiel jeweils mit einem Erfolg für den Schachclub. Mit diesem enorm wichtigen Sieg haben sich die Waldsassener im Abstiegskampf der Bezirksoberliga etwas Luft verschaffen können. Die nächste richtungsweisende Begegnung gegen einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf, dem SV Neustadt bei Coburg, steht bereits in zwei Wochen an.

Schwer erkämpftes Unentschieden für Schachclub Waldsassen

02.02.2020

Tiefes Durchatmen im Lager des Schachclub Waldsassen: Nach fast fünfstündiger Spielzeit konnten die Stiftländer am Sonntag in buchstäblich letzter Minute ein wichtiges 4:4‐Unentschieden gegen den Tabellennachbarn SV Neustadt bei Coburg sichern. Damit belegt der Schachclub nach dem sechsten Spieltag mit 7:5 Punkten bei 25:23 Brettpunkten nunmehr den vierten Platz in der Bezirksoberliga Oberfranken. Das nächste Spiel beim spielstarken Team des TSV Kirchenlaibach steht bereits in zwei Wochen an.

Der Schachclub musste im Heimspiel gegen die schwer ausrechenbare Mannschaft des SV Neustadt bei Coburg kurzfristig auf den erkrankten Altmeister Zdenek Skokan verzichten und somit mit lediglich sieben Spielern in diese richtungsweisende Begegnung gehen. Da allerdings auch die Gäste aus dem Frankenland krankheitsbedingt nur mit sieben Spielern angereist waren, startete das Aufeinandertreffen mit dem unmittelbaren Tabellennachbarn mit einem 1:1‐Gleichstand. Der Bedeutung der Begegnung angemessen entwickelten sich von Beginn an interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Georg Wurzer an Brett acht und wenige Minuten später auch Siegfried Oppl an Brett vier mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Doch alsbald sollte der erste Rückschlag für den Schachclub erfolgen, nachdem Uwe Braunschläger nach einem Qualitätsopfer der folgenden Angriffswelle seines Gegners nicht standhalten konnte und somit seine Partie an Brett sechs schließlich aufgeben musste. Eine knappe Stunde später behielt Petr Sprenar nach einem heftigen taktischen Gefecht am Spitzenbrett den Überblick und konnte nach einem Figurengewinn für den Ausgleich sorgen. Somit stand es bei noch zwei laufenden Partien 3:3 Unentschieden, die Spannung im Spielsaal war greifbar. In dieser spielentscheidenden Phase übersah Tomas Lorenc an Brett zwei in schwieriger Position in Zeitnot eine Springergabel, die ihn postwendend zur Aufgabe zwang. Damit musste Michael Schmid in der letzten Partie des Tages versuchen, zumindest noch einen Punkt für den Schachclub zu retten. Allerdings geriet er trotz zwischenzeitlichem Materialvorteil in ein Turm‐Bauern‐Endspiel, das bei korrekter Abwicklung in ein Remis gemündet hätte. Nach fast fünf Stunden Spielzeit unterlief seinem Kontrahenten jedoch eine positionelle Unachtsamkeit, die der Stiftländer gekonnt ausnutzte und das Endspiel letztlich doch noch für sich entscheiden konnte. Mit diesem wichtigen Unentschieden haben die Waldsassener einen weiteren wichtigen Punkt im Abstiegskampf der Bezirksoberliga erzielen können. Die nächste richtungsweisende Begegnung gegen einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf, den TSV Kirchenlaibach, steht bereits in zwei Wochen auf dem Programm.

Schwer erkämpfter Auswärtssieg für Schachclub Waldsassen

16.02.2020

Der Schachclub Waldsassen ist weiterhin in der Erfolgsspur: Durch einen schwer erkämpften 5:3‐Auswärtserfolg bei der erfahrenen Truppe des TSV Kirchenlaibach konnten die Stiftländer am Sonntag ihre Serie ungeschlagener Spiele abermals fortsetzen. Damit liegt der Schachclub nach dem siebten Spieltag mit 9:5 Punkten bei 30:26 Brettpunkten auf dem vierten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken und hat sich damit endgültig jeglicher Abstiegssorgen entledigt. In zwei Wochen steht am vorletzten Spieltag das Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SC Höchstadt/Aisch auf dem Programm.

Der Schachclub konnte mit einem starken Aufgebot in die Begegnung gegen den TSV Kirchenlaibach gehen, allerdings war der Respekt vor dem spielstarken Spielkader der Oberfranken groß. Da beide Mannschaften noch Punkte im Abstiegskampf benötigten, war für Spannung gesorgt, dementsprechend starteten die Spieler hoch konzentriert in ihre Partien. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in ausgeglichener Position auf Remis. Eine gute Stunde später folgte der erste Partiegewinn für die Stiftländer: Petr Špreňar hatte im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett das Geschehen jederzeit unter Kontrolle und nutzte seinen systematisch herausgespielten Positionsvorteil schließlich gekonnt zum Sieg. Einen Überraschungscoup landete anschließend Matthias Vogl an Brett acht, der in schwieriger Position eine Unachtsamkeit seines Kontrahenten umgehend zu einem durchschlagenden Mattangriff nutzen konnte. Als dann wenige Augenblicke später auch Markus Fröhlich nach einem Bauerndurchzug in seiner Partie an Brett sechs einen Erfolg für den Schachclub vermelden konnte, schien beim Zwischenstand von 3,5:0,5 bereits eine Vorentscheidung zugunsten der Klosterstädter gefallen zu sein. Uwe Braunschläger sicherte dann mit seinem Remis nach einem ausgeglichenen Positionskampf an Brett sieben zumindest schon mal einen Mannschaftspunkt, denn die Stellungen an den verbliebenen drei Spielbrettern waren alles andere als verheißungsvoll für die Klosterstädter. Nach vierstündiger Spielzeit musste Michael Schmid seine Partie an Brett zwei in aussichtsloser Position aufgeben. Als rettender Anker in dieser schwierigen Phase erwies sich dann einmal mehr Altmeister Zdenek Skokan, der in größter Bedrängnis eine Mattkombination durch ein nicht ablehnbares Damenopfer fand und seinen Gegner damit zur Aufgabe zwang. Damit war die Entscheidung zugunsten des Schachclubs gefallen, die letzte verbliebenen Partie hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Hier musste sich Vladimir Štěch in seiner Partie an Brett drei nach über vierstündiger Spielzeit der Angriffswucht der gegnerischen Schwerfiguren beugen und schließlich seine Partie aufgeben. Trotz dieses kleinen Wermutstropfens stand am Ende ein eminent wichtiger Erfolg im Abstiegskampf zu Buche, mit dem sich der Schachclub zwei Spieltage vor Saisonschluss endgültig den Klassenerhalt gesichert hat. In zwei Wochen steht das interessante Aufeinandertreffen gegen den ehemaligen Regionalligisten SC Höchstadt/Aisch an.

Schachclub Waldsassen mit knapper Heimniederlage

01.03.2020

Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie hat es die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am vergangenen Sonntag wieder einmal erwischt. Durch die knappe 3,5:4,5‐Heimniederlage nach fast vierstündiger Spielzeit gegen den Regionalliga‐Absteiger SC Höchstadt/Aisch belegen die Stiftländer einen Spieltag vor Saisonschluss mit 9:7 Punkten bei 33,5:30,5 Brettpunkten nach wie vor den vierten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken. In drei Wochen steht am letzten Spieltag das Auswärtsspiel beim punkt‐ und brettpunktgleichen unmittelbaren Tabellennachbarn FC Nordhalben auf dem Programm.

Der Schachclub konnte entspannt in das letzte Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Höchstadt/Aisch gehen, hatte man doch als Tabellenvierter vor dem vorletzten Spieltag weder mit dem Auf‐ noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Trotzdem war der Ehrgeiz aller angetretenen Spieler groß, in der Tabelle eventuell noch einen oder zwei Plätze gutzumachen, dementsprechend entwickelten sich von Beginn an interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Vladimir Stech, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett drei in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Etwa eine Stunde später brachte Matthias Vogl die Waldsassener in Führung, nachdem er einen Deckungsfehler seines Gegners zu einem überraschenden Springerschach nutzte, was diesen umgehend zur Aufgabe veranlasste. Allerdings sollte die Freude im Lager des Schachclubs nur kurze Zeit währen, schlug doch das spielstarke Team aus Höchstadt fast postwendend zurück. Zunächst musste Markus Fröhlich seine Partie an Brett sechs nach in Zeitnot erlittenem Figurenverlust aufgeben. Nahezu zeitgleich musste auch Uwe Braunschläger seine Partie an Brett sieben nach einem aus fortdauernden Entwicklungsproblemen resultierenden Figurenverlust ebenfalls die Waffen strecken. In den verbliebenen vier Partien des Tages versuchten zwar Petr Sprenar, Michael Schmid, Zdenek Skokan und Siegfried Oppl nach allen Regeln der Kunst, doch noch für den Ausgleich für den Schachclub zu sorgen, gerieten jedoch alle im Endspiel in jeweils typische Remis‐Stellungen und mussten sich schließlich jeweils mit einem Teilerfolg zufriedengeben. Damit war nach knapp vierstündiger Spielzeit die zweite Saisonniederlage der Stiftländer perfekt, wodurch sich die Gäste aus dem Frankenland ein Endspiel um den Meistertitel am letzten Spieltag gegen den Spitzenreiter PTSV SK Hof gesichert haben. Die Waldsassener werden die Saison beim punktgleichen FC Nordhalben abschließen.

Schachclub Waldsassen von 1985