Erfolgreicher Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen

25.09.2011

Geglückter Saisonauftakt für den Schachclub Waldsassen in der Spielserie 2011/12 der Bezirksoberliga Oberfranken: Nach knapp vierstündiger Spielzeit konnten sich die Stiftländer am vergangenen Sonntag im ersten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken im Lokalderby beim SV Thiersheim am Ende souverän mit 5:3 behaupten. In zwei Wochen steht das erste Heimspiel gegen den unberechenbaren Aufsteiger Kronacher SK 2 auf dem Programm.

Der Schachclub musste im Saisonauftaktspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den Lokalrivalen aus Thiersheim auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak und Markus Fröhlich verzichten und ging somit ersatzgeschwächt in diese wichtige und richtungsweisende Begegnung. Da man sich zudem in den vergangenen Spielzeiten gegen die Oberfranken jeweils sehr schwer getan hatte, traten die Stiftländer die Reise nach Thiersheim mit einer gehörigen Portion Respekt an. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigten sich zunächst Michael Schmid an Brett zwei und kurze Zeit später auch Uwe Braunschläger an Brett sieben mit ihren Kontrahenten in jeweils ausgeglichenen Positionen auf Remis. Kurze Zeit später konnte der erste Partiengewinn für die Stiftländer vermeldet werden: Altmeister Zdenek Skokan zog in seiner Partie an Brett drei einmal mehr alle Register seines Könnens und zwang seinen Gegenüber mit einem Mehrbauern und klarem Stellungsvorteil zur Aufgabe. Und die Waldsassener nutzten die Gunst der Stunde und legten postwendend nach. Siegfried Oppl agierte in seiner Partie an Brett vier von Beginn an souverän und mit großer Übersicht und wartete mit Geduld auf den entscheidenden Fehler seines Kontrahenten, den dieser schließlich in höchster Zeitnot beging. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 3:1 – es sah gut aus für den Schachclub. Angesichts der guten Konstellation gab Vladimir Stech seine Partie an Brett acht trotz leichten Stellungsvorteils aus turniertaktischen Gründen Remis. Somit benötigten die Stiftländer noch einen Punkt zum Mannschaftserfolg. Doch die Oberfranken schlugen zunächst nochmals zurück. Richard Wurzer musste seine Partie an Brett sechs nach einer Unachtsamkeit mit folgendem Figurenverlust nach fast vierstündiger Spielzeit aufgeben. Die Stiftländer ließen sich jedoch von diesem kleinen Rückschlag nicht mehr groß beirren und holten zum entscheidenden Schlag aus. Claus Braunschläger war es schließlich vorbehalten, in seiner von Beginn an überlegen geführten Partie am Spitzenbrett, in der er seinen Gegenüber mehr und mehr in die Bredouille bringen und schließlich zur Aufgabe zwingen konnte, den Mannschaftserfolg sicherzustellen. Die letzte Partie des Tages, in der sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett fünf auf Remis einigte, hatte somit nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Nach diesem wichtigen Erfolg zum Saisonauftakt können die Stiftländer einigermaßen beruhigt die nächste schwierige Aufgabe in zwei Wochen gegen den Aufsteiger Kronacher SK 2 angehen.

Schachclub Waldsassen 1985 weiter auf Erfolgskurs

09.10.2011

Der Schachclub Waldsassen bleibt auch nach dem zweiten Spieltag der Spielserie 2010/11 der Bezirksoberliga Oberfranken weiter auf Erfolgskurs: Nach über fünfstündiger Spielzeit konnten sich die Stiftländer am Sonntag im zweiten Saisonspiel der Bezirksoberliga Oberfranken mit einem schwer erkämpften 4,5:3,5-Heimsieg gegen den Aufsteiger SK Kronach 2 behaupten. Damit belegt der Schachclub nach zwei absolvierten Spieltagen mit 4:0 Punkten bei 9,5:6,5 Brettpunkten einen Spitzenplatz in der Bezirksoberliga. In zwei Wochen steht die schwere Auswärtsreise zum Meisterschaftsfavoriten nach Coburg auf dem Programm.

Der Schachclub musste auch das zweite Saisonspiel ersatzgeschwächt bestreiten, fehlten in dieser richtungsweisenden Begegnung doch mit Pavel Vitak und Georg Wurzer zwei etatmäßige Spieler. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die als sehr spielstark eingeschätzten Gäste aus Oberfranken zu bestehen. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Kontrahenten an Brett drei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgte Michael Schmid, der seine Partie an Brett zwei trotz zwischenzeitlicher Stellungs- und Materialvorteile schließlich ebenfalls Remis gab. Nach fast dreistündiger Spielzeit folgte dann das erste Erfolgserlebnis für die Stiftländer. Siegfried Oppl hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett fünf systematisch einen Positionsvorteil erspielt und führte seine Partie nach einem Figurengewinn schließlich in gekonnter Art und Weise zum Erfolg. Doch die Gäste aus Kronach schlugen postwendend zurück. Markus Fröhlich war im Verlauf seiner Partie an Brett vier mehr und mehr unter Druck geraten und musste schließlich in höchster Zeitnot sowie aussichtsloser Position aufgeben. Somit stand es nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien 2:2, noch war der Spielausgang völlig offen. Wenige Minuten darauf konnte Uwe Braunschläger in seiner Partie an Brett sieben trotz Bauernnachteils ein weiteres wichtiges Remis erreichen – die Begegnung stand beim Zwischenstand von 2,5:2,5 auf des Messers Schneide. In dieser spielentscheidenden Phase behielt Claus Braunschläger in seiner Partie am Spitzenbrett in einem zähen Stellungskampf die Übersicht und brachte nach einer Ungenauigkeit seines Kontrahenten und einem durchschlagenden Angriff auf die Königsstellung seines Gegners die Stiftländer wieder in Führung. Noch fehlte allerdings ein Punkt zum Mannschaftserfolg. Vladimir Stech hatte zwar im gesamten Verlauf seiner Partie an Brett acht einen leichten Stellungsvorteil, musste sich jedoch in einem schwierigen Endspiel mit Turm gegen zwei verbundene Bauern schließlich mit einem Remis zufrieden geben. Somit musste die Entscheidung in der letzten verbliebenen Partie des Tages fallen. Hier lieferten sich Richard Wurzer und sein Gegenüber an Brett sechs über fünf Stunden einen wahren Abnutzungskampf, der schließlich in einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern zu einem Remis führte. Damit war der so wichtige Erfolg für den Schachclub perfekt. Mit diesem neuerlichen Erfolg können die Stiftländer auf einen geglückten Saisonstart blicken und haben sich in der Tabelle der Bezirksoberliga Oberfranken zunächst mal oben festgesetzt. In zwei Wochen steht der schwierige Gang zum als heißer Meisterschaftsanwärter gehandelten Team des Coburger SV auf dem Programm.

Erste Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

23.10.2011

Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt mussten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken nach knapp vierstündiger Spielzeit eine letzten Endes verdiente 2,5:5,5-Auswärtsniederlage gegen das sehr spielstarke Team des Coburger SV hinnehmen. Damit belegt der Schachclub nach drei absolvierten Spieltagen mit 4:2 Punkten bei 12:12 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. In vier Wochen muss man nun versuchen, gegen den Aufsteiger TS Bayreuth wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Der Schachclub musste im schwierigen Auswärtsspiel gegen das als heißer Meisterschaftsanwärter gehandelte Team des Coburger SV mit Claus Braunschläger und Pavel Vitak auf seine beiden besten Spieler verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass man an diesem Tag fast schon über sich hinauswachsen musste, um gegen die Gastgeber aus Oberfranken, die im bisherigen Saisonverlauf ebenfalls zweimal erfolgreich waren, bestehen zu können. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Georg Wurzer mit seinem Kontrahenten an Brett fünf in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgten Siegfried Oppl und Markus Fröhlich, die ihre Partien an den Brettern drei und vier nach zähen Positionskämpfen in jeweils ausgeglichenen Positionen ebenfalls Remis gaben. Dann folgte der erste Rückschlag für die Waldsassener. Altmeister Zdenek Skokan war in seiner Partie an Brett zwei von Beginn an in eine schwierige Position geraten und musste nach einem durchschlagenden Angriff seines Kontrahenten in aussichtsloser Stellung schließlich aufgeben. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1,5:2,5 im Hintertreffen, noch lag jedoch zumindest ein Unentschieden durchaus im Bereich des Möglichen. Vladimir Stech beendete kurze Zeit später seine Partie an Brett acht in einem ausgeglichenen Springerendspiel ebenfalls mit einem Remis. Als nach über dreistündiger Spielzeit Michael Schmid seine Partie am Spitzenbrett mit einem beachtenswerten Remis gegen seinen sehr spielstarken Gegner beendet hatte, musste beim Zwischenstand von 2,5:3,5 fast schon ein kleines Wunder geschehen, um doch noch zumindest das erhoffte Unentschieden zu retten. Doch die Coburger waren an diesem Tag einfach zu stark und holten zum nächsten und damit schon entscheidenden Schlag aus. Uwe Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett sieben zwar einen Mehrbauern erspielt, geriet jedoch durch einen durchschlagenden Angriff seines Kontrahenten in immer schwierigeres Fahrwasser und musste seine Partie schließlich aufgeben. In der letzten Partie des Tages lieferte sich Richard Wurzer mit seinem Gegenüber an Brett sechs einen offenen Kampf, verfing sich jedoch in einem Mattnetz und musste seine Partie schließlich ebenfalls aufgeben. Damit war die am Ende verdiente 2,5:5,5-Niederlage perfekt, womit sich die Waldsassener zunächst einmal von der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken verabschieden müssen. Am nächsten Spieltag, der erst in vier Wochen ausgetragen werden wird, heißt es nun, sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger TS Bayreuth schadlos zu halten, um so den Kontakt zur Tabellenspitze aufrechtzuerhalten.

Dritter Saisonsieg für Schachclub Waldsassen 1985

20.11.2011

Der Schachclub Waldsassen ist wieder zurück in der Erfolgsspur: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt und der Auswärtsniederlage am vergangenen Spieltag beim Meisterschaftsfavoriten Coburger SV konnten sich die Stiftländer am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger TS Bayreuth souverän mit 6:2 behaupten. Damit belegt der Schachclub nach vier absolvierten Spieltagen mit 6:2 Punkten bei 18:14 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Bezirksoberliga Oberfranken und hat zudem weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze. Das nächste Spiel findet erst im neuen Jahr beim spielstarken Team des SK Kulmbach statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen den schwer einzuschätzenden Aufsteiger TS Bayreuth auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak, Markus Fröhlich und Vladimir Stech verzichten. Die Tatsache, dass die Oberfranken krankheitsbedingt mit lediglich fünf Spielern angereist waren und somit die Partien von Richard Wurzer, Uwe Braunschläger und Matthias Vogl an den Brettern sechs bis acht kampflos für die Waldsassener gewertet wurden, sorgte für eine mehr als beruhigende Ausgangsposition. Doch die fünf angetretenen Spieler aus der Wagnerstadt dachten nicht daran, die Flinte vorab ins Korn zu werfen und agierten von Beginn an hoch konzentriert. So entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit einigte sich Altmeister Zdenek Skokan mit seinem Kontrahenten an Brett drei in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgte Siegfried Oppl, der seine Partie an Brett vier nach einem zähen Positionskampf in einem schwierigen Endspiel mit Dame und Turm ebenfalls Remis gab. Aufgrund der drei kampflos gewerteten Partien benötigten die Stiftländer somit nur noch einen halben Punkt zum Mannschaftserfolg. Für die Entscheidung sorgte dann Claus Braunschläger, der seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett mit gekonntem Positionsspiel mehr und mehr unter Druck setzte und ihn nach Bauerngewinn in aussichtsloser Position schließlich zur Aufgabe zwang. Somit hatten die beiden verblieben Partien des Tages lediglich mehr ergebniskosmetischen Charakter. Angesichts der bereits gefallenen Entscheidung einigten sich Michael Schmid und Georg Wurzer mit ihren Gegenübern nach knapp vierstündiger Spielzeit in jeweils ausgeglichenen Spielpositionen auf Remis. Damit war der in keiner Phase der Begegnung gefährdete 6:2-Heimsieg perfekt, womit die Waldsassener nach wie vor in der erweiterten Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken verbleiben. Am nächsten Spieltag, der erst zu Beginn des neuen Jahres ausgetragen werden wird, heißt es nun, sich im Auswärtsspiel beim SK Kulmbach schadlos zu halten, um so den Kontakt zur Tabellenspitze weiter aufrechtzuerhalten.

Zweite Saisonniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

15.01.2012

Bitterer Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach einer durchaus respektablen Bilanz zur Saisonhalbzeit mit drei Siegen und einer Niederlage mussten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken nach knapp fünfstündiger Spielzeit eine letzten Endes verdiente 3:5-Auswärtsniederlage gegen das spielstarke Team des SK Kulmbach hinnehmen. Damit belegt der Schachclub nach fünf absolvierten Spieltagen mit 6:4 Punkten bei 21:19 Brettpunkten einen Platz im vorderen Tabellenmittelfeld der Bezirksoberliga. In drei Wochen muss man nun versuchen, gegen das unberechenbare Team des SC Bamberg II wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Der Schachclub musste im schwierigen Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn SK Kulmbach mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan und Vladimir Stech gleich auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass man an diesem Tag schon eine sehr kompakte Mannschaftsleistung abliefern musste, um gegen die Gastgeber aus Oberfranken, die im bisherigen Saisonverlauf zweimal erfolgreich waren, bestehen zu können. Die Spieler beider Mannschaften agierten von Beginn an hoch konzentriert und so entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett vier in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgten zunächst Richard Wurzer und kurze Zeit später auch sein Bruder Georg Wurzer, die ihre Partien an den Brettern fünf und sechs nach zähen Positionskämpfen in jeweils ausgeglichenen Positionen ebenfalls Remis gaben. Dann setzte es jedoch den ersten Rückschlag für die Waldsassener. Matthias Vogl war in seiner Partie an Brett acht von Beginn an in eine schwierige Position geraten und musste nach einem durchschlagenden Angriff seines Kontrahenten in aussichtsloser Stellung schließlich aufgeben. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1,5:2,5 im Hintertreffen, noch lag jedoch zumindest ein Unentschieden durchaus im Bereich des Möglichen. Die Hoffnung der Waldsassener wurde zusätzlich genährt, nachdem Uwe Braunschläger seinen Kontrahenten an Brett sieben nach einem entschlossenen Angriff auf dessen Königsstellung zunächst in schweres Fahrwasser gebracht und schließlich zur Aufgabe gezwungen hatte. Doch die aufkommende Euphorie im Lager des Schachclubs war leider nur von kurzer Dauer. Claus Braunschläger hatte sich im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett zwar eine leicht vorteilhafte Position erspielt, verlor jedoch nach einem Springermanöver seines Gegners zunächst eine Qualität und musste kurze Zeit später in aussichtsloser Position aufgeben. Somit musste beim Zwischenstand von 2,5:3,5 fast schon ein kleines Wunder geschehen, um doch noch zumindest das erhoffte Unentschieden zu retten. Doch die Kulmbacher waren an diesem Tag einfach das bessere Team und holten zum nächsten und damit schon entscheidenden Schlag aus. Michael Schmid hatte sich im Verlauf seiner Partie an Brett zwei zwar eine gute Stellung erspielt, geriet jedoch nach einer Ungenauigkeit im Endspiel in immer schwierigeres Fahrwasser und musste seine Partie nach knapp fünfstündiger Spielzeit aufgeben. In der letzten Partie des Tages lieferte sich Markus Fröhlich mit seinem Gegenüber an Brett drei einen offenen Kampf, geriet jedoch in erhebliche Zeitnot und einigte sich schließlich mit seinem Kontrahenten in einem ausgeglichenen Turmendspiel auf Remis. Damit war die am Ende verdiente 3:5-Niederlage perfekt, womit sich die Waldsassener zunächst einmal von der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken verabschieden müssen. Am nächsten Spieltag, der in drei Wochen ausgetragen werden wird, heißt es nun, sich im Heimspiel gegen die schwierig einzuschätzende zweite Mannschaft des SC Bamberg schadlos zu halten, um so eventuell doch noch in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen zu können.

Schachclub Waldsassen 1985 zurück in Erfolgsspur

05.02.2012

Der Schachclub Waldsassen ist wieder zurück in der Erfolgsspur: Nach der bitteren Auswärtsniederlage am vergangenen Spieltag beim unmittelbaren Konkurrenten SK Kulmbach konnten sich die Stiftländer am Sonntag im Heimspiel gegen die schwer ausrechenbare zweite Mannschaft des SC 1868 Bamberg souverän mit 6:2 behaupten. Damit belegt der Schachclub nach sechs absolvierten Spieltagen mit 8:4 Punkten bei 27:21 Brettpunkten den dritten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Oberfranken und hat zudem bei lediglich einem Punkt Rückstand weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze. Das nächste Spiel findet in drei Wochen beim spielstarken Team des TV Hallstadt statt.

Der Schachclub musste im Heimspiel der Bezirksoberliga Oberfranken gegen das schwer einzuschätzende Team des SC 1868 Bamberg II auf die bewährten Stammkräfte Pavel Vitak, Zdenek Skokan und Vladimir Stech verzichten. Die Tatsache, dass die Oberfranken krankheitsbedingt mit lediglich sechs Spielern angereist waren und somit die Partien von Uwe Braunschläger und Matthias Vogl an den Brettern sieben und acht kampflos für die Waldsassener gewertet wurden, sorgte für eine mehr als beruhigende Ausgangsposition. Doch die sechs angetretenen Spieler aus der Domstadt dachten nicht daran, die Flinte vorab ins Korn zu werfen und agierten von Beginn an hoch konzentriert. So entwickelten sich an den einzelnen Brettern von Beginn an verbissene Positionskämpfe. Nach ca. zweieinhalbstündiger Spielzeit folgte dann der bereits vorentscheidende Schlag der Stiftländer. Zunächst nutzte Siegfried Oppl in seiner Partie an Brett vier eine grobe Unachtsamkeit seines Gegenübers zum Figurengewinn, was diesen postwendend zur Aufgabe veranlasste. Kurze Zeit später konnte Markus Fröhlich, der in einer hochspannenden Partie an Brett drei trotz größter Zeitprobleme die Nerven und den Durchblick behielt, nach einem durchschlagenden Angriff einen weiteren Erfolg für den Schachclub vermelden. Damit führten die Waldsassener nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 4:0 und benötigten somit nur noch einen halben Punkt zum Mannschaftserfolg. Doch die Oberfranken gaben sich noch nicht geschlagen und schlugen nochmals zurück. So musste Richard Wurzer in einer abwechslungsreichen Partie an Brett sechs in einem Endspiel mit Dame gegen Turm und Springer nach erlittenem Damenverlust aufgeben. Für die Entscheidung sorgte dann Claus Braunschläger, der seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett mit gekonntem Positionsspiel mehr und mehr unter Druck setzte und ihn nach Bauerngewinn in aussichtsloser Position schließlich zur Aufgabe zwang. Somit hatten die beiden verbliebenen Partien des Tages lediglich mehr ergebniskosmetischen Charakter. Angesichts der bereits gefallenen Entscheidung einigten sich Michael Schmid und Georg Wurzer mit ihren Gegenübern nach über vierstündiger Spielzeit in jeweils ausgeglichenen Spielpositionen auf Remis. Damit war der in keiner Phase der Begegnung gefährdete 6:2-Heimsieg perfekt, womit die Waldsassener nach wie vor in der erweiterten Tabellenspitze der Bezirksoberliga Oberfranken verbleiben. Am nächsten Spieltag, der in drei Wochen ausgetragen werden wird, heißt es nun, sich im Auswärtsspiel gegen das ausgeglichen besetzte Team des TV Hallstadt schadlos zu halten, um so den Kontakt zur Tabellenspitze weiter aufrechtzuerhalten.

Heimniederlage für Schachclub Waldsassen 1985

18.03.2012

Erneuter Rückschlag für den Schachclub Waldsassen: Nach dem zuletzt errungenen deutlichen Sieg gegen den SC 1868 Bamberg II sowie dem Unentschieden am vergangenen Spieltag gegen den TV Hallstadt mussten die Stiftländer am Sonntag in der Bezirksoberliga Oberfranken nach knapp vierstündiger Spielzeit eine bittere 3,5:4,5-Heimniederlage gegen das spielstarke Team der SG 1951 Sonneberg hinnehmen. Damit liegen die Waldsassener nach acht Spieltagen mit 9:7 Punkten bei 34,5:29,5 Brettpunkten auf dem fünften Tabellenplatz der Bezirksoberliga und haben keine Chance mehr, in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen. Zum Saisonausklang steht in zwei Wochen das Auswärtsspiel beim SC Höchstadt/Aisch auf dem Programm.

Der Schachclub musste im wichtigen Heimspiel gegen das sehr kompakt besetzte Team der SG 1951 Sonneberg mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan und Vladimir Stech wiederum auf drei bewährte Stammkräfte verzichten. Vor diesem Hintergrund war man sich im Lager der Stiftländer von vornherein darüber im Klaren, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich sein würde, um gegen die Gäste aus Südthüringen, gegen die man sich in den vergangenen Jahren jeweils sehr schwer getan hatte, zu bestehen. Von Beginn an entwickelten sich verbissene und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Nach ca. einstündiger Spielzeit einigte sich Siegfried Oppl mit seinem Kontrahenten an Brett vier in ausgeglichener Stellung auf Remis. Ihm folgte Michael Schmid, der seine Partie an Brett zwei ebenfalls Remis gab. Dann folgte jedoch der erste Rückschlag für die Waldsassener. Georg Wurzer war in seiner Partie an Brett fünf von Beginn an in eine schwierige Position geraten und musste nach einer Unachtsamkeit in aussichtsloser Stellung aufgeben. Damit jedoch noch nicht genug der schlechten Nachrichten. Auch Richard Wurzer geriet im Verlauf seiner Partie an Brett sechs mehr und mehr unter Druck und musste schließlich in auswegloser Situation ebenfalls die Waffen strecken. Somit lagen die Stiftländer nach der Hälfte der zu absolvierenden Partien mit 1:3 im Hintertreffen, noch lag jedoch zumindest ein Unentschieden durchaus im Bereich des Möglichen. Markus Fröhlich gab dann nach ca. dreistündiger Spielzeit seine Partie an Brett drei in einem schwierig einzuschätzenden Endspiel Remis. Kurze Zeit später wurde die Hoffnung im Lager der Stiftländer auf das Erreichen zumindest eines Unentschiedens wieder genährt. Claus Braunschläger hatte seinen Kontrahenten im Verlauf seiner Partie am Spitzenbrett mit seiner druckvollen Spielweise immer mehr in die Defensive gedrängt und diesen nach Materialverlust schließlich zur Aufgabe gezwungen. Doch die Südthüringer ließen sich davon nicht groß nicht beirren. Zwar versuchten Uwe Braunschläger und Matthias Vogl in den beiden verbliebenen Partien des Tages an den Brettern sieben und acht mit allen Mitteln, zumindest noch ein Unentschieden für den Schachclub sicherzustellen. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Trotz vielfältiger Versuche konnten beide ihre Partie nicht mehr zum Gewinn führen und einigten sich mit ihren Kontrahenten schließlich jeweils auf Remis. Damit war die am Ende denkbar knappe 3,5:4,5-Niederlage perfekt, womit sich die Waldsassener aus dem Meisterschaftsrennen der Bezirksoberliga Oberfranken verabschiedet haben. Am letzten Saisonspieltag in zwei Wochen will man nun versuchen, die Spielserie im Auswärtsspiel beim SC Höchstadt/Aisch mit einem Erfolgserlebnis zu beenden.

Schachclub Waldsassen mit Niederlage zum Saisonabschluss

01.04.2012

Niederlage für den Schachclub Waldsassen zum Saisonausklang: Stark ersatzgeschwächt beendete die erste Mannschaft des Schachclub Waldsassen am Sonntag die Spielserie 2011/12 in der Bezirksoberliga Oberfranken mit einer 2,5:5,5-Auswärtsniederlage beim Konkurrenten SC Höchstadt/Aisch. Damit belegt der Schachclub mit 9:9 Punkten bei 37:35 Brettpunkten den fünften Tabellenplatz in der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken.

Der Schachclub musste im Auswärtsspiel beim spielstarken Team des SC Höchstadt/Aisch mit Pavel Vitak, Zdenek Skokan, Vladimir Stech sowie Richard Wurzer gleich auf vier bewährte Stammkräfte verzichten und die Reise in das Frankenland zudem mit lediglich sieben Spielern antreten. Da sich beide Teams bereits vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und keine Chance mehr hatten, in den Meisterschaftskampf einzugreifen, hatte die Begegnung nur mehr statistischen Charakter und so konnten beide Mannschaften befreit aufspielen. Die sieben angetretenen Stiftländer ließen sich von dem 0:1-Rückstand, mit dem man in die Begegnung gehen musste, nicht beirren und legten von Beginn der Partien an eine bemerkenswerte Moral an den Tag. So entwickelten sich interessante und spannende Positionskämpfe an den einzelnen Brettern. Den ersten Teilerfolg des Tages vermeldete nach ca. eineinhalbstündiger Spielzeit Uwe Braunschläger, der sich mit seinem Kontrahenten an Brett sechs in ausgeglichener Position auf Remis geeinigt hatte. Doch schon bald folgte ein weiterer Nackenschlag für die Waldsassener: Siegfried Oppl geriet nach einem fragwürdigen Qualitätsopfer in seiner Partie an Brett vier in immer schwierigeres Fahrwasser und musste schließlich in aussichtsloser Position aufgeben. Claus Braunschläger beendete kurze Zeit später seine Partie am Spitzenbrett mit einem leistungsgerechten Remis, nachdem er im Verlauf seiner Partie einen leichten Stellungsvorteil nicht zum Erfolg nutzen konnte. Beim Zwischenstand von 1:3 bestand nur noch wenig Hoffnung im Lager der Waldsassener, der Begegnung eventuell doch noch eine überraschende Wende zu geben. Kurze Zeit später folgten dann auch die spielentscheidenden Rückschläge für den Schachclub: Zunächst musste Matthias Vogl seine Partie an Brett sieben nach einer offen geführten Partie aufgrund einer im Endspiel begangenen Ungenauigkeit in aussichtsloser Position aufgeben. Ihm folgte kurze Zeit später Georg Wurzer, der im Verlauf seiner Partie an Brett fünf immer mehr unter Druck geriet und schließlich wegen Überschreitung seines Zeitlimits verlor. Somit hatten die beiden verbliebenen Partien des Tages nur noch ergebniskosmetischen Charakter. Markus Fröhlich sorgte dann mit seinem gekonnt herausgespielten Sieg in seiner Partie an Brett drei für den einzigen Tageserfolg für die Stiftländer. In der letzten Partie des Tages lieferten sich Michael Schmid und sein Kontrahent an Brett zwei eine abwechslungsreiche Partie und einigten sich schließlich in einem ausgeglichenen Endspiel auf Remis. Somit war nach ca. vierstündiger Spielzeit die vierte Saisonniederlage der Stiftländer perfekt. Mit dem in der Endabrechnung stehenden fünften Tabellenplatz kann man trotzdem zufrieden auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, auch wenn bei etwas mehr Partienglück sogar das Erringen der Meisterschaft ein durchaus realistisches Szenario gewesen wäre.

27. ordentliche Jahreshauptversammlung des Schachclub Waldsassen von 1985 am 6. April 2012 in Waldsassen

06.04.2012

Auf ein durchaus zufriedenstellendes Vereinsjahr konnten die Mitglieder des Schachclub Waldsassen von 1985 anlässlich der am Karfreitag im Nebenraum der Gaststätte „Goldener Hahn“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei das respektable Abschneiden der ersten Mannschaft des Schachclubs in der am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen Saison der Bezirksoberliga Oberfranken sowie Diskussionen über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der zweiten Mannschaft.

Der erste Vorsitzende des Schachclubs, Matthias Vogl, eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Zu Beginn seiner Ausführungen ging er dabei kurz auf das Abschneiden der leider nur noch einen verbliebenen Wettkampfmannschaft des Schachclubs ein, nachdem der Spielbetrieb der zweiten Mannschaft vor zwei Jahren aufgrund der nachhaltigen Probleme bei der Rekrutierung der benötigten Spieler eingestellt worden sei. In seinen weiteren Ausführungen wies Vogl daher auf die eigentlich unbedingt erforderliche Forcierung der Nachwuchsarbeit hin. So sei zwar das Echo auf die Teilnahme von Vertretern des Schachclubs an einer Veranstaltung der Grundschule Waldsassen im Vorjahr sehr positiv gewesen, allerdings sei zur nachhaltigen Stabilisierung die Einrichtung eines regelmäßig stattfindenden Spiel- und Übungsnachmittags unabdingbar. Hierbei erweise sich jedoch die Tatsache, dass inzwischen nahezu alle aktiven Mitglieder des Schachclubs wochentags aus beruflichen Gründen nicht mehr in Waldsassen verweilen, als schwierig zu überwindendes Hindernis.

Der sich anschließende Kassenbericht wurde in Abwesenheit des krankheitsbedingt fehlenden Kassiers Jürgen Maschauer vom ersten Vorsitzenden Vogl verlesen, der dabei von nach wie vor soliden Verhältnissen in der Vereinskasse berichtete. Zur Deckung der zunehmenden Belastungen im Zusammenhang mit den permanent steigenden Verbandsabgaben musste vor zwei Jahren eine Erhöhung des Beitrags der ordentlichen Mitglieder auf 25 Euro vorgenommen werden. Die Mitgliederzahl blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 31 konstant. Die Kassenrevisoren Christian Reindl und Roman Leiß bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung. In Vertretung des verhinderten Spielleiters der ersten Mannschaft, Claus Braunschläger, berichtete der erste Vorsitzende Matthias Vogl von der durchaus erfolgreich verlaufenen Saison des Schachclubs. In der Endabrechnung der Bezirksoberliga Oberfranken belegte der Schachclub mit 9:9 Punkten bei 37:35 Brettpunkten den respektablen fünften Tabellenplatz. Dies sei umso bemerkenswerter, als das Team im Saisonverlauf häufig ersatzgeschwächt antreten musste. Mit dem am Ende stehenden fünften Tabellenplatz könne man auf eine erfolgreiche Saison in der äußerst ausgeglichen besetzten Bezirksoberliga Oberfranken zurückblicken, auch wenn bei etwas mehr Partienglück sogar das Erringen der Meisterschaft ein durchaus realistisches Szenario gewesen wäre, lag man doch lange Zeit aussichtsreich im Meisterschaftsrennen. Die erfolgreichsten Spieler in der vergangenen Saison waren (in der Reihenfolge ihrer Erfolgsquote): Claus Braunschläger (sechs Punkte aus acht Partien), Siegfried Oppl (5,5 aus 9), Markus Fröhlich (4 aus 7), Uwe Braunschläger (3,5 aus 7) sowie Michael Schmid mit vier Punkten aus neun Partien. Trotz des positiven Saisonverlaufs wurde bei den sich anschließenden Diskussionen darauf hingewiesen, dass die Spielerdecke nach wie vor sehr dünn sei, was sich insbesondere bei kurzfristigen Ausfällen von Spielern als sehr problematisch erweise. So musste man das letzte Saisonspiel mit lediglich sieben Spielern antreten. Aus diesem Grund sollen vor Beginn der neuen Saison verschiedene Alternativen zur Stärkung des Spielerstamms diskutiert werden.

Die anschließenden Neuwahlen der Vorstandschaft verliefen unspektakulär. Die anwesenden Mitglieder bestätigten einstimmig das langjährig bewährte Team mit Matthias Vogl als ersten Vorsitzenden, Robert Ehrmann als zweiten Vorsitzenden, Jürgen Maschauer als Kassier, Uwe Braunschläger als Schriftführer und Claus Braunschläger als Spielleiter.

Die Veranstaltung schloss mit Anträgen und lebhaften Diskussionen der anwesenden Mitglieder. Dabei standen insbesondere die Forcierung der Nachwuchsarbeit sowie die weitere Zukunft des Spielbetriebs im Mittelpunkt der Beiträge. Nach eingehender Diskussion kam man auf der Basis der Zusagen der anwesenden Mitglieder überein, die zweite Mannschaft in der kommenden Saison wieder für den Spielbetrieb in der A-Klasse Marktredwitz zu melden.

Schachclub Waldsassen von 1985